Beiträge von Mushu

    Zitat von Larry

    Sanggalle olé! Die zeigen was möglich wäre (für den FCZ), was möglich ist (in SG)! Habe das ja Hüppi/Sutter nicht wirklich zugetraut, aber Chapeau! Hütte ausverkauft, stehen auf dem 1. Platz und könnten Meister werden! Weiter so!

    Zum Glück haben die kein 18'000er-Stadion gebaut! So schnell kann es gehen; sogar in SG (die hätten wohl auch schon gerne mehr als 19'500 ...).

    In ZH natürlich unmöglich. Da ist ein 18'000er Stadion schon fast zu gross.

    Trostlos!

    (Natürlich hat ZH diese Potential auch!! 100%ig. Und wenns so ist; will Vanepa zurück in den Letzi. Der ist nähmlich spitze und ohne Umzug geht es unmöglich weiter vorwärts! Der FCZ kann ja nichts dafür, dass die Stadt ZH so völlig perpektivenlos ein viel zu kleines Stadion bauen konnte! Jede Wette ...)

    NZZ online bringt es auf den Punkt:

    «Wir haben keine Chance, und genau das ist unsere Chance», sagte der FCZ-Trainer auf die Frage, mit welchen Aussichten seine Mannschaft am kommenden Samstag in Bern gegen die Young Boys antreten werde. Magnins philosophische Kapriole wirkte wie die Volte eines Galgen-Humoristen, der sich mit Gleichmut die Enttäuschung auszureden versucht.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Nicht mal Xamax schlagen wir, was für ein Bankrotterklärung für den Staff und das Team. War zum Glück nicht am Spiel, aber was man darüber liest tönt nach Trauerspiel vor einer Saisonminuskulisse.


    Was soll jetzt dieses Geunke? Kein Sachverstand auf hier?.

    Da gelingt es dem Team und dem Trainer die Punktezahl aus vier Spielen in einem zu verdoppeln! He, das heisst plus 100 % in einem Spiel! Zeigt mir ein Team/ein Trainer der das sonst geschafft hat. Gibt keinen!!

    Statt stets zu jammern wäre etwas mehr Sachverstand angezeigt. Zum Glück hat das unser Präsi. Ich gehe davon aus, dass da morgen - zumindest für den Trainer - eine Sonderprämie ansteht. Weiter so!!

    (Ironie off)

    Zitat von Larry

    Wie immer: Je weniger hier geschrieben wird um so besser läuft es! :mrgreen:


    Ok; dann schreibe ich mal.

    Grundsätzlich sind wir ganz gut unterwegs. Gestern hatte ich nach 30 Minuten das Gefühl, die können noch stundenlang spielen, das gibt keine Tore. Für Ambri eher bitter; waren eigentlich gut unterwegs. Wohl wie so oft. Gut gespielt; nichts geholt ...

    Spricht sonst vieles für uns. Knackpunkt könnte die Torhüterposition werden. Ortio offenbar gröber verletzt, Flüeler anfällig (und gestern mehrmals "desorientiert"); der bräuchte noch einige Spiele. Und der neue ohne Spiel und Anbindung zur Mannschaft. Da hoffen wir mal ... [emoji2369]

    Aber macht deutlich mehr Spass als in den letzgen Jahren ...

    Die FCZ-Schau des Grauens
    Ludovic Magnin träumt von Powerfussball, wie ihn derzeit Leipzig spielt. Sein Team aber liefert etwas ganz anderes ab.

    Heute, 09:00 von Florian Raz

    RB Leipzig also. Nein, eine Nummer kleiner geht es nicht. Wenn Ludovic Magnin spricht, dann sind die Ziele klar. Und sie sind gross. Also erklärt der Trainer des FC Zürich, warum er seinen Spielern auch gegen Xamax am Samstag nicht einen etwas vorsichtigeren Plan mit auf den Weg geben wird: «Denken Sie, Leipzig würde in unserer Situation hinten rein stehen?» Und dann sagt er den schönen Satz: «Ich habe kein Problem damit, den Sturkopf zu spielen.»

    Die Ziele, die Magnin hat, sind klar. Und davon rückt er auch nach vier Spielen mit nur einem Punkt nicht ab. Er stellt sich eine Mannschaft vor, «die den Gegner auf dem ganzen Feld unter Druck setzt». Eben genauso wie Leipzig, das in der Champions League gegen Tottenham eindrücklich gezeigt hat, wie moderner Pressing-Fussball aussieht.

