Beiträge von Iceman

    Die Frage ist, ob es den "idealen Zeitpunkt" für einen Start von Hollenstein überhaupt gibt. Auf die Transfers bzw. auf nächste Saison hat er so oder so keine grossen Einflussmöglichkeiten mehr, der Zug ist da schon abgefahren.

    Bezüglich Tamfal: Es ist normal, wenn Journalisten am Trainerstuhl sägen, andauernd fragen, ob der Trainer ein Thema sei etc. etc. Eher abnormal ist, wenn der Klub selber in aller Öffentlichkeit den Trainer wochenlang in Frage stellt und werweist, ob er diese oder erst nächste Woche ersetzt wird. Wobei natürlich auch klar ist, dass die Journis die Aussagen soweit aus dem Zusammenhang reissen, damit es möglichst spektakulär tönt.

    Wegen dem sich stetig füllenden Lazarett beim SCB hat man für eine Woche Lukas Grauwiler von Rappi ausgeliehen. Dort wurde er faktisch aus dem Team gekippt, wobei er aber in der NLA bei keinem Klub anheuern darf, welchem sich die Rappen evtl. in den Play-out's gegenübersehen könnten.

    Weiss jemand, warum der ehemalige ZSC'ler Grauwiler bei Rogenmoser so "unten durch" ist? Ist der so schlecht, oder ist er evtl. nur bei Rogenmosers Klangschalen-Ansprachen eingenickt?

    ...na ja "im Durchschnitt" hätte der Klaus noch hinpflaumen sollen, dann gäbe es - Rechnungsfehler vorbehalten - keine Missverständnisse. Auch mit Blick auf die jeweils vorhandenen grammatikalischen Flüchtigkeitsfehler in den Zauggschen Kolumnen wird deutlich, dass seitens 20Min da kaum mehr einer drüberschaut.

    Wenigstens wird man bei Brunner nicht sagen können, dass er zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war, und eigentlich nie eine richtige Chance hatte. Bei ihm ist eigentlich das Gegenteil der Fall, bzw. ist ein ziemlicher Erwartungsdruck da.

    Da hat der ZSC gegen Servette mal kurz seine Klasse aufblitzen lassen, wogegen man sich bisher eher in nobler Zurückhaltung gefiel. Dass seit Wochen nicht mit dem Vollbestand an Ausländern gespielt wird, fällt angesichts der ansonsten vorhandenen Klasse bei den CH-Spielern nicht weiter auf.

    Einfach schauen dass der Mundschutz gut sitzt. Und für die Spieler unter Grösse 1.80 gilt: Auf den Kopf aufpassen! Servette pflegt den "Ellbogen-voran" Stil, und Kurmann hat am Samstag diese Checks an der Bande ziemlich laufen gelassen. Bei Reiber hätte es vermutlich schon während dem Einlaufen Strafen abgesetzt. Aber die Hauptattraktion bei Servette steht ohnehin an der Bande.

    Ist halt eine etwas andere Leistungskultur und erfordert mehr Können, Zähigkeit, Charakter etc. als in unserem Biotop. Man merkt es den NHL-Akteuren aber auch an, und zwar nicht nur den Superstars wie Tavares & Co.

    Mit Moser hat man vor kurzem den Vertrag in Langnau verlängert. Entweder weil er tatsächlich dort bleiben will, oder dann eben um die stets klammen Finanzen im Fall der Fälle mit dem Vertragsauflösungs-Obulus aufzupolieren. Da Moser Nationalspieler ist, dürfte die Kasse der Tigers im Falle eines Abgangs ganz schön klingeln.

    Gottéron ist viel eher in der Favoritenrolle als der SCB, was nach den Investitionen der letzten Jahre in die Mannschaft der Fribourger auch nicht wirklich eine Überraschung ist. Natürlich hängt auch bei FR viel vom "Gesundheitszustand" der Topcracks ab, aber bei wem schon nicht ? Die Voraussetzungen bei Gottéron sind jedenfalls sehr gut; ein starker Torhüter, mehr Disziplin + Konzentration auf die Defensive, und in der Offensive stark besetzt. Natürlich ist dies noch keine Garantie für die PO's, und einen ZSC stufe ich doch noch als etwas "Play-off tauglicher" ein als die Fribourger. Vorallem, wenn dann mal wieder mit dem Vollbestand an Ausländern gespielt wird.

