Beiträge von mattiabaldi

    Er muss nicht im Mittelpunkt stehen – was Johan Sundström so wertvoll macht

    Der Schwede hat mit 33 schon einiges erlebt. Von Shanghai aus machte er Auswärtstrips über acht Zeitzonen. Nun will er den ZSC Lions zum dritten Titel in Serie verhelfen.

    Simon Graf

    Simon Graf

    Publiziert heute um 14:33 Uhr


    Johan Sundström, Spieler der ZSC Lions, im Eishockeytraining am 11. Januar 2026.

    Nun hat er den Löwen auf der Brust: ZSC-Schwede Johan Sundström.

    Foto: Melanie Duchene (ZSC Lions)


    In Kürze:

    • Der Schwede Johan Sundström wechselte vor zwei Wochen vom finnischen Vaasa zu den ZSC Lions.
    • Mit Frölunda gewann er dreimal die Champions League und wurde einmal zum wertvollsten Playoff-Spieler gekürt.
    • Bei den Lions soll der 33-Jährige die dritte Linie führen und stark am Bully sein.
    • Während seiner Karriere sammelte Sundström unter anderem in Shanghai bei den Kunlun Red Stars einzigartige Erfahrungen.

    Wenn in seiner neuen Heimat Zürich jemand über die Temperaturen klagt, die sich seit Wochen hartnäckig um den Gefrierpunkt halten, kann Johan Sundström nur schmunzeln. Der Schwede kam vor gut zwei Wochen aus Vaasa, wo aktuell minus 17 Grad gemessen werden. Im hohen Norden ist noch tiefer Winter.

    Da sein Club Vaasan Sport in der finnischen SM-Liiga abgeschlagen Letzter ist, wollte er möglichst viele Spieler loswerden. In Finnland steht eine Liga-Reform an – viele Clubs sparen bereits fürs nächste Jahr, in dem vier Teams absteigen.

    Er schwärmt von den ZSC Lions

    Ob Sundström nach Finnland zurückkehrt, wo er seit 2023 ein Schlüsselspieler war, weiss er nicht. «Meine Zukunft ist offen», sagt er. «Ich bin froh, bin ich in Zürich. Ich hatte ein paar Optionen, aber als die ZSC Lions zum Thema wurden, war für mich klar: Da will ich hin. Zürich ist eine der Toporganisationen Europas, Champions-League-Sieger und zuletzt zweimal Meister. Ich hoffe, ich kann helfen, dass wir es ein drittes Mal schaffen.»

    Der 33-Jährige ist sich von seinem Stammclub Frölunda hohe Ansprüche gewohnt. Mit dem aktuellen Fribourg-Coach Roger Rönnberg gewann er mit Frölunda dreimal die Champions League (2016, 17, 20) und einmal die schwedische Meisterschaft (16).

    Damals wurde er sogar zum wertvollsten Spieler des Playoff ausgezeichnet. «Ich skorte nicht die meisten Punkte, aber ich spielte solide in beide Richtung. Wir hatten auch andere, die unglaublich spielten. Sie hätten die MVP-Auszeichnug ebenso verdient.»

    Diese Aussage charakterisiert Sundström gut. Er ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Als ZSC-Sportchef Sven Leuenberger einen Ersatz für den enttäuschenden Andy Andreoff suchte, sprach er auch mit den Kanadiern Ryan Spooner und Mike Sgarbossa. «Beide sagten, sie wollten Center Nummer 1 oder 2 sein», so Leuenberger. «Aber das kam bei uns nicht infrage. Dafür haben wir schon Malgin und Grant.» Als er zu Sundström gesagt habe, es könne sein, dass er ab und zu pausieren müsse, habe das diesen nicht abgeschreckt.


    Spooner unterschrieb in Lausanne und lief nach sechs Spielen davon, nachdem er zweimal überzählig gewesen war. Sgarbossa wechselte von Lugano nach Bern und punktet da fleissig. Und Sundström hat bei den ZSC Lions bisher das gebracht, was sich Leuenberger erhofft hatte: Er führt die dritte Linie, arbeitet nach hinten und vorne, ist stark am Bully und hat schon zwei Tore geschossen.

