Beiträge von Mushu

    Zitat von Der Weise

    Egal wer bietet, es gibt keine 35 Mio mehr! Und UPC kann es sich schlicht nicht mehr leisten!
    Die Vereine lassen sich nur ungerne vorschreiben wann und wie sie zu spielen haben!

    UPC wird (fast) sicher die Rechte nicht mehr kaufen/bekommen/wollen. Die Gerüchte sind kräftig, dass mySports (mit den heutigen Rechten) verkauft werden soll ...

    Oder anderer Ansatz. Gespräch mit einem Chefarzt eines Kantonsspitals (bin in einem Krisenteam, das Entscheidungen treffen muss).

    "Wir wollen das mit Gesundem Menschenberstand handhaben. "

    "Gesunder Menschenverstand? Vergiss das! Gesunder Menschenverstand setzt "Erfahrung" voraus. Wir haben keinerlei Erfahrungen mit dem Umgang mit diesem Virus ...".

    Sie (er, sein Team, alle) haben derzeit 14 Stundentage. Und es sind ja noch gar nicht viele krank; und noch weniger haben Probleme ...

    Leute! Wacht auf! Seit sorgsam! Wir haben ein Problem!!!

    Zitat von Rangersfan

    Experten sind sich immer mehr einig dass die grosse Mehrheit der Erkrankten keine Hospitalisierung braucht sondern einfach zu Hause bleiben kann.

    Das ist definiiv so. Trotzdem gibt es derzeit Berechnungen, Befürchtungen, dass 20'000 bis 30'000 Menschen alleine in der Schweiz sterben werden ...

    Ersxhreckende Zahlen, gelle? Auch wenn weit über 9 Mio überleben werden ...


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    Zitat von Larry

    Ja habe Tix für den 30.3. Falls die Cats die PO's schaffen wären erst Spiel 3 und 4 hier, das wird knapp mit meiner Rückkehr (15.4). Werde aber ev. Spiel 1 oder 2 in Tampa gucken gehen.

    Wenn sie dann spielen ...

    Wünsche dir eine gute Zeit und eine gesunde Rückkehr (wenn du dann reisen darfst ...

    Gegenwärtig geht das Gerücht um, dass der Bund unmittelbar vor der Schliessung der Grenzen zu Italien steht. Was das bedeutet? Und was in der USA noch abgehen wird ... [emoji2369]

    Schwierige Zeiten.

    Zitat von Rangersfan

    Ich gebe auf, das ist mein letztes Post ueber diese Sache. Es geht mir nicht um dieses Spiel, den Melitta Mann oder Reisebueros. Es geht um das Big Picture.

    Der Bundesrat hat heute gesagt dass eine Schliessung der Grenze keinen Sinn macht da der Virus omni-present ist. Aus dem genau gleichen Grund macht es auch keinen Sinn Fussball oder Eishockey Spiele zu verbieten.

    Doch, das macht Sinn. Heute ist nicht mehr die Frage, ob sich (zu) viele anstecken, oder nicht. Es werden sehr viele krank. Die Spitäler/Ärzte gehen jetzt schon am Anschlag. Und wenn nun zuviele in kurzer Zeit krank werden, wird das Gesundheitssystem nicht mehr in der Lage sein, allen zu helfen, welche Hilfe brauchen.

    Was dann passiert ist wohl dir auch klar (die Mortalität ist grundsätzlich schon hoch) ...

    Daher wird alles versucht, dass die Spitze der Anzahl gleichzeitig Erkrankter möglichst tief bleibt. Und daher der Versuch, Grossansammlungen zu minimieren.

    ABO+ Montag 09. März 2020 19:54
    Ein kurzer Appell an die Corona-Zweifler

    Die politische Reaktion auf das Virus sei «es huere Gschiss», finden Kritiker. Warum sie falsch liegen – und Menschenleben gefährden.