    Magnin hat bloss ein Problem: Sein FCZ hat am letzten Sonntag beim 1:4 gegen Servette gezeigt, wie moderner Pressing-Fussball sicher nicht aussieht. Es ist halt ein Unterschied, ob die Spieler den Gegner hoch angreifen, am besten gleich zu zweit. Ob sie sich gierig in die Zweikämpfe stürzen und im Notfall auch nicht vor einem Foul zurückschrecken, um den gegnerischen Angriff möglichst früh zu unterbinden. Das ist, was Leipzig macht. Oder ob die Spieler einfach weit vorne stehen, ohne den Gegner unter Druck zu setzen. So machen es derzeit die Zürcher – und sie werden dafür in diesem Jahr im Schnitt mit drei Gegentoren pro Spiel bestraft.

    Die Partie in Genf war eine taktische Horrorshow. Für Magnin liegt das in erster Linie daran, dass seine Mannschaft nicht mit der «nötigen Aggressivität» am Werk war: «Unser ganzer Plan kann nicht aufgehen, wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt ist.» Die riesigen Löcher, die sich derzeit in der Zürcher Abwehr auftun, liegen aber auch an den Anweisungen, die Magnin gibt. «Ich will, dass meine Offensivspieler spekulieren», gibt er zu. In Genf sah das dann so aus, dass sich bei praktisch jedem Zweikampf im Mittelfeld bereits fünf bis sechs Zürcher gegen vorne orientierten. Ging das Duell dann verloren, was im Fussball ja manchmal vorkommen soll, gerieten die Zürcher Abwehrspieler sofort in eine Unterzahlsituation.

    Der FCZ spielt derzeit wie ein Pokerspieler, der seine Karten gar nicht erst anschaut, sondern immer sofort «all-in» geht und alle seine Chips setzt. Das geht oft daneben. Manchmal geht es aber auch auf. Darum stellt Magnin mit Blick auf die vergebenen FCZ-Gelegenheiten in Genf fest: «Die Jungs trauen sich was und kommen zu Chancen. Das war auch schon anders.»

    Entscheidend ist allerdings, in welchem Verhältnis der mögliche Gewinn zum Verlust steht. In Genf zählten die Statistiker von Sofascore drei Grosschancen für Zürich und neun für Servette. Das ist keine Relation, mit der man mit einem Punktgewinn oder gar Sieg rechnen darf. Und die Partie war kein Einzelfall. In den letzten zehn Ligaspielen hat der FCZ nur beim 3:0 gegen Luzern mehr Chancen herausgespielt als der Gegner. Fünfmal hatte das andere Team die besseren Gelegenheiten, viermal war das Verhältnis ausgeglichen.

    Nun haben solche Statistiken nicht in jedem Fall eine Auswirkung auf das Ergebnis des Spiels. Die Zürcher haben im Herbst tatsächlich mehrere Partien gewonnen, in denen sie weniger Chancen hatten als der Gegner. Nur spricht die Wahrscheinlichkeit dagegen, dass ein Team andauernd gewinnt, obwohl der Gegner häufiger aufs Tor schiesst.

    So stellt sich die Frage, ob Magnin aus seinen Beobachtungen die richtigen Schlüsse zieht. Er stellt mit Blick auf die Resultate fest: «Wir haben viele Spiele mit bloss einem Tor Unterschied gewonnen. Wenn wir aber verloren haben, dann meist hoch.» Für ihn spricht das dafür, dass seine Spieler in den gewonnenen Partien «an ihre Grenzen gegangen sind» – zuletzt aber nicht mehr: «Nur wenn wir ans Limit gehen, erkämpfen wir uns das nötige Quäntchen Wettkampfglück.»

    Das ist eine Interpretation. Eine andere wäre, dass Magnins System mehr Risiken als Chancen beinhaltet. Dass also nicht die knappen Siege des Herbstes den Normalfall darstellen, sondern die Niederlagen.

    Aber so mag Magnin nicht denken. Und er sieht in Leipzig das perfekte Beispiel, warum er weiterhin auf dem richtigen Weg ist: «Die hatten auch Rückschläge und brauchten Jahre, bis alles zusammengewachsen war.»

    Magnin arbeitet nun exakt seit zwei Jahren an seinen Ideen mit dem FCZ. Und soll nicht auch seine zweite komplette Saison als Cheftrainer in einer Enttäuschung enden, muss sein Plan endlich wieder einmal aufgehen. Am besten schon gegen Xamax.


