...gemäss Fasel würden die Regeln einfach konsequent gepfiffen. Wobei auch nicht in jedem Fall; die Russen standen Berra ja fast auf dem Hals, und das Tor zählte, wogegen in vorherigen Matches schon abgepfiffen wurde, wenn nur ein Schlittschuh den Torkreis berührte. Aber sei es wie es wolle, Punkte gegen die "Grossen" holten wir bisher stets mit hervorragender (defensiver) Organisation, Disziplin, einer Riesenleistung des Goalis und..... einer auf die Fähigkeiten des Teams angepassten Taktik. Davon (...und vor allem von letzterem...) ist dieses Mal herzlich wenig vorhanden. Und deshalb ist man auch gegen Gegner gestrauchelt, welche in Reichweite liegen, oder bei welchen man sich klar überlegen wähnt. Im Gegensatz zur CH-Nati haben die aber dank den bereits genannten Eigenschaften ein Optimum herausgeholt. Dort hat man die entscheidenden Punkte eingebüsst. Aber eben, im ganzen Euphorie- und Swissness-Gedönse wird man das Turnierende nach heroischem Kampfe verklären und kaum tiefer graben. Denn sonst käme man relativ rasch zu ernüchternden Schlussfolgerungen, welche als arge Spassbremsen im inszenierten Nationalmannschafts-Happening wirken würden.
Beiträge von Iceman
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...die haben eben selber etwas blöd verloren gegen die Dänen und deshalb kaum locker-lässig auftreten gegen die CH. Aber es bleibt nun nichts anderes übrig, als die Punkte dort zu holen.
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Tja, so heroisch die Spiele gegen die Russen oder jetzt gegen die Schweden auch waren, die Punkte hätte man gegen die angeblich "schwächeren" Teams holen müssen. Aber gegen die glaubte man ja, so auftreten zu können wie die wirklich grossen Hockeynationen gegen uns. Auch wenn der Billeter aus dem höflichen Lob von schwedischen Kommentatoren am liebsten gleich eine Generalabsolution stricken bzw. den Kritikern den Mund stopfen würde, so bleibt's dabei: Man leidet vielerorts an Selbstüberschätzung & fehlendem Realitätssinn. Man redet sich besser, als man wirklich ist und ist sich zu gut dafür, gegen Kasachen & Co. primär mal solide defensiv zu agieren. Statt dessen tritt man weitestgehend befreit von jeglichem taktischen Dispositiv auf. Mit dieser Naivität hat man sich selber einen schlechten Dienst erwiesen. Immerhin hat man gegen die Schweden einen Punkt ergattert. War keine schlechte Leistung. Aber eben, verblödet hat man's vorher.
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Habe gar nicht mitbekommen, wie sich Diaz die Schulterverletzung geholt hat - bei watson steht: "...Diaz verletzte sich auf dem Weg zur Auswechslung und kehrte im Schlussdrittel nicht mehr aufs Eis zurück..."
Ist er da noch mit einem Letten zusammengestossen? Und wenn ja, sind die aus Beton?
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...es braucht noch manchen Kraftakt, wenn man einen erneuten Vorsprung nur so kurz halten kann. Hoffentlich muss man sich nicht noch in den A... beissen, weil man eine solche Ausgangslage derart vergeigt hat... :roll:
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..da muss man dem Klaus schon Recht geben - Pausenplatz Hockey at it's best. Taktik? Spielkontrolle? Vorsprung mal in die Pause retten? Spielfluss bremsen? Man kann nur den Kopf schütteln. Wahrscheinlich realisieren die Spieler zu spät, dass sie sich eigentlich selber coachen müssten...
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Sogar von den Schlittschuhen prallen sie genau ins Tor ab - nun einfach etwas bremsen mit den Strafen, die Schiris pfeifen etwas gar kleinlich. Den "Schubser" an der Bande war ja kaum der Rede wert.
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Es geht nicht darum, dem spielenden Personal oder den Coaches mangelnden Willen vorzuwerfen. Es wäre auch unfair, dem Verband alle Schuld zuzuweisen, obwohl dort einiges verbockt wird. Das Je-ka-mi haben zu einem schönen Teil die Klubs zu verantworten, welche den Verband prägen und ihre Interessen durchdrücken. Und mit den Klubs ist natürlich auch deren Umfeld, d.h. unter anderem die Fans, gemeint - soviel Selbstkritik muss sein. Die Klubs haben kein Interesse an einem unabhängig agierenden Verband, und schon gar nicht an einem knorrigen und unbequemen Nationaltrainer, der seine Interessen (...und die des Nationalteams...) vertritt.