    Kommentar von Mario Stäuble

    Es gibt sie, die Corona-Skeptiker. Sie sind nicht wenige. Man findet sie in den Kommentarspalten der Onlinemedien, man hört ihre Diskussionen im S-Bahn-Abteil nebenan. Alles nur ein Hype. Aufgebauscht. Mediendrama. «Hört endlich mit diesem Theater auf! Es huere Gschiss, sorry!», schreibt einer zum jüngsten Lagerapport von SVP-Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli auf deren Facebook-Seite.

    Sorry zurück, liebe Kommentierer, aber ihr liegt falsch.

    Der Gedankengang ist zwar verständlich. Ich kenne auch niemanden persönlich, der am Virus erkrankt ist. Im Strassenverkehr sterben mehr Leute als durch Corona. Sogar beim Skifahren! Und deswegen soll ich mir meinen Alltag einschränken lassen? Nicht mehr ans Fussballspiel? Die Frühlingsferien nach Italien soll ich streichen?

    Es gibt viele Gründe für diese Haltung. Erstens ist das Virus unsichtbar. Während einer Pandemie brennen keine Wälder – was man in den Medien sieht, sind die Bilder der Reaktion auf die Gefahr: Mediziner in Schutzanzügen, ein entvölkertes Venedig. Irgendwie unheimlich, aber auch irgendwie unkonkret.

    Zweitens ist die Schwere der Bedrohung ungewiss. Die Fachleute denken in Szenarien. Im leichtesten Fall sterben in der Schweiz einige wenige Personen, im schlimmsten Fall Zehntausende. Wie es herauskommen wird? Weiss niemand.

    Das Problem ist also: Ich muss mir einen Eingriff in meine persönliche Freiheit gefallen lassen, um die Gefahr für die Sicherheit aller in den Griff zu bekommen.

    Was kompliziert klingt, prägt schon heute unseren Alltag. Innerorts fährt man Tempo 50, weil ansonsten die Zahl der Verkehrstoten rapide ansteigt. Ans Steuer mit über 0,5 Promille: verboten, weil zu riskant.

    Die Corona-Erkrankung ist ein neues Phänomen, also sind auch die Regeln zur Bekämpfung neu. Es gibt aber Forscher, die ein Berufsleben lang nichts anderes getan haben, als sich exakt mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Und ihre Alltagsrezepte sind erstaunlich simpel: Hände waschen, Hände schütteln vermeiden, Abstand halten, in die Armbeuge husten, bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.

    Es wird noch Wochen oder Monate dauern, bis wir wissen, wie schlimm die Epidemie tatsächlich sein wird. Können wir uns, liebe Skeptikerin, lieber Skeptiker, in der Zwischenzeit darauf einigen, die Empfehlungen der Ärzte einzuhalten?

    Denn warten kann Menschenleben kosten.

    Meinst du?

    9 Mio Menschen in der Schweiz; bei 80 % verläuft alles problemlos. Das heisst; 1'800'000 Menschen in der Schweiz brauchen Hilfe. Wie soll das gemeistert werden, ohne dass mit viel Kraft versucht wird, die "Problemquote" tiefer zu halten?

    Für dein Gastland noch eine viel existenziellere Frage ...

    Zitat von snowcat


    bin zu lange auf der welt um noch so romantische vorstellungen zu haben, sprich: natürlich glaube ich auch nicht daran! die leute ändern sich erfahrungsgemäss erst dann, wenn es nicht mehr anders geht. aber diesen virus wird man früher oder später in den griff bekommen. also gehts auch (wieder) anders. die globalisierung kann auch trump nicht mehr rückgängig machen. obwohl ich bei dieser idee, sogar teilweise bei ihm bin.

    aber ich finde es jeweils interessant, zu allen möglichen themen, die unterschiedlichsten meinungen zu lesen. politisch gesprochen, die meinungen rechts und links der politskala.


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Was sind "die Leute"?

    Jedes einzelne Individium?
    Die Mehrheit?
    Die Minderheit?

    Ich, für mich stelle fest, dass "die Leute" "im Allgemeinen" plus/minus in Ordnung sind. Wobei es schon erschreckend viele Idioten gibt ...

