Beiträge von Iceman

    Zitat von Larry

    Bei der Fussball Nati können sie es bleiben lassen, die Ausländer singen sowieso nicht mit!

    ...Du musst genau hinschauen Larry, das nicht Mitsingen wird dafür mit dem Zeichen des albanischen Doppeladlers nach einem Tor kompensiert. Wobei man sich in längeren Aussprachen nun offenbar darauf geeinigt habe, dies künftig zu unterlassen. Wenigstens im Trikot der CH-Nationalmannschaft.

    Habe das unbestimmte Gefühl, dass das Problem kaum beim Klub bzw. einem mickrigen Angebot lag. Aber einfach den "Familiennachzug" zur Bedingung machen, d.h. dass es die von Arx Brüder nur im Doppelpack oder gar nicht gibt, war wohl selbst für den HCD zu viel. Wie schon gesagt, etwas Ironie der Geschichte, dass der HCD RvA erst ganz am Schluss so richtig kennen lernt...

    Zitat von Simms

    1. Kloten ist echt sauschlecht. Die stehen völlig zurecht auf Platz 10.
    2. Wann hat das eigentlich angefangen, dass man vor Hockeypartien die Nationalhymne spielt? Möchte man so die Spiele (Playoff-Final, Cup-Final) wichtiger machen, als sie eigentlich sind? Eigentlich ist ja gerade der Mannschaftssport (mal abgesehen von EM/WM) ein Ort, an dem der lokale und nicht der nationale Patriotismus gelebt wird. Oder macht man es einfach den Amerikanern nach? Wobei die wenigstens eine Hymne habe, die sich gut anhört, wenn sie jemand singt.
    3. Wieso sieht Krüger junior aus, wie eine Mischung aus Berggorilla und Zuckerberg?
    4. Das Berner Publikum ist ziemlich beschränkt. Das ist zwar keine neue Erkenntnis, aber heute wieder mal gut zu sehen.
    5. Wieso sieht man bei jedem Spiel, welches aus Bern übertragen wird, mindestens zweimal diese eine Frau (blond, sehr alt, immer so SCB Zeichnungen auf den Wanger, vermutlich Sozialhilfebezügerin) im Fernsehen? Und wieso weint die, wenn der SCB diesen Cup gewinnt?

    Da komme ich wohl nicht um eine Antwort rum:

    1) Gibt offenbar solche Saisons, gestern erlebte ich Kloten nicht als inferior. Wobei Kloten wohl die Fehlpassorgien des SCB entgegenkamen, ebenso das desaströse Powerplay. Sah aus wie im September.
    2) Auf Klubebene habe ich die Nationalhymne erst mit Einführung der Play-off's erlebt - wüsste nicht mal, ob es von Anfang an dazugehörte.
    3) Keinen Schimmer was Ralph alles so getrieben hat
    4) Weiss nicht, was am TV zu sehen war - erfahrungsgemäss gibt's aber keine nennenswerten Unterschiede punkto Intelligenz + Verhalten des Publikums in den verschiedenen Stadien
    5) Nervt schon lange, früher war's immer der Bartli mit dem doofen bayrischen Filzhut, nun ist's die mit dem Herz auf der Wange. Vermutlich die Grossmutter des Regieassistenten.

    Falls sich das Format hält, sind schon noch gewisse Korrekturen nötig, welche auch die Ausgangslage interessanter machen. Beispielsweise, dass die Anzahl spielberechtigter Ausländer dem Gegner aus der tieferen Liga angepasst wird. Ob es den Cup oder die European Trophy "braucht" ist ein anderes Thema. Derzeit sucht man einfach auch nach zusätzlichen Möglichkeiten, Eishockey etwas interessanter zu machen, bzw. wenigstens im eng gesteckten "internationalen" oder eher "europäischen" Umfeld eine Art Klubwettbewerb zu etablieren. Immerhin ein Markt mit einem gewissen Potential, auch für Werbekunden, das Fernsehen etc. ---- ist momentan sicher noch etwas Zukunftsmusik, aber man kann es den Klubs kaum verargen, wenn sie versuchen, mittelfristig mehr Geld zu verdienen. Denn die Kosten der nationalen Meisterschaft steigen ständig, ohne dass deswegen das "Produkt" im gleichen Ausmass besser wird.

    Zitat von Larry

    http://www.hockeyfans.ch/news/meldung/37378

    Lächerlich!

    Ein mehrfacher Wiederholungstäter bekommt lächerliche 5 Spiele und 2000 Fränkli Busse. Jööööööööö!

    :roll:


    In der NZZ wird von einem "Dutzendfoul" geschrieben....????? Also wenn zweihändig und mit voller Kraft applizierte Stockschläge neuerdings zu den "Dutzendfouls" zählen, habe ich diese in den letzten 41 Jahren meines Hockey-Zuschauer-Daseins glattweg verpasst.

    Auch der Einzelrichter macht es sich mit seinem Statement, man befinde sich nicht an einem Volksgerichtshof, etwas gar einfach. Damit unterstellt er den (erwarteten) Kritikern zum vorneherein, sie seien juristische Blindgänger und bloss an einer Racheaktion bzw. einem Schauprozess interessiert, um ihr Mütchen zu kühlen. Was bei einigen, aber sicher nicht bei allen Kritikern der Fall sein dürfte. Wenn man bei solchen fahrlässigen Fouls aber mit 5 Sperren davonkommt, ist dies geradezu eine Einladung für gewisse Hitzköpfe (...an der Bande und auf dem Feld...). In die gleiche Kategorie fällt das Foul an Holloway, als dieser in vollem Tempo kopfüber in die Bande gestossen wurde und 5 Wochen ausfiel - mit 3 Sperren wurde der fehlbare Spieler auch hier geradezu belohnt.

    Bei allem Verständnis für das Bestreben, Attacken gegen die Spielerköpfe zu verhindern, geht die Gerichtsbarkeit in dieser Hinsicht gerade umgekehrt proportional vor. Stösst sich einer bei einem (korrekten) Check den Kopf am Plexiglas und sinkt benommen auf's Eis, wird gröbstes Geschütz bezüglich Strafen aufgefahren. Dies hat schon zu diversen "sterbenden Schwänen" geführt, welche bei einer Berührung am Kopf hollywoodmässig einen Einschlag einer .45iger Magnum-Patrone in Stirnmitte simulieren... um nach dem Wegrollen vom Eis im nächsten Drittel wieder mitzutun.

    Schon klar, dass sowohl die Schiris wie auch der Einzelrichter keine einfachen Aufgaben haben. Aber in dieser Saison sind die Entscheide in vielen Fällen sehr fragwürdig und werden (vom Einzelrichter) nur schematisch und mit dem Verweis auf die "Praxis" begründet. Die eigentliche Aktion spielt offensichtlich eine untergeordnete Rolle - am Ende zählt nur: Hat sich einer am Kopf wehgetan? Dann volle Breitseite. War es ein Stockschlag oder sonstwas nicht gegen den Kopf? Dann etwa 3 Sperren, im Extremfall evtl. 5.

    So, jetzt habe ich meinem Ärger mal wieder so richtig Luft gemacht. Nützen wird's zwar trotzdem nichts... :heul doch:

    RvA hatte schon immer seinen "Gring", wenn ihm etwas nicht passte, oder er irgendwas als Majestätsbeleidigung erachtete. Deshalb auch sein Zerwürfnis mit Krüger, der ihn wegen zu spätem (...oder schon fast frühen...) "Einrücken" während eines völlig verpatzten internationalen Auftrittes nach Hause schickte. Man kann sich ewig darüber streiten, ob man's evtl. hätte anders regeln können, aber wenn sich in einem solchen Moment (erster massgebender internat. Anlass mit Krüger, sackschwache Leistungen...) Spieler folgenlos Disziplinlosigkeiten leisten können, ist der Trainer seine Autorität für alle Zeiten los.

