ich wett eifach 6 Pünkt, egal ob mit je 5 oder nume 1 Goal Unterschied - die Schlüüch müend eifach zwei mal gschlage werde ![]()
Beiträge von mattiabaldi
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Gar nicht schlecht? Ich fragte um Bereicherungen. Nicht schlecht ist nicht mal 13. Stürmer.
Endo war dann auch bester GCK Spielerhab leider nur ein Spiel von Endo gesehen. Erhält vom Coach viel Vertrauen, spielt PP1 und am Dienstag in Olten schoss er das GWG in der Overtime. Läuferisch stark, einer der besten vom ganzen Team.
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- Phil B. war schön angefressen, im positiven Sinne. Bekam sehr viel Eiszeit. Würde er immer so spielen, würde ich ihn wieder nehmen. Aber ich denke, langfristig er ist anderswo in einer defensiv-backcheckenden Verteidigerrolle besser aufgehoben.
Phil spielt nun regelmässig 20+ Minuten pro Spiel, hat am meisten Einsatz von den Tigers, einige Sekunden mehr als Saarijärvi. Dafür ist Noah Meier praktisch überzählig geworden
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Spielende Bereicherungen?😇😎
Endo Meier Jahrgang 2005 gefiel mir sehr, wird wohl nächste Saison nach Canada gehen, irgendwo zwischen OHL und WHLals back Murer Fabio und Morson Gian beide 2003 spielen für das Alter gar nicht schlecht - wer jedoch Potenzial für die National League hat, ist sehr schwierig zu sagen
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Musst ins Büro oben rechts sitzen, dort ist geheizt. 😉
hast recht
gehöre jedoch nicht zur "Meh Besseren" Gesellschaft -
1- 2 imports yes please, aber nicht die GCK
war heute wieder in der KEK - gibt jedes mal sehr interessante Spieler zu bestaunen. Wenn nur nicht diese saukälte jedes Mal wäre
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Der Zürcher Lieblingsgegner spielt nicht mehr mit
Auch das dritte Duell gegen den HC Davos verlieren die ZSC Lions, diesmal 2:3 in der Overtime. Die Bündner haben unter Josh Holden das Rezept gegen sie gefunden.

Publiziert: 12.01.2024, 22:57
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Mit vereinten Kräften gegen HCD-Leader Andres Ambühl: Juho Lammikko (links) und Dario Trutmann (rechts).
Foto: Walter Bieri (Keystone)
Während Jahren war der HC Davos der Lieblingsgegner der ZSC Lions. Die Bündner behagten ihnen mit ihrem stürmischen Stil. Es entwickelten sich stets temporeiche und unterhaltsame Begegnungen, in denen die Zürcher ihre läuferischen und spielerischen Vorzüge ausspielen konnten und fast immer gewannen. Doch seit Josh Holden an der HCD-Bande ist, ist alles anders.
Die ZSC Lions tun sich gegen den HCD schwer in der Offensive, werden oft schon in der Mittelzone gestoppt, und die Davoser sind kaltblütiger. So verlor das Team Marc Crawfords auch das dritte Saisonduell: Nach einem 2:3 und einem 0:3 gab es diesmal ein 2:3 in der Verlängerung. Corvi entschied die Partie mit einem platzierten Schuss nach 19 Sekunden in der Overtime.
Das Telegramm
Immerhin holten sich die Zürcher im dritten Versuch erstmals einen Punkt. Dank Hollenstein, der in der 57. Minute mit einem kernigen Hocheckschuss auf 2:2 ausglich. Für einige Momente hatte man das Gefühl, die Zürcher würden nun das Spiel an sich reissen. Trutmann kam sogleich zu einer exzellenten Gelegenheit, und kurz vor der Sirene dribbelte Grant übers ganz Feld. Beide Male rettete HCD-Goalie Aeschlimann, indem sein Bein blitzschnell ausfuhr. Einmal das reche, dann das linke.
