Beiträge von Iceman

    Habe ferienhalber auch kurz beim 1en Eistraining des SCB reingeschaut. Aufgefallen: Für die Trainingsmätschli trugen die Spieler weisse bzw. schwarze Shirts. Eine Ausnahme bildeten die "Externen" Weber, Streit & Josi, welche rote Trikots trugen. War nur kurz dort + habe nicht gross rumgefragt, gehe aber davon aus, dass dies heissen könnte, mit den Körperchargen etwas zurückhaltend zu sein. Was insofern komisch ist / wäre, als dass die in den Trainings & Spielen drüben ja viel mehr einstecken müssen...

    Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte man solchen Spielern empfohlen, sich in 1-2 AHL-Saisons den nötigen "Schliff" zu holen. Mittlerweile sehen es die NHL-Organisationen offenbar als zielführender an, wenn die Spieler dies in der CH-Liga machen. Ist auch ein Zeichen, dass die Fortschritte in der CH anerkannt werden.

    Zitat von Sbornaja

    Sean Simpson hat für den 31. Juli 48 Spieler zum offiziellen Fototermin der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft aufgeboten. Neben den Silbermedaillengewinnern von Stockholm sind auch alle NHL-Stars mit dabei. Aus dieser Gruppe wird sich wohl auch die Mannschaft für die Olympischen Spiele in Sotchi zusammensetzen. Nicht auf der Liste figuriert überraschend Fribourgs Andrei Bykov.

    Will Gottéron die einstige Praxis des HCD kopieren, und die lästigen Nati-Termine während der Saison (...und vorallem vor den PO's...) besser zur Regeneration der Schlüsselspieler nutzen? Da müsste aber zuerst noch einer Krach mit Simpson anfangen. Aber lassen wir die alten Geschichten. Gehe davon aus, dass immerhin "Schüliä" sich bis dahin soweit erholt hat, dass mindestens er zusammen mit Monnet vom HCFG dabei sein werden. Ich weiss nicht, ob es schon mal - so wie für die WM - vorgekommen ist, dass vom Qualisieger und letztlich 2 platzierten Team kein einziger Akteur in der Nati war. Für die Silbermedaille reichte es glücklicherweise auch so.

    Zitat von zsc79

    war damals schon klar, dass es psychisch sein muss.
    Das hätte Salis allerdings wissen müssen, denn man recherchiert für teure Ausländer wohl genau !
    Ist also ein Fehler von Salis und vom Club.

    ...und manchmal kennt man ein Risiko, und versucht es trotzdem. Im Falle von Cunti wusste man auch nicht zum voraus, ob er es in der 1en Mannschaft packen würde, nachdem er andernorts verschiedentlich aussortiert worden war. Das "Risiko" hat sich bei ihm aber ausbezahlt. Und bei Brulé war's halt umgekehrt, obwohl es wahrscheinlich gute Gründe gab anzunehmen, dass er seine Probleme überwunden hätte. Die von Dir geforderte absolute Gewissheit + Erfolgsgarantie gibt es im Sport nicht.

    Hatte gemeint, Seguin habe das nur während dem Lockout in der CH gemacht, weil er die Sache nicht ganz so ernst nahm. Offenbar nicht, wie Honegger im BLICK ausführt....
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    Während Playoffs in Bars und Nachtklubs «Bruins hatten genug von Seguins Verhalten»

    Experte Doug Honegger erklärt im NHL-Fünferpack, weshalb die Boston Bruins einen hochgelobten Jungstar wie Tyler Seguin nach Dallas verscherbeln.

