Beiträge von Mushu

    Es ist, wie es letztes Jahr auch (zu) oft war; 2 Tore geschossen und doch keine Punkte erzielt. Unser "Problem" besteht weiterhin auf den Positionen 1-5! Hier haben wir pro Spiel 2-3 ungenügende Spieler; zwar nicht immer dieselben -, aber das kann nicht zum Erfolg führen ...

    Zitat von Mitsch 2006

    + und + und + gibt ein fettes -

    oder ausgeschrieben:

    plus und plus und plus gibt ein fettes minus...siehe stadt winterthur

    also oper und kultur mal streichen


    Öpfel/Birre?
    Die Oper wird vom Kanton subventioniert und bringt wohl zusätzliche Nebenerträge. Das Stadion von den Stadtzürchern alleine, auch die Zusatzkosten für Polizei und Vandalismus.

    Was natürlich nicht heissen soll, dass die Höhe der Opernhaus-Subvention nicht sureal ist. Aber das bringt in der Stadion-Diskussion genau nichts ...

    Zitat von Gysino

    hani ja erwähnt i mim post. mier isch sehr wohl bewusst wie tüür züri isch. trotzdem sött es stadion vo dä gliiche
    grössi irgedwie 150-200 millione meh choschte, das chan nöd sii. index hin oder her, das glaub ich nöd.

    Wir leisten uns Sicherheitsstandarts wie nirgens sonst und haben Auflagen der Feuerpolizei in unglaublichem Umfang zu erfüllen. Jeder der schon einmal privat gebaut oder saniert hat, kann da ein Liedchen davon singen.

    Zudem haben wir die gesetzliche Auflage den Wert des Landes/Grundstückes in diese Baukosten aufzunehmen (und zu bezahlen, da das Land ja nach dem Bau "wertlos" ist). Hier braucht das Stadion eine gewaltige Zahl m2 und das in einem Landfleck, in dem der m2-Preis enorm ist (insbesonder, wenn das noch in der Wohnbauzone ist, was ja offenbar der Fall ist).

    Diese beiden Faktoren muss du wohl - im Vergleich mit Belgien - auch noch hochrechnen.

    Zitat von snowcat


    für wer wetsch es 30'000-er stadion? für eusi 10'000 oder eui 8'000 nase? selbscht zämezellt langed es 20'000-er stadion vorig.

    Ein nächstes Stadion wird 50-70 Jahre im Betrieb sein. Habe immer gemeint, das neue Stadion soll Zürich zur Fussball-Stadt verhelfen. Aber wenn Zürich in den nächsten 20 Jahren zur Fussballstadt wird, reicht das niergends hin.

    Und wer 200 Mio. verbauen will, ohne Zuversicht, Mut und Hoffnung für den Fussball in Zürich denkt nicht weit über den Brillenrand hinaus!

    Da baut man gescheiter den Letzigrund für 50 Mio. in ein Fussballstadion und den Utogrund für weitere 50 Mio. in ein Leichtathletikstadion um. Und dann kann man den Utogrund problemlos für etwa 100 Jahre jährlich mit prov. Tribünen für das LA-Meeting ausbauen und es käme immer noch günstiger und es wären immer noch (fast alle Glücklich).

    Und Inter Zürich, Zürich United oder Zürich City wird irgendwann in den nächsten 10 Jahren kommen. Weder GC noch der FCZ sind so, wie es heute läuft überlebensfähig.

    Das heutige Projekt ist teurer Müll, bzw. ein so breiter (und teurer) Kompromiss, dass er bis auf die derzeitigen 4'214 wirklichen Kurvenfans der beiden Vereine, sowie den beiden hoffnungs- und visionslosen Vereinspräsidien niemanden befriedigt. Und das genügt wohl im 450'000er Zürich nicht (glücklicherweise).

    Chancen scheinen wir weiterhin viele zu produzieren und auch Tore fallen. Defensiv sind wir aber offenbar weiterhin anfällig. Das muss sich ändern!

