Immer, wenn du glaubst, dass die Sonne nie mehr scheinen wird, kommt GC und vertreibt deine trüben Gedanken ... http://www.blick.ch/-id16478661.ht…m=blick_app_ios
Beiträge von Mushu
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[quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=133351#post133351']
Ernsthaft?
Du machst dir Sorgen mit Blick auf die Tabelle? Im Zusammenhang mit unserem FCZ?
Sachen gibts ...


nicht wirklich. aber der blick auf die tabelle ist schon ein spezieller...das vaduz derart aufdreht gegen ende saison, hatte wohl niemand auf der rechnung.
aber ich denke nicht, dass der fcz in die barrage kommt. und falls doch, wird er diese überstehen!

in meiner rechnung belegt der fcz am ende platz 7 mit 42 punkten. und das letzte spiel ist zu hause gegen vaduz. wir werden nicht 3x in serie gegen sie verlieren.
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[/quote]Mit etwas Enthusiasmus und Elan können wir doch schon fast wieder den direkten Abstieg anvisieren und deine erhofften "geilen Auswärtsspiele" wären noch früher Gewissheit, als befürchtet ...

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[quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=133351#post133351']
Ernsthaft?
Du machst dir Sorgen mit Blick auf die Tabelle? Im Zusammenhang mit unserem FCZ?
Sachen gibts ...


nicht wirklich. aber der blick auf die tabelle ist schon ein spezieller...das vaduz derart aufdreht gegen ende saison, hatte wohl niemand auf der rechnung.
aber ich denke nicht, dass der fcz in die barrage kommt. und falls doch, wird er diese überstehen!

in meiner rechnung belegt der fcz am ende platz 7 mit 42 punkten. und das letzte spiel ist zu hause gegen vaduz. wir werden nicht 3x in serie gegen sie verlieren.
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[/quote]Mit etwas Enthusiasmus und Elan können wir doch schon fast wieder den direkten Abstieg anvisieren und deine erhofften "geilen Auswärtsspiele" wären noch früher Gewissheit, als befürchtet ...

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Du wirst auch mit jedem Beitrag undifferenzierter. Aber das warst du ja im Grunde genommen schon immer.
Ich wollte ihn gerade in seiner Meinung unterstützen; habe ich gerade noch Glück gehabt ...

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puh, die tabelle sieht ja bedrohlich aus!
am besten holen wir einen 3-er gegen yb. hoffen wir auf den meisterkater und eine äusserst lasche einstellung der yb spieler... :roll:
Ernsthaft?
Du machst dir Sorgen mit Blick auf die Tabelle? Im Zusammenhang mit unserem FCZ?
Sachen gibts ...


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Und wenn‘s gegen Schluss 4:0 für uns steht, noch allen ein paar Fäuste ins Gesicht donnern!
Damit wir dann - zu Beginn der Halbfinals - mit einigen Gesperrten beschenkt würden ...

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Es könnte soweit kommen, dass die Ränge 1-4 der Quali draussen sind ...
Kannst du dir Hockey bis Februar schenken; absolut bedeutungslos, was in den 52 Spielen passiert ..,
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Kranke Typen bei lö welsch ...
Arg(er) wie(als) Genf zu besten Zeiten ...
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Neee;
Du hast eine eigenartige Interpretation von "Fussballromantik". Soviele B-Jahre hast du auch nicht (wirklich) erlebt.Kann darauf verzichten ...