Der Vorsprung schmilzt
So kassierten die ZSC Lions die dritte 2:3-Niederlage in Serie in Überzeit. In Bern unterlagen sie im Penaltyschiessen, gegen die Lakers und Davos wurde Hrubec von einem präzisen Schuss geschlagen. Nur drei von neun möglichen Punkten aus den letzten drei Spielen – der Vorsprung der Zürcher an der Spitze schmilzt wie Schnee in der Sonne. Denn ihre Verfolger Freiburg und Zug gewinnen wacker. Gottéron ist bis auf zwei Punkte auf die Zürcher herangekommen, der EVZ auf vier.
Immerhin war der Auftritt gegen den HCD der beste von den letzten drei. Zumindest ansatzweise zeigten die ZSC Lions wieder das Tempohockey, das sie in dieser Saison oft ausgezeichnet hatte. In den ersten zwölf Minuten spielten nur sie, doch sie verpassten es, die Tore zu schiessen. Dann gelang Knak (18.) im dritten Davoser Angriff das 1:0. Und der Zürcher Schwung ebbte ab.
Bald ist Kukan zurück
Sie waren zwar sichtlich bemüht, doch schafften es nun nicht mehr, den HCD so richtig unter Druck zu setzen. Und das Powerplay funktionierte überhaupt nicht. Es hilft nicht, dass Abwehrchef Dean Kukan nach seiner längeren Krankheit erneut fehlte und so mit Balcers ein neuer ausländischer Stürmer auf der Tribüne sass. Crawford ist auf der Suche nach den perfekten Linien, doch momentan funktioniert keine so richtig.
Auch Kukan kehrte als Zuschauer erstmals in diesem Jahr in die Swiss-Life-Arena zurück. Er beginnt nun sachte mit dem Eistraining und hofft, nächstes Wochenende ins Team zurückzukehren.
Die Davoser punkteten derweil zum achten Mal in Serie und hievten sich auf Rang 6, also auf einen direkten Playoff-Platz. Die Bündner haben den Schwung vom Spengler-Cup-Sieg ins neue Jahr mitgenommen. Mit ihnen ist wieder zu rechnen.
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Das zweite Gegentor kann ich immer noch nicht ganz fassen und musste es heute nochmal nachschauen. Nach einem Powerplay sind wir ca. 10 Sekunden lang zu zweit, dann mal zu dritt und zu viert, und nach 20 Sekunden endlich zu fünft auf dem Eis.
In hunderten Eishockeyspielen noch nie einen solch chaotischen Wechsel gesehen. Ganz grosse Kunst

das hab ich mir auch gedacht. Vor allem schaut sich die ganze Bank an und niemand geht aufs Eis. Irgendwie fehlte die Abstimmung auf der Bank. Auch im ersten Drittel waren wir für wenige Sekunden mal zu viert auf dem Eis
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Was genau oder welcher Spieler ist eine Bereicherung? Malgin, Ghetto? Spieler haben verschieden Rollen. Trutmann ist ein unaufgeregter Verteidiger der einen, wie ich finde, guten Job macht. Eher Typ Stay at home. Er macht Fehler wie andere auch. Aber zu glauben jeden nicht so auffälligen Spieler durch einen Junioren ersetzen zu können ist einfach schwachsinn, grade wenn es nicht so läuft. Ustinkov kommt zum Zug, Schwendeler auch. Wir sind am Schluss ein Spitzenteam (oder wären wir gerne) und haben ja mit der Leihe von Baltisberger und Co bereits Platz für jüngere Spieler geschaffen.
Zudem würde er wohl bei der Rückkehr von Kukan und weiteren Einsätzen von Harrington auf Verteidigerposition Nr. 7 rutschen.
