Beiträge von BMW

    Wahlkampf finde ich ok, auch mit harten Bandagen. Was nicht ok ist die Tatsache einen Volksentscheid nicht zu akzeptieren und mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten zu torpedieren!

    Sehe ich auch so.
    Leider ist es aber überall so (Bund, Kantone, etc), dass angenommene Vorlagen im Anschluss durch die Parlamente verwässert resp. nicht umgesetzt werden oder durch Einsprachen von der Verliererfraktion torpediert werden.
    Dabei spielen unsere sogenannten "Qualitätsmedien" eine nicht unwesentliche respektive unwürdige Rolle.

    Seit ein paar Jahren läuft ja vieles doch recht "weltfremd" ab auf diesem Globus.
    Leider stellen wir dies aber immer erst hinterher fest und wollen vorab die kritischen Stimmen nicht hören.

    Den Aufwärtstrend gegen ein kämpferisches Ajoie letztendlich im 3. Drittel deutlich bestätigt. Eine nicht leichte Aufgabe sehr gut gelöst.
    Man of the Match: Simon "the wall" Hrubec, er überzeugt bisher restlos.

    Die Regel gibt es nicht. Es wurde "Torhüterbehinderung" gepfiffen, vermutlich als Kompensation zum nicht gegebenen Biel Tor.

    Yep, sehe ich auch so. Erbärmliche Auslegung einer Regel, das war nie und nimmer eine Torhüterbehinderung. Zum Glück war die Annullation ohne Folgen.

    Es sieht nach einem Steigerungslauf aus, wir werden immer besser.
    Insgesamt gute bis sehr gute Leistung, angefangen bei Hrubec.

    Ich gehe mal davon aus, dass Spieler und Trainer sich auf diesem Board tummeln und unsere Ratschläge zu Herzen genommen haben :) .
    Ebenso gehe ich davon aus, dass die Zügelkisten wieder in den Keller verschoben werden können ;) .

    Schweizer Eishockey: Quo vadis?

    Mit sechs Ausländern werde man die Löhne der Schweizer Spieler senken können. Weitgefehlt, die Lohnspirale zeigt steil nach oben. Auf der Strecke bleiben die Nachwuchsspieler.

    Thierry Gasser am 27. September 2022

    Bereits sind die ersten Runden in der höchsten Schweizer Eishockeyliga gespielt. Erstmals in der Geschichte der National League gab es eine Runde mit sieben Partien. Attraktiv und voller Spektakel werde sie sein die neue Saison, gewiss. Doch nicht für alle Nachwuchsspieler.

    Im Juni letzten Jahres fasste die höchste Schweizer Eishockey-Liga den Beschluss, ab der Saison 2022/23 die Anzahl Lizenzen für ausländische Spieler von vier auf sechs zu erhöhen. Als Grund für die Aufstockung wurden die zu hohen Spielerlöhne der Schweizer Spieler in der dritten oder vierten Linie angegeben. Wer einen Blick auf die Transfers wagt, welche im Sommer getätigt wurden, wird sich schnell fragen: Wo wurden hier Spielerlöhne gesenkt? Nicht weniger als siebzehn neue Ausländer kamen aus der KHL, weitere zehn stiessen aus der NHL zu Schweizer Teams – und keinesfalls zu den angestrebten «Billigtarifen». Wo sind sie also geblieben, diese günstigen ausländischen Spieler?

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    Gewiss, durch die neuen Ausländer wird das Niveau in der National League kurzfristig steigen. Doch die leidtragenden sind die Nachwuchsspieler. War es doch bereits vor der Erhöhung extrem schwierig, sich einen festen Platz in der ersten Mannschaft zu ergattern, wird es nun noch anspruchsvoller. In der letzten Saison kamen von dreiundvierzig eingesetzten U20-Feldspielern nur gerade acht auf mehr als hundert Einsatzminuten in der gesamten Regular Season. In der schwedischen Topliga SHL kamen achtundneunzig U20-Feldspieler zum Einsatz (Quelle: Sport.ch). Nur schon mit diesem Beispiel werden die Unterschiede und der Nachholbedarf welcher die Schweiz hat, schonungslos aufgezeigt.