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Man muss aber davon ausgehen, dass sie Krankheitsazahlen bis Juni steigend sein werden.

    Irgendwann wird man die "Kontrolle" verlieren. Bin gespannt, wieviel man dann noch "steuern" will, und wieviel man einfach "laufen lassen" wird.

    Heute nochmals von einem TV-Arzt gehört. Die Bereitstellung eines Impfstoffes wird mindestens 2 Jahre dauern.

    Womit wir wieder im Bereich der Spanischen Grippe von 1918-1920 sind. Mit allen veränderten Voraussetzungen (positiv wie negativ) ...

    Einfach Rechnung:

    2 Personen sind erkrankt und stecken innert Wochenfrist zwei (nur) weitere an (die Krankheit bricht erst 3-14 Tage nach Ansteckung aus ...).

    Und diese vier machen das selbe. Usw. Usw. Kann jeder selber die Zahlen eruieren.

    Und noch erwas. Es ist kein "Grippevirus"; es ist ein neuer Virus. Schutz dagegen: 0. Leute, die Infolge Erkrankung imun sind: wenige.

    Die spanische Grippe seinerzeit wütete zwei Jahre (1918-1920). Die Mobilität war ganz anders.

    Sprechen wir in ein paar Wochen darüber, wieviel Panikmache dahinter steckt(e).

    Eine erste Spitze sollte im Juni erreicht sein, bevor dann die Zahlen zurückgehen. Der Virus holt dann aber nur Anlauf für den Herbst. Ab Oktober sollen es dann wieder andere Zahlen werden.

    Apropos Schutz: die Erarbeitung eines neuen, erprobten ind zugelassenen Impfstoffes gehe in der Regel 6-8 Jahre. Kann/Wird sein, dass das - unter Umgehung gewisser Standards- beschleunigt werden kann.

    Aber da haben wir ja noch die Impfgegner, die ihre Kinder erstarken sehen, wenn sie die Krankheit durchmachen. Bin ja gespannt, obs dann noch Grippepartys gibt (analog der Kinderkrankheiten).

    Bin übrigens überhaupt nicht im Panikmodus. Aber das kommt wohl wesentlich dicker, als noch viele wahrhaben wollen.

    Aber in 3 Monaten wissen wir mehr ...

    ABO+ Dienstag 03. März 2020 21:45
    «Das Virus wird über die nächsten Jahre mit uns bleiben»
    Erst ein Impfstoff gegen das Coronavirus werde uns die Normalität zurückbringen, sagt der digitale Epidemiologe Marcel Salathé von der ETH Lausanne.

    Fast alle in der Schweiz diagnostizierten Corona-Patienten haben sich in Norditalien angesteckt. Dort sind aber nur gut 2000 Fälle insgesamt bekannt. Wie kann das sein?
    Man muss sich bewusst sein, dass solche Zahlen immer zu tief liegen. Man sieht nur das, was man messen kann. Und ich weiss nicht, wie es um die Messkapazität in Italien steht. In den USA wurde sehr wenig gemessen, und dann plötzlich, quasi über Nacht, gab es hunderte von Fällen. Die waren natürlich alle schon vorher dort. In Italien ist es vermutlich ähnlich, daher ist die tatsächliche Anzahl der Fälle sicher um einiges höher.

    Bislang starben in Italien mehr als 50 Menschen an Covid-19. Wenn man von einer Sterberate von einem halben bis einem Prozent ausgeht, dann müssten aber nicht 2000, sondern zwischen 5000 und 10’000 Fälle Personen infiziert sein.
    Davon muss man ausgehen. Selbst wenn ein Land wie Italien jetzt sämtliche Neuansteckungen verhindern könnte, würde es noch mehr Todesfälle geben, weil es unter den Infizierten solche gibt, die daran sterben werden. Es ist aber schon schwierig, aus solchen offiziellen Zahlen Rückschlüsse zu ziehen.