Eine nüchterne Analyse wäre längst am Platz: Die regelmässigen Nationalmannschaftstermine während der Saison dienen längst nicht mehr der Einübung eines Spielkonzeptes (wie noch unter Krüger...), sondern finden primär deshalb statt, damit der Verband über das Nati-Sponsoring Geld generieren kann. Würde man diese Turnierchen abschaffen, müssten die Klubs einfach einen höheren Verbandsbeitrag leisten. Will natürlich keiner, ergo belässt man es beim Status quo. Immerhin findet sich eine halbwegs plausible sportliche Begründung für die Turniere, an welchen mittlerweile schon gefühlt die Hälfte der NLA-Spieler teilgenommen hat, nämlich die "Heranführung an das internationale Niveau". OK, zumindest die Slowakei oder Lettland kennen die Jungs dann wahrscheinlich in- und auswendig. So wie es heute läuft würde es im Prinzip gar keinen Nati-Trainer benötigen. Das Prinzip à la Kanada ist bekannt und könnte - mit gewissen Anpassungen - auch für die CH angewendet werden.
Auch wenn die Silbermedaille die Sinne etwas vernebelt, so erhält man mit der "Normalkost" an WM's oder Olympiaden nur die Quittung für den erlahmten Willen, sich auf internationalem Niveau weiter zu entwickeln.
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...jetzt einfach mal anders rum in der Verlängerung, nach den guten letzten Minuten müsste man doch nun mit etwas mehr Selbstvertrauen agieren können...
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Vielleicht braucht es ja mal den Abstieg, damit man das Thema Nationalmannschaft auf allen Ebenen ernster nimmt oder mal grundsätzlich über die Bücher geht. Man muss deswegen nicht noch mehr Vorbereitungsspiele anhängen, die sowieso keiner mehr ernst nimmt. Hingegen sollte man bei der Selektion etwas weniger auf Namen und mehr auf die Formstärke achten. Ich habe seit längerem den Eindruck, dass man ob all dem Hochjubeln von zweifellos gemachten Fortschritten glaubt, man könne grossartig offensiv aufspielen und damit zum Erfolg kommen. Dafür reicht es aber im Normalfall nicht, sondern nur dann, wenn das Team in ein Hoch kommt und einen Lauf hat. Wir wären nach wie vor auf Kämpfer und Wadenbeisser angewiesen, welche Drecksarbeit verrichten. Aber dafür ist man sich offenbar zu gut.
Es passt durchaus, dass die Trainerselektion für die Nationalmannschaft zu einer Marketing-Frage verkommen ist. Für die Trainerentwicklung und -Ausbildung wären eigentlich die Junioren-Nationalmannschaften da.
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Schnell reingeschaut gegen Dänemark - die Dänen haben ein schnelles Powerplay aufgezogen, Verkehr vor dem Tor veranstaltet und mit einem abgelenkten Weitschuss dass 0:1 erzielt. Die CH künstelt mit 5 gegen 4 bzw. gegen 3 irgend etwas statisch im Bitz herum und versucht Zuspiele wie auf dem Golfplatz - das alles wirkt konzeptlos und ohne Überzeugung. Aber immerhin, der Billeter meint, ein solcher sei gestern im Training reingegangen. Kunststück, bei dem katastrophalen Boxplay. Das Gute ist, dass es erst 0:1 steht. Könnte auch schon schlechter aussehen. Und die Jungs schiessen oft auf die Kiste der Dänen, welche aber gut abgeschirmt wird. Man muss wohl auf einen glücklichen Ablenker via Schlittschuh, Kinnschutz und Pfosten hoffen. Vielleicht löst dies die Blockade. Ansonsten viel Herumfahrerei, viele verlorene Zweikämpfe, ungenaue Zuspiele. Das Team hätte in der CH-Meisterschaft grosse Mühe. Das wirkt bei den Dänen bisher deutlich gefährlicher- und da schiesst Ehlers auch schon das 0:2.