    Immer dann, wenn in der NHL ein hochgelobter Jungstar plötzlich verscherbelt wird, stellt sich die Frage «Warum?». Genau das geschah, als der ehemalige Biel-Stürmer Tyler Seguin als Part eines Blockbuster-Deals nach Dallas verschoben wurde, während der Schwede Loui Eriksson (Lockout-Gast bei Davos) den umgekehrten Weg ging. Aber warum? Ganz einfach: Die Boston Bruins hatten genug von Seguins Benehmen und unprofessionellem Verhalten. Während der Playoffs (!) wurde Seguin immer wieder in Bars und Nachtklubs erwischt, bis das Management einen Bodyguard vor seinem Hotelzimmer postierte, damit der Flegel vor den Spielen in seinem Zimmer blieb. Die Bruins haben Seguin aufgegeben – aber bei solch talentierten Spielern findet sich immer jemand, der denkt, es dann besser machen zu können. Dieser Jemand ist Jim Nill, der GM der Dallas Stars. Ob er Seguin zähmen kann?

    ...na ja, diesen Wechsel mit seinem Enthusiasmus für die Olympischen Spiele zu begründen tönt zwar gut, angesichts der involvierten Millionen sind da aber auch etwas Zweifel angebracht. Evtl. hat ihm der Stress in der NHL nicht mehr so behagt, und wenn er auch in der KHL derart abkassiert...

    Zitat von Sbornaja

    Was meint ihr eigentlich zu Gamache?
    Denke der wūrde noch zu Shannon passen und 30-50 Punkte sind garantiert.
    Ich bin der Meinung Vertrag fūr 1 Jahr evtl mit Option auf ein weiteres Jahr und man weiss was man hat/ kriegt.
    Klar nich mehr der Jūngste das ist mir bewusst, aber irgendwie habe ich das Gefūhl es kõnnte noch passen..
    Steinigt mich :gaehn:

    Vom Einsatz und der Einstellung her hat man der Gamasche nie etwas vorwerfen können. War in seiner ersten Saison in der CH sehr gut (...mindestens in der Quali...), baute danach - insbesondere nach seinem Abstecher in die NHL - aber tendenziell ab. Ihm hängt etwas das Image des "Schillerfalters" bzw. "Schönspielers" an, der dann, wenn es entscheidend wird, nicht mehr viel bewegen kann. Eine starke Linie könnte er als Spieler mit einer auf seinen technischen Stärken basierenden Rolle aber wohl nach wie vor "veredeln".

    Fragt sich höchstens, ob ein Klub mit den Möglichkeiten eines ZSC nicht einen Ausländer findet, der insgesamt etwas mehr drauf hat als Gamache, insbesondere im physischen Bereich.

    Zitat von larlf

    ...da würde wohl die "neutrale Berichterstattung" etwas auf der Strecke bleiben, andererseits sind die persönlichen Vorlieben + Abneigungen der professionellen Journis ja auch relativ deutlich erkennbar. In der Westschweiz bekommt das Ganze dann noch eine "lokalpatriotische" Note, wonach die Welschen grundsätzlich durch die "Deutschschweizer-Mafia" benachteiligt werden.

    Irgendwie etwas symptomatisch für den aktuellen HCD. Tim Ramholt wechselt zum EVZ, vermutlich ohne Ablöse, weil die Budgetentlastung offenbar relativ dringend ist, dafür verpflichtet man einen NLB-Spieler wie Faic, der im B noch nicht wirklich brilliert hat.

    Einerseits lobenswert, dass man sich nach der Decke streckt, andererseits muss sich der bis vor kurzem punkto Erfolge sehr verwöhnte HCD und dessen Anhang wohl auf härtere Zeiten einstellen. Die "Erfolgsgaranten" um RvA kommen in die Jahre, und irgendwie ist es AdC noch nicht gelungen, wirkliche Nachfolger aufzubauen. Was mich erstaunt, weil doch über Jahre hinweg jedes echte oder angebliche "Talent" zu AdC pilgerte.

    Was den Trade anbelangt, kann man geteilter Meinung sein, mindestens wenn man davon ausgeht, dass N. in NY diesmal tatsächlich eine gute Chance bekommen hätte.