    Gilt das generell?
    Nicht unbedingt. Wenn man wie im Falle des Iran zuerst von zwei Todesfällen hört, dann kann man schon Rückschlüsse machen. Die Verstorbenen müssen drei bis vier Wochen infiziert gewesen sein, was bedeutet, dass es bereits sehr viele Infizierte geben muss.

    Kann man berechnen, wann die Epidemie in Italien ihren Anfang nahm?
    Grundsätzlich kann man das schon, vor allem auch dank genomischen Informationen des Virus. In Italien hat man das, so viel ich weiss, noch nicht. In den USA hingegen hat man diese Informationen für den Ausbruch im Staat Washington und daraus konnte man rückschliessen, dass die Übertragung seit etwa sechs Wochen am Laufen ist, ohne dass es jemand bemerkt hat.

    Im Tessin gab es dafür bis gestern nur einen Fall, mittlerweile sind es drei. Das scheint eher wenig.
    Es ist möglich, dass man noch nicht alle Ansteckungen kennt. Zudem scheint man in der Schweiz die Situation noch nicht überall richtig ernst zu nehmen.

    Sie haben den Iran als Problemland erwähnt, ein anderes ist Indonesien, das erst zwei Fälle vermeldet hat.
    Ja, was die Anzahl der Fälle betrifft in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen, da werden wir alle noch auf die Welt kommen. Die Gesundheitssysteme in diesen Ländern sind einfach nicht in der Lage, das Ausmass der Epidemie zu messen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich die Zahlen auf sämtlichen Kontinenten massiv erhöhen werden. Alles Andere würde an ein Wunder grenzen.

    Umgekehrt hat Singapur die Epidemie ziemlich gut in den Griff bekommen. Was haben sie dort richtig gemacht?
    Erstens ist Singapur ein kleines, geografisch abgeschottetes Land, wo man alles gut kontrollieren kann. Zweitens haben sie schnell reagiert. Und drittens hat die Regierung von Anfang an klar kommuniziert. Singapur ist ein Paradebeispiel für Transparenz, alle Fälle lassen sich online einsehen. Davon können wir viel lernen.

    Was läuft bei uns nicht gut?
    Grundsätzlich müssen wir besser kommunizieren, das gilt für alle, für uns Wissenschaftler und die Behörden. Es braucht jetzt vor allem Leadership, um den Menschen klarzumachen, was auf uns zukommen wird.

    Sie selber gehen von einer Sterberate von etwa einem Prozent aus, ihr Kollege Christian Drosten von der Charité in Berlin dagegen spricht von 0,3 bis 0,7 Prozent.
    Sollte sich später herausstellen, dass die Sterberate für ein gutes Gesundheitssystem, wie wir es in der Schweiz haben, tatsächlich bei 0,5 Prozent liegt, dann bin ich noch so froh! An der Tatsache ändert das aber nichts, dass dies um rund einen Faktor zehn schlimmer ist als eine Grippe.

    Sie machen sich Sorgen?
    Ja, aber noch mehr Sorgen als die Sterblichkeit bereiten mir die 20 Prozent schweren bis kritischen Fälle. Nehmen wir mal an, dass sich zehn Prozent der Bevölkerung in der Schweiz mit Sars-CoV-2 infiziert und davon entwickeln fünf Prozent einen kritischen Krankheitsverlauf, das sind dann über 40’000 Menschen. Wir haben aber weniger als 40’000 Spitalbetten. Wenn wir die Epidemie nun einfach ohne Massnahmen durchgehen lassen, führt das zum Kollaps des Gesundheitssystem. Daher müssen wir alle dazu beitragen, dem Virus das Leben so schwer wie möglich zu machen. So entlasten wir das System und gewinnen Zeit, die wir nutzen müssen, um einen Impfstoff oder ein Medikament zu entwickeln. Bis es soweit ist, müssen wir uns auf ein spezielles Jahr einstellen.