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Der "ehemalige" Sportchef Leuenberger hat kürzlich in einer Talkrunde verlauten lassen, die Spieler seien von der hohen Fachkompetenz von Boucher beeindruckt gewesen; es habe auch keine zwischenmenschlichen Probleme gegeben. OK, solchen öffentlichen Äusserungen ist mit einer gewissen Skepsis zu begegnen, aber trotzdem... Ich könnte mir vorstellen, dass Boucher zu viel wollte oder erwartete auf taktischer Ebene, und die Spieler darob überfordert waren. In der NHL ist das Gros der Spieler vermutlich weniger mit sich selbst beschäftigt auf dem Eis und hat mehr Kapazität, sich auf die Spielsituation und das richtige taktische Verhalten zu konzentrieren. In Bern führte dies jedoch zu einer Verkrampfung, so dass immer weniger funktionierte. Man kann Boucher vorwerfen, dies nicht erkannt zu haben bzw. zu wenig flexibel zu sein. Daneben ist zu berücksichtigen, dass die Verletzungsorgie während der Saison nicht eben dazu beigetragen hat, den SCB zu stabilisieren. Aufwärts ging es erst wieder, als im Laufe des Februars die Langzeitverletzten ins Team zurückkehrten.
Wenn man einen Schritt "vorwärts" machen will, ist dies nie einfach. Es gilt dabei auch Rückschläge einzustecken. Möglicherweise hätte Boucher mit seinen Ideen unter anderen Umständen durchaus Erfolg gehabt. Auch wenn's abgedroschen klingt, aber ein AdC bräuchte vermutlich auch mindestens 2-3 Saisons, bis er ein Team nach seinen Vorstellungen geformt hätte. Im Unterschied zu anderen Trainern hätte Arno jedoch diesen Kredit, sowohl im Klub selber als auch im Umfeld.
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...es ist mit mir durchgegangen + etwas Polemik. Mich nervt weniger die Leistung an sich sondern die permanente Selbstüberschätzung und die trantütigen Verbandsentscheide in Sachen Trainer, ebenso die unterschiedlichen Ellen, mit denen Trainer gemessen werden. Dass gewisse NHL-Herren nicht ganz auf der Höhe sind, dafür kann Fischer nichts. Auch dass es uns an valablen Mittelstürmern zu fehlen scheint ist nicht sein Fehler. Aber er müsste halt angesichts der Situation die Taktik anpassen. Aber man ist sich offenbar zu vornehm für eine Taktik, welche der Situation angemessen wäre. Bleibt nichts anderes übrig, als auf ein erneutes "Wunder" zu hoffen. Hat nicht seinerzeit in Moskau Thomas Ziegler den Siegtreffer gegen die hochdekorierten Russen erzielt?

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...man labert immer davon, wie die CH ihre offensiven + läuferischen Fähigkeiten ausspielen soll. Einmal mehr komme ich zum Schluss, dass wir mit dem "System Krüger" nach wie vor erfolgreich(er) wären. Man macht primär zu viele Fehler im Defensivverhalten, daneben fehlt es - obwohl besser als auch schon - wie gewohnt an der Wasserverdrängung. Angesichts dieser Schwächen müsste man sich halt nach wie vor primär daran orientieren, hinten dicht zu machen bzw. die teils katastrophalen individuellen Fehler vor dem eigenen Tor zu vermeiden. Von der "läuferischen Überlegenheit" sehe ich einmal mehr nicht allzu viel im Direktvergleich mit den anderen Nationen. Am guten Willen und an der kämpferischen Einstellung fehlt es jedoch nicht.
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Zitat von Sbornaja
Die Lausanne Kanadier machen sich weiter unbeliebt in Kloten und wedeln mit der Kohle (Scheint jedoch, dass die Spieler gewisse Lehren daraus gezogen haben):
Praplan, Leone, von Gunten und andere haben anscheinend Angebote vom Lausanne HC und Genf-Servette erhalten, als die Zukunft des EHC Kloten noch unsicher war. Der 21-jährige Praplan spielte für Kloten in 54 Spielen und erzielte 19 Treffer und 16 Assissts.
Deshalb ist es positiv, ist es in Kloten doch noch zu einer Lösung gekommen. Auch wenn die Nachhaltigkeit noch ungewiss ist. Aber es hätte einen sehr komischen Eindruck hinterlassen, wenn die ASE sich einerseits einer Lösung widersetzt hätte, und danach die Kumpanei mit McSorley (Genf) und ASE-Stickney (Lausanne) sich aus dem Kloten-Kadaver bedient hätten.