    Andererseits kann man auch das Verhalten der Islanders hinterfragen. Ihn ab und an in der 3en + 4en Linie einsetzen und daneben mehrheitlich auf der Bank schmoren lassen ist schon eine etwas eigenwillige Methode, einen Offensivspieler zu fördern. Allenfalls vertritt man dort die Theorie, dass so ein Bürschlein aus der Schweiz zuerst Holz + Eis fressen und ganz tief unten sein muss, bevor er solcherart geläutert dann als würdig befunden wird. Wäre ja noch schöner, wenn da jeder einfach so in die NHL hereinspazieren könnte!

    We'll see...

    Auch noch speziell...

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    Donnerstag, 27. Juni 2013, 21:51 - Martin Merk

    Was du nicht haben kannst, kaufe dir. Nach diesem Motto steht der finnische Traditionsclub Jokerit Helsinki vor einem Verkauf und einem möglichen Übertritt in die russische Kontinentale Hockey Liga.

    Laut finnischen Medienberichten soll an einer morgigen Medienkonferenz der Verkauf der Hartwall-Arena und möglicherweise auch des dort beheimateten Clubs Jokerit Helsinki durch den Besitzer Harry Harkimo bekannt gegeben werden.

    Als mögliche Käufer werden Gennadi Timtschenko, der Präsident der KHL und vom SKA St. Petersburg, sowie das milliardenschwere russisch-finnische Brüderpaar Arkadi und Boris Rotenberg in Verbindung gebracht. Arkadi Rotenberg ist auch Präsident von Dynamo Moskau.

    Der Verkauf könnte auch einen möglichen Übertritt in die russische KHL als Hintergrund haben. Bislang haben die expansionsfreudige Russen bei den grossen Teams in Nordeuropa auf Granit gebissen und könnten sich mit Jokerit ein Juwel sichern. Allerdings könnte sich der finnische Eishockeyverband querstellen, falls die neuen Besitzer Jokerit Helsinki in die KHL führen wollen.

    Diese "Unzimperlichkeit", welche da im Umgang mit Klublegenden in der NHL an den Tag gelegt wird, kann man sich als Konsument der heimischen NLA kaum vorstellen. Natürlich sind auch in der CH solche Karrieren irgendwann zu Ende, aber eben eher auf "natürliche" Art und Weise, indem die Heroen langsam nachlassen, und - hoffentlich zum richtigen Zeitpunkt - ihren Rücktritt erklären. Aber den Captain eines Teams so zu "verabschieden".... tja, the show must go on.

    Habe keinen Schimmer, wie Lecavalier diese Saison bei Tampa agierte, bzw. ob er für die gebotene Leistung schlicht zu teuer ist.

    Interessant wäre nur noch die Frage, weshalb Lehtonen zum SCB und nicht zum ZSC wechselt. In Zürich hatte es ihm (und seiner Freundin) gemäss seinen damaligen Interviews gefallen. Dass es am Geld gescheitert ist, kann ich mir nicht vorstellen. Ich vermute eher, dass Lehtonen nicht ganz das ist, was Salis/Crawford suchen, und man deshalb die angeblichen TCHF 400 nicht überboten hat. Letztlich ist der CH-Aufenthalt für Lehtonen sowieso nur ein Sprungbrett, um wieder in die KHL zu wechseln. Erreicht er einigermassen sein Rendement nächste Saison, so kommen evtl. auch Angebote von Klubs aus St. Petersburg oder Moskau, wo die Lebensqualität etwas höher ist als irgendwo in der russischen Steppe. Hat ihm bzw. seiner Freundin offenbar etwas zugesetzt, trotz des Riesensalärs.

    Klaus Zaugg hat das "Rätsel" um den KHL-Vertrag von Lehtonen gelöst:

    20 Min von heute 26.6.2013:
    "....Cherepovets hatte ihn nach der Schulterverletzung ausbezahlt und ihm für den Rest der Saison den Wechsel nach Zürich ermöglicht. Aber die Russen nahmen ihn nach der Saison wieder für zwei Jahre unter Vertrag. Weil nun ein Tauschgeschäft mit dem neuen KHL-Team aus Wladiwostok in der Luft lag, hat Mikko Lehtonen auf diesen Zweijahresvertrag und viel Geld verzichtet: Nach Wladiwostok und ausgerechnet zum verrückten Trainer Hannu Jortikka (ex SCB) – nein danke. Dann doch lieber nach Bern. Wer in der KHL einen Transfer ablehnt, löst den Vertrag auf...."