    Sundström kannte keinen seiner Zürcher Teamkollegen persönlich, hat sich aber schnell eingelebt. In Winkel bezog er eine Wohnung im gleichen Haus wie Simon Hrubec und Mikko Lehtonen. Diese Woche kommt seine Familie nach: seine Frau mit den beiden Töchtern Ella (viereinhalb Jahre) und Felicia (sechs Monate). Seine Frau räumte noch das Apartment in Vaasa und machte einen Zwischenstopp in Göteborg, wo sie ein Haus besitzen.

    Johan Sundström und Chinas Olympia-Projekt

    Sundström hat einiges erlebt in seiner Karriere. Anfang 20 spielte er drei Saisons in Nordamerika in der Organisation der New York Islanders, später ein Jahr in Kasan und die Saison 2018/19 bei den Kunlun Red Stars. «Shanghai war eine andere Welt», sagt er. «Elf Nationen in der Kabine – und doch funktionierte es.» Kunlun war Teil des Olympia-Projekts für Peking 2022, die Heimspiele sahen rund 3000 Zuschauer.

    Die grösste Herausforderung seien die langen Reisen und der ständige Jetlag gewesen, sagt Sundström. «Wir spielten zwei Wochen zu Hause, dann hatten wir zweiwöchige Auswärtstrips.» Die KHL erstreckt sich über 7000 Kilometer und acht Zeitzonen.

    Johan Sundström, Neuverpflichtung der ZSC Lions, beim Training auf dem Eis, mit blauem Helm und weissem Trikot.

    Keiner, der sich in den Vordergrund drängt: Johan Sundström ist der perfekte Teamspieler.

    Foto: Melanie Duchene (ZSC Lions )

    Um den Körper nicht zu sehr durcheinanderzubringen, hätten sie versucht, auf ihren Trips jeweils in einer Zeitzone zu bleiben. Es klappte nicht immer. Denn das Problem ist: Tageslicht ist der stärkste Taktgeber für die innere Uhr. Schlaflos in Moskau.

    Seine Spieler seien ständig müde gewesen, sagte Coach Jussi Tapola, der damals Mitte Saison entlassen wurde und nun nach seiner Zeit beim SCB bei Ambri-Piotta angeheuert hat. Sportlich erfolgreich war die China-Saison für Johan Sundström nicht, aber eine einmalige Erfahrung. Und das spektakuläre Silvester-Feuerwerk in Shanghai wird er nie mehr vergessen.

    «Schiess! Schiess! Schiess!» – Warum Kloten eine Minute vor Schluss alles verlor

    Der EHC kommt zurück, jubelt fast – dann versaut Jesper Frödén mit seinem 3:2 in der letzten Spielminute das Comeback eines kämpferischen Klotens.

    Angelo Rocchinotti

    Angelo Rocchinotti(Text),

    Gaël Riesen(Ticker)

    Publiziert: 27.01.2026, 15:45 Aktualisiert vor 10 Stunden


    Jesper Froeden und Dario Trutmann von den ZSC Lions jubeln nach einem Tor während eines Eishockeyspiels gegen EHC Kloten.

    Die Entscheidung: Torschütze Jesper Frödén (rechts) mit Dario Trutmann nach dem 3:2.

    Foto: Nico Ilic (Freshfocus)

    Nach dieser Derby-Niederlage, der vierten im vierten Saisonspiel, sitzt der Frust beim EHC Kloten tief. Auf dem Weg in die Garderobe fallen einige Kraftausdrücke. «Wir wollten es unbedingt, alle spürten es», sagt Stürmer Dario Meyer konsterniert. «Ein paar Zentimeter mehr, und das Stadion wäre ausgerastet. Nun stehen wir mit leeren Händen da. Das ist extrem bitter.»

    Diese Szene eine Minute vor Schluss besiegelte das Schicksal der Partie: Kloten hatte erst in der 57. Minute dank Mischa Ramel ausgleichen können und suchte nun die Entscheidung, als Bernd Wolf im Slot wunderbar von Meyer angespielt wurde. «Schiess! Schiess! Schiess!», hallte es durch die Swiss-Arena. Doch der Verteidiger zögerte einen Sekundenbruchteil. Und traf dann prompt nur den Gegenspieler. Die Gäste setzten durch Derek Grant zum Konter an, Jesper Frödén vollendete eiskalt. Kloten blieb kaum noch Zeit und kassierte mit einem sechsten Feldspieler und ohne Torhüter noch das 2:4. Ein hartes Verdikt für eine kämpferische Leistung.