Mal schauen, was die Ölmilliardäre in Lausanne veranstalten. Ganz so kenntnisfrei wie bei Kloten steigen sie dort ja nun nicht ein. Aber dass man mit Eishockey in der CH bei den heutigen Gegebenheiten kein Geld verdient, ist wahrscheinlich trotzdem noch nicht bis zu ihnen durchgedrungen. Nachdem der russische Rohstoff-Oligarch nicht mehr so viel Geld an Genf schüttet wie auch schon, hat McSorley bei seiner "Hilfestellung" für die kanadischen Kumpels evtl. auch noch andere Absichten. Schliesslich kann Stickney oder einem seiner Freunde niemand verbieten, als Privatleute einerseits Aktien des LHC zu haben, und andererseits auch noch etwas Geld nach Genf zu überweisen.

Die Konstellation wird dem Hockeyverband noch Kopfzerbrechen bereiten....
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Das Szenario ist ja nicht neu und läuft auch auf der Bühne zu Kloten nach dem bekannten Drehbuch "erfolgreicher Unternehmer will seinen unfähigen Vorgängern zeigen, wie man einen Sportklub führt". Die Neulinge unterliegen stets dem Irrtum, dass das Sportbusiness gleich läuft wie sie sich das aus ihrem angestammten Tätigkeitsfeld gewohnt sind. Dies ist aber nur teilweise der Fall; natürlich kann man auf Dauer nicht mehr Kohle verbrennen als man einnimmt. Aber der Erfolg ist eben schwer oder gar nicht planbar. Man kann vieles richtig machen, und trotzdem funktioniert es nicht. Meistens braucht es ein paar teure Erfahrungen, bis diese Unwägbarkeiten akzeptiert sind.
Dass die Spieler sich seine Sparpläne (vorerst) mal angehört haben, ohne gleich ihren Abgang anzukündigen, wertet Lehmann bereits als Solidaritätskundgebung. Dabei wird - mit Ausnahme von gewissen Hochkarätern + Talenten - das Team kaum mit lukrativen Angeboten überhäuft. Die meisten Klubs haben ihre Transfers wohl gemacht und an irgendwelchen Durchschnittsspielern kein Interesse. Interessant wird es erst so im Oktober / November 2016.
Kann sein, dass der BLICK gewisse Aussagen etwas zurechtgedreht hat, um sie möglichst polemisch zu gestalten. Aber wenn Lehmann von "..auf dem Eis herumkurvenden Spielern..." spricht, und dass die mit 300'000 statt 500'000 noch lange keine Sozialfälle seien, so kommt eine ...ähem... "Geisteshaltung" ans Licht, welche Hockeyspieler etwas abschätzig als "Zuvielverdiener" abqualifiziert, denen man halt nun die Flötentöne beibringen müsse. Natürlich gibt es solche Spieler, und je nach Betrachtungsweise verdienen Sportler halt "zu viel". Ist aber im Prinzip unwichtig. Lehmann wird die ernüchternde Erfahrung machen, dass es auf dem Markt nur eine beschränkte Anzahl an Hockeyspielern gibt. Und dass sich die meisten zwar nicht nur am Geld orientieren, aber dass das Gros der Konkurrenz (...zumindest vorläufig noch...) die Kohle irgendwie zusammenbringt, um die gängigen Löhne zu bezahlen.
Ob Lehmann sich schon Gedanken über die Infrastruktur in Kloten gemacht hat? Wenn man höhere Erträge anstrebt, dann stehen auch diesbezüglich wohl noch einige Investitionen bevor. Nachwuchsarbeit? Da scheint man auch optimistische Szenarien vor Augen zu haben, was die Alimentierung der 1en Mannschaft mit tauglichen NLA-Spielern anbelangt. Ich habe den Eindruck, dass Lehmann in verschiedener Hinsicht noch "auf die Welt" kommen wird. Andererseits ist die Radikalkur möglicherweise die einzige Überlebenschance... ob der Patient sie überlebt?
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...wenigstens gibt's nun kein Gemauschel mit "Lizenz-Zügeln" ins Wallis und ähnliches. Einen wesentlichen Anteil an der Lösung haben offenbar Simpson + Muller, die auf ziemlich viel Geld verzichten - andererseits erleichtert dies den Einstieg an einem neuen Ort, wenn man weiss, dass der Trainer die Gepflogenheiten der Branche kennt und Verträge nicht a priori aussitzt.
Die Hoffnung, die ASE würde sich auch in den nächsten 2 Saisons an allfälligen Verlusten beteiligen war - wenn sie tatsächlich bestand - etwas gar utopisch. Möglicherweise hat man da die Patronatserklärung etwas überinterpretiert.
