Beiträge von Iceman

    Starker Auftritt, aber der "Übergang" in höhere Sphären dürfte einen ähnlichen Verlauf nehmen wie die Etablierung in der A-Gruppe. Es wird Fortschritte geben wie an dieser WM bzw. die Chance auf eine Medaille, es wird aber auch wieder Rückschläge geben.

    Im Team ist jetzt mit Spielern wie Seger, Plüss, Gardner und Gerber noch die Generation vertreten, welche sich unter Krüger definitiv in der A-Gruppe etablieren und auf das Erreichen der 1/4-Finals aspirieren konnte. Nun findet in der CH-Nati ein Generationenwechsel statt, und dieser Wechsel steht auch für die Fortschritte im CH-Hockey. Ob dieser Fortschritt schon gross genug ist, um die 1/4-Finals mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erreichen und um Medaillen mitspielen zu können, wird die Zukunft zeigen. Finnland etwa wartete in dieser "Lauerposition" ca. 10 Jahre, bis sie dann auf's "Stockerl" kamen.

    8 Öfen zu bekommen - und erst noch gegen die USA - ist schon etwas krass für eine Truppe, wie sie die Russen beieinander haben. Irgendwie scheint's bei denen selten zu klappen, wenn die grossen Offensivstars (Kowaltschuk, Ovechkin etc.) dabei sind. Verteidigen will dann wohl keiner mehr.....Trainer Sinetula Biljaletdinow wird wohl direkt bei Putin antraben müssen. Ob der in Sotschi noch an der Bande stehen wird??

    Kürzlich war wieder von Fussball-Randalen in der Zeitung zu lesen, ein wenig bei YB, in St. Gallen, in Luzern.... ich bin auch gegen die generelle Kriminalisierung aller Matchbesucher bzw. gegen das zu weit gehende "Konkordat", nur tut insbesondere der bedepperte Teil der Fussballfans alles, aber auch wirklich alles, um den verschreckten Otto Normalverbraucher dazu zu bringen, dem Konkordat zuzustimmen.

    Da nützen auch Unterschriftensammlungen und Motionen nichts mehr. Bleibt noch die Hoffnung, dass die Behörden die Sache mit Augenmass umsetzen werden, d.h. dass beispielsweise bei Hockeyspielen ein grosszügigerer Ansatz gilt, was die Massnahmen für angebliche "Hochrisikospiele" betrifft.

    Zitat von zuercher_sc


    d usgangslag für d isles isch mit em tüüfe cap hit, em breite prospect pool, em guete junge chern und mit em move nach brooklyn optimal. mer muen im nachhinein wohl säge, das vor allem de GM us de möglichkeite s beschte usegholt het. ez muen nur no de owner s portemonnaie ufmache und denn isches nöd mal so unrealistisch das de tavares bi de islanders d chance bechunt ide nächste 6 jahr ernschthaft um de cup mitzspiele.


    Danke für die Erläuterungen, insbesondere zu der "Pipeline", welche bei den Isles tatsächlich vielversprechend zu sein scheint. Da kann man nur hoffen, dass dieses Potential nicht durch übermässige Sparübungen verschenkt wird.

    ....am Tag, nachdem Tavares definitiv nach New York zurückkehrte, fanden die SCB-Spieler am Whiteboard in der Garderobe die Notiz "get the cup, boys!" von J.T. vor. Bis Ende Saison wurden scheints die grossen "Schlachtpläne" auf dieser Tafel stets um den Abschiedsgruss von Tavares herum gezeichnet, wahrscheinlich steht die Notiz heute noch dort...

    Habe zwar nie ein Training mitverfolgen können, aber es sei eindrücklich gewesen, wie ein Star wie Tavares in den Trainings geackert und zigmal Kleinigkeiten für sich geübt habe. Andernorts wird von den NHL-Grössen ähnliches berichtet. Bleibt zu hoffen, dass die Schweizer-Spieler in den verschiedenen Klubs sich dies ganz genau eingeprägt bzw. gemerkt haben, dass es auch bei phänomenal viel Talent nicht geht ohne den totalen Einsatz in jedem Training und in jedem Spiel.

    Es wäre Tavares zu gönnen, wenn er in seiner Karriere den Stanley-Cup auch mal gewinnen dürfte. Mir fehlen zwar die Einsichten in die NHL, aber bei den Isles dürfte dies - aussergewöhnliche Entwicklungen mal ausgenommen - wohl kaum möglich sein. Gibt es Gerüchte / Spekulationen über einen Klubwechsel, oder hat sich Tavares dazu mal geäussert?

