Beiträge von Iceman

    Also rein geldmässig dürfte Sohnemann Wick beim ZSC ja kaum "rückwärts" machen gegenüber seinem Gehalt, welches er in Kloten bezogen hatte. Wobei, so ganz sicher kann man sich da angesichts der "Finanzpolitik" unter Bircher auch wieder nicht sein.

    Dennoch ist vermutlich mehr dahinter als Geld, denn nur deswegen würde Marcel Wick kaum derart ausrasten. Da ist Schickli wohl seinem Ruf als "Pitbull" gerecht geworden, was der alte Klotener-Heroe offensichtlich schlecht verdaut hat. Schickli scheint schon das Talent zu haben, seine Umgebung (unnötig) gegen sich aufzubringen. Andererseits haben "Altstars mit Einfluss" oft enorme Allüren und den Anspruch, nach wie vor gutes und schlechtes Wetter im ehemaligen Verein zu machen.

    Aber eben, Schimpftiraden per E-Mail zu streuen wirkt halt schon reichlich kindisch. Wäre interessant zu erfahren, was Schickli angestellt hat, um Vater Wick derart in Rage zu bringen.

    Klaus Zaugg liegt da etwas auf der faulen Haut, und solange Schickli auf der Laienbühne Langnau den Pitbull aufführt, hat Klausi zudem erst noch ein ergiebigeres Thema als die "Huttwil Falcons". Bei dem "Stoff" den die Tigers liefern, müsste Zaugg schon langsam mindestens an ein Helmsponsoring denken.

    Wäre aber interessant mal zu erfahren, wie weit die KHL-Pläne des umtriebigen Hr. Bösiger gediehen sind. Dieser scheint ja von eher cholerischem Temperament zu sein. Ob er den Nerv hat, ein solches Projekt über Jahre zu verfolgen? Wenn ich nur schon an die dubiosen Geldgeber und deren Sprunghaftigkeit (siehe Victoria-Cup) oder "Rechtsverständnis" denke, sind die Wutausbrüche absehbar.

    Es war nie zu erwarten, dass W. Frey eine "Mäzen-Dynastie" à la Mantegazza begründen will. Deshalb wird ja auch das Stadionprojekt vorangetrieben. Dass nun versucht wird, die finanzielle Last auf mehr Schultern zu verteilen, ist nur ein weiterer Schritt. Letztlich ist die Ideallösung die, dass der ZSC überhaupt nicht mehr auf einzelne bzw. wenige Mäzen angewiesen ist.

    Diese Ideallösung ist zugegebenermassen noch etwas weit weg. Bei einer solchen "selbsttragenden" Lösung dürfte es aber kaum mehr drinliegen, in der NLB auch noch ein Team als Teil der Ausbildungsorganisation finanziell zu unterstützen. Da unterstützt W. Frey bisher ja auch noch kräftig.

    Zitat von Sputnik

    Iceman:

    Ist bei mir auch in keinsterweise einen Vorwurf an Vögtlin. Ich denke jede Kritik hier geht an die gleiche Adresse... aber das weiss man als Berner eventuell nicht.

    ...da fehlt mir das Insiderwissen tatsächlich, habe mein Geschreibsel aber auch nicht explizit als Antwort auf Deinen Post gemünzt, sondern eher auf den Umstand, dass der Spielplan eigentlich selten auf allgemeine Begeisterung stösst. Hab jetzt nicht nachgeschaut, gehe aber davon aus, dass der HCD nach dem Spenglercup keine mehrtägige "Pause" hat, was dort dann vermutlich als persönliche Hinterhältigkeit von Vögtlin ausgelegt wird.

    Vögtlin zahlt scheints noch immer eine Hawaii-Reise (...oder sowas...) wenn ihm einer einen "besseren" Spielplan erstellt. Wobei "besser" eben immer sehr abhängig ist von der Perspektive, von dem her gibt es wohl tatsächlich keine Lösung, bei welcher alle glücklich sind.

    Auf die dämlichen Zusatzrunden und deren Gruppeneinteilung kommen wir wohl noch zu sprechen.

    Das wird die Tigers wurmen, welche sich moralisch wohl gerne an der Verpflichtung eines Gerbers aufgerichtet hätten. Und ausgerechnet Kloten, wird es in Langnau im Elend heissen.