    Der SCB wird hier - wohl unter dem Eindruck der Lockout-Zeit - stark überschätzt. Es gab in den letzten Monaten kaum ein SCB-Tor, an welchem Tavares/Josi/Streit nicht beteiligt waren. Der Club befindet sich ähnlich wie der HCD in einem Umbruchprozess. Die "Alten" können nicht mehr so wie früher, und die "Jungen" können's noch nicht. Mit Kampf, defensiver Disziplin und etwas Glück kann natürlich jedes Team in den PO's die eine oder andere Überraschung schaffen. Favorit ist man deswegen aber nicht.

    Die Spieler - drüben noch mehr als hier - wissen doch ganz genau, was sie wo sagen dürfen oder müssen. Irgendwas mit Ecken oder Kanten wird da selten bis gar nie zu hören sein. Die Fans und die Atmosphäre werden natürlich immer gelobt, Taktik + Trainer sind unantastbar, Selbstkritik macht sich auch immer gut, wer für seine Treffsicherheit gerühmt wird gibt die Blumen an die Nebenleute weiter usw. usw. - ob jetzt ein Interview in der 3els-Pause oder dasjenige mit Streit + Brunner am Sonntag, eigentlich kennt man die Antworten schon im voraus. Ausser natürlich, an welchem Tag abgeflogen wird.

    Ich will den SCB nicht kleinreden, aber es ist unverkennbar, dass die alten Kämpen (Rüthemann, Plüss, Gardner) nicht jedes Jahr besser werden. Und die jungen Spieler sind nicht in jedem Fall in der Lage, die Altherren einfach so gleichwertig zu ersetzen - nicht jeder ist ein Vermin. Es wurde zwar versucht, die fehlende Mitte zwischen den Oldies und den Jungspunden etwas aufzufüllen. Die entspr. Transfers von Lötscher oder Déruns gingen aber leider daneben, und Rubin + Randegger waren u. sind nicht gerade nationale Klassestürmer. Das sogenannt "besten Eishockeyalter" - welches beim Z mit den genannten Wick, Monnet, Ambühl, Bärtschi prominent vertreten ist - fehlt bei Bern in der Offensive mehr oder weniger, vorallem wenn dann noch etwas spielerische Klasse gefragt wäre.

    Der ZSC, Fribourg und Genf sind für die entscheidende Phase in der Favoritenrolle, weil sie die stärksten CH-Spieler (oder solche mit mind. einer CH-Grossmutter) im besten Eishockey-Alter in ihren Reihen haben. Obwohl man sich natürlich über die Darbietungen verschiedener Herren in der Qualifikation schon fragen kann. Aber eben, wenn man - z.B. im Falle des "Z" - Namen aufrufen kann wie Wick, Ambühl, Monnet, Bärtschi, Cunti, wird schon deutlich, was da für ein Potential schlummert. Welches zugegebnermassen in der Quali kaum je abgerufen wird. Mal abgesehen von den ausländischen Stars, haben der SCB oder der EVZ bestenfalls mit den CH-Lockoutspielern Streit/Josi oder Brunner/Diaz die gleiche Klasse bei den CH-Spielern erreicht.

    Zwischen den genannten Favoriten können die (teilw. noch zu verpflichtenden) Ausländer aber schon die Differenz ausmachen.

    Der 36jährige Bednar drückt den Altersdurchschnitt beim SCB in die Höhe. Weiterhin besteht deshalb bei Bern eine (zu) grosse Lücke zwischen den Jungspunden und den Senioren, es fehlt altersmässig an Leistungsträgern zwischen 25 und 30 Jahren. Bleibt abzuwarten, ob und wie die Diva Bednar integriert werden kann.

    Zitat von The Fan


    Der Baustopp der Regierung kommt bei den Initianten unterschiedlich an: Die einen glauben, sie wolle so die Bevölkerung gegen die Initiative aufbringen. Andere, wie Kantonsrat Robert Brunner (Grüne), begrüssen ihn. Er glaubt, dass die Stadt Zürich mit ihrer Liste übervorsichtig ist. Mit Ausnahme des Projekts Schulhaus Letzi-Mitte seien alle Flächen entweder teilweise versiegelt oder – bei den Schrebergärten – mit Schadstoffen belastet und kämen deshalb als Kulturland nicht infrage. Nach Brunners Meinung ist es nicht tragisch, wenn sich einige Projekte etwas verzögerten. Schliesslich sei der Richtplan über Jahre missachtet und Kulturland unzulässig verbaut worden – die Kulturlandinitiative sei die Quittung dafür.

