Beiträge von Iceman

    Stellt sich noch die Frage, wie man bei uns irgendwelchen "Schlaumeiereien" begegnet in diesem Zusammenhang. Etwa wenn die Frau eines Spielers vom Mäzen oder einem Sponsor eingestellt und weit überdurchschnittlich bezahlt wird, oder wenn ein Spieler halt noch einen hochdotierten Werbevertrag unterschreibt; in beiden Fällen mit dem Zweck, dass das Geld nicht auf dem Lohnausweis des Spielers auftaucht. Im Prinzip müsste man dann ja statt dem Lohnausweis die Steuererklärung(en) konsultieren.

    Eine gewisse Skepsis ist aber angebracht, da man sich das Ganze wohl etwas zu einfach vorstellt. Der Salary cap in der NHL ist ein Teil eines ganzen Systems, und steht nicht isoliert in der Landschaft, wie es bei uns der Fall sein wird. Und ob damit wirklich die grosse Ausgeglichenheit ausbricht, bleibt abzuwarten. Den Quervergleich zur NHL und die dortige mehr oder weniger grosse Ausgeglichenheit müssten die NHL-Gurus machten. Viel hängt davon ab, welche Obergrenze beim Salärbudget gezogen wird. Man wird sich dabei wohl weder an Langnau noch an Lausanne ausrichten.

    Andrighetto dürfte dann salärmässig wohl in den Regionen von Hofmann / Genoni zu liegen kommen. In der KHL gehörte er bei seinem Klub angeblich zu den Topverdienern mit ca. 2 Mio., wobei man im Ausland nie weiss, was davon beim Spieler "ankommt". In den USA können die Steuern bis zu 50% wegfressen. Keine Ahnung, wie das bei den Russen ist. Ob die aktuelle Krise den Preis drückt, ist die Frage. Bietet sich jedoch eine solche Gelegenheit, gehe ich davon aus, dass der eine oder andere Mäzen zuschlagen wird, und es möglicherweise sogar mehrere Interessenten gibt, was dem Salär sicher nicht abträglich wäre.

    In den Medienberichten über die Kündigung seines Vertrages hiess es, Andrighetto sei zwar nicht schlecht gewesen in der KHL, aber durch das respektable Gehalt seien die Erwartungen trotzdem höher gewesen als das, was abgeliefert worden sei. Gegenüber der sehr taktisch geprägten KHL herrscht in unserer Liga - trotz allen "Schablonen" - immer noch ordentlich Freistil; es ist eine Viel- und Schnelllauf-Liga. Gut möglich, dass bei uns Andrighetto ganz anders aufblüht als in der KHL.

    Tja, wenn man die Aussagen bezüglich der (möglichen...) Lockerung für Sportveranstaltungen genau liest zeigt sich, dass dies in der Praxis schwierig umzusetzen sein wird. Mal abgesehen davon, dass die Rückverfolgbarkeit bestenfalls bei den Sitzplätzen gegeben ist. Dort wiederum wird es bei den Abständen selbst dann schwierig, wenn nur jeder 2e Platz besetzt würde, auch wenn der Minimalabstand auf z.B. einen Meter reduziert werden würde. Natürlich, letztlich kann man auch nur jeden 3en Platz besetzen, wobei es dann irgendwann absurd wird. Davon, wie denn nun z.B. die Saisonkarteninhaber unter solchen Umständen "ausgelost" würden, wollen wir gar nicht erst anfangen. Der Wunschtraum, angesichts der derzeit tiefen Fallzahlen nun einfach eine generelle Freigabe zu erteilen, ist kaum zu verantworten. Derzeit profitiert man von den Auswirkungen des Lockdowns, und dass die Jahreszeit für Coronaviren generell "ungünstig" ist. Im Herbst / Winter fühlt sich dieser Virentyp erfahrungsgemäss wohler. Angesichts der Sorglosigkeit, welche allgemein zu beobachten ist, habe ich bezüglich Zukunftsprognosen ein eher ungutes Gefühl.