    Der Entscheid von Gerber, lieber in der NLA als in der NLB zu spielen, verstehe ich. Die Strategie der Flyers ist aber weiterhin widersprüchlich. Hollenstein wird rausgeworfen, weil man einen kompletten Neuanfang machen will, ultima ratio wird er wieder an die Bande gestellt, was letztlich wohl mehr geschadet als genützt hat. Rüeger wird hinauskomplimentiert weil zu alt, einige Wochen später verpflichtet man mit Gerber einen gleich "jungen" Goali. Natürlich ist bei den Flyers letzthin vieles fast zwangsläufig drunter und drüber gelaufen. Dennoch, die Widersprüche sind schon massiv.

    Immerhin kann Gaydoul die Folgen selber bezahlen. Das hat man aber bei anderen auch schon gemeint. Die Flyers können nur hoffen, dass wenigstens in dieser Hinsicht nicht plötzlich ein "Widerspruch" entsteht...

    Zitat von Larry

    :shock: :applaus:

    Wie hat er die Bedingungen (Toiletten, wenig Tickets, etc.) erklärt?

    Was die Platz- und Sichtverhältnisse und die Toiletten anbelangt vermutlich damit, dass es mit der Generalrevision des Stadions dereinst besser werden würde. Habe aber keine Ahnung, wann die Renovation durchgeführtwird. Ob dafür auch die Kantonalbank und die EOS bezahlen werden? Gehe mal nicht davon aus, dass bei Gottéron in den Jahren seit dem Umzug von der "Basse-ville" bzw. dem ehemaligen Hühnerstall in das "neue" Stadion viel Geld in den Erneuerungsfonds geflossen ist. Mit einem Zuschauerdurchschnitt von 6'000 liess sich vor Jahren eine wesentlich günstigere Mannschaft als die derzeitige schon nicht finanzieren; Ambri-mässig hiess es damals so alle 2 Jahre "Sauvez Gottéron". Irgendwelche Reserven hatte man da kaum ansammeln können. Und seit die beiden genannten Geldgeber den Klub alimentieren, hat man das Geld vornehmlich in die Aufrüstung des Teams investiert. Ist allgemein noch interessant, wie sich bei verschiedenen Klubs die gleiche Problemstellung bietet.

    Ambri generiert jährliche Strukturdefizite; wer dort das nötige neue Stadion bezahlen soll (...ausser dem Steuerzahler...) ist mir unklar. Ein wahnsinnig attraktives "Investitionsobjekt" für Dritte ist eine CH-Durchschnittseishalle in einer Randregion kaum.

    Beim HC Davos spricht man ebenfalls seit Jahren vom aufgestauten Renovations- bzw. Erneuerungsbedarf. Die olympischen Winterspiele wären da eine willkommene Gelegenheit gewesen, die Vaillant-Arena auf Kosten der Steuerzahler zu erneuern. Etwas bösartig könnte man noch anmerken: Damit die Gemeinde Davos + der Kurverein die Halle in den nächsten 20 Jahren dem HCD wieder praktisch gratis überlassen können. Es ist zwar nichts ungehöriges dabei, wenn die beiden Institutionen einen (angeblich) wesentlichen Werbeträger (auch) auf diese Weise unterstützen. Dabei ging aber wohl vergessen, dass nicht nur der laufende Betrieb einer Eishalle finanziert werden muss, sondern dass irgendwann mal auch grössere Renovationen und evtl. Erweiterungen bezahlt werden müssen. Gehe mal davon aus, dass die Davoser selber schon bereit sind, dafür Steuergelder zu sprechen. Wie die Olympia-Abstimmung zeigte, denkt man aber im Rest des Bündnerlandes aber etwas anders.

    In Genf drängt McSorley den Staat seit längerem zur Eile beim Umbau der Les Vernets Halle. Immerhin erhält er seit einigen Jahren - als Kompensation für mögliche entgangene Einnahmen aus einer erneuerten Halle - Direktzahlungen vom Staate Genf.

    Im Lichte stetig knapper werdender Mittel bei der öffentlichen Hand sind über kurz- oder lang hitzige Diskussionen über die mehr oder weniger offene Finanzierung von Profi-Sportklubs durch den Steuerzahler zu erwarten. Wobei natürlich auch zu berücksichtigen ist, dass beispielsweise für Kulturförderung noch viel mehr Geld für einen viel kleineren Teil der Öffentlichkeit aufgewendet wird.

    Zitat von Reto

    Es gibt schlechte Verlierer, aber leider auch ab und zu mal schlechte Gewinner.

    Als Spieler hat man sich einfach anders zu benehmen, als als Fan.