Mich ärgert eher was mit einem guten CH-Torhüter möglich wäre und das man es als vermeintlich grosse Organisation nicht geschafft hat einen Top CH-Goalie als Nr. 1 aufzubauen oder den Mut hatte als Nr. 1 zu vertrauen. Nichts gegen Hrubec. Er ist Top.
s'Labe isch schön wills unterschiedlichi Meinige git
ich bliib däbi de Trutmann au als Rollespieler chänt au mal hocke bliibe und meh Spielpraxis am Schwendeler oder Ustinkov gäh (5 Minute Isatz lernsch nöd viel) -
Hä? Guck dir zb die Gegentore von heute an! Bei ersten steht er auf dem Eis. Er ist trotzdem definitiv nicht das oder ein Problem..
du meinst ganz ehrlich dass ein Trutmann aktuell eine Bereicherung ist? völlig überfordert und langsam über 60 Minuten. Wieso hier nicht ein "Junior" neben Marti spielt, ist mir ein Rätsel
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ich frag mich eher was ein Trutmann bei uns noch sucht - der produziert ja Fehler am Laufmeter, lieber mehr einen Schwendeler laufen lassen, bringt doch mehr!
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@ZSCColin
ich lese seit einigen Jahren den Tagi und ich kann mich nicht an einem Zeitungsartikel von Simon Graf erinnern der nicht gut/präzise/pointiert war. Egal ob über die Mannschaft oder einzelne Spieler
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Die gefährliche Selbstzufriedenheit der ZSC Lions
Die Zürcher verlieren auch gegen Rapperswil-Jona, Moy bezwingt Hrubec in der Overtime zum 3:2. Der Leader ist gegen die dezimierten Lakers nicht bereit, den Kampf anzunehmen.

Publiziert: 07.01.2024, 19:27
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ZSC-Stürmer Reto Schäppi wird zu Boden gedrückt.
Foto: Michael Buholzer (Keystone)
Das Jahr begann für die ZSC Lions erfreulich, mit einem 7:2 in Ambri am Berchtoldstag. In der Gottardo Arena war für die Zürcher fast jeder Schuss ein Treffer, und diese dachten danach wohl, jetzt gehe es automatisch so weiter. Tat es aber nicht. Am Freitag in Bern und nun auch am Sonntag gegen die Rapperswil-Jona Lakers steckten sie zwei 2:3-Niederlagen ein.
Beide Male ging es in die Overtime, beide Male verpassten die ZSC Lions den Zusatzpunkt. In Bern verloren sie ein episches Penaltyschiessen, gegen die Lakers wurde Goalie Hrubec in der 63. Minute von einem Sonntagsschuss Moys erwischt.
Das Telegramm
Nicht weiter schlimm, könnte man meinen, wenn man auf die Tabelle blickt. Die Zürcher sind immer noch Leader, mit vier Punkten Vorsprung auf Fribourg und sechs auf Zug. Doch die Art und Weise, wie die ZSC Lions zuletzt auftraten, ist gar kein gutes Zeichen.
In Bern liessen sie sich nach einem guten Start zusehends in die Defensive drängen, gegen die Lakers wirkten sie nicht bereit, den Kampf anzunehmen. Sie schienen zu denken, gegen den Zwölften reiche es allein mit spielerischen Mitteln. Ein Trugschluss. Obschon der Gegner auf seinen verletzten Leader Cervenka verzichten musste und wie schon am Freitag nur mit vier Ausländern statt der erlaubten sechs antreten konnte.
Schleicht sich bei den Zürchern nun wieder die gefährliche Überheblichkeit ein, die schon oft ihr grösster Feind war? Ihr Tempohockey, gepaart mit ihrem physischen Spiel, hat sie auf Rang 1 gebracht. Wenn sie davon abkommen, wenn sie meinen, sie könnten ihre Gegner einfach so ausspielen, folgen die Niederlagen auf dem Fuss. Und es geht nun nicht nur um Punkte, sondern auch darum, die Spielweise zu festigen im Hinblick aufs Playoff, wenn die Zweikämpfe noch härter geführt werden und die Intensität weiter ansteigt.
Kukan fehlt schmerzlich
Coach Marc Crawford verteidigte sein Team nach den beiden Niederlagen. Mit den Resultaten sei er nicht zufrieden, aber man habe beide Male ein klares Chancenplus gehabt, fand er. Der Kanadier, der ein Mann ist, der durchaus Klartext reden kann, scheint noch nicht allzu besorgt. Oder er zieht es vor, seine Kritik hinter verschlossenen Türen anzubringen.