    Das Telegramm:


    Nach 40 Minuten lag das Team von Lauri Marjamäki noch 0:2 zurück. Vieles konnte man den Zürcher Unterländern zwar nicht vorwerfen. Vielleicht agierten sie phasenweise zu brav, zu wenig entschlossen, zu kontrolliert. Doch wann immer die Klotener das Tempo forcierten, liefen sie ins offene Messer. Nach 13 Minuten traf Sven Andrighetto zum 1:0, nachdem Keijo Weibel die erste grosse Chance des Spiels nicht verwertet hatte und nur Sekunden zuvor Rafael Meier am Pfosten gescheitert war.

    Kloten droht Playout gegen Ajoie

    Dasselbe Bild im zweiten Drittel. Die Lions kontrollierten die Partie, bis Kloten gegen Ende des Abschnitts erstmals wirklich gefährlich wurde. Doch zu mehr als einem weiteren Pfostenschuss kam der EHC nicht. Stattdessen erhöhten die Lions auf 2:0. Ausgerechnet der ehemalige Kloten-Junior Timo Gruber traf zum vierten Mal in dieser Saison – jener Spieler, der nach seiner Zeit in der kanadischen Juniorenliga zur ZSC-Organisation wechselte.

    Doch das Heimteam steckte nicht auf. Im Schlussdrittel riss Kloten das Heft an sich und agierte entschlossen, mutig, selbstbewusst. Plötzlich lag der Sieg in der Luft – bis die letzte Spielminute anbrach. Für den EHC bedeutet dies die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen.

    Wochenlang konnten sich die Zürcher Unterländer Hoffnungen auf einen Platz im Play-in machen, mittlerweile droht eine unangenehme Playout-Serie gegen Ajoie. Der Vorsprung auf Ambri (13.) beträgt nur noch einen Punkt. Den Kopf hängen lassen sie aber nicht. «Wir haben es ja nun gesehen», sagt Meyer. «Das Feuer, der Glaube sind da. Im Moment werden wir für jeden kleinen Fehler einfach unglaublich schnell bestraft.»

    Der ZSC liegt als Fünfter einen Punkt hinter dem drittplatzierten Lugano.

    Jedoch würde ich ihn aktuell z.B. Fröden vorziehen.
    Aber einen Meisterschützen darf man ja vermutlich nicht in Frage stellen.

    min Senf gibi mal ab - wo isch de Rohrer die Saison? klar isch kein Usländer und somit nöd mit em Frögen z'vergliche, aber was bringt er aktuell?

    er fahrt ume wie es Duracell Häsli, aber ufem Spiel hat er aktuell 0 Ifluss - sis Goal geschter isch au meh Glück als Verstand gsi

    Die neue Effizienz der ZSC Lions und ein vielversprechendes Debüt

    Die Zürcher schlagen die Lakers 3:1 und setzen sich am Strich ab. Hrubec zeigt sich erneut in Hochform, Malgin trifft doppelt, und der neue Schwede Sundström weiss zu gefallen.

    Simon Graf

    Simon Graf

    Publiziert: 16.01.2026, 22:50


    Rudolfs Balcers und Willy Riedi von den ZSC Lions jubeln nach einem Tor im Eishockeyspiel gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers, 16.01.2026 in Rapperswil.

    Die Entscheidung: Rudolfs Balcers lässt sich von seinen Kollegen für das 3:1 feiern.

    Foto: Thomas Oswald (Freshfocus)


    Die Lakers feierten vor dem Spiel ihre Aufstiegshelden von 1994 auf dem Eis. Damals hatten die St. Galler in einem epischen B-Final den Lausanne HC in fünf Spielen 3:2 bezwungen. Auch Coach Pekka Rautakallio war angereist. Inzwischen 72, sieht der Finne fit und zufrieden aus. Es war eine schöne Zeremonie, orchestriert vom früheren TV-Mann Stefan Bürer, der heute für PR und Kommunikation bei den Lakers die Fäden zieht.

    Nach dem kapitalen Duell gegen die ZSC Lions gab es für die Rapperswiler dann aber nichts mehr zu feiern. Sie verloren 1:3 und mussten zur Kenntnis nehmen, dass ihr Rückstand auf die Zürcher und Rang 6 auf sieben Punkte angewachsen ist.

