Posts by BMW

    Das gestrige Spiel sehe ich etwas weniger euphorisch.
    1. Drittel sehr gut, nachher zurück ins alte Fahrwasser resp. nach klarer Führung hat wieder mal 1. Gang zurück geschaltet. Nicht so viel, aber eben doch ein wenig.
    Sack ganz zumachen wäre die Devise gewesen. Dann muss man am Schluss auch nicht zittern.

    Bei den Top Teams (Ausnahme Davos) fehlt vermutlich auch der Mut in der Teppichetage, ausserdem müssen die hochbezahlten Jungs den Mister Nobody auch akzeptieren.

    Ganz genau, in der Akzeptanz liegt das Problem. Unsere Jungs brauchen eine anerkannte Trainerpersönlichkeit nordamerikanischer Prägung à la Simpson Hartley Crawford, hat sich besser bewährt als irgendwelche Versuche mit den Mullers, Aubin, etc.

    Nun, die Leistungsvermögen der beiden Teams wurden heute so ziemlich in jedem Bereich aufgezeigt. Sehe da eine positive Bilanz für uns.

    Trotz unglücklicher Niederlage: ich mache mir etwas weniger Sorgen als auch schon...

    ZSC, Biel, Davos, wer-auch-immer (sehe keinen Meistergoalie in keinem Team)

    Doch, doch: wir haben noch einen dreifachen Meistergoalie, dazu zwei valable Kandidaten.
    Denn einmal wird jeder Goalie zum erstenmal Meister und die PO's sind übrigens erst im Frühjahr und nicht Mitte Januar.
    Gerade für Torhüter ist es besonders schwierig, die absolute Topform über einen längeren Zeitraum zu konsolidieren.
    Warten wir mal ab...

    Das ganze Tamtam um Grönborg hat sehr viel Ähnlichkeit mit damals...
    Larry Huras hiess der Trainer, stand im Jan 2001 auch vor der Entlassung. Zu wenig Spektakel, zu viele Niederlagen, kein Kredit bei einigen Spielern, etc etc.
    (Nur eine NHL-Ausstiegsklausel hatte er nicht)

    Ergebnis bekannt: Der ZSC behielt ihn, die Mannschaft raufte sich zusammen, Meister !!!

    Sind doch ganz tolle Perspektiven :)

    "Aufrüsten" mit Lehmann??? Na ja...wohl eher ein Transfer mangels qualitativ besserer Angebote.

    Aber dem Rest stimme ich dir zu.

    Klar dagegen!

    Wo fängt es an, wo hört es auf?

    Der nächste Fred: Gendern, Wokeness oder was?

    Hier geht drinnen geht es m.E. um Sport und sonst um nichts was bis jetzt 20 Jahre gut so war.

    Sehe dies wie Larry, ausser Energieversorgung hast du vergessen :).
    Zudem sind die Meinung im Volk nach 21 Monaten Pandemie gemacht. Und zwar so ziemlich unverrückbar, hüben wie drüben.

    Ich denke, der ZSC hat in den letzten 20 Jahren viele Highlights im CH-Hockey gesetzt.
    Leider aber auch keine Konstanz auf Klubebene hingebracht hat, trotz der meiner Meinung nach insgesamt besten Struktur (Organisation, Prozesse, Personal und Finanzen!), aller CH-Klubs. Ein Schwachpunkt war kein eigenes Stadion, aber das korrigiert sich ja. Und die eine oder andere Personalie...aber das gibt es überall.

    Nun sind wir wieder einmal in einer schwierigen, klar selbstverschuldeten Phase. Problematisch scheinen mir die Zunahme dieser problematischen Phasen seit dem Abgang von Crawford. Trainer kommen und gehen, obwohl die Qualität des Kaders in den letzten Jahren immer besser wurde, allerdings fast ausschliesslich durch Zukäufe. Viel Geld wurde ausgegeben, da steigen zwangsläufig und zurecht die Ansprüche aller Beteiligten. Es gibt kein teureres Kader als das Unsere.
    Wir befinden uns nicht erst seit den letzten 3 Spielen im freien Fall, die Tendenz nach unten ins Mittelfeld zeichnet sich schon länger ab.