Jedenfalls hielt Crawford fest, dass es ein Ziel sei, die Regular Season als Nummer 1 abzuschliessen. «Wer hat letztes Jahr den Titel gewonnen?», fragte er rhetorisch. «Die Nummer 1. Und als wir mit dem ZSC Meister wurden (2014), waren wir auch Erste gewesen.»
Klar ist, dass die Zürcher ihren Abwehrchef Dean Kukan momentan schmerzlich vermissen. Der 30-Jährige liegt seit Weihnachten krank im Bett und dürfte noch mindestens zehn Tage ausfallen. Ein neues Medikament habe gut angeschlagen, sagte Crawford. Aber wenn Kukan aufs Eis zurückkehre, brauche er noch eine Weile, bis er wieder bereit sei zu spielen.
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Shootout-Niederlage in BernDer ZSC lässt sich vom dezimierten SCB einlullen
Der Start in Bern ist gut, doch danach kommen die Lions vom Weg ab. Am Ende resultiert beim 2:3 nach Penaltyschiessen die erste Auswärtsniederlage seit Mitte November.

Publiziert: 05.01.2024, 23:03
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Plötzlich wird es harzig: ZSC-Verteidiger Mikko Lehtonen bleibt an Berns Stürmer Joona Luoto hängen.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Spätestens im Schlussdrittel hatte der SCB die ZSC Lions dort, wo er sie wohl von Anfang an gerne gehabt hätte. Das Spiel hatte sich endgültig zu einem Kampf und Krampf mit wenigen Torchancen und immer weniger Tempo entwickelt, nur unter solchen Bedingungen liess sich der spielerisch klare Vorteil der Zürcher neutralisieren.
Auch in der Overtime waren nur die allerletzten Sekunden hektisch, Denis Malgin und Corban Knight vergaben je ein sicher scheinendes Tor. Ansonsten taktierten beide Teams fünf Minuten lang mit Puckbesitz und dem Warten auf einen gegnerischen Fehler, der nicht kam.
Telegramm:
Genau wegen solchen Spielereien überlegt man sich in der NHL mittlerweile Regeländerungen für die 3-gegen-3-Overtime. Zum Beispiel eine «Shot Clock» analog der NBA. Oder gar den Verbot vom Verlassen der Offensivzone mit Puckbesitz.
Andrighettos frühes 1:0
Auf ein derart eingelulltes Spiel deutete zunächst nicht viel hin. Denn der Start der Lions war gut und genau in ihrem Sinn. Es brauchte zwar einen Weckruf in Form einer guten SCB-Chance nach nur 17 Sekunden, doch Simon Hrubec war beim Abschluss Tristan Scherweys im Slot von Anfang an hellwach. Der ZSC-Goalie sollte im Mitteldrittel mehrfach in den Mittelpunkt rücken, doch bis zur ersten Pause war er vor allem Zuschauer seiner Vorderleute, die das Spiel scheinbar problemlos zu kontrollieren schienen.
Der ZSC belohnte sich schon früh, als Sven Andrighetto mit einem platzierten Schuss zum 1:0 traf. Der dezimierte SCB, der nur vier Importspieler einsetzen konnte, musste sich auf Schadensbegrenzung konzentrieren. Die Zürcher waren meist in Puckbesitz, sie waren läuferisch überlegen, was sowohl bei den schnellen Angriffen, aber auch beim Backchecking half.

So war es vor allem zu Beginn: Der SC Bern (Joshua Fahrni) rennt dem ZSC (Nicolas Baechler) hinterher.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Es war für die Berner frustrierend: Kaum war der Ansatz eines Gegenstosses zu erkennen, wurde der scheibenführende SCB-Spieler meistens noch in der Mittelzone von einem Gegner abgedrängt. Nur eines vergassen die Zürcher: Sie suchten kaum das 2:0, ergötzten sich stattdessen zu oft am eigenen feinen Spiel. Und das sollte sich rächen.
