Stellt sich noch die Frage, wie man bei uns irgendwelchen "Schlaumeiereien" begegnet in diesem Zusammenhang. Etwa wenn die Frau eines Spielers vom Mäzen oder einem Sponsor eingestellt und weit überdurchschnittlich bezahlt wird, oder wenn ein Spieler halt noch einen hochdotierten Werbevertrag unterschreibt; in beiden Fällen mit dem Zweck, dass das Geld nicht auf dem Lohnausweis des Spielers auftaucht. Im Prinzip müsste man dann ja statt dem Lohnausweis die Steuererklärung(en) konsultieren.
Eine gewisse Skepsis ist aber angebracht, da man sich das Ganze wohl etwas zu einfach vorstellt. Der Salary cap in der NHL ist ein Teil eines ganzen Systems, und steht nicht isoliert in der Landschaft, wie es bei uns der Fall sein wird. Und ob damit wirklich die grosse Ausgeglichenheit ausbricht, bleibt abzuwarten. Den Quervergleich zur NHL und die dortige mehr oder weniger grosse Ausgeglichenheit müssten die NHL-Gurus machten. Viel hängt davon ab, welche Obergrenze beim Salärbudget gezogen wird. Man wird sich dabei wohl weder an Langnau noch an Lausanne ausrichten.