Frage mich, ob Ambühl diesem Druck auch gewachsen ist. Leitwolf? In den letzten Play-off's hatte er einen sehr guten Lauf, dass ist unbestritten. Und dass solche Leistungen das Team beflügeln können ist klar. Als "Leitwolf" habe ich ihn aber nicht gesehen, dies entspricht aus meiner Sicht auch nicht seinem Naturell. Habe den Eindruck, dass da sehr viel in Ambühl "hineininterpretiert" wird. Ob er damit umgehen kann?
Beiträge von Iceman
-
-
Habe den Eindruck, dass derzeit sehr vieles in Andres Ambühl " hineininterpretiert" wird. In Davos scheint man felsenfest davon überzeugt, dass ohne Ambühl der "Umbau" nicht zu machen ist. Ob Ambühl wirklich als Leitwolf prädestiniert ist, habe ich schon früher in Frage gestellt. Das Gerede von wegen Umbau in Davos kommt mir sowieso komisch vor. Da pilgern seit Jahren Talente zum Säulenheiligen vom HCD, welcher sich mittlerweile auch noch bei Ambris Nachwuchshoffnungen bedient. Und trotz diesem steten Zufluss entstehen unter Wundertrainer AdC die lamentierten Lücken in der Kaderstruktur? Will mir irgendwie nicht in den Kopf, obwohl die Reto von Arxens natürlich nicht auf den Bäumen wachsen.
Wenn Ambühl überzeugt und glücklich zum HCD wechselt, ist dass immerhin für ihn eine gute Sache. Wenn er es aber in erster Linie aus "Loyalität" zum Übervater del Curto tut, ist es für alle eine schlechte Lösung.
-
Der mit dem WESTLIFE ist versehentlich mitgekommen, als ich die Strophe reinkopiert habe. Wollte Terry Jacks seinen Hit nicht abspenstig machen.
-
Zitat von Larry
"Yes, there will be a season"
....we had joy we had fun we had Seasons in the sun But the hills that we climbed were Just seasons out of time
WESTLIFE - SEASON IN THE SUN LYRICS
-
Es tönt im Prinzip überall gleich, und je grösser eine Nachwuchsbewegung ist, desto mehr Leute kann man "verärgern". In Bern spielt sich in solchen Fällen praktisch das gleiche Prozedere ab, wenn eine talentierte Nachwuchskraft der eigenen Organisation den Rücken kehrt. Und da die Leute ja Kollegen haben und diese wiederum Kollegen haben, finden auch früher oder später die Insiderinformationen Eingang in die Kommentare, wobei es - wenig erstaunlich - um tatsächliche oder vermeintliche Ungerechtigkeiten geht. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Verantwortlichen in den Nachwuchsorganisationen absichtlich Spieler vergraulen, oder schlechte Spieler in die 1e Mannschaft befördert werden, nur weil der Papi irgend ein wichtiges Tier ist. Letztlich findet aber ein Selektionsprozess statt, bei welchem Leute auf der Strecke bleiben. Dass dies Unmut hervorruft, ist nicht ungewöhnlich.
-
Ob's unter den Klubs in solchen Fällen eine Art "Gentleman's Agreement" gibt? OK, nach dem Fall Forster löst diese Frage vermutlich spontane Heiterkeitsausbrüche aus. Frage mich einfach, ob ein Tambellini - der in der letzten Saison durchaus gute Werbung für sich gemacht hat - wieder problemlos bei einem anderen Klub in der CH ein Vertrag bekäme (...Annahme dass Vertrag beim Z am 28igsten aufgelöst wird...).
-
Zitat von Larry
SCB, you make my day!

Jaja, lustig sind auch die wutschäumenden Kommentare! Ansonsten sind die Reaktionen beim Thema Spenglercup ja eher gemischt, und noch lange nicht jeder findet den SC so toll. Aber wenn der SCB 2 Teamstützen nicht freudig zur Verfügung stellt, geht offenbar die Welt unter. Na ja, man wird's überleben.