Denn im Mitteldrittel überschlugen sich sogleich die Ereignisse: Knight verschoss nach nur 19 Sekunden einen Penalty, glich aber vier Sekunden später nach einem gewonnenen Bully per Ablenker zum 1:1 aus. Dass Denis Hollenstein nur zwei Minuten später die Zürcher nach einem wunderbaren Tic-Tac-Toe-Treffer wieder in Führung brachte, tat ihnen nur kurz gut. Dem SCB gelang es in der Folge immer besser, das Spiel der Zürcher zu verlangsamen und sie in zähe Zweikämpfe zu verwickeln. Joona Luotos erneuter Ausgleich kurz vor Drittelsende kam darum nicht unverdient.
Nach der zweiten Pause waren die Lions zwar bemüht, die Kontrolle wieder zu übernehmen, doch die Leichtigkeit der ersten 20 Minuten war längst verflogen. Je näher die Schlusssirene näher kam, desto vorsichtiger agierten beide Teams. Das Spiel lebte nur noch von der Spannung, diese fand ihren Höhepunkt mit einem nicht enden wollenden Penaltyschiessen, in dem erst der 20. Versuch die Entscheidung brachte.
Benjamin Baumgartner setzte dem Treiben ein Ende und sorgte für die erste Auswärtsniederlage der Lions seit Mitte November und dem 0:3 in Davos. Weil die Zürcher nach wie vor souvärene Leader sind, dürfte sie dies nur kurz ärgern. Im Hinblick auf hart umkämpfte Playoff-Spiele im März kann so ein zähes Spiel dennoch eine willkommene Warnung sein.
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Das grosse ZSC-Talent Daniil Ustinkov erhielt im Viertelfinal plötzlich keine Sekunde Eiszeit mehr. Was war da los?
Wir hatten letztlich sechs Verteidiger, die im Reifeprozess etwas weiter sind als er. Daniil ist mit Jahrgang 2006 noch sehr jung und braucht noch etwas Zeit.(Marcel Jenni)wenn ich mir die Defense gegen Schweden anschaue dann spielen nur Muggli (Zug) und Terraneo (Ambrì) regelmässig NLA, die anderen hin und wieder NLB und sonst noch U20 (ehemals Elite A) - darum finde ich die Aussage schon komisch dass Ustinkov noch nicht "ready" ist.
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Kessel, Parise, Staal und Perry wären da eher etwas für die Kasse, NHL Flair Top Shot und "nur für die Playoffs".obwohl ich kein Fan bin von big names - wäre ich sehr sehr happy wenn einer von diesen kommen würde

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hab mich schon mit verschiedene SLA Besucher unterhalten, die wenigsten konsumieren etwas und ALLE sagen die Preise seien zu hoch angesetzt. Ich nehme hin und wieder ein Bier, aber gegessen wir zu Hause
Irgendwie verstehe ich nicht wieso das an die Geschäftsleitung nicht angekommen ist - evt. braucht es mal ein Pfeiffkonzert

Betreffend Schwarze Zahlen - gibt es nicht noch einige Büros zu besetzen? Wird ja immer wieder Werbung gemacht während den Pausen
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«Wir leben, aber es ist schwierig»
Dem Hallenstadion gelingt es nicht, die frei gewordenen Termine zu kompensieren. In der Kasse fehlen 3 Millionen Franken. Und jetzt wollen die Lions auch noch eine Schutzklausel lockern.
Publiziert heute um 11:44 Uhr
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Sucht Events und Publikum: Das Hallenstadion in Oerlikon.
Foto: Claudia Minder (Freshfocus)
Die Statue mit der Nummer 23, die in Zürich-Oerlikon an die viel zu früh verstorbene Eishockey-Legende Chad Silver (†29) erinnerte, ist verschwunden. Etwas mehr als 15’000 Franken betrugen die Kosten für ihre Verlegung nach Altstetten. Heute gemahnt nur noch eine Strassentafel daran, wem das Hallenstadion während 72 Jahren als Heimstätte diente. Das Schild mit dem Hinweis «ZSC-Lions-Platz» soll bleiben, denn: «Es ist ein bedeutender Teil unserer Geschichte, auf den wir positiv zurückblicken und den wir vermissen», betont Philipp Musshafen.