    Wenn die Schweiz auch in Zukunft bei den Junioren und der A-Nationalmannschaft ernsthaft an der Weltspitze mitmischen will, scheint mir der eingeschlagene Weg nicht der richtige. Schon jetzt zeigt sich das Problem auf der Goalie Position, wo immer teure ausländische Torhüter zum Einsatz kommen. Wenn unsere Nachwuchs-Feldspieler nicht mehr Eiszeit auf höchster Stufe erhalten, wird sich das mittelfristig bitter rächen.

    Es wäre eine Freude, die Vertreter der National- und Swiss League, zusammen mit dem schweizerischen Eishockeyverband an einem Tisch zusehen, um sich dieses Problems anzunehmen. Leider erhalten derzeit die Interessen der einzelnen Clubs, eine weitaus grössere Gewichtung.

    "Geschenkte" Plätze in einem Team wäre ja auch nicht unbedingt von Vorteil.
    Was ist eure Meinung zu diesem Bericht?

    Ich bleibe bei meiner Meinung. Vor allem Drittel 2 war miserabel. Dank Hrubec waren wir noch im Spiel und haben das Momentum genützt. Es geht mir auch weniger um die reinen Resultate also auch um die Spielweise.

    Genau so war es.
    5:1 sieht ja gut aus, war aber ein miserables Spiel. Da passt (noch) nicht viel zusammen und Lausanne war eher unterstützend in Bezug auf unsere Tore...

    Positive sehe ich die körperliche Verfassung der Spieler, sie scheinen fit zu sein.

    Ob der FCZ mit diesem Tag nun zur Ruhe kommt? Irgendwie würde das erstaunen. Der FCZ ist kein Verein fürs Mittelmass. Er kennt nur die extremen Ausschläge. Damit sorgt er immerhin für gute Unterhaltung. Das ist auch schon etwas.

    Da erinnert man sich doch gerne an die guten alten und stabilen Zeiten mit Edi Nägeli.
    Da herrschte noch Ordnung und Leistungskultur :suff: :)

    Ein eher glücklicher Sieg, aber was soll's. Kämpferisch eine sehr gute Leistung.
    Defensiv sind wir noch nicht eine Macht, in der Offensive passt vieles nicht (Stocktechnik, Puckbehandlung, Passqualität,...).
    Hrubec sehr solid, sonst noch sehr viel Luft nach oben.

    Und: RG hat zum richtigen Zeitpunkt ein Time out genommen :thumbup:. Ich habe mal gehört, er hat im Sommer ein Seminar für Time outs besucht ;) .

    LugaNO hat sicher ein sehr gutes Kader, mit denen ist zu rechnen. Den Torhüter finde ich top, aber er scheint ein Hitzkopf zu sein. Genau wie sein Trainer.

    Harte Worte, und das von dir :) .

    Aber ich würde jedes Wort unterschreiben, es ist die Realität.

    Kurz zusammengefasst: chancenlos und absolut verdiente Niederlage.
    Auf allen Positionen ganz einfach schlechter als Rappi, die haben gezeigt wie es geht. Kampf um jeden Puck, bedingungslos und volle 60 Minuten.

    Der EVZ hat im Vergleich zur Konkurrenz relativ wenig substanzielle Veränderungen im Kader, da gibt es eine gewisse Konstanz.
    Ergo ist es nicht weiter erstaunlich, wenn sie zum jetzigen Zeitpunkt etwas weiter sind als andere Teams.
    Ob sie ihren Level noch anheben können, wird man dann sehen. Erforderlich wird dies im Vergleich zur Konkurrenz sein.

    In den vergangenen Jahren hatten wir doch immer als Quali-Ziel ein Platz in den Top 4.
    Und sind im Kampf um den Kübel letztendlich immer gescheitert.

    Ich denke schon, dass es nun mal ein bisschen ambitionierter und fordernder sein muss bereits in der Quali.
    Und ich bin auch überzeugt, dass mit diesem Kader Platz 1 zu erreichen ist, mit 4 starken Linien.