    China hat die Epidemie offenbar im Griff, die Zahlen der neu Infizierten sinken, der Peak ist überschritten. Kann man schon abschätzen, wann in der Schweiz der Höhepunkt der Epidemie erreicht sein wird?
    Hier ist es ganz wichtig zu verstehen, dass der sogenannte Peak in China vollkommen künstlich ist. Das kann man nicht mit der saisonalen Grippe vergleichen, die innert Wochen wieder zurückgeht. Beim Coronavirus ist das überhaupt nicht der Fall. Der beobachtete Rückgang ist die direkte Konsequenz der drastischen Massnahmen, die China ergriffen hat. Sobald sie das lockern, werden die Zahlen wieder hoch gehen. Wir werden ähnliche Dinge machen müssen, wenn wir unser Gesundheitssystem nicht überlasten wollen.

    Können Sie schon sagen, was noch auf uns zukommen wird?
    Die meisten Epidemiologen gehen davon aus, dass das Virus langfristig bei uns bleiben wird. Sars-CoV-2 wird sich in der menschlichen Population etablieren und über die nächsten Jahre mit uns bleiben. Die Hoffnung ist, dass uns die relativ hohe Sterblichkeit und die vielen nicht milden Verläufe nur jetzt in der ersten Phase beschäftigen. Solange es keinen Impfstoff gibt, muss man schon davon ausgehen, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung infiziert.

    Ein Impfstoff ist wohl frühestens Mitte 2021 in Sicht. So lange wird uns das Virus also noch beschäftigen?
    Da bin ich ein wenig optimistischer. Mich würde es erstaunen, wenn man nicht bis Ende Jahr einen Impfstoff hätte. Dann wäre nächstes Jahr die Situation ­wieder normal. In den nächsten sechs Monaten müssen wir das Coronavirus aber mit nichtpharmazeutischen Massnahmen managen. Das wird eine Herausforderung!

    Werden die jetzt angeordneten Massnahmen also bis in den Herbst aufrechterhalten?
    Ja, bis ein Impfstoff kommt. Vielleicht können wir die Dynamik aber abbremsen, weil die Leute jetzt schon zu Hause bleiben und Social Distancing machen. Dementsprechend würde die Epi­demie in der Schweiz dann viel langsamer verlaufen, und es brauchte gar keine zusätzlichen drastischen Massnahmen. Das wäre der Idealfall. Aber man sollte sich zumindest psychologisch darauf vorbereiten, dass es ein aussergewöhnliches Jahr wird mit weniger Meetings, weniger Reisen und mehr Homeoffice. Das ist unvermeidbar.

    Werden wir langfristig mit Sars-CoV-2 leben müssen wie mit der Grippe? Oder wird das Virus wieder verschwinden wie Sars?
    Sars wurde konsequent ausgerottet, weil sämtliche Übertragungsketten unterbrochen wurden. Diesen Luxus haben wir mit Sars-CoV-2 nicht, höchstwahrscheinlich, weil auch milde Fälle infektiös sind. Es ist fast nicht anders denkbar, als dass das Virus über viele, viele Jahre mit uns bleiben wird. Ausser wir finden einen hoch effizienten Impfstoff, wie etwa jener gegen Masern. Sehen Sie auch positive Aspekte der aktuellen Pandemie? Direkt sehe ich nichts Positives. Hätte ich einen Hebel, ich würde ihn sofort umlegen. Indirekt sehe ich aber viele mögliche positive Konsequenzen. Zum einen gibt es eine Verschnaufpause, was die Klimagase betrifft. Dann könnte uns die Erfahrung in die digitale Zukunft kicken, so dass man künftig mehr von zuhause aus arbeitet. In solchen Dingen sehe ich einen potenziellen Lernprozess. Ich mache mir auch grosse Hoffnung, dass das Bewusstsein für Pandemien steigt, und dass man dementsprechend die Systeme anpasst. Wir müssen daraus lernen.