    Evtl. muss man nach "oben" wie nach "unten" den Fokus etwas anpassen bzw. die Relationen wahren. Die Schweiz ist von den grossen Hockeynationen nicht mehr so weit weg, andererseits haben aber auch die vermeintlich "Kleinen" Fortschritte erzielt. Ein Sieg gegen die Kanadier ist deshalb genausowenig das 8e Weltwunder, wie eine Niederlage gegen Norwegen oder Dänemark ein Weltuntergang wäre. Auf individueller Ebene bestehen natürlich nach wie vor Klasseunterschiede, und könnten die grossen Hockeynationen aus dem vollen schöpfen, so brächten die weit mehr als 4 Traumblöcke auf's Eis.

    Bei den Schweizern macht aber eine Schwalbe noch keinen Frühling, weshalb man sich mit Fundamentaltheorien zurückhalten kann. Aktuell läuft's einfach sehr gut. Taktisch scheint Simpson zudem die richtige Dosierung gefunden zu haben, es wird nicht mehr ein so intensives Forechecking betrieben wie zu Beginn seiner Amtszeit, als es schien, man müsse mit einer möglichst offensiven Spielweise beweisen, wie verkehrt die defensive Ausrichtung unter Krüger war. Abgesehen davon, dass dieser mit der vermehrten Verfügbarkeit von entsprechenden Spielern den "Beton" ja auch schon aufweichte. Simpson demgegenüber lässt nun vermehrt die Mittelzone abriegeln und verzichtet, wie gesagt, auf ein bedingungsloses Forechecking. Bis jetzt klappt das nicht schlecht.

    Und, geht dort nun auch jeder beim Einzelrichter bzw. bei Shanahan abweinen, um dem Gegner möglichst viele Strafen auf's Auge zu drücken? Bevorteilen in der NHL die Referees + bzw. Shanahan auch immer den Gegner beim verteilen von Strafen bzw. Sperren? Führt sich irgend ein Coach so auf wie Chris McSorley?

    ....aber die Schweizer Cracks ungewohnt kaltblütig im Abschluss, und schon steht's wieder 4:2. Jetzt keine Risiken mehr eingehen, sich aber nicht hinten einschnüren lassen!!!

    Immerhin, auch in der unantastbaren NHL und bei den noch viel unantastbareren Referees sorgen Schiri-Entscheide für Gesprächsstoff. Die Frage, wie in der OT gepfiffen werden soll, ist immer wieder strittig. Offiziell ist ja immer zu hören, dass in der OT keine andere Linie gelten soll, effektiv wird aber z.B. bei Fouls im Kampf um die Scheibe - solange dabei die Stöcke untenbleiben - in der OT schon eher eine Auge zugedrückt.

    Plötzlich aber einfach alles laufen zu lassen, wie es die Schiris in einer Verlängerung zwischen Servette und dem SCB praktizierten - wohl um sich bei einem nicht genehmen Entscheid nicht der Kritik von Wüterichen an der Bande auszusetzen - kann aber auch keine Lösung sein und endete in besagtem Spiel im Chaos.

    Kommt wahrscheinlich auch immer etwas auf die Situation und die Stimmung zwischen den Teams an. Wenn ein Referee aber während der normalen Spielzeit mit Augenmass agiert, muss er sich in der OT auch nicht gross umstellen; es gibt dann auch nicht eine abrupte Änderung der Linie, welche zu Frustrationen auf dem Eis und an der Bande führt.

    Der Start wäre ja einmal mehr vielversprechend. Diesmal muss nun einfach noch der entscheidende Schritt gelingen, nicht nur gegen die "Grossen" gut auszusehen, sondern auch gegen Weissrussland, Dänemark, Slowenien & Co..

    Zitat von Gysino

    mann hetted mier de Dustin gäge Fribourg guet bruuche chönne. die hetted sich id hose gschisse. ja, en dirty hit
    da une, wie letschts jahr gäge de roszival, aber mier hetted fribourg müese usedreckle...

    http://www.stlouisgametime.com/2013/5/2/42957…-jaden-schwartz

    Tja, wenn ich sehe, dass T. Scherwey für seinen Check gegen B. Plüss 4 Spielsperren bekam, dürfte es für das, was Dustin Brown hier macht, von Steinmann etwa das 3fache geben. Der Check von Scherwey war aus meiner Sicht immerhin korrekt ausgeführt, d.h. ohne Ellbogen, abspringen und so.

    Absichtlich auf das Knie des Gegners zu zielen und noch versuchen, ihn mit dem Ellbogen zu erwischen, wie das Dustin Brown im Videoschnipsel tut, ist aber doch eher grenzwertig und hat mit "hart spielen" nicht wirklich etwas zu tun.

    Also rein geldmässig dürfte Sohnemann Wick beim ZSC ja kaum "rückwärts" machen gegenüber seinem Gehalt, welches er in Kloten bezogen hatte. Wobei, so ganz sicher kann man sich da angesichts der "Finanzpolitik" unter Bircher auch wieder nicht sein.