    Ist so.
    Na ja, die "guten Verlierer" haben wir letztes Jahr abgegeben. Und nur leise geweint, als der pöse pöse Blindenbacher sich über die Berner am Mikrophon lustig machte. Etwas einstecken muss man halt auch können. Bei allem Verständnis, aber man sollte jetzt nicht den "Fehltritt" von zwei jugendlichen Hitzköpfen zur Staatsaffäre hochstilisieren. In den Play-off's hat es traurigere und weitaus respektlosere Vorkommnisse seitens gewisser Trainer und Spieler gegeben, bei welchen man dann aber nicht mehr jugendlichen Übermut als Entschuldigung heranziehen kann. Es besteht da offenbar eine sehr selektive Wahrnehmung.

    Zitat von Eggi


    Schon alles ein bisschen befremdend... Insbesondere mit dem Hintergrund das Scherwey wie auch Bertschy Fribourger Wurzeln haben... Na ja, hatte schon immer eine Abneigung gegenüber dem SCB, wird sich wohl auch nicht ändern.


    Finde das Fribourg-Bashing ebenfalls unnötig und stillos. Wobei die Serie zwischen den Spielern eben vergifteter war, als man dies von aussen mitbekam. Dies wie auch der jugendliche Übermut sind allerdings keine Entschuldigung. Nun, passiert ist passiert, Scherwey und Bertschy sind nicht die ersten und nicht die letzten Jugendlichen welche sich daneben benehmen. Ein Nachspiel wird es zweifellos noch haben, einerseits intern, andererseits durch den Einzelrichter. Immerhin ein passender Abschluss für die Serie gegen Gottéron, dass das letzte Wort wieder der Einzelrichter hat. Inskünftig wird man wohl statt ins Eishockey vermehrt in Videoequipment, Kameraleute, Juristen + Moralapostel investieren.

    Zitat von Larry

    "Christoph Bertschy, verbränn nomal de Schal!"

    http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id2273997.html

    :rofl:

    Mann stelle sich vor das wäre bei uns passiert....... :skandal:

    Wobei man da genau bleiben muss: Es handelte sich um einen "Anti-Gottéron-Schal" mit der Aufschrift "Hur..nsöhne Gottéron", wie er von der sog. "Szene Bern" getragen wird. Gottéron-Fans würden den Schal (samt Träger) wohl ebenso abfackeln. Es handelte sich somit ganz und gar nicht um einen Fanartikel der Fribourger. Insgesamt ist die Aufschrift auf dem Schal wohl grenzwertiger, als das Verbrennen eines solchen Schals. Das Theater, dass da jetzt veranstaltet wird, würde ich begreifen, wenn es sich tatsächlich um ein Fribourg-Shirt, Fahne, Halstuch etc. gehandelt hätte. Aber wie immer, wenn man ein "Skandälchen" hochkochen kann, ist der BLICK zuvorderst dabei. Der tatsächliche Sachverhalt bleibt dabei meist auf der Strecke, denn das Gros der Leser versteht eh' nur die Schlagzeile, und noch die falsch. Demnach wird Bertschy wohl auch noch an seinem dereinstigen Verabschiedungsspiel vorgeworfen werden, er habe im jugendlichen Übermut einen "Gottéron-Schal" verbrannt.

    Nun bin ich auch von der Feier zurück :suff: :suff: Danke Larry für Deinen Fluch vor 30 Jahren! Scheint damals Massarbeit gewesen zu sein, denn er wirkt - selbst aus Florida - immer noch!

    Aber Spass beiseite. Letztlich ist Gottéron doch ramponierter aus der Serie gegen den ZSC gegangen, als es zuerst den Anschein machte. Dubé und Bykov waren beide angeschlagen. Nach der Verletzungsmisere bei Bern im Januar und der Serie gegen die Senfer, in welcher der SCB pro Spiel praktisch einen Spieler verlor, waren die Vorzeichen für den weiteren Verlauf der PO's nicht eben gut. Schlüsselspieler bei Bern mussten überforciert werden, was unübersehbare Spuren hinterliess. Wie unter solchen Umständen grosses Angriffs- und Zauberhockey hätte gespielt werden sollen, wie dies etwa von Teleclub-Samuelsson immer wieder gefordert worden ist, müsste dieser mir mal erklären. Im Verlauf des Finals kehrte immerhin Bednar zurück, und brachte die viel vermisste Prise Genie. Gestern beim 1en Meisterpuck war dann das Team das erste Mal seit November 2012 wieder mal vollzählig, wenn auch nicht verletzungsfrei. Die beiden alten Schlachtrösser Plüss und Ritchie haben den SCB in den schwierigsten Momenten in den PO's am Leben erhalten und den zahlreichen Jungspunden vorgemacht, wie wahrhaft grosse Spieler solche Situationen bewältigen. Hoffentlich lernt der hoffnungsvolle Nachwuchs etwas daraus. Denn dass der SCB nicht spielerisch brillieren kann, liegt auch daran, dass sich das Team im Umbruch befindet. Dies wird von den "Experten" geflissentlich übersehen bzw. offenbar nur akzeptiert, wenn dies Arno del Curto für den HCD reklamiert.