    Zitat von Larry

    Ich stelle gar nichts dar! Sind Fakten! Wer krank wird und nicht zur Risikogruppe gehört wird wieder gesund, wie bei einer normalen Grippe. Gefahr besteht nur für die Risikogruppe, die müsste man schützen! Absagen von Freizeitaktivitäten wie es jetzt passier ist m.E. total übertrieben¨und sorgt für immensen Schaden! Meine Meinung!

    Einfach nochmals Zahlen:

    Wir haben Weltweit (!) 92'000 Kranke (davon 48190 bereits wieder gesund!), und 3131 Tote!

    Von Spanischer Grippe sind wir Lichtjahre entfernt!

    Von 7,7 Milliarden Leuten sind 92'000 angesteckt worden, wir bewegen uns im 0,0...Bereich!

    Larry; der Virus ist 2 Monate alt. Lass uns über soche Zahlen im Juni, oder Oktober nochmals sprechen!

    Bei der "Spanischen Grippe" sprechen wir von einem Zeitraum zwischen 1918 und 1920.

    Damals waren es 30 Mio.
    Die Mobilität sieht heute ganz anders aus (wie - glücklicherweise) - auch die medizinische Potenz.

    Zitat von rouge+jaune-1939

    die gefahr am corona-virus zu sterben, ist auf jeden fall höher einzuschätzen, als in florida beim golfspielen von einem krokodil tödlich angefallen zu werden :winke:

    Dem ist so ... [emoji6]

    Worst-Case; 99.6 % der Weltbevölkerung überlebt. Hurra!

    In absoluten Zahlen:
    31 Millionen Menschen werden sterben. Krank werden sehr, sehr viel mehr!!!

    Aber vielleicht gelingt ja, durch geeignete Massnahmen, statt nichts tun ...

    Zitat von Larry

    https://www.watson.ch/schweiz/wissen…-killen-koennte

    Panik ist total fehl am Platz. Das Virus ist eigentlich nur für ältere Menschen gefährlich, für Gruftis wie mich. Jüngere Leute, die positiv getestet werden, müssen einfach zu Hause bleiben. Und können Netflix à gogo schauen. Kinder sind eigentlich überhaupt nicht gefährdet. Der Coronavirus ist kein Todesurteil wie AIDS in den 1980er-Jahren, als es noch keine Medikamente dagegen gab. Wer gesund ist, überlebt das Virus. Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine starke Erkältung. Das Problem momentan ist vielmehr, dass die Menschen wegen dem kleinsten Halsweh zum Hausarzt rennen und so andere Leute gefährden.

    Ich denke der Mann weiss wovon er spricht. Ich sehe für den Sport die Gefahr von einer Überreaktion wie wir sie jetzt schon haben und somit von enormem finanziellem Schaden! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Schwierige(re)s Problem und eben nicht so einfach handzuhaben. Was du auch machsts, es ist falsch.

    Facts:

    - Es ist nicht ein abgewandeltes, bekanntes Virus, gegen das man verhältnismässig "einfach" und "effektiv" vorgehen kann (wie das jährliche vorkommende, geänderte Grippevirus)

    - die Entwicklung eines Impfstoffes für ein neues "Basis-Virus" dauerte bisher 6-8 Jahre

    - die Mortalität ist wesentlich höher, als bei bekannten Grippeviren (Faktor 10; glaube ich)

    Da es keinen Schutz gibt, versucht man, der Ausbreitung entgegen zu wirken( wohl eher ein hoffnungsloses Unterfangen. Aber wenn man es nicht versucht ...

    Beim (anzunehmenden) Scheitern werden sehr viel mehr Menschen sterben, aks bei der spanischen Grippe anfangs der 1900-Jahre. Immer noch nicht viel, in Verhältnisse zur Wletbevölkerung. Aber trotzdem; eine zweistellige Millionenzahl weltweit, kombiniert von Millionen von Mannstunden Arbeitsausfall sind wirtschaftlich, zwischenmenschlich schon noch beängstigendend; weltweit.