    Wow! Ich bin sprachlos. Wir sind uns erstmals in zwei Jahren bei dem Thema einig. Sogar fast 100%.

    Zitat von Larry

    Kommt mir auch schräg rein! Warum und wer hat den Entscheid gefällt? Was dem Fischer nicht gefällt......

    Egal!

    Was Fischer leistete, was er sich erlaubte, doie Konsequenz und die Resultate sprechen für ihn, wie kaum je für jemanden!!

    Und ich mag ihn nicht ...

    Persönliche Befindlichkeiten und reele Resultate sind nicht immer deckungsgleich ...

    Zitat von larlf


    Da Flüeli nach der Verletzung auch noch krank war, muss er ja nicht gleich mit 2 Spielen über die volle Zeit starten. Bei der kurzen Erholungszeit riskiert man sonst die nächste Verletzung von Flüeli + wenn Ortio auch keine PO mehr spielen würde, wäre das eher nicht optimal.

    Laut langjähriger Erfahrung kommt die nächste Verletzung von Flüeler (fast) so sicher, wie das Amen in der Kirche. Und da ist "schonen" sicherlich eine gute Taktik; insbesondere, wenn es Ortio übler erwischt haben sollte.

    ABO+ Samstag 15. Februar 2020 16:17
    Da sagt der FCZ-Sportchef lieber nichts

    Der FC Zürich ist mit einem Punkt aus drei Spielen miserabel ins neue Jahr gestartet. Ihm fehlt die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen.

    Analyse von Florian Raz

    Am Montag sagt Thomas Bickel zu. Am Donnerstag, knapp zwei Stunden vor dem Gesprächstermin, sagt der Sportchef des FC Zürich das Gespräch wieder ab: «nach reiflicher Überlegung».

    Bickel schweigt also lieber. Und sagt so doch sehr viel darüber, in welchem Zustand sich der FCZ derzeit wieder einmal befindet. Es ist eigentlich so wie immer, seit Ludovic Ma­gnin Trainer der Zürcher ist: Immer dann, wenn die Resultate darauf hoffen lassen, dass sich das Team endlich gefunden hat, kommt der Rückschlag. Und der Club scheint weiterhin keine Lösung für das Problem zu finden.

    Was für Aussenstehende ebenso faszinierend ist, wie es einen Sportchef wie Bickel frustrieren muss: Die Wellenbewegungen sind nicht nur bei den Resultaten zu beobachten. 2020 ist jedes Spiel des FCZ die reinste Achterbahnfahrt. Beim 2:3 gegen Luzern werfen die Zürcher die Partie in weniger als einer Viertelstunde fort. In Sitten dominieren sie beim 1:1 das Mittelstück, sind aber am Anfang und am Ende der Partie völlig überfordert. Und zuletzt gegen Basel – gut, da ist es dann eigentlich nur noch eine ganz, ganz lange Höllenfahrt ins 0:4.

    Die Diagnose ist rasch gestellt: Dem FCZ fehlt unter Magnin die Resilienz. Also die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen – und sie womöglich gar als Chance zu nutzen, um sich zu verbessern.

    Zwar sagt Magnin nach der Niederlage gegen den FCB: «Wir kennen das von der Hinrunde. Die Mannschaft wird zurückkommen.» Aber dieser Aussage widerspricht die langfristige Tendenz: Die zeigt keineswegs auf, dass das Team unter seinem Trainer Fortschritte macht, die von kurzen Rückschlägen begleitet werden. Es ist eher umgekehrt: Lange Phasen der Stagnation werden dann und wann von einem kurzen Aufschwung unterbrochen.

    Als Magnin den FCZ vor fast exakt zwei Jahren von Vorgänger Uli Forte übernimmt, liegt die Mannschaft auf Rang 3. Mit Magnin endet die Saison auf Platz 4 – aber immerhin mit dem Cupsieg. Ein Jahr später ist es Rang 7. Im Moment drohen die Zürcher gerade wieder den Anschluss an die Europacup-Plätze zu verlieren. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf das drittplatzierte Basel. Der Weg nach Europa via Cupsieg ist seit dem 0:4 im Achtelfinal bei YB nicht mehr möglich. Der FCZ muss hoffen, dass Basel oder YB den Cup gewinnt, damit Rang 4 noch für die Europa League berechtigt. Und selbst der droht bei einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Servette am Sonntag zu entgleiten.

