Beiträge von BMW

    @Colin:
    Du bist auch "weg", wenn es um den Perfect Tipp geht.

    Und noch schlimmer, gem. deinem Tipp verliert der Z jetzt noch 3 Mal nacheinander............

    Oh ja, da habe ich mich prächtig verhauen... :)
    Was in etwa stimmt an meinem Tipp ist, dass Lausanne ein unangenehmer Gegner ist.
    Ich ziehe schon mal den Hut vor unseren Jungs, habe ich so nicht erwartet.
    Und das Tippen lasse ich wohl besser bleiben ;)

    EVZ - SCB 4:2

    LUG - RAP 4:1

    FRI - SERV 4:3

    LAU - ZSC 4:2

    Ich weiss nicht was schlimmer ist, den Joker zu nehmen oder gegen den eigenen Klub zu tippen...
    Aber ich traue es unseren Jungs nach dieser Quali nicht zu. Und Lausanne ist heiss, für mich der schwierigste Gegner.

    Habe das gestrige Spiel leider verpasst, aber sonst ziemlich alle Spiele dieser Saison auf My Sports verfolgt.
    Waren wir im Herbst noch "königlich" unterwegs, ist der aktuelle Trend beängstigend. Den Trainer in Frage zu stellen greift (wieder einmal) zu kurz, kommt für mich nicht in Frage. Ebenso bin ich überzeugt, dass wir eigentlich ein hochtalentiertes, ausgewogenes Team haben. Sicher sind die Ausfälle von Schlüsselspielern eine schwere Hypothek, aber das haben andere Teams auch und sollte sich vor allem in unserer Organisation nicht so verheerend auswirken. Auch die klaren Worte des Captains haben keine Wirkung gezeigt, das ist definitiv ein schlechtes Zeichen für das Team und dessen Spirit, da ist offenbar der Wurm drin.
    Momentan macht es schon den Anschein, dass die nächste Saison als "Wiedergutmachung" in Angriff genommen wird (kennen wir ja zur Genüge). Die Frage ist aber schon, wie viele der treuen Fans dies zum wiederholten male mittragen würden.

    Noch ist alles möglich, in einem Monat kann sich viel ändern. Mal schauen... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Schon erstaunlich, da läuft es mal 2 Spiele etwas suboptimal und schon geht das Theater hier auf diesem Forum wieder los.
    Oder haben all die Nörgler hier drin geglaubt, wir gewinnen 50 Spiele, kantern jeden Gegner zu Null nieder und sind an Weihnachten bereits für die Playoffs qualifiziert?
    Ich halt mich lieber an eine alte Eishockey-Weisheit:
    "Die Könige im Herbst sind die Bettler im Frühling."

    snowcat: Schade, dass du dich nicht mehr äussern wirst, waren deine Statements doch weitaus differenzierter als jene der "Verherrlicher" der Corona-Massnahmen. Jede Geschichte hat eben immer zwei Seiten und dies gilt auch für das Corona-Virus , dass unsere Familie auf eine andere Art getroffen hat.