    Man hoffte, auf diesem Weg neue Kunden zu gewinnen für das Fernsehen oder für andere Dienstleistungen. Viel erreicht hat man nicht, wenn die veröffentlichten Abo-Zahlen stimmen. Aufgrund dessen dürfte die Bereitschaft gering sein, nochmals so viel Geld zu investieren, egal ob upc, Swisscom oder sonstwer.

    Für den Sportfan wäre es von Vorteil, wenn die Hauptanbieter ein gemeinsames Paket schnüren würden. Denn die Anzahl an "vergifteten" Fans, welche aufgrund des Angebotes den Anbieter wechseln - oder sogar beide abonnieren - dürfte überschaubar gewesen sein, und die Investitionen ebenso wenig gerechtfertigt haben.

    Es geht nicht um einen spezifischen Klub, sondern darum, dass die Darlehensnehmer solidarisch haften, ohne dass sie einen Einfluss auf die Geschäftspolitik der anderen Schuldner hätten. Ob diese nun verantwortungsvoll "geschäften" oder nach dem Motto "wenn es nicht klappt, zahlen ja die anderen" ist der Kontrolle entzogen. Eine Vergabe eines Darlehens schliesst immer ein Risiko ein - wenn der Bund dieses im Falle der Sportclubs nicht eingehen will, so hätte man das halt ehrlich sagen sollen.

    Die Solidarhaftung unter den Darlehensnehmern ist ein völliger Witz. Damit werden gerade diejenigen Klubs, die am ehesten auf ein Darlehen angewiesen wären, einem erheblichen Risiko ausgesetzt. Denn sie müssten im Notfall Schulden übernehmen, die andere nicht zurückzahlen können. Als Verwaltungsrat müsste man, um sich nicht selber einer Verantwortlichkeitsklage auszusetzen, grundsätzlich gegen ein Darlehen des Bundes stimmen, und sein Amt niederlegen, wenn man überstimmt wird. Ein Richter wird - irgendwann in der Zukunft - nämlich nur danach Fragen, warum man trotz dieser Risiken die Aufnahme eines solchen Darlehens nicht verhindert habe, wenn doch klar gewesen sei, dass man beim Ausfall eines anderen Darlehensnehmers in existenzielle Nöte komme. Andererseits könnte man mit Blick auf die ehemalige Swissair auch zum Schluss kommen, dass offensichtliche Verblödung nicht strafbar ist. Bei der Swissair ging es bekanntlich nicht nur darum, dass man Schulden von anderen zurückzahlen musste, sondern dass man im Rahmen der Übernahme von anderen Fluggesellschaften (z.B. Sabena) unbeschränkte Defizitgarantien abgab. Trotzdem, das Konzept der Bundeshilfe für den Sport ist eine Mogelpackung, bei der man eine ganze Liga in Geiselhaft nimmt. Nach dem Motto "wenn ihr nicht wollt, dass euch eure Spielpartner abhanden kommen, müsst ihr halt für sie blechen".

    Man sollte den salary cap und die Kredite nicht mischen. Die Solidarhaftung aller Klubs für Darlehen des Bundes ist natürlich unsinnig, das gibt es sonst nirgends. Es ist völlig systemwidrig, wenn der Entscheid über den Bezug eines Kredites von einem Klub in Eigenregie gefällt werden kann, danach aber alle anderen für die Rückzahlung haften sollen.

    Und was den salary cap anbelangt, so hat der auch in der NHL nicht dazu geführt, dass plötzlich alle "gleich" sind. Er bremst höchstens gewisse Exzesse etwas ab, aber letztlich geht's halt trotzdem eher auf- als abwärts bei den Anpassungen des caps. Auf die CH bezogen: Bei der Untergrenze wird man sich möglicherweise an den Budgets von Ambri oder Langnau orientieren, aber die Obergrenze des caps wird wohl weiterhin deutlich höher liegen, auch wenn nicht gerade Zug oder Lausanne als Referenz herangezogen werden. Das wird sowieso noch mehr Kopfzerbrechen bereiten, als den Klubs lieb sein wird, denn der salary cap in Übersee ist mit anderen Steuerungsgrössen verbunden (z.B. Draftsystem) bzw. nur eine Komponente in einem austarierten System. Einfach so 1:1 wird man das nicht importieren können.