    2 Tore müssen in der Regel für einen Sieg genügen; auch für den FCZ.

    Zitat von larlf

    Admir Mehmedi wechselt von Dynamo Kiew in die Bundesliga zum SC Freiburg. Wie auf der Homepage des ukrainischen Rekordmeisters steht, wird der Schweizer Internationale vorerst für eine Saison ausgeliehen. Der Bundesligist soll anschliessend eine Kaufoption haben. Mehmedi war in der Winterpause 2012 vom FC Zürich nach Kiew gezogen. Dort kam er zwar 31 mal zum Einsatz, einen Stammplatz konnte er sich aber nie erarbeiten. Durch den Transfer in die Bundesliga und ins nähere Blickfeld von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld dürften sich Mehmedis Chancen auf eine allfällige WM-Teilnahme erhöhen. Bei Freiburg trifft Mehmedi auf seinen Nati-Kumpel Gelson Fernandes (ehemals Sion).

    Für einmal ein clevere Entscheid von Mehmedi (bzw. seiner 10%-Prozent-Crew) ...

    1. YB
    2. Basel (einfach weil's so weniger langweilig scheint ...)
    3. FCZ
    4. St. Gallen
    5. Sion
    6. Thun
    7. Luzern
    8. GC
    9. Lausanne
    10. Aarau

    Analyse Der FCZ gibt Josip Drmic an Nürnberg ab, GC verkauft wohl Steven Zuber nach Moskau.
    Von Peter Bühler und Ueli Kägi

    Das Spiel mit Geld und Risiko

    Gestern Morgen verabschiedete sich Josip Drmic von seinen Teamkollegen beim FCZ, am Mittag fuhr er nach Nürnberg, wo er heute den medizinischen Test absolvieren und einen Vertrag unterschreiben wird.

    Die Zürcher verlieren im 20-Jährigen den Spieler mit den besten Offensivwerten der vergangenen Saison (13 Tore, 5 Assists). Der Transfer macht für den Club dennoch Sinn. Er spült im Optimalfall gegen 5 Millionen Franken in die Kasse. Die Ablösesumme wird in Tranchen überwiesen, ihre Höhe ist auch abhängig von der Anzahl der Einsätze in Nürnberg. Unklar ist, ob die Transferrechte nur beim FCZ liegen oder ob wie bei früheren Abgängen Privatpersonen an der Ablöse teilhaben.

    Der FCZ ist für das Aufrechterhalten seines gegenwärtigen Etats von rund 16 Millionen Franken pro Saison auf Einkünfte aus Spielerverkäufen angewiesen. Präsident Canepa und ein paar wenige andere Geldgeber haben im vergangenen Jahr einen Verlust von über 10 Millionen Franken gedeckt, sie sind künftig dazu nicht mehr bereit.

    Auf der sportlichen Seite schwächt Drmics Abgang den FCZ im vertretbaren Rahmen. Das Team ist in der Offensive mit Gavranovic, Chermiti, Etoundi und Schönbächler nach wie vor gut besetzt. Und falls Trainer Meier auf der linken Flanke, wo Drmic am wirkungsvollsten spielte, Ersatz braucht, drängen sich Chiumiento oder Pedro Henrique auf.

    Ob der Wechsel für Drmic selbst ebenfalls sinnvoll ist, ist fraglich. Der Schweizer mit kroatischen Wurzeln verdient beim 1. FC Nürnberg ein Vielfaches seines FCZ-Gehalts, aber er geht in der WM-Saison auch ein beträchtliches Risiko ein. Im FCZ war er nach neun Jahren im Verein tief verwurzelt, er war unbestrittener Stammspieler und wäre – vorab mit Blick auf die WM – mit Sicherheit zu ausreichend Spielpraxis gekommen. In Nürnberg hingegen ist alles neu: Trainer, Mannschaft sowie Umfeld. Und der Konkurrenzkampf ist gross: Um die vier Plätze in der Offensive kämpfen schon jetzt sieben Spieler. Drmic, so macht es den Anschein, ist dem schnellen Geld erlegen. Mit mehr Geduld und nach einer guten WM hätte er im kommenden Sommer zu einem grösseren Verein wechseln können als zum biederen Club aus dem Frankenland.