    Vor ca. 9 Monaten erkrankte meine Schwiegermutter an Krebs. Wir wussten damals schon, dass es unheilbar sein wird, aber es bestanden gute Chancen für noch ein paar Jahre bei guter Lebensqualität. Die Therapie zeigte gute Erfolge und so waren wir Anfang März noch recht zuversichtlich. Dann kam Corona und alles wurde anders.
    Die Untersuchungen und Therapien in den Spitälern fanden plötzlich nicht mehr in gewohntem Rahmen statt, zeitlich gab es immer wieder Verschiebungen, die Regelmässigkeit war weg. Es war für sie und uns spürbar, dass krebskranke Menschen nicht mehr die gleiche Aufmerksamkeit bekamen, statt Fortschritte gab es nur noch Rückschläge. Anfang Mai musste sie hospitalisiert werden zur Behandlung einer offenen Wunde, entstanden durch die Bestrahlungen. Während dieser Zeit durfte sie auf Grund der Corona-Massnahmen von niemanden besucht werden, durfte nur auf der Etage sich bewegen und generell keinen Kontakt zu anderen Personen haben. Wenn wir sie besuchen wollten, standen wir vor dem Spital, winkten ihr durch das Fenster zu und unterhielten uns telefonisch. Es war für uns spürbar, dass diese Isolation ihr enorm schaden wird. Nach 3 Wochen wurde sie aus dem Spital entlassen, bestand aber praktisch nur noch aus Haut und Knochen. Wir haben sie fast nicht mehr erkannt. Als Familienmensch hat sie gelitten und ihre Psyche war angeschlagen, was in einem Heilungsprozess eigentlich sehr schlecht ist.
    Vor drei Wochen wurden bei einem Untersuch zu hohe Entzündungswerte festgestellt. Sie musste sofort ins Spital, Lungenentzündung. Wir wussten, dass sie dies nicht überleben wird, die Ärzte gaben ihr nur noch wenige Tage. Folglich wurde sie auf Corona getestet und musste dadurch unter Quarantäne gestellt werden = absolutes Besuchsverbot. Einen Tag später war bereits das Ergebnis da, negativ. Trotzdem wurde stur das Besuchsverbot aufrecht erhalten, bis die B-Probe da war. Dies liess aber auf sich warten, weil gerade Wochenende war. Am folgenden Montag morgen ist sie im Alter von 73 Jahren allein, ohne Anwesenheit der Familie, gestorben. Gerne hätten wir vorher nochmals ein Wort mit ihr gesprochen und uns verabschiedet. Etwas sarkastisch formuliert war wenigstens später die B-Probe auch negativ... Den Angestellten des Spitals mache ich keine Vorwürfe, sie haben nur die unsinnigen Anordnungen befolgt.
    Das Corona-Virus war nicht Schuld an ihrem Tod, aber die angeordneten Corona-Massnahmen haben ihr Leben um Monate, vielleicht auch wenige Jahre verkürzt. Und sie war nicht die Einzige, der es so ergangen ist, aber hierzu gibt es natürlich keinen Liveticker, das will man nicht hören.
    Ich habe übrigens dreimal versucht, diese Geschichte in Kurzform in den Kommentarspalten einer Gratis-Zeitung abzubilden. Sie wurde jedesmal zensuriert resp. nicht veröffentlicht.
    RIP, liebste Schwiegermutter.


    Die Wogen gehen hier doch etwas hoch, daher vielleicht mal was zum Nachdenken, ein Lied aus dem Jahre 2015.
    Passt irgendwie zur heutigen Zeit, einfach und gut "geerdet",
    (Andreas Gabalier, A Meinung haben)

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    In Bezug auf die Ansteckung stimmt dies schon, aber z.B. Österreich hat anfänglich rigoros reagiert und insgesamt relativ tiefe Ansteckungszahlen gehabt.
    Ebenso gute Beispiele sind Taiwan und Südkorea, die reagierten auch sehr schnell und rigoros, vermutlich auch wegen der geografischen Nähe zu China.
    Es gibt Länder, die anders vorgegangen sind als wir und nun offenbar davon profitieren können.

    Mushu
    Schade, dass du die Weltwoche nicht liest. Die weit verbreitete Meinung, es sei ein SVP-Blättli trifft nicht zu. SP-Bodenmann z.B. hat wöchentlich seine Rubrik, Wermuth und Glättli nicht selten zu Gast. Stell dir mal vor, Blocher würde im Tagi wöchentlich etwas Schreiben dürfen. Absolut undenkbar, so viel Toleranz gibt es auf der linken Seite leider nicht.
    Und genau dies ist auch das Problem in der ganzen Berichterstattung und letztendlich Aufarbeitung der ganzen Corona-Krise: es wird nur eine Meinung gültig sein.
    Willkommen in der DDR 2.0.

    Da irrst du dich aber Mushu.
    Köppel hätte im Interesse der Wirtschaft das Thema Corona liebend gerne vom Tisch. Lies die Weltwoche der letzten Wochen, dort steht es geschrieben.
    Samt realistischen Ausstiegsszenarien, angelehnt an die Erfahrungen und Fakten anderer Länder. Also nix blabla wie z.B. Herr Berset.

