Posts by BMW

    Zu denken geben muss doch, dass wir (seit Crawford) schon wieder zum x-ten male die Trainerfrage diskutieren.
    Wallson, Aubin, nun Grönborg: alles hochangesehene und andernorts erfolgreiche Trainer.
    Alle sind sie daran gescheitert, in Zürich eine Leistungskultur einzuführen. Am Spielermaterial hat es nie gelegen, denn jene die bei uns nicht reüssierten sind/waren andernorts top.

    Man kommt unweigerlich zum Schluss, dass der jahrelange Versuch der Etablierung einer Leistungskultur beim ZSC in etwa gleich erfolgreich ist wie in der Wüste Sahara einen Schneemann zu bauen. Wird wohl nie klappen und so bleibt nur die Hoffnung auf einen Lucky Punch wie 2018.
    Aber kann es das sein für einen Klub mit so hochtrabenden Ambitionen?

    Ich denke nicht, dass es am Trainer liegt, auch nicht an der sportlichen Qualität des Kaders.
    Vermutlich liegt es an der Chemie des Teams, das passt zwischenmenschlich womöglich nicht zusammen. Für eine genaue Beurteilung ist man als Fan aber zu weit weg, dies muss SL erledigen.
    Die viel gepriesene Solidarität besteht lediglich aus Chris B., mehr sehe ich da leider nicht. Aber für ein solches State bin ich hier ja schon mal an die Wand geschrieben worden.
    Solidarität bedeutet für mich übrigens nicht nur Rache ausüben, sondern sich in den Schuss legen, sich vor dem gegnerischen Tor platzieren und blaue Flecken einfangen, das Körperspiel forcieren, etc. Eigenschaften, die ich leider nicht mehr sehe.

    Dein ewiger und nie abreissenden Optimismus und Goodwill versetzt mich immer wieder in Erstaunen.
    Was für kleine Schritte hast du eigentlich gesehen? Ein Shutout, ok. War aber auch nicht so schwierig... Was noch?
    Jedenfalls scheint das Wort Solidarität in diesem Team nicht zu existieren, das war dann wohl für jeden augenfällig. Nur schon dies ins Positive zu kehren wäre ein grosser Schritt Richtung Erfolg.

    Die negative Spirale dürfte nicht mehr zu stoppen sein, das Ganze nimmt leider (schon wieder) seinen Lauf.
    Zum X-ten mal ist der Begriff "Leistungskultur" in Zürich gescheitert. Trotz hochkarätigen Kadern und reihenweise Königstransfers: 1 mikriger Titel in 7 Jahren.
    Natürlich gibt es viele Gründe aus der "gspürsch mi fühlsch mi Ecke", die versuchen, die Misere auf der psychologischen Ebene aufzuarbeiten, Aber das ist alles Quatsch !!! Kein Unternehmen kann in 7 Jahren nur einmal ein positives Ergebnis abliefern, ohne dass daraus Konsequenzen entstehen. Ausser beim ZSC, da stinkt der Fisch am Kopf munter weiter.

    Wer möchte noch bis Weihnachten warten?

    Die Zeit von Grönborg ist abgelaufen.
    Er ist nun die dritte Saison in Zürich und konnte bis dato der Mannschaft keine Struktur, kein Profil geben. Graf hat es perfekt beschrieben, das passt ganz einfach nicht.

    Nun, eigentlich gleichen die Kommentare hier jenen der letzten Jahre. Es tönt um diese Jahreszeit immer etwa gleich.

    Aber wir müssen doch festhalten, dass wir trotz hochkarätigem Kader, viel Talent und einem ausgewiesenen Staff eigentlich nichts zu bieten haben.
    Dabei ist es so einfach: Der ZSC hat keine Leistungskultur, und dies seit Jahren. Es fehlt der Mannschaft an Bereitschaft und Wille, in jedem Spiel etwas besser zu werden und so bestmöglichst vorbereitet zu sein für die Playoffs. Viel mehr vertraut die Mannschaft und ihr Umfeld auf die individuelle Klasse des Teams, die ja auch absolut vorhanden ist. Seit Jahren übrigens.... Nur reicht dies wie bereits mehrmals gesehen auch gegen vermeintlich schwächere Teams nicht mehr.
    Die Optimisten hier werden sagen, wir haben in den letzten 10 Jahren 3 Meistertitel geholt.
    Die Pessimisten werden sagen, wir haben in den letzten 7 Jahren nur 1 Meistertitel geholt. Und dieser war auch eher noch eine glückliche Fügung.

    Wir werden sehen, wie sich nun das Ganze entwickelt, das Team sowie der Staff sind gefordert. Ohne ehrliche und harte Arbeit in jedem Quali-Spiel und zwar von allen werden die PO's im Frühjahr in einem vermutlich heroischen Abnützungskampf relativ schnell beendet sein.

    Langnau hat ihren Mitteln entsprechend gespielt und das hat gegen uns gereicht. Eigentlich bedenklich, wenn man unsere Startruppe betrachtet.
    Woran liegt es? Schwierig zu sagen, denn das Engagement der Spieler war eigentlich da.