    Tja, am Ende särbelt man dann halt über Jahre dahin, weil neben den laufenden Kosten, welche man bisher schon nur mit Mühe und Not decken konnte, auch noch die Rückzahlung des Darlehens anfällt. Ausser natürlich, man bringt die Kosten insgesamt deutlich herunter, d.h. die Spielersaläre werden reduziert.

    Für ein Darlehen der öffentlchen Hand müsste man über 3 Jahre hinweg die Saläre um 20% senken. Man kann nun natürlich trefflich spekulieren, was da für Szenarien möglich sind. Sollte es noch länger mit Geisterspielen laufen, so haben viele Klubs gar keine Alternative, als die Darlehen zu beanspruchen. Wo Mäzene am Werk sind, kommt es auf diese an. Können und wollen sie den Ertragsausfall mit einem eigenen Darlehen oder à fonds perdu Beitrag überbrücken, und dafür ihre Stars nicht mit Salärkürzungen belästigen? Oder sind sie insgeheim froh darüber, dass etwas Druck von aussen zu einer Kostenreduktion führt? Ist es realistisch anzunehmen, dass der eine oder andere Geldgeber die Chance nutzt, um sein Kader mit Spielern aufzumöbeln, welche anderswo Kürzungen hinnehmen müssten? Oder gibt es zu wenige mit der Devise "Erfolg um jeden Preis", und auch die werden kaum einen 5en Block Nati-Spieler finanzieren?

    Vorerst wird durch die Überbrückungshilfe aber immerhin verbrannte Erde verhindert, indem Klubs aus Liquiditätsgründen verschwinden, und kein wirklicher Ersatz vorhanden ist. Das würde irgendwann auch die Klubs bedrohen, die derzeit noch nicht gerade aus dem letzten Loch pfeiffen.

    Streit soll beim Verband zurücktreten, das gibt sonst nur ein "Gschtürm".

    Wobei man sich in diesem Zusammenhang eigentlich ganz anderes auch noch überlegen könnte: Welche Verwaltungsräte beim Verband sind mit welchen Klubs irgendwie verbandelt und "liefern" Insiderinformationen? Oder nehmen gar Einfluss im Interesse eines Klubs? Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage, denn völlig unabhängig ist eben keiner. Damit soll nicht für einen Verbleib von Streit beim Verband geworben, sondern nur gewisse naive Vorstellungen korrigiert werden.

    Von wegen dem Geld im Zusammenhang mit Streit + Josi: Diese kaufen die Minderheitsanteile am SCB von 2 austretenden Verwaltungsräten. Es fliesst somit Geld von den neuen zu den austretenden VR's. Im Normalfall fliesst bei Aktienkäufen-/verkäufen zwischen Aktionären kein Geld an die AG bzw. in diesem Fall an den SCB.

    Somit bleibt insgesamt eine öffentlichkeitwirksame Rochade im SCB-VR, von welcher man sich mehr sportliche Kompetenz in diesem Gremium erhofft. Ob der Wechsel die Bedeutung hat, welche Klaus Zaugg meint, ist aber fraglich. Aber über was soll der Hockey-Chronist in diesen Tagen sonst schreiben? Er kann immerhin darauf hoffen, dass der ZSC aus seinem Legenden-Fundus den einen oder anderen Heroen mit Grips im Kopf in die Geschäfts- oder "Oberleitung" (VR) beruft. An geeigneten Kandidaten fehlt es ja nicht - Segi for President...

    Der Einstieg als Minderheitsaktionäre von Streit und Josi (...gut ist nicht der 1e April...) kann kaum mit dem Mäzenatentum andernorts verglichen werden. Derzeit spült es willkommenes Geld in die Kasse, aber es ist sicher nicht deren Absicht, jährlich ein paar Millionen einzuschiessen.

    def. e anderi (Sportler) Ziet gsi, vor allem i de Summerpause, aber eusi händ so wenigstens de Heimvorteil chöne nutze :)
    scho krass, wänn mer hüt mit de Ziet verglicht, wo mer d‘Gästefans nur ghört, aber fast nöd gseh, hät, wäg em Rauch im Tämpel...