    Nicht vergessen sollte man auch das Glück, welches es braucht, um in einer so ausgeglichenen Liga etwas zu gewinnen. Gegen Servette war man nur Pfostenbreiten vom Ausscheiden entfernt. Aber eben, das Pech in solchen Situationen kennt der SCB auch sehr gut, da darf man zur Abwechslung auch das Glück in Anspruch nehmen.

    Etwas zu denken gibt mir die Tendenz zu Simulation zwecks herausschinden von Sperren. Besonders extrem im Fall von Genf's Picard, welcher angeblich eine Hirnerschütterung und vom Arzt angeblich Spielverbot hatte, aber 2 Tage später wieder spielen konnte, als ob nichts gewesen sei. Nicht zu vergessen die Kopfbälle beim "Einturnen" neben der Halle. Auch eher speziell, wenn der Gegner ein Urteil des Einzelrichters an den Verband weiterzieht, und dieser die Sperre einfach mal verdoppelt. Heisst das jetzt, dass der Einzelrichter nicht in der Lage ist, korrekte Strafen auszusprechen? Muss man Urteile des ER künftig standardmässig anfechten bzw. an den Verband weiterziehen, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben? Dass jeder alles tut, um zu gewinnen, ist nicht neu. Ich hoffe aber, dass wir nicht in ein Fahrwasser von Simulantentum, Verschwörungstheorien und endlosen Prozessen gelangen. Denn dass ein Play-off Final auch mit etwas Stil ablaufen kann, hat man letztes Jahr gegen den ZSC gesehen.

    Bisher ist mir in der Offensive nur der Abgang von Neuenschwander bekannt. Gerüchteweise soll dafür der von Basel ausgeliehene Loichat einen Vertrag erhalten, womit die Bilanz mindestens quantitativ wieder ausgeglichen wäre.

    Ob ein Simon Moser - sollten die Tigers tatsächlich absteigen - wirklich per sofort zu einem anderen Klub wechseln würde? Ich gehe eher davon aus, dass Moser aus Reputationsgründen noch eine Saison in der NLB bestreiten würde, um beim "sofortigen Wiederaufstieg" zu helfen. Schliesslich, was ist schon eine Saison in der NLB, wenn er sich dafür in seiner Heimat nicht während dem Rest seines Lebens anhören muss, dass er seinen Klub in der Stunde der Not subito verlassen habe. Hingegen werden wohl auch treue Tigers-Fans einem Talent wie Simon Moser nicht ein mehrjähriges Verbleiben in der NLB zumuten.

    Derzeit ist aber noch so vieles ungewiss, dass da kaum schon Nägel mit Köpfen gemacht worden sind. Abgesehen davon, dass bisher alles auf Gerüchten basiert, könnte ich mir höchstens den Zuzug von 2 der genannten Spieler zum SCB vorstellen. Oder aber man sieht beim SCB ein, dass Spieler dann geholt werden müssen, wenn sie verfügbar sind. Vorallem im Hinblick auf die absehbare Ablösung von Plüss / Rüthemann.

    Zitat von Simms


    Ich hab das Gefühl Ambri hat gar nicht wirklich Alternativen. Sie haben vermutlich schon jetzt das mit Abstand günstigste Team und engagieren hauptsächlich Spieler, die nirgendwo sonst mehr erwünscht sind (Gobbi, Kobach, Reichert, Schlagenhauf, Duca, etc.). Sofern sie nicht irgendwie einen richtigen Mäzen finden, wird es wohl kaum eine andere Möglichkeit geben den Club zu führen.


    ...auch wieder wahr, ganz ohne Transfers geht's natürlich nicht, obwohl mich der mit Steiner schon verblüfft. Wenn der Kader aber tatsächlich "billiger" sein sollte, als ich mir das vorstelle, sind die jährlichen hohen Fehlbeträge umso kritischer. Für Eishockey in der NLA scheint in der Leventina tatsächlich keine (wirtschaftliche) Basis mehr vorhanden zu sein.