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[quote='rouge+jaune-1939','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=133034#post133034']
das erstaunt mich halt schon... sogar in biel hat es nach gefühlten 10 jahren geklappt, eine anständige spielstätte,
sowohl für den fcb wie auch den ehcb zu bauen....
und auch in biel regiert die sp....das sollte doch in züri auch
möglich sein.... ?
[/quote]1 Schtadt; 1 Verein!!
Ist in ZH halt nicht so. Blockiert jegliche Entwicklung zur (nationaler Spitze).
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[quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=133029#post133029']
der canepa kann schon suchen....
das geld hat doch frau canepa einbezahlt, wenn ich mich nicht
täusche?

snowcat? bin verwirrt 🤣
schoso! macht aber keinen unterschied. dem käufer der aktien ist es nämlich wurscht oder bami goreng, wer sie ursprünglich bezahlt hat, also wem er das paket abkauft. hauptsache der preis stimmt!
investoren: ist halt so eine sache. ich glaube kaum, dass ein oder mehrere schweizer/zürcher investoren bereit sind, cillo das aktienpaket für 15-20 millionen abzukaufen und das budget jährlich auf 30-40 millionen zu erhöhen. und das müsste es schon sein, will man tatsächlich nachhaltig an der spitze mitspielen. schon gar nicht im letzi, wenn schon dann nur in einem reinen/eigenen fussballstadion mit anderen vermarktungsmöglichkeiten.
und ob ich es geil finden würde einen investor zu haben, welcher den clubnamen nicht kennt und so ausspricht, dass die ganze fussballschweiz darüber lacht, das team aus spielern besteht, welche nicht mal wissen in welcher stadt oder gar welchem land sie spielen, weil sie eh nur zwischengeparkt werden und man so jegliche identität die man mal hatte aufgibt. und zu guter letzt der einzige im club der noch züritütsch spricht der platzwart ist...

dann vielleicht doch noch 25 jahre canepa! auch wenn man mit portugiesen eher schweizer meister wird als mit kosovaren...ein verdammt hoher preis für einen titel!
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[/quote]Einen Schweizer/Zürcher Investor für einen Zürcher Verein wird es frühestens dann geben, wenn im Raum Zürich nur noch ein Profi-Verein aktiv ist ...
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Und die Schiris riskieren Verletzungen ...
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So wie die Lausanner sich aufführen, verdienen sie eine bittere Niederlage ...
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<p>Aber zum Thema...für Schlegel war es ein Abend zu vergessen 🙃 und für Waeber freue ich mich extrem 👍👍👍 habe mich von Anfang für ihn ausgesprochen und möchte das Jungtalent ungern mit Schlegel vergleichen 😎 ich bin schon extrem dankbar, dass Grönborg endlich über den Schatten Flüeler gesprungen ist....ENDLICH!!!<br>Wäre ich SC gewesen, wäre Ortio immer noch unsere Nummer 1!</p><p><br></p><p>Jetzt aber bitte jede Unterstützung für Ludo...auch wenn es einmal nicht perfekt läuft 😉</p>
Danke;
Pro Schlegel; hat(te) übrigens viel mit contra "hey Flüeler; der Meistergoali; chli meh Reschpäkt" zu tun; gäll Americano ...
Mir ist Schlegel, nach wie vor, lieber, als der Flüeler der letzten 4-5 Jahre; mittlerweile hat man das auch beim Staff erkannt.
Und wir werden ja sehen, wer von den beiden länger dabei ist und spielt; upps ...