    ...wobei im Hallenstadion der Rauch der Wurststände mindestens ebenbürtig mit dem Tabakrauch wetteiferte. Es gab dann die Zeit, wo man bezüglich letzterem die Zuschauer in den Stadien aufforderte, das Rauchen auf die 3els-Pausen zu beschränken, bis dann das schliesslich das Rauchverbot nicht nur in den Sportstadien Einzug hielt.

    Natürlich war die "Nebeldecke" primär unter dem Dach, aber man hat sich jeweils schon gefragt, wie das als Sportler so ist. Fast noch mehr bei den 6-Tage-Rennen als im Hockey.

    und zu guter letzt:

    Haas verlängert bei den Oilers (und somit bezüglich Rückkehr vorerst mal ausgeträumt für "Berner-Fans")

    Ich glaube, dieses Szenario war spätestens dann jedem halbwegs realistischen SCB-Fan klar, als 1 Jahr vor Ablauf des ursprünglichen Vertrages die Verlängerung um 2 Jahre ausgehandelt worden ist mit der NHL-Klausel. Diese war relevant, weil er sich bereits damals gute Chancen für einen Vertrag drüben ausrechnen konnte. Dass Haas - wenn nicht gerade alles schief läuft - die entsprechenden 2 Jahre irgendwie in Übersee absitzen würde, war deshalb schon zum Verlängerungszeitpunkt absehbar. Und nun ist es Haas ja gar nicht schlecht ergangen. Selbst wenn sich die 2e Saison weniger gut anlassen würde, so gäbe es halt eine Pendlerei zwischen AHL und NHL - das würde Haas noch in Kauf nehmen für eine Saison. Wobei diese bekanntlich noch in den Sternen steht, aber das muss ja nicht nochmals ausgebreitet werden. Angesichts des Alters von Haas ist kaum damit zu rechnen, dass er sich die AHL lange antun würde, was (anders als bei einem 20jährigen Jungspund) auch keinen grossen Sinn machen würde. Und eben, bisher macht er sich gut, und ein Abbruch der Übung ist deshalb nicht das wahrscheinlichste Szenarion. Bei einer Rückkehr in die CH wäre er dann wohl lohnmässig in den Regionen von Hofmann anzusiedeln. Ob er aus Verbundenheit mit Biel auf ein solches Salär verzichten würde bleibt abzuwarten, abgesehen davon, dass man dort mittlerweile auch ganz schön klotzen kann. Und um den "verlorenen Sohn" heimzuholen, würden die Gönner in Biel vermutlich einen Extrabatzen locker machen.

    ++++ als Disclaimer kann man nun natürlich immer die Corona-Krise repetieren, und was diese für Auswirkungen haben wird. Einen finanzkräftigen Geldgeber wird dies aber kaum davon abhalten, mit einem solchen Spieler "sein" Kader zu veredeln, da übernächste Saison wieder normal verlaufen wird. Und mit Geldgeber sind natürlich nicht die üblichen Firmensponsoren gemeint, welche ebenfalls von der Krise gebeutelt werden.

    Sieht zumindest besser aus als der Alex... :mrgreen:

    Aber warum nicht, etwas frischer Wind kann nicht schaden. Wenn sie das Gespür hat, was ein Team benötigt, spielt die Geschlechterfrage keine Rolle. Man wird in Bern - unabhängig vom aktuellen Corona-Tief - auf absehbare Zeit nicht mehr das Geld generieren können, um beim Wettbieten im gleichen Stil mitzumachen, wie dies bis vor ein paar Jahren noch der Fall war.

    Es braucht somit einen Neubeginn in verschiedener Hinsicht, und diesen Neubeginn hat M. Lüthi nun inszeniert. Voll etabliert wird Florence dann sein, wenn auf dem Pinboard über sie abgelästert wird - quasi der Ritterschlag... :nick:


    Gratuliere dem aktuellen Schweizermeister SCB

    In Bern hat man offensichtlich einen Medizinmann erster Güte.