    Was ist zu tun?
    "Wenn ein Schiff infolge Fehlmanöver in den Sturm gerät sollte man vorerst jeden Matrosen, der ein Seil halten kann an Board behalten". Dies mal als ein Grundsatz des Krisenmanagements. Neue Matrosen (Ausländer) zu holen betrachte ich als nicht zielführend, die Qualität der vorhandenen Spieler müsste locker reichen.
    Es bleiben daher nur die Möglichkeiten, im Sturm in gleicher Zusammensetzung weiter zu segeln oder den Kapitän abzulösen und neue Impulse/Kommando zu setzen. Dieser Richtungsentscheid muss jetzt von PZ und SL gefällt und durchgezogen werden, ein weiteres zögern oder aussitzen ist ein Spiel mit dem Feuer.
    Ein Tabularasa zu diesem Zeitpunkt ist für mich ausgeschlossen, obwohl es in einer Krise immer mehrere Beteiligte gibt. Kann man später machen.

    Von aussen kann man die aktuelle Situation nicht schlüssig beurteilen, habe aber auf Grund der Körpersprachen den Eindruck, dass Grönborg das Team nicht mehr erreicht resp. die Spieler nicht mehr an seine Philosophie glauben. Auch habe ich nicht den Eindruck, dass die Spieler nicht fit sind oder nicht wollen. Eine Klärung der Situation innerhalb der Organisation ist unvermeidbar. Wir sollten einfach mal abwarten was passiert und uns bis dahin einen oder zwei genehmigen.

    Ähm, bin zwar selber 2G und daher kann mir dies eigentlich egal sein, aber trotzdem stellen sich mir ein paar Fragen.

    Das 3.G sind ja die Getesteten, also jene Gruppe die mit grösster Wahrscheinlichkeit keine Virusträger sind.
    Dürfen diese jetzt nicht mehr rein, weil sie von den 2G-lern angesteckt werden könnten und dann im schlimmsten Fall auf der IPS landen könnten?
    Sehe ich das richtig oder was ist genau die Überlegung?

    Und wie ist dies dann bei den Spielern und beim Staff: darf dann Chris B. als 3G-ler überhaupt noch spielen oder wird er gesperrt?

    Zu denken geben muss doch, dass wir (seit Crawford) schon wieder zum x-ten male die Trainerfrage diskutieren.
    Wallson, Aubin, nun Grönborg: alles hochangesehene und andernorts erfolgreiche Trainer.
    Alle sind sie daran gescheitert, in Zürich eine Leistungskultur einzuführen. Am Spielermaterial hat es nie gelegen, denn jene die bei uns nicht reüssierten sind/waren andernorts top.

    Man kommt unweigerlich zum Schluss, dass der jahrelange Versuch der Etablierung einer Leistungskultur beim ZSC in etwa gleich erfolgreich ist wie in der Wüste Sahara einen Schneemann zu bauen. Wird wohl nie klappen und so bleibt nur die Hoffnung auf einen Lucky Punch wie 2018.
    Aber kann es das sein für einen Klub mit so hochtrabenden Ambitionen?

    Ich denke nicht, dass es am Trainer liegt, auch nicht an der sportlichen Qualität des Kaders.
    Vermutlich liegt es an der Chemie des Teams, das passt zwischenmenschlich womöglich nicht zusammen. Für eine genaue Beurteilung ist man als Fan aber zu weit weg, dies muss SL erledigen.
    Die viel gepriesene Solidarität besteht lediglich aus Chris B., mehr sehe ich da leider nicht. Aber für ein solches State bin ich hier ja schon mal an die Wand geschrieben worden.
    Solidarität bedeutet für mich übrigens nicht nur Rache ausüben, sondern sich in den Schuss legen, sich vor dem gegnerischen Tor platzieren und blaue Flecken einfangen, das Körperspiel forcieren, etc. Eigenschaften, die ich leider nicht mehr sehe.

    Dein ewiger und nie abreissenden Optimismus und Goodwill versetzt mich immer wieder in Erstaunen.
    Was für kleine Schritte hast du eigentlich gesehen? Ein Shutout, ok. War aber auch nicht so schwierig... Was noch?
    Jedenfalls scheint das Wort Solidarität in diesem Team nicht zu existieren, das war dann wohl für jeden augenfällig. Nur schon dies ins Positive zu kehren wäre ein grosser Schritt Richtung Erfolg.