    Ein typisches Statement nach dem Motto: "Strafe muss sein" bzw. "unseren blöden Gegnern wird's jetzt heimgezahlt". Es passt zu absurden Spurabbauten mit verstärkten Lärmfolgen und anderen "erzieherischen" Massnahmen von Links-Grün. Gelöst werden Probleme damit nicht, aber dem ideologischen "Gegner" - d.h. dem bösen Auto, den bösen Konzernen, den bösen Bauherren - kann das Leben so richtig vermiest werden. Das scheint immer öfters der Hauptzweck solcher Ideen zu sein.

    An die Tiefstapelei und Jammerei von AdC hat man sich ja langsam gewöhnt. Er jammerte ja schon in den gloriosen Meisterjahren. Soweit nichts neues. Was mir aber langsam auf den Keks geht ist, dass die Moderatoren vom Farbfernsehen Leutschenbach dieses ewige Lamento auch noch unterstützen. Am Spenglercup sehen sich Salzgeber, Bucheli & Co. zudem offensichtlich als verlängerter Arm des Stadionanimateurs und HCD-Propagandaministerium. Da wird der Entschuldigungskatalog schon heruntergeleiert, bevor eine missglückte HCD-Aktion überhaupt abgeschlossen ist.

    Beim Interview von Quoten-Walliser Salzgeber mit Mark Streit ging die Hälfte der Zeit dafür drauf, dem Herrn Streit zu entlocken, wie sehr er sich über den bösen SCB ärgere, der ihm die Teilnahme am Spenglercup nicht erlaubt hatte. Dass der SCB mit Tavares, Ritchie, Roche und Kinrade bereits 4 Teamstützen zwangsweise abgeben musste, wurde geflissentlich übergangen. Vermutlich weil R.M. Salzgeber - ausser in den Slapstickeinlagen mit G. Gress - über keine Kompetenz in der Materie verfügt, und überdies zu faul ist, sich zu informieren.

    Dazu wird kein ausländischer Spieler vom Mikrophon der dauerbegeisterten Moderatoren weggelassen, wenn er - teilweise nach mehrmaligem Nachfragen und "auf die Nase binden" - nicht endlich sagt, was für ein sportlich hochstehendes Event der SC doch sei. Die Höflichkeit der ausländischen Teilnehmer wird dann jeweils als bare Münze genommen.

    War ein komisches Spiel, wobei ich mich ständig fragte, warum das geballte Talent beim ZSC (Ambühl, Wick, Monnet, Cunti etc.) die vielen Fehler des SCB bzw. die vielen Puckverluste nicht häufiger verwertete. Und auch wenn die Genannten nicht gerade ihren besten Abend einzogen, so reichte es trotzdem noch, die vielen ebenso fleissigen wie technisch limitierten Akteure beim SCB in Schach zu halten. Das einzige Manko beim Z war die Chancenauswertung, denn man kam relativ häufig ungehindert in gute Abschlusspositionen, vorallem von der blauen Linie aus. Der Punktegewinn war in erster Linie Bührer zu verdanken, der als einer der wenigen den Silvesterkater nicht so schlecht verdaut hatte.

    Ein anderes Gerücht lautet, dass Berra zum SCB gehen soll, und Bührer zurück zu Kloten ginge, um dort mitzuhelfen, Meili "aufzubauen". Auch diese Rochade ist kaum nachvollziehbar, aus den teilweise schon genannten Gründen. Ein Torhüter Nr. 1 mit Ausstiegsklausel, der dann von einer Saison auf die andere nach Nordamerika abhaut? Zumal Bührer - allen Unkenrufen zum Trotz - ein guter Goali ist, den ich auf jeden Fall einem unsicheren Experiment vorziehen würde. In Kloten steht zwar tatsächlich die Ablösung von Rüeger durch Meili bevor. Aber Rüeger kann - ähnlich wie seinerzeit Sulander - diesen Wechsel optimal unterstützen. Der EVZ möchte zwar nicht mehr eine Ausländerlizenz auf der Torhüterposition opfern, wenn die einen überdurchschnittlichen CH-Torhüter ergattern können, werden sie dies sicher tun. Aber ob die sich auf die unsichere Sache mit Berra einlassen, kann ich mir auch nicht vorstellen. Und sonst hat eigentlich keiner der üblichen Verdächtigen ein drängendes Goaliproblem, welches das Risiko mit Berras Ausstiegsklausel rechtfertigen würde. Etwas anders sieht es aus, wenn ein Goali aus privaten Gründen einen Klubwechsel und/oder einen evtl. schrittweisen Wechsel ins Berufsleben plant.