    Das ist es, was dem FCZ besonders zu denken geben muss: dass ihm mit Servette und vor allem St. Gallen zwei Clubs mit tieferen Budgets voraus sind. Beide Konkurrenten treten mit einer Stilsicherheit auf, von der der FCZ nur träumen kann. Sie stehen für schnelles Umschalten, freches Gegenpressing. St. Gallen schiesst die meisten Tore der Liga – Servette erhält die wenigsten.

    Wofür die Zürcher stehen? Sie haben bislang die zweitmeisten Gegentore der Liga erhalten. Mehr gesicherte Informationen über das generelle Auftreten dieser Mannschaft gibt es nicht.

    Das hängt mit dem Trainer zusammen, der trotzdem eben erst einen neuen Zweijahresvertrag unterschreiben durfte. Es hat aber auch damit zu tun, wie diese Mannschaft aufgebaut ist. Der FCZ wirkt wie ein Haus im Bau, bei dem sofort die Ostmauer einstürzt, wenn endlich der Westflügel repariert scheint. Und hat das Bad warmes Wasser, fällt garantiert der Strom aus.

    Im Herbst rüstete Bickel im fast letzten Augenblick mit Aiyegun Tosin den Sturm auf – und er holte mit Pa Modou einen Linksverteidiger, dem er wenige Monate zuvor wegen seines fragilen Körpers keinen Vertrag mehr geben mochte. Mit diesem Gerüst spielte sich der FCZ auf Rang 4 hoch – Platz 3 in Griffdistanz.

    Doch jetzt ist Tosin in einer Schaffenskrise, und Pa Modou fehlt erneut verletzt. Sein kurzfristig verpflichteter Ersatz Mads Pedersen erlebt in Zürich einen Fehlstart, den man seinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Gegen Basel wird er bereits nach einer halben Stunde vom Feld geholt.

    Im Abwehrzentrum wird trotz seiner erst 18 Jahre Becir Omeragic schmerzlich vermisst, der unter Migräne-Anfällen leidet. Und im Zentrum fehlt Toni Domgjoni (21) und Simon Sohm (18) die Abgeklärtheit, um ein Spiel zu beruhigen, wenn der Gegner Druck aufsetzt.

    Kurz: Der FCZ hat derzeit eine Mannschaft in Schieflage. Üblicherweise liegt es am Trainer, für Stabilität zu sorgen. Magnin hat darum zu Wochenbeginn die Mannschaft länger und noch härter trainieren lassen. Er hat mit ihr ein intensives Videostudium betrieben. Nur an einem wird er nichts ändern: an seiner Art, wie sie Fussball spielen soll. Er sagt: «Ich habe schon von meinen Eltern immer gehört: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.»

    Zitat von snowcat


    es wurde ja auch schon alles gesagt! und meine einschätzung betreffend vetragsverlängerung mit magnin wird nun leider bestätigt. man hätte noch zuwarten sollen...

    aber alles in allem müssen wir mit der ist situation leben. bevor canepa magnin entlässt, lässt er kuki einschläfern und sich von heliane scheiden. oder umgekehrt...:rofl:

    es ist so eine gefühlte machtlosigkeit wie mit trump. mit dem lügenbaron müssen wir auch noch 4 weitere jahre leben, ausser er stirbt vorher! und das mag ich magnin nun wirklich nicht gönnen, trump hingegen schon...:mrgreen:

    Hätte doch Magnin die Grösse und den Charakter des Finnen.

    So schlecht hat LM als Spieler auch nicht verdient ...

    Zitat von snowcat


    de fredy isch wükli en geile siech, macht tatsächlich dete witer, wo er überall ufghört hät: alti agstellti wieder hole...meh hät dä wükli nöd druff! :mrgreen:

    immerhin isch rapid mit dem typ 3. worde i de saison 17/18, aber nachher zimli abgstürzt, gad emal 8. worde vo 10...

    Forte-Nachfolger schon fix: Goran Djuricin ist neuer GC-Trainer

    https://www.blick.ch/-id15741801.ht…n=blick_app_iOS

    Ok; uf e Art scho; AAABBER!!!

    Im Ernscht! Wie verzwiiflet mues mer si, um de Trainerjob ahzneh? Mir isch eigentli nur de chli Yakin in Sinn cho, wo das no mache chönnt.

    Oder dänn ebe en "alte Bekannte", wo bereit isch, dir en persönliche Gfalle ztue.

    Himmelfahrtskommando, wo da de Fredy drinn sitzt. Es Ändi ändi Februar wär für all e Ehrlösig. Bi meme Tier würd mers mache ...