    Auch wenn eine 99%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass du nicht stirbst (die Wahrscheinlichkeit, dass du erkrankst und als Wirtschaftsfaktor ausfällst, ist aber markant grösser! OK "Wirtschaftsfaktor" kannst du persönlich hinterfragen ... [emoji56][emoji16]).

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    die Lage ist nicht einfach umd eigentlich recht beängstigend; gesamtheitlich gesehen ...

    Bist du auf Teneriffa, im Hotelzimmer, mit 440 weiteren "Gästen"? Und das noch bis min. 10 März und bekommst Fresspäcken?

    Oder auf einem Kreuzfahrtschiff in einer Innenkabine?

    Es ist mühsam, was läuft. Und (wohl auch aus wirtschaftlichen Gründen) in weiten Zügen willkürlich. Aber alles in allem wohl noch "moderat". Aber das wird sich leider wohl noch ändern.

    Mühsam ist, wie gewisse "weitere Organisationen" reagiert haben. Dass der SFV sämtliche Spiele bis auf F-Junioreneben abgesagt hat, schweizweit, finde ich jetzt schon abartig.

    Bin ja mal geschpannt, was im Land der weltbesten Gesundheitsversorgung nun abgehen wird, nachdem die ersten toten beklagt werden. Welch hervorragende, unerreicht kluhe Entscheide wird wohl der Choleriker beschliessen? Mal schauen, wann du wieder Schweizer Boden berühren darfst ... [emoji6]

    Zitat von Larry

    Scho dusse gsi! Fensterfront isch offe! Morn Golf am Morge, wird echli frisch aber ich wott nöd jammere! :mrgreen:

    Also LugaNO! Sölled cho! :lugano:

    ZSC: :applaus: :cool: :geil: :welle: :zsc:

    Also gäge Lugano hämmer nöd e soooo e tolli Bilanz i dere Saison. Uf die ganz liecht Schultere sött mer die nöd neh ...

    Zitat von snowcat


    ui, nein, gibt nicht wenige, welche seit 1998 gar nicht mehr oder nur am anfang noch regelmässig in der halle waren. aber spätestens seit mitte 00-er jahren zu reinen modefans und playofftouristen moutiert sind. klar, spreche ich hier hauptsächlich für mich, bin aber nicht der einzige! und das publikum das seither angezogen wurde ist definitiv aus einem anderen holz geschnitzt als das zsc publikum der 70-90-er jahre! was jetzt keine wertung bezüglich „besser“ oder „schlechter“ sein soll! höchstens eine in „lauter/stimmungsvoller“ und „leiser“...

    ABER: meine idee ist tatsächlich eine sk in der neuen halle. mind. das erste jahr um mir das ganze mal anzusehen. ausserdem steht dann die halle endlich in zürich! wer in zürich nord hockey sehen will, für den gibts ja chloote! :mrgreen:


    Ohh; das könnte eng werden. Ich habe heute zB. 2 Saisonkarten (fast) nur aus dem Grund, weil ich in der neuen Halle dabei sein will und schauen, ib es mich anspricht.

    Könnte durchaus sein, dass es dann keine SK für erstmalige Käufer gibt ...

    Zitat von Larry

    Ja, und zwar: Er chunt gar kei Offerte über!

    Er hat aber vor allem wegen seiner US Vorgeschichte schon Chancen und ein Titel in der Schweiz würde da auch helfen.....

    Das wär natürli s'Bescht. Er hät aber offebar au scho "s'Gäld" hinter anderi Wert gschtellt ...

    Irgendwie en Lotto-Sächser?!?

    Äxtra-Käseli öffne und punkte:
    - sicher riich werde, statt evtl. schweineriich
    - hohi Läbensqualität
    - churzi Wäg, vill Läbensqualität
    - grossi Sicherheit, meh (oder vill) Ziit näbed em Job
    - glücklichi Frau (unbezahlbar)
    - Schwede en Churztrip
    - Chance, dass de Bart näbed de Liibli hochzoge wird und nie meh en Trainer en Bart träge dörf

    Also für mich würd nümme vill fehle, und d'NHL chönt mich mal ...