    Gehe davon aus, dass die gemeinsame Vergangenheit Törmännen / Lehtonen auch eine Rolle gespielt hat. Finnische Trainer haben Richtung Finnland ihre Beziehungen, die kanadischen Richtung Nordamerika. Und Crawford kann Kraft seines Namens und seiner Beziehungen Ausländer aus dieser Ecke rekrutieren, die sich ansonsten nicht zu einem Schritt in die CH entschliessen würden.

    Hat ja eine Ausstiegsklausel für die KHL nach der ersten Saison. Hoffe mal, es ist nicht nur eine Verlängerung der beim ZSC begonnenen Schulterrehabilitation. Sollte er in der Schweiz wirklich einschlagen, ist er nächstes Jahr wieder weg. Na ja, letztes Jahr hat es mit Danielsson nicht so hingehauen, vielleicht haben wir mit Lehtonen mehr Glück, auch wenn's dann halt nur für eine Saison ist.

    Das mit dem Vertrag hat mich auch erstaunt, bin auch davon ausgegangen, dass sein KHL-Vertrag länger geht als bis 2013. Eliteprospects ist in dieser Hinsicht unzuverlässig, dort steht beim KHL Verein Severstal Cherepovets unter "Contracts" aber tatsächlich 2012/13.

    Zitat von Blackstar


    Dostojnow galt übrigens bei Lausanne als extreme Diva. Bin dann mal gespannt wie er reagiert wenn es nur in Reihe 3 reicht...

    ...ist bei solchen Spielern häufig ein gewisses Risiko. Nicht nur im Hockey haben die talentierten Offensivkünstler oft einen Hang zu Exzentrik, Eigensinn und Selbstverliebtheit. Möglicherwiese sind dies aber auch Eigenschaften, welche - im richtigen Mass - Voraussetzung sind dafür, dass einer in der Offensive brillieren kann. Man wird abwarten müssen, ob bei Dostojnov diesbezüglich die Balance stimmt.

    Zudem ist beim SCB - wie auch beim ZSC - der Druck bzw. die Betriebstemperatur etwas höher als andernorts. Damit kann bekanntlich auch nicht jeder umgehen. Schaun mer mal....

    Und wenn man glaubt, jetzt sei es gelaufen, geschieht wieder eines der gar nicht so seltenen "Hockey-Wunder" - mit 2 Toren innerhalb kaum 20 Sekunden Spielzeit.... :applaus:

    Klaus Zaugg hat offenbar bereits bei Leuenberger nachgefragt. Wie vermutet dürfte Brière in der NHL unterkommen.

    Aus 20 Min:

    Aber der kanadische Center wechselt nicht nach Europa. Mehrere verlässliche Quellen in Nordamerika bestätigen 20 Minuten, dass Daniel Brière nach dem «Buyout» in Philadelphia zu einem anderen NHL-Team an der Ostküste wechseln wird.

    Aus Agentenkreisen wird gegenüber 20 Minuten bestätigt, dass sich SCB-Sportchef Sven Leuenberger in den letzten Tagen um eine Rückkehr von Daniel Brière bemüht habe. Leuenberger sagt auf Anfrage: «Aber ich kann dazu nur so viel sagen: Er wird nicht nach Bern zurückkehren.» Der SCB sucht für nächste Saison weiterhin einen hochkarätigen ausländischen Stürmer.

    Brière, - mittlerweile geschieden und seit seinem Einsatz beim SCB 2004/05 dort immer ein Sommerloch-Thema - hat sich mal so geäussert, dass er bei seinen Kindern an der Ostküste bleiben möchte. Ein Wechsel nach Europa scheint deshalb eher unwahrscheinlich.