    Wie von snowcat beschrieben beherrscht definitiv medialer Einheitsbrei das Thema, sprich Ringier, Tamedia, SRF. Andere Meinungen werden nicht toleriert, in einzelnen Fällen wird man sogar weggesperrt ;).
    Ausnahmen bilden die NZZ, Weltwoche und diverse Lokalblätter (wo die Journalisten noch geerdet sind).

    Das gleiche totalitäre Verhalten der Medien haben wir ja bei der ganzen Klimadebatte auch festgestellt.
    Daher bin ich schon etwas besorgt, wo es mit unserer geliebten Meinungsfreiheit mal hingehen soll.

    Exakt so wie bei snowcat hat es sich auch bei meinen Schwiegereltern verhalten, wir mussten ebenfalls intervenieren, zu ihrem Schutz. Die Risikogruppen müssen zwingend geschützt werden, nicht umgekehrt.

    Ergänzend noch ein paar Zahlen aus der gestrigen Thurgauer Zeitung zur Situation der Spital Thurgau AG (Spitäler Frauenfeld und Münsterlingen):
    - Stand 5. April gab es im Kanton 213 Infizierte, 13 davon schwer, 5 sind an Beatmungsgeräten
    - Bislang sind fünf Todesopfer zu verzeichnen, drei auf der Intensivstation verstorben, zwei in Pflegeheimen
    - Das Spital Frauenfeld hat vor 3 Wochen zusätzlich 200 Betten installiert, keines ist je benutzt worden
    - Mittlerweile stehen weitere 140 Betten leer auf Grund abgesagter Operationen
    - Für 100 Mitarbeiter ist Kurzarbeit angeordnet worden, weitere 100-300 könnten bald zusätzlich davon betroffen sein
    - Die Spital Thurgau AG schreibt täglich (!) einen Verlust von 1 Mio Franken

    Ich denke, dass es in der Deutschschweiz in vielen Kantonen sehr ähnlich aussieht, in der Westschweiz (inkl. BS) und im Tessin sicher nicht.

    Die Frage der Verhältnismässigkeit all der Massnahmen darf nicht nur, sondern sie muss gestellt werden. Vor allem aber sollten Entscheide breiter abgestützt und alle beteiligten Gruppen berücksichtigt werden. Bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise wird die Solidarität mit den Betroffenen wohl kaum mehr spielen und über jene Opfer und Schicksale wird dann sicher kein Live Ticker geführt.

    Es ist schon so, dass möglichst zeitnah die Rückkehr zur Normalität herbeigeführt werden muss, der volkswirtschaftliche Schaden ist bereits immens.
    Rezepte wurden vorgeschlagen, und aus meiner Sicht gar nicht so schlechte und unlogische Vorschläge, um allen gerecht zu werden. Leider von der falschen Partei, daher werden die Vorschläge grundsätzlich mal auf die Seite geschoben. Machtspiele sind eben jetzt auch an der Tagesordnung, hätten aber eigentlich keinen Platz im Interesse des Volkes.
    In Bezug auf das Gesundheitswesen sehe ich es nicht so eng. Die Spitäler in der Ostschweiz (wo ich lebe) sind offenbar nur zu ca. 50-70% belegt, einzelne haben Kurzarbeit eingereicht. Diese Aussage habe ich von einer Angestellten eines Spitals. Ebenso haben diverse Arztpraxen ebenfalls Kurzarbeit eingereicht, die Kunden bleiben aus. Wenn dem wirklich so ist, fände ich dies auch noch sehr speziell und für mich ärgerlich, da eine vorgesehene ambulante Hand-Op abgesagt wurde, obwohl ich mit dieser gerade mal noch eine Kaffeetasse schmerzfrei heben kann. Aber vielleicht weiss da jemand auf diesem Board mehr zur Situation um die Spitäler und Arztpraxen.
    Wenigstens ist erstaunlicherweise mein "Stamm-Whiskey-Shop" noch geöffnet, da gehe ich jetzt in den Apéro und genehmige mir ein paar "Schmerzmittel" :wink: .