Nun kann in Kloten mal vorexerziert werden, wie man "die Kosten im Griff" hat. Ich habe die leise Befürchtung, dass man zwar die Kosten bald unter Kontrolle bekommt (...heisst dann wohl irgendwas im Dunstkreis von Ambri + Langnau...), aber die Erträge nicht so hoch ausfallen, wie man es gerne hätte. Daran ändert sich auch nichts, wenn man die 3 oder 4 Wurststände im Stadion selber betreibt. Mal schauen, wer alles die Lohnreduktionen akzeptiert.... wobei ja nicht bei jedem gleich gekürzt wird. Das Salär von Hollenstein jun. bleibt scheints unangetastet.
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Mit Energiespielern wie den Wieser-Brothers, Moser, Niederreiter etc. braucht es Scherwey in den Augen des Trainer-Trios offenbar nicht, was ich nachvollziehen kann. Bei den Verteidigern kennen Fischer + von Arx diverse noch persönlich. Auch hier sehe ich ein, dass sie im Zweifelsfall eher auf die statt auf Untersander setzen. Ist aber so oder so eine etwas eigenartige Situation - währenddem frühere Nati-Trainer mit Argusaugen beobachtet worden sind, haben Fischer, Hollenstein und RvA kaum etwas zu befürchten - wenn sie nicht gerade absteigen. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, heimisches Schaffen zu fördern und dies auch modetechnisch zu demonstrieren. Die drei müssen aufpassen, nicht zu medizinischen Notfällen gerufen zu werden in ihrem swissness Veston. Na ja, was solls. Falls Josi doch noch kommt, hat man eine Truppe mit viel Potential beisammen.
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...Roy hatte immer gesagt, dass er sich primär nach NA orientiere. Aber ich hätte ihn selbstverständlich gerne weiterhin in Bern gesehen. Roy + Conacher haben sich beide - obschon physisch keine "Prügel" - auch dann bewährt, als es ruppig zu und her ging. Hoffe mal, Arcobello findet sich ebenso zurecht in der NLA.
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Ich schätze an K.Z. ja auch, dass er eine Meinung hat, bzw. nicht den austarierten Stil der Tageszeitungen pflegt. Mich wundert nur, dass er reihum Vorschusslorbeeren verteilt. Gerade weil ob der Leistungsdichte in der Liga in den letzten paar Saisons immer Überraschungen zu verzeichnen waren. Zum Glück, ist man versucht zu sagen, angesichts der Situation im Fussball.
In der SonntagsZeitung übrigens noch eine interessante Betrachtung über die Verbandelung zwischen Genf-McSorley und Ken Stickney als ex-Kloten und neuer Lausanne-Investor. Bzw. dass man in Genf grosses Interesse an gewissen noch-Kloten Spielern hätte (Praplan, von Gunten etc.) und die wohl etwas vorschnelle Meldung (im BLICK) über das Scheitern der Verhandlungen nicht vom möglichen neuen Kloten-Eigentümer Lehmann gekommen sei. Anders gesagt (..und nicht so geschrieben..), dass der Verdacht bestehe, dass sich da 2 Kumpels einen Gefallen erweisen wollten. Stickney und mit ihm die ASE Group haben kein grosses Interesse, dass es in Kloten weitergeht. Und je weiter man die Sache verzögert und Meldungen vom abshehbaren Untergang von Kloten verbreitet, desto eher würden die Spieler mürbe und zögen die Sicherheit des künftigen Arbeitsplatzes - zum Beispiel in Genf - einem noch wochenlangen Poker vor.
Der Fall zeigt auch auf, dass die Reglemente diesbezüglich nicht wasserdicht sind. Es ist zwar verboten, dass die Klubs Anteile aneinander halten, aber was die "Investoren" oder "Mäzen" privat bzw. was ihr engster Freundeskreis tut, kann das Reglement halt nicht vorschreiben. Hugh Quennec hatte jahrelang einen massgeblichen Anteil am Lausanne Hockey Club, und hat die erst kürzlich an Stickney verscherbelt. Ob dafür ein reglementarischer Druck nötig war, immerhin ist er ja Präsident von Servette, oder ob man ihn gar nicht hätte zwingen können ist mir nicht bekannt. Klar ist nur, dass ein paar Mischler im Dunstkreis von McSorley, Quennec, Stickney aktuell eine Situation provozieren, die man stets hatte vermeiden wollen.