    Dennoch ist vermutlich mehr dahinter als Geld, denn nur deswegen würde Marcel Wick kaum derart ausrasten. Da ist Schickli wohl seinem Ruf als "Pitbull" gerecht geworden, was der alte Klotener-Heroe offensichtlich schlecht verdaut hat. Schickli scheint schon das Talent zu haben, seine Umgebung (unnötig) gegen sich aufzubringen. Andererseits haben "Altstars mit Einfluss" oft enorme Allüren und den Anspruch, nach wie vor gutes und schlechtes Wetter im ehemaligen Verein zu machen.

    Aber eben, Schimpftiraden per E-Mail zu streuen wirkt halt schon reichlich kindisch. Wäre interessant zu erfahren, was Schickli angestellt hat, um Vater Wick derart in Rage zu bringen.

    Klaus Zaugg liegt da etwas auf der faulen Haut, und solange Schickli auf der Laienbühne Langnau den Pitbull aufführt, hat Klausi zudem erst noch ein ergiebigeres Thema als die "Huttwil Falcons". Bei dem "Stoff" den die Tigers liefern, müsste Zaugg schon langsam mindestens an ein Helmsponsoring denken.

    Wäre aber interessant mal zu erfahren, wie weit die KHL-Pläne des umtriebigen Hr. Bösiger gediehen sind. Dieser scheint ja von eher cholerischem Temperament zu sein. Ob er den Nerv hat, ein solches Projekt über Jahre zu verfolgen? Wenn ich nur schon an die dubiosen Geldgeber und deren Sprunghaftigkeit (siehe Victoria-Cup) oder "Rechtsverständnis" denke, sind die Wutausbrüche absehbar.

    Es war nie zu erwarten, dass W. Frey eine "Mäzen-Dynastie" à la Mantegazza begründen will. Deshalb wird ja auch das Stadionprojekt vorangetrieben. Dass nun versucht wird, die finanzielle Last auf mehr Schultern zu verteilen, ist nur ein weiterer Schritt. Letztlich ist die Ideallösung die, dass der ZSC überhaupt nicht mehr auf einzelne bzw. wenige Mäzen angewiesen ist.

    Diese Ideallösung ist zugegebenermassen noch etwas weit weg. Bei einer solchen "selbsttragenden" Lösung dürfte es aber kaum mehr drinliegen, in der NLB auch noch ein Team als Teil der Ausbildungsorganisation finanziell zu unterstützen. Da unterstützt W. Frey bisher ja auch noch kräftig.

    Zitat von Sputnik

    Iceman:

    Ist bei mir auch in keinsterweise einen Vorwurf an Vögtlin. Ich denke jede Kritik hier geht an die gleiche Adresse... aber das weiss man als Berner eventuell nicht.

    ...da fehlt mir das Insiderwissen tatsächlich, habe mein Geschreibsel aber auch nicht explizit als Antwort auf Deinen Post gemünzt, sondern eher auf den Umstand, dass der Spielplan eigentlich selten auf allgemeine Begeisterung stösst. Hab jetzt nicht nachgeschaut, gehe aber davon aus, dass der HCD nach dem Spenglercup keine mehrtägige "Pause" hat, was dort dann vermutlich als persönliche Hinterhältigkeit von Vögtlin ausgelegt wird.

    Vögtlin zahlt scheints noch immer eine Hawaii-Reise (...oder sowas...) wenn ihm einer einen "besseren" Spielplan erstellt. Wobei "besser" eben immer sehr abhängig ist von der Perspektive, von dem her gibt es wohl tatsächlich keine Lösung, bei welcher alle glücklich sind.

    Auf die dämlichen Zusatzrunden und deren Gruppeneinteilung kommen wir wohl noch zu sprechen.

    Das wird die Tigers wurmen, welche sich moralisch wohl gerne an der Verpflichtung eines Gerbers aufgerichtet hätten. Und ausgerechnet Kloten, wird es in Langnau im Elend heissen.

    Der Entscheid von Gerber, lieber in der NLA als in der NLB zu spielen, verstehe ich. Die Strategie der Flyers ist aber weiterhin widersprüchlich. Hollenstein wird rausgeworfen, weil man einen kompletten Neuanfang machen will, ultima ratio wird er wieder an die Bande gestellt, was letztlich wohl mehr geschadet als genützt hat. Rüeger wird hinauskomplimentiert weil zu alt, einige Wochen später verpflichtet man mit Gerber einen gleich "jungen" Goali. Natürlich ist bei den Flyers letzthin vieles fast zwangsläufig drunter und drüber gelaufen. Dennoch, die Widersprüche sind schon massiv.