Seit nunmehr vier Jahren leitet der 48-Jährige die Geschicke der Hallenstadion AG. Kaum hatte der Direktor sein Amt angetreten, erfasste Corona die Welt und sorgte dafür, dass das Unternehmen den grössten Verlust der Geschichte einfuhr. 5,85 Millionen Franken betrug das Defizit aus dem Geschäftsjahr 2021. Der Umsatz brach um rund 80 Prozent auf 4,38 Millionen Franken ein.
Auch danach sah sich Musshafen ständig neuen Herausforderungen ausgesetzt. Die Energiepreise haben sich verzehnfacht, und der Auszug der ZSC Lions, die in ihrer letzten Spielzeit in Oerlikon 300’000 Zuschauer angelockt hatten, bedeutete den Verlust eines wirtschaftlich wichtigen Anker-Mieters. «Wir leben, doch es ist schwierig», räumt der Hallenstadion-Chef ein. Er spricht von einem Umsatzrückgang von drei Millionen Franken und sagt: «Wir können bis anhin die 30 frei gewordenen Termine noch nicht vollständig mit anderen Events kompensieren.»
Dennoch hat der Mann, der für 30 Fest- und rund 400 Teilzeitangestellte verantwortlich ist, auch ein lachendes Auge. Die Hallenstadion AG verfügt nun über mehr Freiheiten in der Termingestaltung, kann auch mehrtägige Events anbieten. Schlagerikone Helene Fischer etwa mietete im vergangenen September die Halle gleich für eine ganze Woche. Zudem trat der Cirque du Soleil an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf. «Früher mussten mit der Eishockey-Liga Gespräche geführt, Spiele verschoben und während des Playoffs im März und im April sämtliche Daten blockiert werden – unabhängig davon, wie weit die ZSC Lions im Playoff kamen.»
Die Zuschauerzahlen sinken
Zuletzt profitierte das Hallenstadion von den diversen Nachholkonzerten. Mit etwas mehr als 100 Eventtagen befand man sich auf dem Stand von 2019. Nun aber folgt eine schwierige Periode. «Nach der Pandemie sind alle Künstler aufgetreten. Jetzt müssen sie erst wieder neue Musik produzieren. Das spüren wir genauso wie den Trend hin zu mehr Open-Air-Konzerten und Festivals.» Der Hallenstadion-Chef denkt an die britische Popband Coldplay, die im vergangenen Sommer zweimal im Zürcher Letzigrund auftrat, an Guns n’ Roses auf dem Bernexpo-Gelände oder Helene Fischer, die für 2026 ebenfalls den Letzigrund priorisiert.
Die grosse Eventdichte und die steigenden Ticketpreise stellen die Hallenstadion-Crew vor weitere Hürden. «Wenn die günstigsten Tickets für ein Konzert von Taylor Swift bei 168 Franken liegen und erfolgreich abgesetzt werden können, zeigt dies, dass die Nachfrage für Superstars vorhanden ist. Allerdings verzichten möglicherweise die Käufer darauf, auch Karten für weitere Events zu erwerben», mutmasst Musshafen. Generell sei ein Rückgang der Zuschauerzahlen bei Konzerten zu verzeichnen. Lag der Schnitt im Hallenstadion 2015 noch bei 8244, betrug er zuletzt 7568.
Dank dem Nachholeffekt schloss das Unternehmen das Jahr 2022 mit einem Gewinn von 1,2 Millionen Franken ab. Es ist das beste Ergebnis seit 2011. Auch das aktuelle Geschäftsjahr dürfte besser ausfallen als budgetiert. Dennoch sagt Musshafen: «Wir benötigen noch drei bis vier Jahre, um das Defizit, das durch den Auszug des ZSC entstanden ist, auszugleichen – und wohl noch fünf Jahre, bis wir das während Corona aufgeriebene Eigenkapital wieder aufgebaut haben.» Dieses Ziel soll durch die Ausrichtung von Konzerten, Firmenanlässen, aber auch dank neuen Formaten wie K-Pop oder Gaming-Events erreicht werden.
