Beiträge von Adm. Bööf

    Zitat

    Zu viele Spiele können kein Argument sein, die Zusatzrunden sind ja völlig okay.

    25.10.: ZSC vs. SCL Tigers (Retrogame)
    28.10.: Cup-Spiel ZSC vs SCL Tigers
    23.11.: ZSC vs SCL Tigers

    Innerhalb eines Monates spielen wir also 3 mal gegen Langnau. OK, das ist jetzt natürlich gerade ein Extrembeispiel, aber es zeigt doch, warum sich nur gerade 2000 Leute an ein solches Spiel verirren..

    Jugendlich zum Misserfolg

    Die GCK Lions sind mehr denn je Zudiener des ZSC - und bezahlen das mit zuletzt 12 Niederlagen in Folge.

    Philipp Muschg

    Was der GCK-Captain zu sagen hat, klingt nicht gut. «Es nimmt einen mit», so Tim Ulmann, «es zieht einen runter.»

    Es: Das ist das ständige Verlieren, die Serie von Niederlagen, die mittlerweile zwölf Spiele lang ist. Einen einzigen Sieg nur hat das ZSC-Farmteam in 14 Versuchen errungen, liegt in der NLB abgeschlagen am Ende. Der Zweitletzte, Aufsteiger Winterthur, hat 11 Punkte mehr auf dem Konto. Martigny auf dem letzten Playoff-Platz 15. Kein Team hat so wenige Tore geschossen wie die GCK Lions (27), keines so viele erhalten (68).

    Andernorts würde eine solche Bilanz Konsequenzen haben, wäre der Trainer kaum mehr im Amt. Doch nicht hier. «Matti Alatalo macht einen super Job», lobt Sportchef Simon Schenk. Die GCK Lions hätten jedes Jahr Höhenflüge und Tiefs, jetzt hätten sie eben «den Tiefschlag Anfang Saison massiv».

    Aus diesen Worten spricht auch die Hoffnung. Denn bei den GCK Lions ist einiges nicht mehr wie früher - aus strategischen Gründen. Nie zuvor musste der NLB-Club seine Rolle als Farmteam so extrem interpretieren wie heuer.

    Mit Ulmann (27) steht nur noch ein einziger Feldspieler im Team, der vor 1990 geboren wurde. Die restlichen Kaderplätze gingen an Junge, denen man irgendwann den Sprung in die NLA zutraut. Erfahrenere liess man ziehen - weil die Konkurrenz mehr Lohn bot und weil man Platz für nachrückende Talente schaffen wollte. Auch die beiden neuen Ausländer wurden vom ZSC ausgesucht - mit dem klaren Profil, auch in der NLA zu genügen. Und mit der Absicht, sie dort auch einzusetzen. Dass sie dann dem Farmteam fehlten, nahm man in Kauf.

    Der schlechteste Start der Clubgeschichte legt nahe, dass die Schraube überdreht wurde. «Vielleicht waren wir zu optimistisch», formuliert es Alatalo. Der Finne schliesst sich selbst mit ein. 2011 kehrte er nach neun Jahren in der Heimat als Chefcoach zu den GCK Lions zurück, erreichte in seinen ersten zwei Saisons das Playoff und wurde danach zweimal Letzter. Der Auftrag des 56-Jährigen war nie schneller Erfolg, sondern die Entwicklung junger Spieler.

    In der Theorie passt alles zusammen. Bei der gemeinsamen Vorsaison-Medienkonferenz mit dem ZSC nannte Alatalo als Saisonziele: lernen, was es zum Leben, im Eishockey, im Team und zum Gewinnen braucht. In der Praxis stellt sich die Frage, was ein Team mit einem Altersschnitt von 20,3 Jahren vom ständigen Verlieren lernt.

    Die Gründe der Misere sind kein Geheimnis. Stammgoalie Schlegel - für Schenk «unser grosser Hoffnungsträger» - wurde wegen der Verletzung von Flüeler zum ZSC abberufen und konnte nur drei Spiele fürs Farmteam bestreiten. Die etwas weniger Jungen haben noch nicht die Qualitäten ihrer Vorgänger - auch, weil das Talentreservoir vom ZSC schon gründlich geleert wurde. Das Boxplay ist schlecht, die Chancenauswertung ebenfalls.
    «Es ist eine harte Schule»

    Und schliesslich waren die Ausländer Kris Foucault (Ka) und Daniel Sörvik (No) immer wieder beim ZSC, oft auch im Kopf. Sie sind mit 24 und 25 in einem Alter, in dem sie ihre eigenen Karrieren vorantreiben - die Rolle als Mentor in der NLB ist kaum ihre grösste Qualität. Schenk sieht die Situation als «Mosaik mit vielen Steinen, von denen viele im Moment nicht ganz am rechten Ort sind».