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Unsere so direkt n die Playoffs? Das kommt nicht gut; die sind nicht bereit.
Die Pre-Playoff sind die Chance, um in den "Playoff-Modus" zu kommen. Am Liebsten gegen Bern, der Sieger eines Pre-Playoffs ZSC - Bern würde wohl Meister ...
Weiss aber nicht, ob das übehaupt noch möglich wäre ...
Aber eben, in diesem Zustand in die PO, wäre das rasche Ende wahrscheinlich (oder auch nicht) ...
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us de woz vom 01.04.2021
WM-BOYKOTT?
Schweigen ist keine Option mehr
Am Anfang stand ein norwegischer Exfussballprofi – jetzt breitet sich die Bewegung für einen Boykott der Fussball-WM 2022 in Katar rasant aus. Doch bringt so ein Boykott überhaupt etwas? Und wie verhält sich die Schweizer Nati, deren Hauptsponsor in Katar Milliardeninteressen verfolgt? Von Dinu Gautier und Jan Jirát
«Argentinien ist ein Land, in dem Ordnung herrscht. Ich habe keinen einzigen politischen Gefangenen gesehen.» Berti Vogts, Captain der deutschen Nationalmannschaft, nach der Fussball-WM in der Militärdiktatur, 1978.
Tom Hoglis fussballerische Sternstunde kam, als der norwegische Aussenverteidiger im Sommer 2011 auf den portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo traf: CR7 sah neunzig Minuten lang kaum einen Ball – und war sichtlich genervt.
Hoglis aktivistische Sternstunde ist jetzt gekommen: Auf seine Initiative hin begann sich der Fussballklub Tromsö IL, bei dem Hogli inzwischen als Funktionär arbeitet, beim norwegischen Fussballverband für einen Boykott der WM in Katar einzusetzen. Am Telefon erzählt Hogli von seinen Projekten mit benachteiligten Jugendlichen im hohen Norden: «Wir bringen Kindern über den Fussball Dinge wie Fairplay oder Teamwork bei. Und dann wird das wichtigste Fussballturnier der Welt in Katar veranstaltet, einem Land, in dem die Arbeiter praktisch keine Rechte haben und zu Tausenden auf den Baustellen sterben …»
Weitere norwegische Profiklubs haben sich inzwischen der Forderung Tromsös angeschlossen; der norwegische Fussballverband entscheidet im Juni, ob er seine Mannschaft im Fall einer Qualifikation vom Turnier zurückziehen wird. Auch die Nationalspieler beschäftigt das Thema. Beim Qualifikationsauftakt in Gibraltar letzte Woche trugen die Spieler bis zum Anpfiff T-Shirts, die Menschenrechte einforderten – «auf und neben dem Platz». Tags darauf tat es ihnen die deutsche Nationalmannschaft gleich.
Und auch der Druck der Fans steigt: In Deutschland rufen im Bündnis #BoycottQatar2022 organisierte Fanklubs genauso wie der Verband Pro Fans zum Boykott auf – eine erstaunlich populäre Forderung: Laut einer repräsentativen «Spiegel»-Umfrage befürworten etwa zwei Drittel der Befragten in Deutschland einen Boykott. «Wir werden von Zustimmung und Unterstützung geradezu überrollt», sagt Bernd Beyer von #BoycottQatar2022. Nahezu täglich würden sie Protestideen und -pläne von Fangruppierungen erreichen. «Ich bin mir sicher, dass sich der Druck auf die Fussballverbände noch deutlich erhöhen wird.» Sig Zelt von Pro Fans erklärt sich die Popularität des Aufrufs folgendermassen: «Die Verletzung von Menschenrechten steht in Katar direkt mit unserem Sport und der Ausrichtung des Turniers in Zusammenhang. Das nimmt uns allen wirklich die Lust daran, unser Nationalteam dort spielen zu sehen.»
Die Diskussion hat auch in Dänemark und den Niederlanden Fahrt aufgenommen. Die niederländische Gärtnerei Hendriks Graszoden weigert sich, Katars Stadien mit Rasen zu beliefern, nachdem im Februar der «Guardian» die Zahl von 6500 Toten auf Katars Baustellen seit Vergabe der WM vor zehn Jahren genannt hatte. Zahlreiche Fans gelangten an den niederländischen Fussballverband, der mit einem ziemlich scharf formulierten Communiqué reagierte: Man werde das Turnier zwar nicht boykottieren, sei aber schon immer gegen eine Austragung in Katar gewesen und werde alles daransetzen, dass eine solche Turniervergabe nie mehr geschehen werde.
Schweizer Zurückhaltung
Der Weltfussballverband Fifa ist in der Schweiz zu Hause – und fühlt sich hier pudelwohl. Der Verband darf trotz Milliardenumsätzen als Verein auftreten und profitiert dadurch von Steuerprivilegien. Und wenn die Bundesanwaltschaft wegen Korruption ermittelt, wird Fifa-Präsident Gianni Infantino auch mal zu einem informellen Meeting ins Berner Hotel Schweizerhof geladen – das dem katarischen Staatsfonds gehört.
Die Boykottdebatte ist im Schweizer Fussball noch bei weitem nicht so fortgeschritten wie in den nordischen Ländern. Josef Zindel, Präsident von Fanarbeit Schweiz: «Zurzeit ist uns keine breit angelegte Organisation von Boykottbefürwortern in der Schweizer Fanszene bekannt.» Man werde das Thema aber mit den lokalen Fanarbeitsstellen diskutieren und dann den Schweizerischen Fussballverband (SFV) mit allfälligen Forderungen konfrontieren.
Auch bei den Fussballklubs hält man sich Optionen offen: YB-Sprecher Albert Staudenmann verweist zwar in erster Linie auf den SFV, «der die Schweizer Interessen im internationalen Fussball wahrnimmt»; die Young Boys würden sich aber vorbehalten, «zu gegebener Zeit auf Missstände hinzuweisen». Protestaktionen seien «im Moment» jedoch keine geplant.
Für den SFV nimmt auf Anfrage Präsident Dominique Blanc schriftlich Stellung: Die Nati habe das Thema vor dem Auftakt zur WM-Qualifikation diskutiert und beschlossen, keine Aktion auf dem Feld durchzuführen. «Die Spieler und der Staff tragen aber die Haltung des SFV vollständig mit und unterstützen den Verband dabei, unseren Einfluss zum Schutz der Menschenrechte geltend zu machen.» Der SFV setze nicht auf Boykott, sondern auf Dialog: Mit der Fifa und mit Amnesty International hätten bereits Gespräche stattgefunden. «Die Organisation der WM kann zu Verbesserungen beitragen, da ein Land dem Licht der ganzen Welt ausgesetzt ist», schreibt Blanc. Der SFV-Präsident verweist auch darauf, dass sich Amnesty International nicht für einen Boykott ausspreche.
Drohendes PR-Desaster
Dass Amnesty International nicht zum Boykott aufruft, stimmt. Die Menschenrechtsorganisation spricht sich aber auch nicht dagegen aus. Auf Nachfrage heisst es aus der Amnesty-Zentrale in London, es sei an den Teams und Verbänden, den einzelnen Spielern und Fans, zu entscheiden, ob sie teilnehmen wollten. Lisa Salza von Amnesty International Schweiz erläutert: «Wir haben uns für den Dialog entschieden – wobei dieser natürlich nur im Wechselspiel mit öffentlichem Druck erfolgreich sein kann.» Es sei verständlich, dass manche Spieler und Fans sich nicht für die PR Katars einspannen lassen wollten und dieses Turnier boykottierten. «Gleichzeitig bietet so eine WM ein Zeitfenster, in dem Missstände, auf die wir schon seit Jahren hinweisen, eine ausserordentliche Aufmerksamkeit erhalten und konkrete Verbesserungen bewirkt werden können.» Katar habe sich wegen der internationalen Kritik gezwungen gesehen, ArbeitsmigrantInnen besser vor Ausbeutung zu schützen, wobei sich erst nach der WM zeigen werde, wie nachhaltig diese Reformen sind (vgl. «Gefangen in einem Kreislauf des Missbrauchs»).