Subventionen seien keine Option. «Wir können nicht fremdbestimmt funktionieren», hält Musshafen fest. Doch er sagt auch: «Wenn man uns jedoch jährlich zwei Millionen Franken überweisen möchte, brauche ich theoretisch nicht lange zu überlegen. Das ist ein massiver Betrag und würde viele finanzielle Herausforderungen kompensieren. Praktisch ginge es jedoch zulasten der Steuerzahler, was nicht Sinn und Zweck sein kann.»
Der ZSC will die Restriktionen lockern
Musshafens Aussagen kommen nicht von ungefähr. Im Baurechtsvertrag der Swiss-Life-Arena von 2015 wurde unter Ziffer 3.2 eine Schutzklausel für das Hallenstadion eingebaut. Demnach sind sportfremde Veranstaltungen in Altstetten nur dann erlaubt, wenn die 1939 eröffnete und 2003 vollständig erneuerte Halle in Oerlikon nicht verfügbar ist oder sich nicht eignet. Konzerte und Partyveranstaltungen sind verboten.
Als Gegenleistung zahlt die Stadt Zürich jährlich bis zu 2 Millionen Franken an die Betriebskosten der Swiss-Life-Arena. An die Stadt entrichtet der ZSC jährlich einen Baurechtszins von 36’000 Franken. Im Gegensatz dazu muss das Hallenstadion fast 300’000 Franken überweisen. Trotz übertroffener Erwartungen beim Zuschaueraufmarsch und den Einnahmen aus dem Catering gelingt es in Altstetten noch nicht, die Arena rentabel zu führen.

ZSC-CEO Peter Zahner schreibt mit der Swiss-Life-Arena noch keine schwarzen Zahlen und möchte gern die Restriktionen aus dem Baurechtsvertrag lockern.
Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)
Peter Zahner, der CEO der ZSC Lions, der mit grossem Engagement den Bau der Swiss-Life-Arena ermöglicht hat, zieht Vergleiche mit einem Start-up, das auf einem guten Weg ist, aber Schwierigkeiten hat, in den ersten Jahren schwarze Zahlen zu schreiben. Dass Zahner die eingegangenen Restriktionen am liebsten aufweichen würde, um die Arena profitabel zu machen, ist kein Geheimnis.
Gegenüber dieser Zeitung sagte der 62-Jährige im November: «Seit 2015 hat sich die Welt fundamental verändert. Und es wäre doch schade, wenn man eine topmoderne, CO₂-neutrale Arena nicht auslasten könnte. Wir riskieren sonst, dass Zürich noch mehr Events verloren gehen.»
Die Aussage kam nicht überall gut an. Musshafen erklärt: «In zahlreichen Interviews, auch von Stadtrat Daniel Leupi, wurde betont, dass eine Sportstätte von nationaler Bedeutung und keine zweite Eventarena gebaut werden sollte. Der Gemeinderat und das Volk haben den Baurechtsvertrag in dieser Form gebilligt. Nun würden jedoch die grundlegenden und für den Eventplatz Zürich zentral wichtigen Spielregeln geändert.»
Die Debatte scheint gerade erst Fahrt aufzunehmen. Dem Vernehmen nach haben vor kurzem zwei sportfremde Veranstaltungen nicht in der Swiss-Life-Arena stattfinden können, obwohl das Hallenstadion zur gleichen Zeit besetzt war. Die SVP feierte zwar ihren Wahlauftakt in Altstetten, doch dies geschah auch im Wissen, dass der Anlass im Falle eines Vetos aus Oerlikon in der Ostschweiz abgehalten worden wäre.
Gut möglich, dass dereinst abermals das Stimmvolk das letzte Wort haben wird.

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irgendwie hani äs bizzli Schadefreud - gagenüber eus nie flexibel gsi und hand praktisch immer t'Ar***charte zoge und chum simmer dusse, hüülets wie Goofe

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Anscheinend war ja auch Phil stark und ging mit einer +1 Bilanz vom Eis.