    Daher werfe ich mal eine Hypothese rein: zu viel schwedisch, zu wenig kanadisch.
    Grönberg betont ja in den Interviews stets, dass wir ein technisches und läuferisches Hockey spielen. So weit noch ok.
    Gestern war aber nicht zum erstenmal zu sehen, dass es ohne Körperspiel nicht geht, selbst gegen die schlechtesten Teams der Liga nicht. Und in den PO's schon gar nicht. Zwei Beispiele: Quenneville und Azevedo. In den ersten Spielen der Saison zwei echte Kampfhunde, mittlerweile bestens ins Team der mitfahrenden und puckschiebenden Fraktion integriert. Zudem Spieler wie C.Balti noch nicht auf dem Level, um diese Lücke auszustopfen.
    Da muss mehr kommen, mit Talent alleine gewinnt man keine Meisterschaften.

    In Bezug auf die Torhüterposition hat Flüeler massiv aufgeholt und das ist gut so.

    Ja, und meine Enkelkinder, die zum Teil erstmals an einem Spiel waren, fanden vor allem die Pommes toll und das ist auch gut so :).

    Wobei man auch sagen muss, dass Fribourg defensiv doch recht gut organisiert ist.

    Gegen solche Teams reicht Schlittschuhlaufen alleine nicht, da muss in den Zweikämpfen/Körperspiel schon mehr kommen.

    Geimpfte sind Teil einer Lösung;
    Ungeimpfte Teil des Problems ...

    Mushu
    Ich denke, dass solche Beiträge ein grosser Teil des Problems sind.
    Du bestätigst eigentlich nur, dass du höchstens bis zur Nasenspitze siehst und nicht weiter. Und vor allem dich auf SRF und Blick informierst.
    Hetzen, hetzen und nochmals hetzen. Aber dies gibt es ja bekanntlich immer wieder in der Geschichte.

    Es dürfte wohl noch besser kommen.
    Heute habe ich auf 20 min gelesen, dass ein Experte der Meinung ist, dass die momentan doch eher tiefen Fallzahlen möglicherweise auf das Covid-Zertifikat zurückzuführen sind. Na da bin ich mal beruhigt, es wirkt also schon nach <10 Tagen.

    Ende November stimmen wir über das Covid-Zertifikat ab. Keine Sorge, bis dahin wird nichts mehr passieren. Berset hat jetzt andere Probleme und der Ueli muss zwingend mal seinen Kleiderschrank sortieren.
    Nachher dürfte dann der Spass bald einmal vorbei sein und es ist im Vergleich mit anderen Ländern denkbar, dass zuerst die Geimpften und später auch noch die Genesenen ihren "G-Status" verlieren werden. D.h. Booster-Variante reinhauen, wenn du frei sein willst. Hierzu verweise ich auch gerne auf das Interview mit dem Moderna CEO in der heutigen Tagespresse.

    Ja, es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Aber immer schön locker bleiben und das Beste daraus machen. Euch allen viel Glück und gute Gesundheit.

    Ich bin weder ein Träumer, noch Parteiwähler, noch Coronaleugner oder sonst was. Ich informier mich, beobachte, ziehe Rückschlüsse und treffe Ableitungen, ich hatte ja auch 18 Monate Zeit. Und das ganze ist sehr vielschichtig, Grenzkontrollen alleine reichen nicht. Aber nach 18 Monaten überlegen es sie sich wenigstens mal...
    Und auch wenn mich die Pandemie und deren Handhabung bereits zweimal in meinem nächsten Umfeld tödlich getroffen hat, bleibe ich sachlich.

    Sorry, aber du unterstellst mir Sachen, die ich weder gesagt noch geschrieben habe. So gesehen bist du eben wie alle anderen auch, hüben wie drüben.
    Jede weitere Diskussion erübrigt sich.

    So ein Quatsch. Deine Auflistung würde ja bedeuten, dass das Virus nur in den Restaurants zu finden ist....
    Ein weiterer Beweis, dass man keiner Statistik trauen soll, die man nicht selber gefälscht hat.

    Zur Erinnerung: das Virus und seine Mutanten wurden alle importiert. Ergo hätte hier der Hebel als Erstes angesetzt werden müssen. Hat man aber nicht und wenn ihr die politischen Diskussionen verfolgt wisst ihr auch warum.
    Ebenso hat man seit Frühjahr 2020 die Bettenzahl auf den Intensivstationen halbiert, das Personal vermutlich auch. Also Mitten in der Pandemie. Und jetzt ergreift man drastische Massnahmen um dies zu kaschieren. Bei immer noch 1500 Betten würden wir jetzt wohl kaum diskutieren, es wäre Ruhe.
    Man hat mittlerweile 18 Monate Zeit gehabt sich auf die Ausbreitung einzurichten. Passiert ist gar nichts. Schublade auf, Schublade zu, Schublade auf,....

    Es geht doch schon lange nicht mehr um Impfskeptiker, Impfverweigerer, Coronaleugner, Aluhüte und weiss der Geier was.
    Schlicht und einfach ist das Vertrauen in die oberste Führung und diese unselige Task Force sowie die undifferenzierte Berichterstattung der grossen Medien nicht mehr gegeben. Die Konsequenzen trägt das Volk zum Teil geduldig mit, zum Teil eben nicht. Es geht uns ja verhältnismässig immer noch gut...