    Zitat von ZSColin

    Verstehe das auch nicht ganz. Es kommt mir so vor, als schiesse man mit Kanonen auf Spatzen.
    Vielleicht täuscht mich der Eindruck in den letzten Wochen und Monaten. Aber alles in allem
    hat sich die Lage direkt vor und in den Stadien doch beruhigt, oder nicht?

    Hat CC aich nicht schon in der Richtung geäussert, dass er Auswärts-Fans gar nicht wirklich haben will, und es günstiger wird, wenn keine mehr kommen (dürfen)?

    War ein Schritt in diese Richtung.

    Die Nörgler kommen aus den Löchern gekrochen?

    Oder die rosarot angehauchten Schöngeister malen mal wieder Blümchen?

    Wie einfach man es sich doch machen kann, um sich nicht mit Argumenten der anderen Seite auseinanderzusetzen ...

    Es gibt keine "Nörgler", oder "Schöngeister". Es gibt untersichtliche Ansichten auf einen Punkt, mit dem man sich argumentativ auseinandersetzt. Und das ist gut und anregend.

    Nichts bringen nur die, die ohne An- und Einsichten herumpöbeln. Und von denen gibt es auf dieser Pinnwand glücklicherweise nicht (mehr) viele ...

    ;o)

    Ach; bevor du allenfalls einen roten Kopf bekommst. Ich meine dich nicht; sind nur grundlegende Gedanken, die gerade aufekommen sind und wieder losgeworden wurden ...
    [emoji6]


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro

    Wenigstens etwas, was die Züri-Mannschaftssport-Situation gegenwärtig etwas aufheitert und Spass macht ...

    Pfiffe für Forte nach GC-Niederlage
    Die Zürcher verlieren zu Hause gegen Vaduz mit 1:2. Fans fordern den Rauswurf von Trainer Uli Forte.

    Es ist viel Frust dabei, als Danijel Subotic sieht, wie wieder nichts gelingt. Wie die Mauer seinen Freistoss abfängt, der Ball zu ihm zurückspringt. Darum schaut er gar nicht erst, er schiesst einfach. Und trifft. 90 Minuten hat es gedauert, bis GC den Ball im gegnerischen Tor unterbringt. Sehenswert, aber nicht von Bedeutung. Weil der FC Vaduz da 2:0 vorne lag.

    Als die GC-Mannschaft nach dem Spiel zur Kurve trottet, wird sie mit Pfiffen begrüsst. Das Team macht kehrt, als die Fans beginnen, «Forte raus» zu skandieren. Captain Salatic findet: «Das ist schwach.» Trainer Forte selbst sagt: «Ich verstehe die Fans.» So schwach war die Leistung der Grasshoppers.

    30 Tore haben die Zürcher in dieser Saison nun erzielt. Das sind 20 weniger als der Tabellenführer aus Lausanne und immer noch 12 weniger als Vaduz. Auch Wil und Aarau waren bisher erfolgreicher. GC ist von Beginn weg gewillt, diese Statistik aufzubessern. Vaduz macht mit, steht tief, gerät aber nicht ins Schwimmen. Arigoni scheitert aus spitzem Winkel, Basic aus wenigen Metern per Kopf.

    Auch von der Haupttribüne tönt es ungeduldig

    GC macht lange das Spiel, es ist aber kein gutes - eine Partie, die nicht besser zu dieser Jahreszeit, nicht besser in dieses fast leere Stadion passen könnte. Und so muss es wohl dieser Eckball sein, der den Gästen die Führung bringt. Verteidiger Schmid trifft sieben Minuten vor der Pause. GC, zwar immer noch mit mehr Ballbesitz und spielbestimmend, hat seine Bemühungen in der Offensive da bereits merklich reduziert. In der zweiten Halbzeit verschwinden sie ganz. In der 67. Minute trifft Sutter zum 2:0. Kurz darauf tönen aus der GC-Kurve schon wüste Beleidigungen Richtung Forte, sogar die Haupttribüne fordert den Rauswurf.

    Fortes Team zeigt während dem ganzen Spiel das Gesicht, das vor der Winterpause oft zu sehen war. Bei den Spielen gegen Vaduz zum Beispiel. Zwei Unentschieden gab es da, beide Male traf der eingewechselte Frick spät. In diesem Spiel kommt er zehn Minuten vor Schluss, seine Tore braucht es nicht mehr. Sein Team liegt nun noch zwei Punkte hinter dem zweiten Platz. Dem Platz, der noch GC gehört.