Phil gemäss Statistiken von SIHF 15:16 auf dem Eis, davon 2:23 Boxplay. Wenn ich jedoch sehe dass ein Cadonau 16:06 (ein Shift mehr), davon 6:21 Boxplay auf dem Eis steht, dann hab ich einige Fragen an Patterlini. Nur schon beim einten Tor sieht Cadonau grottenschlecht aus.
Ich hoffe für Phil dass er in Langnau langfristig 17 / 18 Minuten Eiszeit pro Spiel kriegen wird, die Konkurrenz ist ja nicht wirklich gross, ausser evt. Saarijärvi. By the way, das ehemalige "Wunderkind" Noah Meier 11:50 gespielt, jedoch mit zwei Assists!
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Wenn beim ZSC nicht nur der Physio arbeitet
Der ZSC feiert in Ambri den 10. Sieg aus den letzten 11 Partien: Denis Malgin ist an fünf Treffern beteiligt. Die einzige Hoffnung raubt den Tessinern Chris Baltisberger.
Publiziert: 02.01.2024, 22:58

Als Ambri im zweiten Drittel verkürzte, macht Chris Baltisberger 35 Sekunden später den Deckel drauf. Der Leader holt sich den zehnten Sieg aus den letzten elf Spielen.
Foto: Michela Locatelli (Freshfocus)
Vor zwei Monaten schimpfte Chris Baltisberger in dieser Zeitung: «Nur der Physio und der Materialwart machten ihren Job.» Damals erlitt der ZSC gerade seine zweite aufeinanderfolgende Niederlage. Doch seither funktionieren die Zürcher wie eine gut geölte Maschine. In Ambri feiern sie den zehnten Erfolg aus den letzten elf Partien. Ironischerweise ist es Baltisberger, der den Leventinern die Hoffnung raubt.
30 Sekunden sind im zweiten Abschnitt erst gespielt, als Inti Pestoni, Ambris Dorfkönig, in Überzahl auf 1:2 verkürzen kann. Plötzlich scheint für das Heimteam, das vorige Woche am Spengler-Cup als Titelverteidiger früh gescheitert war, wieder etwas möglich. Doch der Jubel in der Gottardo-Arena ist kaum verhallt, schon liegen die Gäste wieder mit zwei Toren vorne.
Telegramm:
Patrick Geering lässt alle seine Gegenspieler aussteigen und bedient Baltisberger, der «nur» noch zu vollenden braucht. Ambris Hoffnung? Sie dauert gerade 35 Sekunden. Der souveräne Leader ist schlicht eine Klasse besser und – wenn überhaupt – höchstens bei Spielbeginn nicht ganz bei der Sache.
Erst nach etwas mehr als sechs Minuten und nachdem Ambri die erste Strafe des Spiels fasst, kommt das Team von Marc Crawford erstmals zum Abschluss, reüssiert aber sogleich. Denis Malgin, der Torschütze, doppelt noch im ersten Drittel nach, lenkt völlig frei vor Torhüter Benjamin Conz ab. Apropos Conz: Nach vier Gegentoren aus 13 Schüssen und einer Fangquote von schwachen 69,23 Prozent muss der glücklose Keeper noch vor Spielhälfte Janne Juvonen Platz machen.
Malgin sticht Lammikko aus
Die spektakulärste Parade zeigt der Finne Juvonen im letzten Drittel, als Malgin einmal mehr seine Klasse aufblitzen lässt. Der Torhüter ist eigentlich bereits geschlagen, hebt aber im letzten Moment akrobatisch das Bein und verhindert damit Malgins Hattrick.
Der 26-Jährige ist an fünf von sieben Toren beteiligt und wird am Freitag in Bern wieder das Topskorer-Shirt von Juho Lammikko übernehmen. Dem Finnen ist in den letzten neun Partien kein einziges Tor mehr geglückt.
Eine Premiere gab es auch noch. Während Phil Baltisberger bis Ende Januar an die Tigers ausgeliehen wurde, kommt bei den ZSC Lions der 20-jährige Jan Schwendeler zu seinem ersten Einsatz in der National League. Der Verteidiger, der auf diese Saison hin aus dem Nachwuchs des EVZ kam, erhält fast neun Minuten Eiszeit. So geht Nachwuchsförderung.