-
Ich verstehe jeden Sportchef, der nicht ohne Not Spieler zur Verfügung stellt. Passieren kann zwar immer etwas, ob am Spenglercup oder daheim im Training. Das Risiko am Spenglercup ist aber eines ohne zwingenden Grund. Klar, dass Streit + Josi auch gerne bei der Plauschwoche dabei wären. Man kann sich aber unschwer vorstellen, was passieren würde, wenn wegen einer am SC geholten Verletzung plötzlich Saisonende wäre. Weder Streit noch Josi kämen an die Kasse, sondern der Sportchef. Es reicht schon, dass man die Kanadier immer freigeben muss bzw. dieses Verletzungsrisiko zu tragen hat. Was nützte dem SCB die "Entschädigung", als Roche verletzt vom SC zurückkehrte, und sich bis Saisonende nie mehr richtig erhohlte? Einen ebenbürtigen Ersatz fand man leider nicht mehr. Solidarität hat auch gewisse Grenzen.
-
Erstaunlich und absurd. Ich hatte vor der Saison die offensiven Ausländer des ZSC (Tambellini, Shannon, Brulé) als enormes Plus für den Z gesehen. Aus meiner Sicht hatte der ZSC damit sogar verglichen mit Lockout-Ausländern sehr gute Karten, was ich hier auch neidvoll kommentierte. Nun sind mit Brulé und Tambellini schon 2 davon weg, letzterer unter unprofessionellen Umständen. Tambellini hat sich damit einen grossen "Tolggen" ins Reinheft gesetzt. Ein solches Verhalten muss doch jeden (künftigen) Arbeitgeber, ob in Übersee oder in Europa, stutzig machen. Oder geht Tambellini davon aus, dass er trotzdem problemlos zu einem anderen Klub in Europa oder sogar in der CH wechseln kann? Wobei mich letzteres nicht wirklich erstaunen würde.
-
Gut für Cunti (...und den ZSC...) dass er noch früh genug erkannte, dass es nur mit dem Talent nicht geht. Ganz aus heiterem Himmel kam diese Erkenntnis aber nicht, sondern ging mit dem Abstieg als Spieler einher, der zunehmend unter seinem "Ruf" litt. Allerdings brauchte es dann auch jemanden, der ihm wieder auf die Beine half. Hier scheint Simon Schenk viel wertvolle Arbeit im stillen geleistet zu haben.
-
Je grösser der Druck wird, nun doch noch eine Lösung zu erreichen, desto weniger klappt es. Es wurde zu lange taktiert, mit pseudo-gerechten "Vorschlägen" Druck aufgebaut bzw. Propaganda betrieben. Nachdem die Spieler sowieso misstrauisch waren, dass sie über den Tisch gezogen werden könnten, hat man keinerlei Vertrauen aufbauen können. Wenn es nun nicht doch noch zu einer "Pankiklösung" kommt bzw. die Saison dann irgendwann mal gestrichen wird, würde dies evtl. entspannend wirken. Dann könnte man sich auch mal in Ruhe darüber unterhalten, von welchen Beträgen die Rede ist, bzw. was z.B. die 50% der "hockeyrelevanten Einnahmen" genau umfassen würden.
-
Zitat von Lolo
ich denke, dass ausser Arno ihm das kein anderer Verein garantieren kann, für ihn würde ich auch wieder mal eine Kirche betreten oder mindestens einen Tempel......
Gruss Lolo
Glaube nicht, dass Ambühl so auf dem Egotrip ist. Natürlich will auch er Wertschätzung und nicht gerade in der 4en Linie auf Dauer versauern, kann mir aber nicht vorstellen, dass er Forderungen von wegen Sturmpartnern oder Linienzugehörigkeit stellt. Überhaupt ist die Frage, ob "Büehli" sich in der Rolle als grosser Leader und Beispiel für die Jungen sieht, welche ihm beim HCD offenbar zugedacht wird. In meiner Wahrnehmung sagt ihm die Rolle als "stiller" Chrampfer, welche er beim ZSC einnimmt, eher zu. Weiss auch nicht, wie sein Verhältnis zu RvA ist, immerhin hat er sich im Gegensatz zu anderen Davosern nie am "RvA-Solidaritäts-Krüger-Boykott" beteiligt. Wenn aber AdC mit der Moralinkeule kommt und ihm darlegt, dass der Fortbestand des HCD sowie des Sertigtales von seiner Rückkehr in die Heimat abhängt...
-
Weiss nicht, ob ihm Salis seine Orakelsprüche von wegen "Markt sondieren" oder "neue Herausforderung" wirklich abgenommen hat, oder ob er den "Blindi" gut genug kennt um zu wissen, dass er am liebsten in Zürich bleibt. Im besten Fall für Blindenbacher hatte seine kleine Schauspieleinlage noch einen "Treuebonus" zur Folge, ansonsten ist sein bisheriges Salär ja sicher auch schon nicht übel.
-
Evtl. hat der Journalist übersehen, dass man in Bern noch immer am herumtelefonieren ist, um das Geld für Streit, Josi und Tavares bis (möglicherweise) Ende Saison aufzutreiben. Gerade euphorisch sollen die Reaktionen nicht sein.
Ein Crosby ist unter den bislang bekannten Kriterien in Bern nicht bezahlbar. Und ob "Sid the Kid" am Ende selber ein paar Hunderttausend aufwirft, um ein Teil oder alle seine Versicherungskosten zu decken, nur um in Bern zu spielen - das ist selbst mit der dunkelrosa gefärbten Fanbrille besehen utopisch.
Für mich ist weiterhin klar, dass sich ein solcher Coup nur ein milliardenschwerer Eishockeyfreund leisten könnte. Gaydoul wird's mit Rücksicht auf die Steuerzahler des Kantons Zürich (und seinen Ruf...) nicht tun. Walter Frey könnte es zumindest, und in Genf scheint McSorley ja entsprechende Geldgeber gefunden zu haben.
Aber nachdem die Verhandlungen ennet dem Teich immer "ultimativer" werden, dürfte sich das Problem ohnehin von selbst erledigen.
-
Schon ein halbwegs guter Verteidiger ist angesichts des trockenen Marktes in der Schweiz begehrt. Allenfalls sucht auch noch Larry Huras in Lugano nach defensiver Qualität, der scheint bei seiner "Sonnenschein-Truppe" noch nicht so richtig durchgedrungen zu sein mit seinem Defensivkonzept.
Beim SCB könnte man sich überlegen, einer der ausl. Verteidiger (Roche / Kinrade) durch einen CH-Back zu ersetzen, und dafür einen zusätzlichen ausländischen Stürmer zu verpflichten, da es mit dem Abschluss beim SCB ohne Tavares mehr als nur hapert. Klar ist, dass Blindenbacher wahrscheinlich teurer wäre als die ausl. Verteidiger. Und irgendwie fiel bzw. fällt Blindenbacher seit seiner Rückkehr zum ZSC auch nicht mehr so positiv auf wie auch schon. Stellt sich auch die Frage, ob Blindenbacher ausserhalb seiner "Heimat" Zürich wirklich glücklich wird. Seit Déruns ein traumatischer Punkt auf der Agenda...
-
Zitat von Benny
Fribourg hatte schon letztes Jahr das teuerste Kader. Und Runner-up in dieser Rangliste war.......... Kloten.
Also wenn du mit Fribourg-Fans sprichst, sind die felsenfest der Überzeugung, dass die Kohle nun eben mit dem "verbesserten Catering" im Stadion (mit. maximal 7'000 Nasen) generiert wird, und man sich deshalb eine so teure Mannschaft leisten kann. Na ja, was soll's.
Von "Bircherschen" Verhältnissen gehe ich in Fribourg aber trotzdem nicht aus. Hart dürfte es erst werden, wenn die immerhin halböffentlichen Kantonalbank und Groupe E (Energiebude) ihre "Zuwendungen" reduzieren. Früher oder später wird da ein "Nicht-Gottéron" Fan evtl. mal Fragen stellen. Apropos (halb)öffentlich: In Zürich oder Bern wurde ja bereits (seitens "Links-Grün") an der Trikotwerbung der öffentlichen Energieversorger (EWZ, EWB) herumgenörgelt. Wobei man sich ohne Fanbrille natürlich schon die Frage stellen kann, was genau die Werbung diesen Unternehmen bringt. Kauft deshalb ZSC-Fan bzw. SCB-Fan X mehr Strom bei den EWZ/EWB, oder wechselt er deswegen nicht zu E.ON beim nächsten Strom-Shopping?