    Und vielleicht noch dies:
    Da mir momentan beruflich bedingt seit zwei Wochen sehr wenig Zeit bleibt für seriöse Recherchen informiere ich mich zum Thema Corona ausschliesslich mal schnell auf dieser Website.
    "Nationale Medien" wie SRF, 20 min, Blick und all der Mist können mir gestohlen bleiben.

    Vielen Dank für die interessanten Berichte, welche eine persönliche Meinungsbildung zulassen.

    Sehe das wie snowcat, leider wird es bezgl Ausgangssperre so kommen, auch wenn es nicht wirklich zielführend weiterhelfen wird. Nur schon der Druck der Medienmeute wird die Politik wie immer einbrechen lassen. War da von Anfang an sehr skeptisch bezgl der Massnahmen. Aber es ist nun mal so, Bilanz wird am Schluss gemacht.
    Und by the way: wenn ich das momentane Verhalten der sogenannten Risikogruppe wie auch der Halli Galli Fraktion im öffentlichen Leben beobachte, dann ist meine Solidarität aufgebraucht.

    Nun, die Unsicherheit bei Entscheidungsträgern und in der Bevölkerung ist riesig.
    Die Informationen zur ganzen Thematik lenken nur noch in eine Richtung: Chaos.

    Für jene die es interessiert empfehle ich das Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg, ehem. Bundestagsabgeordneter und Europarat der SPD.

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    Es tut irgendwie noch gut, mal eine etwas andere Sichtweise von einem erfahrenen Fachmann zu hören.
    Macht Mut und ich denke wir werden das schon überleben.

    Allen gute Gesundheit.

    Sportlich gesehen hat sich dies ja bereinigt... ist auch nicht wirklich so wichtig.

    Grundsätzlich stellt sich aber schon die Frage, ob man nicht trotzdem den Meister 2020 ernennen sollte.
    Wenn nicht wäre es irgendwie schon auch ein Eingeständnis, dass die 50 Quali-Runden völlig wertlos sind, und dies wäre irgendwie auch wieder ein falsches Signal.
    Nun, wir werden es hören, Freude wir aber so oder so nicht herrschen.

    Langsam verstehe ich die Welt nicht mehr, aber vielleicht kann mir ja jemand helfen.
    Mittlerweile wissen wir aus den Medien, dass dieser Virus primär für Menschen älter 65 gefährlich ist. Dies aber auch nur, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist. Ich gehe mal davon aus, dass diese Konstellation <1% der Bevölkerung betrifft.
    Müssen nun die restlichen 99% sich isolieren oder unter Quarantäne stellen oder wäre es allenfalls auch ein gangbarer Weg, dass sich die Risikogruppe vorübergehend etwas aus dem öffentlichen Leben zurück nimmt? Viele davon leben eh in Altersheimen oder sind auf Grund ihres Gesundheitszustandes bereits im Spital (Besuchsverbote etc).
    Versteht mich nicht falsch, ich bin keine Mediziner. Aber irgendwie fehlt mir in der ganzen Geschichte etwas die Verhältnismässigkeit und die Glaubwürdigkeit.
    Aber vielleicht hat ja jemand von euch eine plausible Erklärung.

    Falls es dann wirklich noch zu Playoffs kommen sollte wird die entscheidende Frage sein, welche Teams verdauen die lange Pause am besten.
    Noch mehr als sonst werden die PO eine neue Meisterschaft sein.

    Die haben doch definitiv alle einen an der Waffel...
    Der ganze populistische Medienhype um diesen Virus färbt doch sehr rasch auf unsere Politik ab. Jede Wintergrippe rafft jedes Jahr in der Schweiz ein mehrfaches an Menschen dahin als das Coronavirus bisher weltweit. Die Verhältnismässigkeit ist doch nicht gegeben.
    Gemäss Gesetzgebung muss bei z.B. Anordnung einer Betriebsschliessung auf Grund einer Epedemie diejenige Instanz für den entstandenen Schaden aufkommen, die dies angeordnet hat (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten). Wird die Politik aber kaum interessieren, letztendlich berappt dies der Steuerzahler und die Anwälte freuts.
    Bin dann mal gespannt, wie dies gehandhabt wird.