Und sogar die Fifa habe in den letzten Jahren ein bisschen dazugelernt: «Es gab massiven Druck – von NGOs, aber auch durch WM-Sponsoren wie Coca-Cola oder Visa», sagt Salza. Der Verband könne Menschenrechtsfragen heute nicht mehr gänzlich ignorieren und habe sie für zukünftige WM-Vergaben zu einem Kriterium gemacht. «Noch vor zehn Jahren hat die Fifa jegliche Verantwortung für Menschenrechtsfragen weit von sich gewiesen», erinnert sich Salza.
«Amnesty International spielt hier im Rahmen einer Good-Cop-Bad-Cop-Strategie den Good Cop, der der katarischen Regierung und der Fifa einen Ausweg anbietet», sagt Volkswirtschaftsprofessor Sebastian Krautheim, der an der Universität Passau zu NGO-Kampagnen und deren Einfluss auf multinationale Konzerne forscht. Bei früheren Grossveranstaltungen im Sport sei es meist so gewesen, dass ein Turnier eher von Missständen im Austragungsland abgelenkt habe. «Das dürfte dieses Mal anders sein, weil die Vorwürfe schwer wiegen und untrennbar mit dem Event selbst verknüpft sind.»
Diese Ausgangslage biete NGOs starke Angriffspunkte: «Das Risiko eines PR-Desasters war selten so gross wie bei dieser WM», sagt Krautheim. Katars Regierung und die Fifa bräuchten Amnesty als Kronzeugin, um ein solches zu verhindern, was der NGO einen starken Hebel gebe, um Verbesserungen für die ArbeitsmigrantInnen zu erreichen. «Insofern ergänzen sich die Strategien: Je mehr Boykottaufrufe und Beinahe-Boykotte, desto einflussreicher wird Amnesty.» Käme es aber tatsächlich zu einem frühzeitigen breiten Boykott, würde das den Interessen der NGO eher schaden, meint Krautheim – weil damit auch der Hebel für konkrete Veränderungen wegfalle.
In Dänemark gab die Arbejdernes Landsbank jüngst bekannt, man werde zwar Sponsor des Nationalteams bleiben, wolle aber an der WM nicht in Erscheinung treten und auch keine VIP-Anlässe in Katar veranstalten. Casper Fischer Raavig, Initiator einer Boykottkampagne in Dänemark, hat bereits ein nächstes Ziel vor Augen: den Ausrüster Hummel. «Wir versuchen, ihn zu einer Reaktion zu bewegen, weil sich Hummel auch als ‹stolzer Sponsor der LGBTQ-Community› bezeichnet.» Angesichts der Verfolgung genau dieser Community in Katar sieht Fischer Raavig den Ausrüster in der Pflicht, die Zustände in Katar anzusprechen.
Der Fussballaktivist macht eine Mitverantwortung aber nicht nur bei den Verbänden und den Sponsoren aus – sondern auch bei den TV-Stationen, die das Turnier übertragen werden: «Denen werden wir als Nächstes Fragen stellen: Sind sie sich bewusst, dass das katarische Regime eine massive PR-Kampagne lancieren wird, sobald das Turnier startet? Und wie werden sie in der Berichterstattung damit umgehen?» Die WOZ hat Sponsoren der Fussballnati um Stellungnahmen zu den Zuständen in Katar gebeten und sie gefragt, ob sie sich ähnliche Schritte wie jene der Arbejdernes Landsbank vorstellen könnten. Die Reaktionen fallen durchs Band sehr verhalten aus – und gleichen sich stark: Während etwa der Hauptsponsor Credit Suisse der Nati eine «erfolgreiche Qualifikation» wünscht, drückt ihr das Uhrenunternehmen Carl F. Bucherer «die Daumen». Die Swiss begrüsst den «Weg des Dialogs», den der SFV eingeschlagen habe, während Carl F. Bucherer bezüglich Katar selber «in ständigem Dialog» mit dem SFV stehe. Auch die Credit Suisse weist auf den «engen Austausch mit dem SFV hin», vermeidet es in ihrer Stellungnahme aber gänzlich, auch nur das Wort «Katar» zu benützen – von Menschenrechten ganz zu schweigen.
Credit Suisse und der Staatsfonds