    Die Ironie der Geschichte ist, dass man sich in Davos jahrelang diebisch freute ob diesem Zerwürfnis bzw. dem "Steckgrind" von RvA, welches /welcher sich zudem teilw. automatisch auch auf neu zum HCD gestossene Spieler auszudehnen schien. Am Ende - Absicht oder nicht - hatte man fast den Eindruck, der ganze HCD läge im Streit mit Krüger. Was natürlich den schon mehrfach erwähnten Vorteil hatte, dass sich der HCD in aller Ruhe auf die Play-off's vorbereiten konnte, währenddem die besten Kräfte der Konkurrenz an den Nati-Terminen weilten (...damals spielte noch nicht jeder, der den Stock richtig rum halten konnte, in der Nationalmannschaft...).

    Und nun "leidet" man in Davos plötzlich selber an der Sturheit von RvA, der - unbelastet von Selbstkritik oder -erkenntnis - seinen Kopf in gewohnter Weise durchzusetzen versucht. Ich könnte mir deshalb auch vorstellen, dass er den Teamkollegen langsam auf den Wecker geht, auch wenn sich dies kaum so stark auf die Leistungen des HCD auswirken dürfte, wie man in Davos oben befürchtet. Dazu ist der Einfluss von RvA nicht mehr gross genug. Von dem her könnte es für die Davoser schon einer "Befreiung" gleichkommen, sollten sich die von Arxen beleidigt vertschüssen. Die Vermutung, dass sich das "Machtgefüge" in der Kabine schon länger nicht mehr mit der Realität auf dem Eis vereinbaren lässt, ist wohl nicht sooo weit hergeholt.

    Zitat von Larry

    Jürg Ochsner zur NLA und zu Kloten:

    http://www.nzz.ch/sport/eishocke…fort-1.18473503

    "Die ZSC Lions sind das bestbesetzte Team."

    Gehe soweit einig mit Ochsner, auch zum Thema SCB, welcher zu sehr abhängig ist von Plüss. Wobei man es halt in einer "Arbeiter-Truppe" eher merkt, wenn kreative Spieler wochen- bzw. monatelang fehlen, was diese Saison der Fall ist. Da bleibt einfach noch mehr an den Übriggebliebenen hängen.

    Nicht ganz folgen kann ich bei der Aussage, welche sich um ehemalige Kloten-Spieler dreht. Natürlich ginge es Kloten besser, wenn Wick, Bärtschi, Brunner, Plüss, Du Bois, Blum etc. alle noch in Kloten spielen würden. Aber diese Spieler haben den Klub aus bestimmten Gründen verlassen bzw. sind aus bestimmten Gründen zum Abgang "gedrängt" worden - auch noch zu Zeiten, als Schawalder als Sportchef amtete. Brunner traute man nicht mehr als die 4e Linie zu, Wick hatte einen zu hohen Lohn für die "nach-Bircher Ära", Blum bekam keine Ausstiegsklausel... In dem Fall könnten die Langnauer auch monieren, sie würden evtl. noch in der NLA spielen, wenn die von Arxen nicht nach Davos gegangen wären.

    Walsky zu Rappi?????
    Den habe ich irgendwie noch als "hochpreisigen Spieler" im Kopf, welcher McSorbet zu teuer war und deshalb nach Lugano ging - aber vermutlich verwechsle ich ihn mit John Fritsche. Der aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen letztlich von Lugano an den ZSC überstellt wurde, im Austausch mit Marco Maurer..... aber vielleicht hatte Fritsche ja eine Palmenallergie oder so...

    Zitat von Sbornaja

    Nationalliga will Transfers limitieren

    Montag, 2. Februar 2015, 07:24 - Martin Merk

    Die NLB-Clubs diskutieren zudem über eine Verlängerung der Drittelspausen von 15 auf 18 Minuten mit der Hoffnung, die Umsätze im Gastrobereich zu erhöhen.


    ....wahrscheinlich hat einer herausgefunden, dass ein durchschnittlicher Zuschauer etwa 9 Minuten braucht im Schnitt für ein Bier.... :suff:

    Josh Holden ist es, der mit der Sirene zum Ausgleich trifft. Doch damit nicht genug. In der Overtime nimmt der Kanadier auch noch Santala aus dem Spiel. Klotens Topskorer bricht sich nach einem Stockschlag des EVZ-Stürmers den Arm – und fällt sechs bis acht Wochen aus.

    Einzelrichter Reto Steinmann hat inzwischen ein Verfahren gegen Josh Holden wegen Stockschlags eröffnet.

    Was hat Kloten davon, wenn Holden nun ebenfalls länger gesperrt wird? Als mehrfacher Wiederholungstäter wird's da wohl ordentlich was setzen. Deswegen findet Kloten aber nicht einfach so einen Ersatz. Lachhaft wird's, wenn ein Nobody einen Schlüsselspieler ins Spital befördert. Alatalo hat 3 Spielsperren bekommen dafür, dass er Holloway in vollem Tempo kopfüber in die Bande befördert hat - Holloway ist mittlerweile seit 4 Wochen out. Das Foul gestern des HCD-Spielers gegen Wick hätte auch dümmer ausgehen können für Wick - der Davoser (war glaub Kindschi...) wäre mit 3 - 5 Sperren bestraft worden. Wick wäre mit einer schweren Hirnerschütterung vermutlich länger ausgefallen....

    ...in Lugano wird gepowert wie in den guten alten Zeiten. Mit Simek wechselt nach Brunner ein weiterer "Grossverdiener" während der Saison ins Südtessin. Simak war für McSorley wohl einfach langsam zu teuer für das Gebotene, ob die Chemie auch sonst nicht mehr stimmte ist offen - er hat ihn ja quasi über Nacht nach Finnland "entsorgt". Nachdem Fischer den HC Lugano zuerst von diversen hochbezahlten Egos + Diven befreite, scheint nun eine "Gegenbewegung" im Gange zu sein. Mal schauen, ob das Konzept "viel hilft viel" aufgeht.

    Dass die "Leader" viel einstecken müssen ist nicht bestritten. Ebenso ist verständlich, wenn die auch mal zurückhauen. Oder - wie im Fall von D. Brunner im verlinkten Videöli - einen auf "sterbenden Schwan" machen, damit der nervige Gegner wenigstens eine Strafe bekommt. Heute ist halt alles viel besser dokumentiert, jeder Furz kommt kurzum auf Youtube. Trägt evtl. dazu bei, dass man den Eindruck erhält, dies und jenes hätte zugenommen.

    Also dies 2x so abzuspulen...ts ts ts.... das grenzt ja schon fast an "unsportliches Verhalten"... Gibt doch so eine Regel im Stil von "...den Gegner lächerlich machen..." --- hätte somit 2 Minuten geben müssen gegen den ZSC.

    Aber Respekt: Wenn der ZSC echt gefordert ist, zeigt der AAA-Sturm schon, was er eigentlich drauf hätte. Ansonsten ziehen die Herren wohl eher ein Täuschungsmanöver ab, um die Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen. Und der SCB bringt gegen die Tram-Buben gerade mal ein mickriges Tor zustande...

    Seit noch nicht allzu langer Zeit ist vermehrt "fussballähnliches" Simulantentum in der NLA zu beobachten, um Strafen zu schinden. Hier ein Link zu einer Sequenz, in welcher Damien Brunner darzustellen versucht, dass der Gegner mit der Stockschaufel bei ihm im Gebiss eingehängt und daran zu Boden gerissen habe. Bin zwar nicht Einzelrichter, aber mehr als einen evtl. zu hohen Stock an die Schulter von Brunner kann ich nicht erkennen...

    http://swisshabs.blogspot.ch/2015/01/video-…te-un-poil.html

    Sorry, als "nicht ZSC-Fan" ist mir der Wechsel vom ZSC zu den ZSC-Lions nicht gleichermassen in die Knochen gefahren. Die Verhältnisse waren natürlich völlig anders - der "alte" ZSC hätte damals in der Tat Geschichte geschrieben. Ob dies aber an der Zukunft viel geändert hätte? Denkbar ist vieles, z.B. eine riesige Euphorie, welche (schon damals) zum Bau eines eigenen Stadions geführt hätte, womit der ZSC ohne Walter Frey hätte überleben können. Und wegen dieses berühmten Treffers ein paar Sekunden vor Schluss... na ja, ist halt in jeder Beziehung "knapp" gewesen + kommt vor im Sport. Und der Titel ein Jahr später gegen Gottéron hat auch etwas entschädigt...