    Mich persönlich treffen diese neuen Massnahmen nicht, ich kann vorerst normal weiterleben.
    Ich finde es aber schon sehr egoistisch, dies alles nicht ganzheitlich zu betrachten und sich auch in die Situation Andersdenkender zu versetzen.

    Absolut beschämend und unverständlich was da abgeht, ob man nun geimpft ist oder ungeimpft.
    Wegen Stand gestern knapp 300 Personen auf den Intensivstationen und total knapp 900 Personen (also Betten) auf über 150 Spitäler verteilt in der ganzen CH oder auf 8.5 Mio Einwohner, werden vor allem für junge Menschen drastische Massnahmen eingeführt bis zum 24. Jan 2022 (!!!), die faktisch ein Impfzwang sind.
    Das soll verstehen wer will, zumal gerade die Gastronomie gemäss sämtlichen internationalen Studien nur mit 0.4-2.8% an der Verbreitung des Virus beteiligt ist. Die Schulen sind bei 30-40%, der ÖV bei 15-20%. Zertifikatspflicht? Denkste.... Das wirft Fragen auf.

    De fakto ist es doch so, dass unser Gesundheitswesen und der gesamte Bevölkerungsschutz in den letzten 20 Jahren an die Wand gefahren wurden. Wenn wir so bescheidene Zahlen nicht mehr stemmen können, was wäre denn wenn.... Aber das will natürlich niemand dem Volk erklären.

    Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die geimpften ihren Status auch verlieren. Israel zeigt es ja z.Zt. gerade auf, man könnte sich ja mal da informieren.

    Ich denke, das wird leider mehr als eine kleine Zerreissprobe.

    Schön und gut, aber bei Verletzungen oder gesundheitlichen Problemen würde ich dies niemals unterschreiben.
    Und so war mein State auch gemeint.

    Die Thematik mit den Ersatz-Ausländern ist ja schön und gut. Aber gerade hier auf diesem Board wird jeder Neuankömmling während der Saison zuerst einmal bereits nach dem zweiten Spiel gnadenlos zerrissen, um ihm dann nachher mindestens 5 Spiele Zeit zu geben, sich einzuleben. Da geht das dann plötzlich mit Zeit geben, aber bei Verletzungen nicht? Passt ja irgendwie schon nicht zusammen. Und wer zahlt denn eigentlich diese ganzen Aktionen? Die Zuschauer vielleicht? Wohl kaum... Ich vertraue bei diesen Entscheiden der gesamtheitlichen Sicht der Klubführung.

    Was mich viel mehr stört als dieses Virus oder ob geimpft oder nicht geimpft ist die weiter zunehmende Polarisierung und die Spaltung der Gesellschaft.
    Besonnenheit und Weitblick wäre angesagt, und so interpretiere ich auch den gestrigen bundesrätlichen Entscheid. Aber bereits heute Morgen schiessen einzelne Kantone befeuert durch die üblichen populistischen Medien gegen den Entscheid.
    So geht das nicht, bei allem Verständnis für die Situation der einzelnen direkt betroffenen Regierungsräte und deren Gesundheitsdepartemente, egal welcher Partei. Sie baden nämlich aktuell die Reform im Gesundheitswesen ("Kostensenkungsmassnahmen", wie übrigens vom Volk gewünscht) aus.
    Es lohnt sich, sich ein wenig an den Nachbarstaaten zu orientieren. Dabei fällt auf, dass von den umliegenden Ländern nur gerade Italien eine tiefere Bettenquote/Einwohner hat als die Schweiz. Die restlichen Länder sind z.T. markant besser dran und so kann man jene verstehen die sagen, dass nicht nur das Virus das Problem ist sondern auch das Gesundheitswesen.
    Ebenso lohnt es sich, sich mal mit den Ergebnissen der bereits durchgeimpften Staaten zu befassen. Was läuft aktuell in Israel, Malta, Island, Gibraltar, oder...?
    So war Anfang Woche in den Medien zu lesen, dass in Israel in der aktuellen Welle (Sorry, ich weiss nicht die wievielte) 117 Menschen gestorben sind, wovon 44 Ungeimpfte. Dass demnach 73 Geimpfte gestorben sind stand aber nicht. Auch hier: Polarisierung statt Aufklärung. Denn es sind erst ca. 5 Monate her seit der "Durchimpfung". Israel wird gemäss TXT die bereits doppelt Geimpften aber 1. Okt offiziell nicht mehr als Geimpfte anerkennen. Nur wer die 3. Impfung hat wird noch anerkannt.

    Was heisst dies alles nun für uns? Wo führt das hin? Ich habe keine Ahnung.

    Ich wünschte mir einfach etwas mehr Besonnenheit, Sachlichkeit und vor allem gegenseitigen Respekt.
    Denn wirklich wissen was gut ist oder was nicht werden wir, das einfachere Fussvolk, sowieso erst in einigen Jahren.