    Fehlenden Einsatz konnte man den Lakers nicht vorwerfen. Aber sie brauchten viel zu viel Kraft, um ein Tor zu schiessen. In der 45. Minute war es endlich so weit: Larsson glich zum 1:1 aus. Doch sogleich verschärften die ZSC Lions das Tempo und stellten bis zur 51. Minute auf 3:1. Die Partie war damit entschieden.

    Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)


    Den Lakers, die so glänzend in die Saison gestartet waren, ist die Fähigkeit abhandegekommen, Spiele zu gewinnen. Von den letzten zehn verloren sie deren acht. Ganz anders die ZSC Lions, die inzwischen fünfmal in Serie gewonnen und sich in den Top 6 festgesetzt haben. Es ist nicht besonders schön anzusehen, was die Zürcher derzeit bieten, aber es ist erfolgreich.

    Auch, natürlich, dank Goalie Hrubec, der im neuen Jahr nochmals eine Klasse besser spielt als zuvor. Gegen die die Lakers kassierte er, nachdem er im Derby gegen Kloten (1:0) einen Shutout gefeiert hatte, nach über 120 Minuten wieder einmal ein Gegentor.

    Manchmal scheint es, als würden sich seine Teamkollegen darauf verlassen, dass er die Pucks dann schon stoppt. So wurden sie auch gegen die Lakers phasenweise etwas gar passiv. Aber es spricht für sie, dass sie nach dem Ausgleich sofort reagieren konnten.

    Malgin traf zweimal, Balcers zur Entscheidung

    Malgin stellte in der 50. Minute mit seinem zweiten Tor des Abends auf 2:1, Balcers traf nur 44 Sekunden später im zweiten Zürcher Powerplay zum 3:1 ins Lattenkreuz. Sein Debüt gab am Obersee der neue ZSC-Schwede Johan Sundström, als Center des dritten Sturms mit Riedi und Baechler. Der 33-Jährige bestätigte dabei, dass er ein verlässlicher, hart arbeitender Stürmer mit Bullyqualitäten ist. Beinahe schoss er auch ein Tor.


    Sundström könnte für die ZSC Lions mit seiner emsigen, verantwortungsvollen Spielweise ein Gewinn werden. Er ist nicht so explosiv und spektakulär wie Aberg, aber er hält seine Linie gut zusammen und gewinnt viele Zweikämpfe. Was ZSC-Sportchef Sven Leuenberger auch gefallen haben dürfte: Bei den Lakers war Malte Strömwall, der ab nächster Saison das Lions-Dress trägt, der beste Mann.

    Weil Servette gestoppt wurde, sind die ZSC Lions mit fünf Siegen in Folge nun sogar das formstärkste Team der Liga. Weiter geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen den SC Bern, der nach dem 1:4 gegen Lugano um eine Reaktion bemüht sein dürfte.

    Zittersieg in Ajoie

    Fast verspielen die ZSC Lions wieder ein 4:0 – dann rettet sie eine Dummheit

    Erst dominant und kaltblütig, dann lethargisch und fehlerhaft. Die ZSC Lions zeigen beim 5:3 gegen Ajoie zwei Gesichter. Dank ihres Sieges etablieren sie sich in den Top 6.

    Simon Graf

    Simon Graf

    Publiziert: 06.01.2026, 22:39

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    Rudolfs Balcers von den ZSC Lions beim Eishockeyspiel gegen HC Ajoie, nach seinem Tor zum 0:2, 6. Januar 2026.

    Schütze zum 2:0: Der ZSC-Lette Rudolfs Balcers erzielte sein zehntes Saisontor.

    Foto: Philipp Kresnik (Freshfocus)


    Spiele gegen Ajoie sind für die ZSC Lions trotz des Klassenunterschieds oft eine erstaunlich tückische Angelegenheit. Das bestätigte sich auch schon in dieser Saison, als die Zürcher Ende November in der Swiss-Life-Arena trotz eines klaren Chancenplus, 44 Torschüssen und eines 2:0-Vorsprungs gegen Ajoie noch 2:3 verloren und ihren Anhang ungläubig zurückliessen. Im vergangenen Winter verspielten sie im dritten Abschnitt sogar einmal ein 4:0, ehe sie Lammikko in der Overtime mit dem 5:4 doch noch jubeln liess.