    Immerhin kann Gaydoul die Folgen selber bezahlen. Das hat man aber bei anderen auch schon gemeint. Die Flyers können nur hoffen, dass wenigstens in dieser Hinsicht nicht plötzlich ein "Widerspruch" entsteht...

    Zitat von Larry

    :shock: :applaus:

    Wie hat er die Bedingungen (Toiletten, wenig Tickets, etc.) erklärt?

    Was die Platz- und Sichtverhältnisse und die Toiletten anbelangt vermutlich damit, dass es mit der Generalrevision des Stadions dereinst besser werden würde. Habe aber keine Ahnung, wann die Renovation durchgeführtwird. Ob dafür auch die Kantonalbank und die EOS bezahlen werden? Gehe mal nicht davon aus, dass bei Gottéron in den Jahren seit dem Umzug von der "Basse-ville" bzw. dem ehemaligen Hühnerstall in das "neue" Stadion viel Geld in den Erneuerungsfonds geflossen ist. Mit einem Zuschauerdurchschnitt von 6'000 liess sich vor Jahren eine wesentlich günstigere Mannschaft als die derzeitige schon nicht finanzieren; Ambri-mässig hiess es damals so alle 2 Jahre "Sauvez Gottéron". Irgendwelche Reserven hatte man da kaum ansammeln können. Und seit die beiden genannten Geldgeber den Klub alimentieren, hat man das Geld vornehmlich in die Aufrüstung des Teams investiert. Ist allgemein noch interessant, wie sich bei verschiedenen Klubs die gleiche Problemstellung bietet.

    Ambri generiert jährliche Strukturdefizite; wer dort das nötige neue Stadion bezahlen soll (...ausser dem Steuerzahler...) ist mir unklar. Ein wahnsinnig attraktives "Investitionsobjekt" für Dritte ist eine CH-Durchschnittseishalle in einer Randregion kaum.

    Beim HC Davos spricht man ebenfalls seit Jahren vom aufgestauten Renovations- bzw. Erneuerungsbedarf. Die olympischen Winterspiele wären da eine willkommene Gelegenheit gewesen, die Vaillant-Arena auf Kosten der Steuerzahler zu erneuern. Etwas bösartig könnte man noch anmerken: Damit die Gemeinde Davos + der Kurverein die Halle in den nächsten 20 Jahren dem HCD wieder praktisch gratis überlassen können. Es ist zwar nichts ungehöriges dabei, wenn die beiden Institutionen einen (angeblich) wesentlichen Werbeträger (auch) auf diese Weise unterstützen. Dabei ging aber wohl vergessen, dass nicht nur der laufende Betrieb einer Eishalle finanziert werden muss, sondern dass irgendwann mal auch grössere Renovationen und evtl. Erweiterungen bezahlt werden müssen. Gehe mal davon aus, dass die Davoser selber schon bereit sind, dafür Steuergelder zu sprechen. Wie die Olympia-Abstimmung zeigte, denkt man aber im Rest des Bündnerlandes aber etwas anders.

    In Genf drängt McSorley den Staat seit längerem zur Eile beim Umbau der Les Vernets Halle. Immerhin erhält er seit einigen Jahren - als Kompensation für mögliche entgangene Einnahmen aus einer erneuerten Halle - Direktzahlungen vom Staate Genf.

    Im Lichte stetig knapper werdender Mittel bei der öffentlichen Hand sind über kurz- oder lang hitzige Diskussionen über die mehr oder weniger offene Finanzierung von Profi-Sportklubs durch den Steuerzahler zu erwarten. Wobei natürlich auch zu berücksichtigen ist, dass beispielsweise für Kulturförderung noch viel mehr Geld für einen viel kleineren Teil der Öffentlichkeit aufgewendet wird.

    Zitat von Reto

    Es gibt schlechte Verlierer, aber leider auch ab und zu mal schlechte Gewinner.

    Als Spieler hat man sich einfach anders zu benehmen, als als Fan.

    Ist so.
    Na ja, die "guten Verlierer" haben wir letztes Jahr abgegeben. Und nur leise geweint, als der pöse pöse Blindenbacher sich über die Berner am Mikrophon lustig machte. Etwas einstecken muss man halt auch können. Bei allem Verständnis, aber man sollte jetzt nicht den "Fehltritt" von zwei jugendlichen Hitzköpfen zur Staatsaffäre hochstilisieren. In den Play-off's hat es traurigere und weitaus respektlosere Vorkommnisse seitens gewisser Trainer und Spieler gegeben, bei welchen man dann aber nicht mehr jugendlichen Übermut als Entschuldigung heranziehen kann. Es besteht da offenbar eine sehr selektive Wahrnehmung.