Die Zurückhaltung der Grossbank erstaunt kaum: Die Credit Suisse sponsert neben der Fussballnati auch deren Spiele im Schweizer Fernsehen SRF – was aus journalistischer Perspektive fürs Fernsehen heikel werden könnte, sollte sich die Nati für die WM qualifizieren. Die Bank verfolgt nämlich in Katar handfeste Businessinteressen: Sie ist eng mit dem katarischen Staatsfonds verbandelt. Schon länger betreiben die beiden Akteure zusammen das Anlagevehikel Aventicum Capital Management, das im Vorfeld der Fussball-WM in Infrastrukturprojekte in Katar investiert, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete.
Im Herbst gaben die beiden Akteure eine weitere «strategische Partnerschaft» bekannt. Künftig werde man über eine gemeinsame Plattform Firmenkredite in der Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar vergeben. Der etwa 300 Milliarden US-Dollar schwere katarische Staatsfonds ist der grösste Aktionär der CS, hält direkt gut fünf Prozent der Aktien; zusammen mit indirekten Beteiligungen soll er sogar rund ein Fünftel der Grossbank kontrollieren.
Hoch in Norwegens Norden freut sich Tom Hogli derweil darüber, dass sich zurzeit so viele Menschen mit dem Thema beschäftigen. «Mein Ziel bleibt es, dass sich alle Klubs, die Verbände und letztlich auch die Sponsoren öffentlich zu den Vorkommnissen in Katar äussern und erklären müssen.» Schweigen oder Wegschauen dürfe künftig keine Option mehr sein: «Es steht nichts weniger als die Glaubwürdigkeit unseres Sports auf dem Spiel, die Zukunft des Fussballs», so der Exnationalspieler.
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Ganz ehrlich?
Können WM, EM, CL und die anderen, auf China und Scheichs ausgerichtete Produkte überhaupt noch faszinieren?
Ich gehe lieber in Wallisellen das "erfolgreiche A+" und die weniger erfolgreiche 1. Mannschaft schauen, als dass ich Kanäle suche, wo ich ein Spiel der erwähnten Wettbewerbe suche; den zahlen will ich dafür nicht.
Gönne und wünsche der FIFA und UEFA, dass diese "das Loch" runter gehen. Ist nur noch elitäres Geldmachen und soll ja noch weiter ausgebaut werden.
Wünsche denen jeden Misserfolg in der Welt ...
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[quote='Larry','https://forum.zscfans.ch/thread/2717-pre-playoffs-wir-kommen/?postID=132418#post132418']
https://www.watson.ch/sport/eismeist…ssion_211908554
[/quote]Es wird gespielt, solange 12 Spiele und 1 Torhüter verfügbar sind.
Spannend; und es gibt sicher keinen "Zufallmeister ..." 😉
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wie schon erwähnt, ein sehr sympathischer zeitgenosse! aber ob das reicht um schalke in den nächsten 2-3 saisons, nachhaltig, in die 1. buli zu führen?

Ob da überhaupt jemand reicht? Oder ist das nicht eher eine "Mission impossible"; sofern nicht irgendwo der ganz reiche Onkel aus Amerika (oder China) auftaucht, der bereit ist, sein Portemonnaie gewaltig zu öffnen und ganz viele Batzeli zu verlochen?
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[quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/1282-fussball-allgemein/?postID=132263#post132263']
ich fand ja die degens schon immer komplette vollpfosten. was aber der david jetzt ablässt, schlägt ziemlich viel bisher gesehenes im fussball!
Der Klub widerspricht Degen: Übernahme-Chaos im FCB-Machtkampf perfekt!
https://www.blick.ch/-id16427906.ht…m=blick_app_ios
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[/quote]Der scheint vertraglich gute "Karten" zu haben. Auf jeden Fall hat ein Gericht dem VR verboten, derzeit eine gewollte Verkaufshandlung zu vollziehen. An DD scheint der VR nicht einfach voebei zu kommen.
Ich finde das gut! Noch besser wäre nur, er hätte GC gekauft ...

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