    Im verschneiten Pruntrut zeigten die Zürcher diesmal anfangs eine Effizienz in der Offensive, die man in dieser Saison meist vermisst hatte. Malgin (3.) traf im ersten Powerplay zum 1:0, Balcers (11.) erhöhte nach schöner Vorarbeit Grants auf 2:0, Baechler (16.) stubste den Puck zum 3:0 an Ciaccio vorbei, und dann traf Lehtonen (19.) nach einem Rückpass Rohrers sogar noch zum 4:0. Die Partie schien zur ersten Pause entschieden, für Ajoie zeichnete sich ein bitterer Abend ab.

    Ajoie - ZSC Lions 3:5 (0:4, 2:0, 1:1)


    Doch der klare Vorsprung hatte auf die Zürcher eine ähliche Wirkung wie ein Sedativum. Plötzlich kurvten sie nur noch halbherzig auf dem Eis herum, und weil sich auch Hrubec von der Lethargie seiner Teamkollegen anstecken liess, wurde es tatsächlich nochmals spannend. Devos (24.) und Thiry (32.) brachten mit ihren Toren die Hoffnung zurück, und als Hrubec den Puck in der 51. Minute nach einem Pfostenschuss Nättinens ins eigene Tor ablenkte, drohte eine weitere mirakulöse Wende Ajoies gegen die Zürcher.

    Andrighettos 5:3 rettet die ZSC Lions

    Der Finne Friman kam kurz nach dem 3:4 zu einer weiteren exzellenten Chance, scheiterte aber. Und dann entschied Ajoies Berthoud die Partie mit einer Dummheit: Der Verteidiger spielte den Puck mit der Hand und musste auf die Strafbank, und Andrighetto (55.) traf nach nur neun Sekunden zum 5:3 für die ZSC Lions. Damit war die Partie entschieden und durfte Coach Marco Bayer aufatmen.


    Dass die Zürcher die Partie beinahe noch aus der Hand gaben, zeigt, wie instabil sie aktuell noch sind. Aber immerhin funktionierte ihr Überzahlspiel endlich wieder und zeigten sie sich zumindest im Startdrittel kaltblütig. Mit diesem Sieg setzten sie sich als Sechste etwas von den Lakers und dem EV Zug ab.

    Gegen beide Verfolger spielen sie demnächst: am Samstag gastieren sie beim kriselnden EVZ, nächste Woche am Obersee. Zuvor empfangen sie am Sonntagabend noch den EHC Kloten zum dritten Saisonderby. Mit drei Siegen könnten die ZSC Lions einen grossen Schritt zu einem direkten Playoff-Platz machen.

    ganz ehrlich - Stand jetzt isches doch sehr schwer vorstellbar, dass im August bim erschtä Vorbereitigsspiel gag GCK de Marco Bayer a de Bande staht - ussert mir holet zum dritte Jahr de Chübbel - was stahnd jetz (au das) sehr schwer vorstellbar isch

    womöglich - und das isch mini Meinig - wird die Saison duredruckt und dann luegemer wellä Trainer ufem Markt isch startet es neus Projekt. Oder de neu Trainer isch scho fix und us kei Ahnig was für Gründ dörf das nöd bekannt gäh werde (bitte bitte nöd de Fischi)

    Es wird immer besser, jetzt wird der Trainer sogar an der Redezeit im Time-Out beurteilt, wow… Wenn er in 15 Sekunden alles sagen kann, was gesagt werden muss und die Mannschaft geweckt wird, ist das immer noch sinnvoller als 30 Sekunden lang die Spieler zusammenstauchen. Übrigens, Ward hatte in seinem Time-Out null Sekunden Redezeit…

    sorry aber du verglichsch Birre mit Öpfel

    s'Timeout vom Bayer isch gsi um t'Mannschaft ufzrüttle nach 13 Minute wo nöd viel gloffe isch - usser s'glückliche Goal vom Grant, bim Ward isch drum gange sini Topspieler usrueh lah und dene wiitere Schnuff z'gäh für die letschtä 60 Sekunde.

    Zuedem wanni am Bayer sini Timeout amigs aluege, chömet mir die identisch vor, immer die gliche Hand Zeiche, immer die glichi Körpersprach,

    und nei ich bin nöd däfür jetzt de Bayer z'entlah, sondern Endi Saison gmeinsam über t'Buecher z'gah und die richtigi Schlüss z'zieh