    Zuber: Fremde Moskauer Welt

    Im Gegensatz zu Drmic ist der 21-jährige Steven Zuber noch nicht A-Nationalspieler. Es zieht ihn auch nicht in die Bundesliga. Der Flügel steht vor dem Wechsel von GC zu ZSKA Moskau. Während seine alten Teamkollegen gestern in Niederhasli trainierten, absolvierte Zuber im Ausland die medizinischen Tests. Sein Wechsel nach Russland dürfte nächstens definitiv sein.

    Zubers Wechsel ist aus GC-Sicht nachvollziehbar. Die reichen osteuropäischen Clubs sind bereit, Ablösesummen deutlich über den westlichen Marktpreisen zu zahlen. GC wird durch den Verkauf maximal 4 Millionen Franken einnehmen, die Ablösesumme setzt sich wie bei Drmic zusammen aus einem fixen und einem variablen Teil.

    Die Grasshoppers hatten das Ziel, die Mannschaft zusammenzuhalten und weiterzuentwickeln. Sie kennen trotz jährlichen Millionendefiziten keinen Verkaufsdruck, weil die Owners mit ihren Zahlungen eine ausgeglichene Rechnung garantieren.

    Sportchef Dragan Rapic aber sagt: «Wenn das Angebot stimmt, wäre es falsch, a priori Nein zu sagen zu einem Transfer.» Bei Zuber stimmt das Angebot. Für den Club. Und für den Spieler, der beim Double-Gewinner aus Russland gegen eine Million Franken verdienen dürfte – fünfmal so viel wie bisher.

    Dafür ist Zuber bereit, ein hohes sportliches Risiko einzugehen. Moskau und ZSKA sind fremde Welten für ihn, sportlich, sprachlich, gesellschaftlich. Die Stadt kann ihre Einwohner verschlingen. Und der Club seine Spieler, gerade Spieler wie Zuber, der bei ZSKA nur einer unter vielen sein wird, ein Billigeinkauf auch noch. Kann er sich nicht schnell ins Team spielen, droht ihm wie Admir Mehmedi eine von Frust geprägte Rolle. Der ehemalige FCZStürmer verdient beim ukrainischen Spitzenclub Dynamo Kiew fürstlich, glücklich geworden ist er trotzdem nie. Das liegt nur an einem. Er sitzt vor allem auf der Bank.

    Zitat von snowcat


    sehe ich auch so. und für drmic kommt der wechsel definitiv ein jahr zu früh. aber nef für drmic ist durchaus ein gewinn. im sturm ist der fcz stark genug, auch ohne josip.

    he mushu, der club aus franken heisst nürnberg, nicht frankfurt... :floet:

    Hmmm; das hätte niemand gemerkt ...
    ;o)

    Und das mit Dirmic wäre für ihn schlechter, als für den Club, diese Meinung kann ich ebenfalls teilen ...

    Zitat von Champs-de-Mars

    Mmmh, passt mir gar nicht. Für Drmic kommt der Wechsel mindestens 1 Jahr zu früh und die in der Presse rumgereichten 2,5 Mio. sind viel zu wenig, wenn man sieht, wieviel sich Basel für einen Zoua auszahlen liess.

    Und zu Nef habe ich mich schon geäussert....

    Ich habe mich in der letzten Saison über unsere Defensive so oft genervt, dass ich ein Nef durchaus in Ordnung finde, ausser Benito (der ja auch auf der Abwanderungs-Gerüchte-Küchen-Seiten erscheint) genügte letzte Saison kaum einer. Und unter diesen Voraussetzungen weitermachen wie bisher fänd ich nicht angemessen.

    Zitat von snowcat


    die hauptwerbefläche (brustbereich) auf den shirts ist übrigens auch noch nicht verkauft für 2013/2014. trotzdem werden sie, gemäss canepa, nicht zu dumpingpreisen angeboten: "wir verschenken nichts, vorher spielen wir eine saison ohne brustwerbung." also scheint die not doch noch nicht so gross zu sein und ausserdem gibts wieder mal schöne leibchen! :cool:

    Für mich klingt das betrüblich und "freudlos". Schade. Ja nun, da müssen wir durch ...

    Und sobald ja Canepa nicht mehr will, wird wohl Stadler das ganze - schwer unter Wert - aufkaufen ...

    :blosswech: