Beiträge von Simms

    Zitat von Adm. Bööf

    Natürlich sind die Spieler keine armen Schlucker, aber wenn ich doch einen Vertrag unterschreibe, welcher mir von einem Teambesitzer vorgelegt wird und der dann später kommt und mir erzählt "sorry, so viel können wir dir eigentlich gar nicht bezahlen, du musst nun auf x% deines Lohnes verzichten" wäre doch jeder angepisst. Vorallem wenn sich das Spiel mit garantierter Sicherheit alle paar Jahre wiederholen wird.

    Der von der NHL vorgelegte CBA verschlechtert die Konditionen für die Spieler in sämtlichen Punkten. Wer bitte schön würde so einen Vertrag unterschreiben und sich, in einem wachsenden Business, schlechter stellen?????


    1. Die Spieler wussten genau, als sie den Vertrag unterschrieben, dass dieser noch gekürzt wird. Oder haben sie echt gedacht, dass sie als einzige Nordamerika-Sportart 57% erhalten sollten? Notabene noch in der Sportart, die am wenigstens abwirft. Die wussten genau, dass die 57% völlig utopisch sind. Wenns mir recht ist, zahlen alle anderen Sportarten 50%.
    2. Wie du sagst, es ist ein wachsendes Business, die Spieler haben noch nie soviel verdient wie jetzt. Selbst mit einer Senkung von 57% auf 50% verdienen sie deutlich mehr als beim letzten CBA.

    Zitat von zuercher_sc


    ja guet aber was isch denn mit dene sogenannte wirtschaftskapitäne wo e bude fascht ad wand fahred und denn vo irgend emne VR kolleg ide nächste firma widr 4 millione in a* gsteckt bechömed?

    da gahts um die 600 beschte hockeyspieler vo de welt. die bringed leischtig und wens die leischtig nöd bringed sinds weg vom fenschter. zudem stönds als profisportler brutal ide öffentlichkeit und ich glaube s lebe als nhl profi isch mit de roadtrips etc. nöd nur en zuckerschleck. sorry, die jungs hend ihre lohn verdient, au wenns sphärene sind wo mir nur devo chönd troime. und s produkt nhl verchauft sich weg de spieler so guet und nöd weg de owner.

    das de bettman teams i märkt wott etabliere wo nöd rentabel sind isch nöd de spieler ihres problem. das d owners vor es paar mönet no verträg mit spieler über hunderti vo millione unterzeichnet hend isch nöd de spieler ihres problem. wenn mer i de nhl s marktgsetz vo agebot und nachfrag nöd mit emne fascht scho kommunistische model usgheblet het, gsächted die salär denn gad namal bitz andersch us...

    oder findsches du lässig wenn der vo hüt uf morn 15% vom lohn gstriche werded wells de firma nöd guet gaht (was ide nhl nöd mal de fall isch) unds klar en fehler vom management gsi isch?

    mer würd gschider mal über e salärobergrenze ufem internationale finanzparkett nahdenke. ich glaube d penguins ohni crosby und malkin funktioniered weniger guet wie d UBS ohni ermotti und weber...

    Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Was haben die Löhne der Manager mit der NHL zu tun? Ausserdem glaube ich, dass die Verantwortung 30'000 Leute zu führen, doch noch etwas höher ist, als die Verantwortung Tore zu schiessen. Aber das ist Nebensache.

    Ich fände es auch nicht lustig, wenn mir von heute auf morgen 15% vom Lohn gestrichen wurde, aber wenn der Lohn in den letzten sechs Jahren um 33% (Der Ertrag stieg ja ca. von 2 auf 3 Mia., und 57% stand den Spielern zu.) gestiegen ist, dann könnte ich mit 15% Einbussen leben, damit die Firma nicht den Bach runter geht.

    Ja, aber dann werden wohl zuerst einmal die Löhne in ganz Europa sinken. Ausser den durch Scheichs finanzierten Clubs in England, Bayern und vermutlich Real und Barca (die leben überhaupt nicht von den Fernsehgeldern, könnten die ihre Spiele selber vermarkten, wäre wohl das 5-10fache des jetzigen Betrages möglich) richtig grosse Löhne zahlen. Damit hat es viel zu wenig Plätze und so werden wohl die Löhne von den Stars (ausser gerade den 2-3 aussergewöhnlichen Stars wie Messi, Ronaldo) schnell sich senken.

    Aber der europäische Fussball ist eh ziemlich am Arsch, mal abgesehen von Deutschland (wie auch sonst in der Wirtschaft aktuell halt). Ich meine Spanien, Italien und Frankreich verlieren von Jahr zu Jahr Geld und Zuschauer und in England haben die Clubs die Seelen in den Nahen Osten verkauft.

    Ja, die Spieler sind ganz arme. Wenn man sich so eine Karriere vorstellt: Zuerst darf man nicht mal wählen, in welcher Stadt man spielen und somit leben muss. Dazu noch einen lächerlich kleinen Lohn von nicht mal einer Million Dollar. Hab ich mich dann durchgesetzt, verdien ich zwar schon meine 2-4 Millionen, aber wenn ich frei entscheiden könnte, wo ich spielen und leben will, könnte ich schon dann 5-8 Millionen verdienen. Verdammtes Scheissleben, ich hätte mir einen besseren Job suchen können. Dann mit 28 kann ich endlich frei wählen, aber dann bin ich auch schon im Herbst meiner Karriere angelangt und kann nur noch 5-10 Jahre richtig viel verdienen. Verdammte Sauerei oder um Blatter zu zitieren: "Modernes Sklaventum."

    Zitat von Rangersfan

    Gute Frage Simms. Die NHL darf von Gesetzes wegen nicht einfach bestimmen. Die NHL hat ein Monopol das sonst in den USA illegal waere (Anti Trust Laws). Um diese Ausnahmebewilligung zu erhalten muessen Arbeitsbedingungen kollektiv verhandelt werden. Die Monopol, oder Anti Trust Laws werden in den USA sehr ernst genommen. Um nur eine von vielen juristischen Huerden zu nennen, beide Parteien muessen "bargain in good faith".

    Okay, ja das macht Sinn. Trotzdem immer wieder lustig, das sozialistische Sportsystem im kapitalistischen Amerika.

    Wieso bestimmt eigentli d NHL nöd eifach? Aso, das frägichmich eigentli bi jedem Lockout in Amerika. Isches juristisch nöd möglich, dass d NHL (oder halt NBA, NFL; MLB) eifach seit: Entweder ihr spieled für das und das oder mer sueched neui Spieler? Es göcht 2-3 Mönet und denn würed die all wieder zrugkroche cho, wills au bide Hälfti vom Lohn no meh würdet verdiene, als suscht neumeds uf de Welt.
    Vorallem will ja so Gsamtarbetsverträg und Gwerkschafte suscht ide Staate nöd so verbreitet sind.

    Zitat von Mitsch 2006

    nur weils gut läuft, soll man wohl scheuklappen anlegen und nicht zwischen guten und schlechten leistungen unterscheiden? :warnix:

    es gibt ja auch solche, die sehen auch in der nacht nur rosa..

    Es ist ein Unterschied, ob man einen Spieler kritisiert oder ob es einfach billiges Bashing ist. Bsp.: Wenn jemand schreibt, dass Brulé noch nicht auf Touren kommt und unbefriedigende Leistungen abliefert, dann ist es eine Kritik. Wenn man während das Spiel noch läuft schon einen so geistreichen Kommentar abgibt wie: Man ist Lashoff eine Pfeiffe, dann ist es nur noch billiges Bashing und man sollte vielleicht einen anderen Ort finden, um seinen Frust auszulassen.

    Zitat von Messier


    An Plavs und Martikainen erinnere ich mich schon sehr gerne, dieser Vergleich hinkt mächtig. Diese beiden hatten sehr gute Statistiken und auch vom Zusehen kriegte man gelegentlich feuchte Augen.
    Lashoff scheint mit Tempo und grösserern Eisfelder seine Mühe zu haben. Da kommt nix, nicht mal gesunde Härte. Er wird umlaufen wie Stoffel...das ist kein gutes Zeugnis für einen der eine tragende Rolle haben sollte.
    Er spielt kein Powerplay, was für einen ausländischen Verteidiger ein Armutszeugnis ist.
    Seinen Platz könnte man im Moment auch mit einem Junior besetzten, ohne Abstriche machen zu müssen.
    Ich bin der Meinung, dass sowas nicht nur als ungenügend taxiert werden darf, wenn man unter dem Strich ist, sondern in jeder Situation. Da ist Handlungsbedarf oder eine klare Steigerung nötig.

    Finde ich jetzt etwas übertrieben. Er ist zwar defensiv nicht überragend, aber fällt auch nicht ab, einigermassen solid im Defensivspiel. Offensiv bringt er nichts, aber das wusste man auch (somit logischerweise auch keine PP-Einsätze). Aber mit Suchy und McCarthy hatten wir vor ihm auch schon zwei reine Defensivverteidiger, welche aber natürlich defensiv deutlich besser waren als Lashoff im Moment. Gebe ihm allerdings auch noch Zeit. Die erfolgreichen Teams sowohl im Fussball, wie auch im Hockey sind die konstanten Teams, welche einen Spieler nicht gleich nach 10 schlechten Spielen wieder ersetzen (Bayern, Basel, Manchester U, Barca, Davos....).

    Es wird nie e Fusion gäh, aber irgendwenn wird mal en Zürcher Club abstiege und denn dürfti sich de ander Club duresetze und zum "alleinige" Club in Züri werde. Welle dasses wird si, das staht hingege ide Sterne.

    Zitat von Mitsch 2006

    verletzte spieler kosten den fcz wohl kaum viel geld (chickaoui).

    Weil? Wenn du Chickaoui nach der letzten Vertragsverlängerung noch auf Verletzungen hättest versichern wollen, wären die Versicherungskosten nahezu die Lohnkosten nochmals. Die Versicherungen sind ja auch nicht blöd.

    Schlussendlich werden die Lohnkosten vom FCZ weiterhin über denjenigen von GC liegen. Das Problem ist aber, dass die teueren Zürcher (Texeira, Chermiti, Chickaoui, Beda), nicht annähernd die Leistung der teuren GC-Spieler (Grichting, Vilotic, Salatic, Paiva) bringen.

    Na geht doch. Hat die völlig unverdiente Niederlage der Packers doch noch ihr Gutes. Jetzt kann die Saison doch noch richtig beginnen. Schon am Donnerstag sind die regular refs wieder im Einsatz!