    Verschiedenenorts ist man sich nicht bewusst (...d.h. Kluboffizielle + Umfeld...) wie wenig es braucht, um zu scheitern, bzw. wie viel es braucht, um den Titel zu holen. Als das vormalige Mittelfeld in der NLA (Kloten, Zug, Fribourg + teilw. Genf) vor einigen Jahren zum Sturm auf die Spitze ansetzte, neue Finanzquellen anzapfte und sowohl die Kosten als auch die Leistungsdichte nach oben trieb, herrschte wohl der Glaube vor, ein Titel sei die logische Konsequenz daraus. Kloten hat der Sturmangriff fast die Existenz gekostet, in Fribourg hat der verlorene Final in Bern zu einer Identitätskrise geführt, und McSorley's Genf rechtfertigt mit einer Finalteilnahme die stets sehr wohlwollenden Kommentare der Experten auch nur bedingt. Ganz so einfach ist es also offensichtlich nicht. Unter Umständen gehen einem Titel ein paar knapp verlorene Finals voraus; wenn man Pech hat gibt's über Jahre keine Meisterfeiern. Dieser Umstand geht wohl teilweise vergessen, wenn man schadenfroh dem Scheitern eines sog. "Grossen" beiwohnen kann. Ebenso wie die Tatsache, dass Rückschläge zu verkraften und wieder aufzustehen ebenso unterschätzte wie notwendige Eigenschaften einer Organisation sind.

    Ein schwaches Wochenende von Bern - erstaunlich, was man da plötzlich für eine "Medienpräsenz" hat. Dass die Ansprüche (auch) in Bern hoch sind, ist richtig. Dennoch kann das Gros des Publikums durchaus einschätzen, was es heisst, wenn man praktisch seit 3 Monaten mit 5 - 8 verletzten Stammspielern unterwegs ist. Die Situation hat sich jetzt wieder etwas entspannt - wenn Holloway und Kobasew fehlen, merkt man es halt trotzdem. Die NZZ könnte ja auch mal eine Analyse darüber machen, wie lohnend es ist, einen gegnerischen Schlüsselspieler "auszuknipsen" - Holloway könnte nach dem unmotivierten Stoss in die Bande aus vollem Lauf seitens Alatalo auch querschnittgelähmt sein, Ronnie Keller liesse grüssen. Er ist jetzt einfach seit 2 Woche out, Rückkehr unklar. Alatalo kam mit 3 Spielsperren davon und hat am Samstag wieder mitgespielt. Bin schon gespannt auf das Geschrei - vor allem von offizieller Seite - wenn's dann umgekehrt läuft...

    Zitat von Larry

    Nach all den Jahren muss man sagen dass das Farmteam wohl der Schlüssel zum Erfolg ist, auch wenn es brutal viel Geld kostet.

    Nur den ZSC gerechnet könnte man in Zukunft mit einem eigenen Stadion ev. schon eine schwarze Null schreiben, ob dies mit einem Farmteam und der grossen Juniorenabteilung möglich ist bezweifle ich aber.

    Derzeit wird dieses Modell andernorts auch intensiver "geprüft" - Rappi mindestens hat schon ein konkretes Projekt. Vom Verband her wird es befürwortet, weil es die weitere Auszehrung der NLB bremsen könnte. Das Prinzip wäre unbestritten gut, das Problem sehe ich auch bei den Kosten. Denn Ausbildungsentschädigung hin oder her, aber ein solcher "Ausbildungsklub" ist weder für Zuschauer noch für Sponsoren attraktiv. Von diesen Seiten werden kaum wesentliche Einnahmen generiert werden können. Der NLA-Klub muss somit den grössten Teil der Kosten decken. Und da reden wir wohl von einem Betrag von mindestens 2 Mio. CHF. Der SCB bringt derzeit zwischen 3-4 Mio. an Quersubventionen für's Hockey mit den Gastro-Aktivitäten fertig. Ohne tiefere Kenntnisse der Materie und gemäss Milchmädchenrechnung müssten diese Einnahmequellen somit um mindestens 50% ausgeweitet werden, um die zusätzliche Kohle heranzuschaffen. Sehe ich vorläufig - mindestens für den SCB - unter dem Eindruck weiterhin steigender Kosten im bisherigen Hockey-Geschäft als nicht realistisch an.