    Bei Ambri wird es langsam absurd. Da steht zumindest in den Medien, dass Sozialversicherungsbeiträge ausstehend sind, gleichzeitig wird Daniel Steiner von Lugano geholt, bekanntlich nicht gerade ein billiger Spieler. Und eine Woche später gelangen die Verantwortlichen an die Öffentlichkeit mit der Verlautbarung, dass 2 Mio. fehlen würden. Wie schon per Ende letzter Saison werden Fans und Geldgeber vor die Wahl gestellt, entweder zu zahlen oder den HCAP untergehen zu sehen. Letztes Jahr konnte sich Präsident Lombardi noch als Retter und Sanierer des Klubs präsentieren, und so auch noch ein paar Wählerstimmen für seine Politikerkarriere gewinnen. Ob ihm persönlich bzw. dem HCAP die Strategie zum Wohle gereicht, den Klub jährlich an den Rand des Abgrundes zu manöverieren, und danach auf die Solidarität der Fans und Sponsoren zu hoffen, wage ich zu bezweifeln. Soo gut laufen die Geschäfte von Sawiris auch wieder nicht, dass er jährlich eine Million einschiessen könnte. Man darf gespannt darauf sein, was für Signale vom Verband kommen.

    Zitat von Blackstar

    Wir pflegen einen anderen Stil. Und du kannst nicht, nur weil der Gegner auch Spielstark ist dein System von einem Tag auf den andern ändern. Und Crawford spielt offensiver als Hartley. Wir "mussten" also mitspielen. Bern spielt die ganze Saison schon so. Das ist deren System. Also spielen sie auch in den PO's so weiter. Wenn Bern in Führung geht wird es für die Gotteron Sisters extem schwierig. Und das war gestern der Fall.


    ....nur um etwas die Relationen zu wahren: Der SCB folgt nicht irgendeinem "brillianten" Konzept, sondern hat keine andere Wahl, als sich "einzugraben" und irgendwie zu versuchen, möglichst kein Tor zu erhalten bzw. mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Bei einem Team wie dem ZSC sieht dies auf den ersten Blick etwas anders aus. Aber es ist - wie Blackstar anmerkt - vermutlich sehr schwierig, mit einem solchen spielerischen Potential eine defensive Abbruchtaktik zu wählen (...ausser für Harry Hurra...). Hätten die Fribourger gestern ihre 4-5 Tore gemacht (Gelegenheiten wären genügend vorhanden gewesen) so würde man richtigerweise in den Matchberichten lesen, dass Gottéron den SCB an die Wand gespielt habe. Und nun steht halt - wie immer in solchen Fällen - die Standardfloskel von wegen dem "abgeklärten" Gegner.

    ....pffff... aber auch zig mal Glück dass die Fribourger den Puck nicht trafen. War zu 90% Einbahn-Hockey seitens Gottéron. Aber der SCB muss sich auf das beschränken, was er kann, und gegen vorne fehlt ein Spieler wie Bednar spürbar, auch wenn Campbell heute mal nicht über die Scheibe gehauen hat. Ob es allerdings weiterhin aus 3 Chancen 3 Tore gibt, wage ich zu bezweifeln. Immerhin hatte man heute eine etwa 90%ige Chancenauswertung, ist auch mal eine Abwechslung.

    Wenn der SEHV noch ein paar Assistenten mehr einstellt, kann dann jeder Spieler persönlich betreut werden. Ich würde noch den Chrigel Weber vorschlagen, ist ein guter Typ und würde etwas vom Hockey verstehen, ist aber wohl zu wenig "böse" als Trainer. Für die Betreuung der diversen "erweiterten" Nationalmannschaften aber sicher geeignet.

    Zitat von Der Weise

    Ich mag auch beide nicht, allerdings geht mir die Arroganz der Berner noch mehr auf den Sack als das Jahrzentelange Selbstmitleid der Vacherin.
    Für mich ein non event!

    Das mit der angeblichen "Arroganz" ist so eine Sache, für welche ich gerne mal irgend ein konkretes Beispiel hätte - ausser dass Klaus Zaugg immer davon labert.

    Betrachtet man die Sache etwas nüchterner, so hat sich der SCB schlicht und einfach durch 2 knappe Serien gewurstelt und stand in beiden Serien kurz vor dem Ausscheiden. Dass derzeit mit Ritchie + Kinrade nur 2 gesunde NLA-Ausländer im Einsatz stehen, merkt man. Roche quält sich mit defektem Knie durch die Spiele und hat kaum noch einen Antritt, und Campbell ist ein NLB-Ausländer und bringt nicht mehr als ein durchschnittlicher CH-Spieler. In der Verteidigung fehlen 3 Stammkräfte, welche halt nicht durch B-Lizenzen kompensiert werden können. Dass sich der angezählte SCB trotzdem immer wieder mühselig zurückgekämpft hat, ist weniger der "Arroganz" zu verdanken, sondern einer gehörigen Portion Glück und einem intakten Charakter des Teams.