    Gescheitert ist das Modell mit dem Farmteam deswegen nicht. Aber nach vier Jahren ständiger Verjüngung wurden womöglich die Grenzen eines Ausbildungskonzepts erreicht, in dem Resultate nur zweitrangig sind. «Es ist eine harte Schule», findet Trainer Alatalo nach zwölf Niederlagen in Folge. Und Schenk gibt zu: «Ab und zu ein Erfolgserlebnis wäre schon schön.»

    http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id4283352.html

    Nichts gegen Fischer, aber wenn man dieses Interview liest, dann fragt man sich schon ob er die Situation richtig einschätzen kann...

    Zitat


    Was werden Sie jetzt tun?
    Erstmal muss ich den Rauswurf verdauen. Dann muss ich mich daran erinnern, dass wir auch etwas erreicht haben. Wir konnten Lugano stabilisieren, haben eigene, junge Spieler eingebaut und waren in der Quali zwei mal weit vorne. Der Zuschauerschnitt ist in dieser Zeit von 3500 auf 5500 geklettert, die Leute hatten Spass an dieser Mannschaft.

    Aber eine Playoff-Runde haben auch Sie nicht gewonnen.
    Nein, das haben wir nicht. Trotzdem glaube ich, dass Lugano jetzt auf einem besseren Weg ist als zuvor. Wir mussten jetzt halt für eine kurzfristige Krise die Zeche bezahlen, das ist so im Sport.

    Zitat von Reto

    Es hät eine meh abgschtimmt als im erschte Posting uf de Lischte isch.

    Will sich de no mälde, dänn simmer 20 und chönd da zuemache.

    Freu mi uf d'Verlosig ;o)

    Läck - wahrschinlich schtaht das dänn voll munzig i dem Booklet und nach 24 Minute Abschpann mal uf de DVD.


    Ich bin auch dabei..

    Ich hatte das mehr auf die Person Fritsche und weniger auf den Spieler Fritsche bezogen
    Aber die Zeilen lassen doch vermuten, dass er am Comeback arbeitet und es keinen weiteren "Fall McKim" gibt..

    Zitat von Boxplay2012

    Ja gewonnen haben wir obwohl LugaNo ein Heimspiel hatte, ich dachte im HaSta wird es nie einer wagen die Fans mit einem Megafon "anzutreiben"..Mann ich war kurz davor zu dieser Tröte zu gehen und die Batterien zu verstecken...diesen - sorry für die Fäkalsprache - aus LugaNo importierten Kakmist soll sofort aufhören! Schlimmer gehts nimmer.

    Zum Spiel - ich bin zufrieden mit den 3 Punkten - es gibt aber fast überall noch Potential was noch nicht ausgeschöpft worden ist. Uebrigens gab es gestern einen Check?


    Nächstes Mal komm bitte hoch in unseren Sektor, je mehr wir sind, die durchsingen und Stimmung machen wollen, desto weniger Megaphone brauchts.. ;)

    Oder gehörst etwa zu denen, die uns zu laut finden???

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    Zitat

    ..Geschäftsführer des ZSC und dem Sportchef des SCB, die als Mitglieder des Nationalmannschaftskomitees Teil des Rekrutierungsprozesses sind..

    Denke kaum, dass Raffainer auf eigene Faust und ohne vorherige Konsultationn des Rekrutierungs-Komitees Schläpfer kontaktiert hat. Für etwas gibt es ja ein Komittee.
    Daher gehe ich mal davon aus, dass die Infos stimmen. Die Konsequenz müsste sein: Raffainer weg, Rekrutierungs-Komittee neu besetzen mit Leuten, welche nicht bei Clubs in Führungspositionen sind und ein klares und deutliches Statement von Swiss Icehockey "Sorry, Kevin, leider wirst du nicht Nationaltrainer" und "Sorry, EHC Biel, das war nicht sehr Gentlemen-Like von uns"

    Realistischer Weise wird nichts davon passieren, Schäpfer wird früher oder später (eher früher) aus seinem Vertrag entlassen (weil eh jedem klar ist, dass er lieber doch Nationaltrainer sein möchte als Biel-Trainer) der EHC Biel ist erfolgreich von den grossen Klubs destabilisiert worden..

    Zitat von Larry

    Darauf würde er sich nie einlassen!

    Der wird auch diese Saison früher oder später seine Chance erhalten, und um die kämpft er!

    Er ist zu jung um bereits aufzugeben!


    Leider alles wahr, was du sagst....

    Zitat von Reto

    Würd mich ja wunder näh, öb es paar vo da klickt händ. Und ja, Ralph - das isch mer bewusst gsi mit Dortmund ;o)


    Hüt und gestert gvoted, als Dank für das hammergeile Forum.

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