    Nun ist eben eine „meisterlose“ Zeit - Meister der Spielzeit 18/19 war der SCB, und für die Saison 19/20 gibt es keinen.

    Dass man den Qualisieger anlässlich der Versammlung von heute zum Meister erklärt, könnte ich mir noch vorstellen, weil es das Gros der Teilnehmer nicht wirklich interessiert und es auch keine wesentlichen Konsequenzen hat. Anders sieht es beim Aufsteiger aus, das hätte durchaus Konsequenzen. Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass beides abgelehnt wird.

    Wie auch in vielen anderen Bereichen wird man wahrscheinlich aber auch bei Verband und Klubs verschiedene Verträge und Reglemente ergänzen, weil diverses nicht oder nicht ausreichend geregelt ist. Eben zum Beispiel das Prozedere, wenn eine Meisterschaft nicht fertig gespielt werden kann.

    Wie der Klaus in seiner Geschichtsstunde von heute darlegt, war die letzte "meisterlose" Saison 1939/40, als wegen der Mobilmachung die Saison abgebrochen wurde. Damals war der "Z" aufgrund der Stärkeverhältnisse Favorit bzw. Ende Saison vermutlich an der Spitze und somit Meister gewesen.

    Dann wird der Meister halt e-Sports-mässig mit NHL-irgendwas erzockt, und die rote Zora kann das übertragen.

    Aber im Ernst, evtl. ist es besser, wenn von den Behörden diesbezüglich reinen Tisch gemacht wird. Was dem Verband bzw. den Klubs alles in den Sinn käme, um gehauen oder gestochen irgendwas "übertragbares" liefern zu können, wage ich mir gar nicht vorzustellen. Habe betreffend "was passiert, wenn sich bei einem Klub irgendwer vom Personal - ob Spieler, Trainer oder im rückwärtigen Raum - infiziert hat?" noch nicht viel praxistaugliches vernommen.

    Ein klarer Entscheid "von oben" hilft, wenn Veranstaltungen an sich verboten werden, und nicht bloss die Anwesenheit von Zuschauern. Deswegen kommt man ja überhaupt erst in die Bredouille mit den TV-Verträgen, weil man sich nicht auf höhere Gewalt berufen kann, welche ja (hoffentlich...) in den TV-Verträgen als Klausel enthalten ist.

    Wie klar die Lage in Deutschland aber tatsächlich ist, habe ich nicht überprüft. Der Fussball war - zumindest bis vor kurzem - noch nicht betroffen, und die Stadien gut gefüllt. Aufgrund des Statements der DEL müsste man aber nun davon ausgehen, dass nicht bloss die "Randsportart" Eishockey (in DE...) von den weitergehenden Verboten einzelner Bundesländer betroffen ist.

    Der wesentliche Abschnitt ist dieser da:

    Aber was, wenn sich während des Playoff ein Spieler oder ein Betreuer mit dem Coronavirus infiziert? «Dann müsste diese Mannschaft sofort aus der Meisterschaft genommen werden», sagt Zahner. «Und ihr Gegner ebenfalls. Die Saison wäre dann wohl vorbei. Es kann ja nicht sein, dass der Meister wird, der nicht angesteckt wird. Das wäre eine Lotterie.»

    Szenario Play-off Final, es steht nach 4 Partien 2:2 in der Serie, und dann wird einer positiv getestet - dann also Übungsabbruch. Wie der Meister dann erkoren wird, wäre vorher festzulegen. Zumindest in diesem Fall dürften die Strafzahlungen bescheidener ausfallen...oder gibt es gar keine, weil man die Infektion als höhere Gewalt einstufen bzw. die Teams nicht zum weiterspielen zwingen kann?

    Nein, habe das auf mySports nicht gesehen, aber der Gedanke ist ja nicht soweit hergeholt. Die Play-off's abzusagen ist das Eine, aber damit zu beginnen, und dann auf halbem Weg den Rückzieher zu machen, ist auch nicht besser. Wird noch interessant, was in der bedeutend mächtigeren Sportindustrie in den USA / Nordamerika abgehen wird. Dort ist es dann allefalls nicht der Staat, der einschreitet, aber die Furcht vor Schadenersatzklagen.