-
Zitat von Sbornaja
Um das Thema zu wechseln, in der neuesten Ausgabe der Hockey News hat es einen Artikel und der Journalist stellt mit Erstaunen fest dass Brunner mehr Punkte als Thornton und Nash zusammen hat.
...der sollte sich halt auch mal ein paar Spiele bei uns genehmigen und sich unser "Lauf- und Tempohockey" ansehen. Da würde er wahrscheinlich auch drauf kommen, dass Brunner in der NHL nicht mehr soviel Zeit und Raum vorfinden wird, wie er das hier tut, bzw. sich diesen Raum erkämpfen müsste. Brunner hat sicher Sniper-Qualitäten, vor allem mit den richtigen Nebenleuten. Physisch wirkt er aber (wie viele CH-Spieler) gegen die Lockout-Gäste nach wie vor wie ein "Bub". Und da muss man nicht einmal Thornton zum Vergleich nehmen. -
Gemäss der kürzlich in "Le Temps" veröffentlichten Ansichten von Lugano und ZSC Exponenten zum Thema "Geldverbrennen" gelobt man (wieder einmal) Besserung. Vor allem in den 3en und 4en Linien seien die Gehälter zu hoch, man wolle hier massiv kürzen, so in die Gegend von TCHF 150 herunter für einen 4-Linien Spieler. Nachdem in den letzten Jahren die Nachwuchsarbeit fast überall stark verbessert wurde, scheint diese Ankündigung einfacher in die Tat umzusetzen zu sein als auch schon.
Ich gehe aber davon aus, dass das dort eingesparte Geld dann einfach für die paar wenigen Spitzenkräfte der Sorte Ambühl, Bürgler, D. Fritsche etc. aufgeworfen wird. Vor einigen Jahren wurden für solche Spieler noch Saläre von TCHF 500-600 herumgeboten, mittlerweile bewegt man sich eher in Regionen um TCHF 700-800.
Glaube daher nicht an eine Reduktion der Budgets, sondern eher an eine Umverteilung.
-
Dass Cunti mit sehr viel Talent gesegnet ist, war schon vor seinem Wechsel zu den GCK Lions allgemein bekannt. Aber bis zu diesem Zeitpunkt hatte Cunti sein Talent vorallem dazu missbraucht, mit möglichst wenig (Trainings) Aufwand ein Maximum herauszuholen. Was aber angesichts der Entwicklung im Hockey je länger je weniger reichte. War noch kurz beim SCB im Probetraining, danach in Langnau, und schliesslich landete er eben bei den GCKL. Und erst zu diesem Zeitpunkt war er offenbar soweit "weichgeklopft", dass er bereit war, seine Einstellung grundsätzlich zu ändern. Schön, dass er dafür auch belohnt worden ist und nun vermutlich mehr Freude am Hockey hat als zu seinen "Minimalisten-Zeiten". Wäre er allerdings Bob Hartley in seinem früheren "Zustand" unter die Augen gekommen, hätte dieser wahrscheinlich nur ein Kopfschütteln übriggehabt, wenn überhaupt.
-
In Zukunft wird es bei uns wohl auch so sein wie z.B. in Schweden, Finnland, Tschechei etc.. Wenn Du einen wirklich guten Spieler verpflichtest bzw. einer im Team heranreift, dann ist der Absprung in die NHL nur noch eine Frage der Zeit. Die Lage für die Klubs wird so natürlich nicht komfortabler, das Mannschaftsgefüge wird mehr durcheinandergerüttelt werden, als dies aktuell der Fall ist. Auf einigen Positionen wird's dann schwierig, auch für die Spieler selber. So macht die Ausstiegsklausel von Reto Berra dem EHC Biel Sorgen, d.h. man befürchtet, dass er plötzlich in die NHL abwandern könnte, und auf die Schnelle Ersatz geholt werden müsste. Weiss nicht, welcher Klub dieses Risiko eingehen will, trotz den unbestrittenen Qualitäten von Berra. Bei einem Feldspieler wäre es natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei, wenn der plötzlich abhaut. Beim Torhüter ist's aber schon nochmals eine Stufe kritischer...