Beiträge von Mushu

    Zitat von Der Weise

    Ist auch egal wer Trainer ist, Wohlwend hat es geschickt zu seinen eigenen Gunsten ausgenutzt dass man in den vergangenen Jahren ziemlich gut war. So wie es aber ausschaut hat das weniger mit dem Trainer als vielmehr mit dem Jahrgang zu tun.
    Offensiv sind wir Schweizer in diesem Jahr gar nix. Kein Hischier, kein Kurashev oder sonstige regelmässige A Stürmer, die Abwehr ist ok!

    Wobei Wohlwend in Davos nicht wirklich einen schlechten Job macht; oder? Könnte schon mehr sein, als ein guter Selbstvermarkter ...

    Zitat von snowcat


    auch ja und nein. wenn man bedenkt, dass blindi die letzte meistersaison wegen hirnerschütterung verpasste, ist es schon sehr erstaunlich, dass er überhaupt wieder spielt in seinem alter, und dann nicht mal allzu schlecht!

    und das wir trotz „basis-mental-problem“ nach +/- 30 runden 55 punkte haben und immer noch co erster sind...:nixwiss:

    aber eben, wer weiss...

    Wer weiss, wer weiss ...

    Mit meinem Beitrag habe ich keine einzige hockeytechnische Leistung angesprochen. Es sind allesamt überdurchschnittliche Spieler. Ich frage mich einfach ob evtl. halt einmal nach Spielern mit überdurchschnittlichen Eiern, nach Leadern, Führungspersönlichkeiten, solche, welche in der Garderobe laut werden gesucht werden müsste; ob uns das fehlt?

    Wer weiss, wer weiss ...

    Und der alte Franzose, der verpflichtet wurde, sehe ich nicht als einen solchen Leader ...

    Ja und nein ...

    Wenn man die MOMENTANEN Tendenzen anschaut, haben wir ein "Basis-Mental-Problem". Und was haben wir gemacht? Dem gesamtem "Basis-Personal" (ausser Verteidiger Suter) die Verträge verlängert.

    Wenn es so ist (Basis-Mental-Problem), hat unsere sportliche Leitung "Scheisse gebaut".

    Aber: wer weiss ...

    Die NZZ bringt es auf den Punkt:

    Der FCZ geht gegen Servette 0:5 unter – der Zürcher Klub kann nicht erwachsen werden

    Der FC Zürich bleibt den Nachweis schuldig, auf dem Weg zum Spitzenklub zu sein – beim 0:5 gegen Servette offenbart er fehlende Reife. Das Team von Ludovic Magnin lässt alles vermissen, was auf eine positive Entwicklung deuten könnte.

    Es war ein schöner Sonntag im Juli, als sich der FC Zürich in die Saison aufmachte voller Erwartungen, Hoffnungen und Zuversicht. Lugano hiess der Gegner zum Start der Meisterschaft, und als das Spiel vorbei war, hatte der FCZ 0:4 verloren. Zerstoben all die Vorfreude auf die Meisterschaft. Acht Heimspiele später, es war ein kühler Sonntag im Dezember, hiess der Gegner Servette. Voller Erwartungen, Hoffnungen und Zuversicht machte sich der FCZ auf, um nach fünf Siegen in Folge den sechsten Erfolg zu feiern. Es kam anders. Ganz anders.

    «Manchmal glaubte ich, ein Spiel von Anfang Saison gesehen zu haben», sagte der FCZ-Trainer Ludovic Magnin nach dem Spiel. Und er sagte auch: «Wir haben immer gewusst, dass wir noch keine Spitzenmannschaft sind. Wir sind auf dem Weg, eine zu werden.» Erwartungen, Hoffnungen, Zuversicht. Seit bald zwei Jahren hantiert Magnin mit diesen Versprechen. Und manchmal auch mit Nonchalance. Magnin sagte: «Wir haben gewusst, dass wir wieder einmal ein Spiel verlieren. Morgen steht in der Zeitung, wie schlecht wir waren. Damit kann ich umgehen. Das Leben geht weiter.

    Mehr als eine Momentaufnahme
    Noch fehlt das Spiel in St.[FOUR-PER-EM SPACE]Gallen am nächsten Samstag, dann ist die erste Saisonhälfte vorbei für den FC Zürich. Wo steht der FCZ? Hat sich die Mannschaft entwickelt? Ist sie weitergekommen? Ist sie auf dem Weg zum Spitzenklub, wie es Ludovic Magnin sehen will? Die Antwort ist einfach. Sie lautet: Nein.

    Das 0:5 gegen Servette zeigte mehr als die Momentaufnahme eines Teams, das vielleicht einen schlechten Tag erwischt hat, ein Spiel, in dem das Pech an den Schuhen klebt oder dem Schiedsrichter Fehler unterlaufen. Das Spiel zeigte eine Mannschaft ohne Mentalität, ohne Wille, ohne Zusammenhalt. Sie zeigte das Gesicht eines Teenagers in der Pubertät. War er gestern lustig und froh, ist er heute übellaunig und hochfahrend. Erwachsensein geht anders.

    Die Voraussetzungen waren für Magnins Mannschaft eigentlich optimal für den Nachweis, einen Schritt vorwärtsgemacht zu haben beim Erwachsenwerden. Mit fünf Siegen und dem Vorrücken in den vierten Tabellenrang, nur noch sieben Zähler hinter dem Leader, hätte das Selbstvertrauen vorhanden sein müssen. Das Wissen, im letzten Heimspiel des Jahres dem Heimpublikum einen beherzten Auftritt zu zeigen, wäre Motivation genug gewesen. Erst recht, als die Südkurve das Team mit einer eindrücklichen Choreografie zu Ehren des verstorbenen Köbi Kuhn empfing. Am Ende stand die höchste FCZ-Heimniederlage in der Geschichte der Super League fest.

    Nach der Führung durch Park (18.) schaffte es Domgjoni fünf Minuten später zwei Mal nicht, aus fünf Metern den Ausgleich zu erzielen. Der erste Versuch wurde abgewehrt, der zweite landete über dem Tor. Es war die einzige Situation, in der sich der FCZ hätte Energie holen können, um sich vielleicht doch noch an die Grundtugenden des Sports zu erinnern: Organisation, Tempo, Laufbereitschaft. Der FCZ-Sportchef Thomas Bickel sprach von einer «Riesenenttäuschung». Ihm war nicht entgangen, dass der Mannschaft in den ersten zwanzig Minuten die Organisation fehlte, vor allem in der Defensive. «Ich erwarte, dass die Spieler das merken und darauf reagieren können», sagte Bickel. Das Spiel sei «ein herber Rückschlag in der Entwicklung».

    Das 0:5 gegen den gut organisierten Aufsteiger aus Genf bildet nicht nur eine Klammer zum Saisonbeginn mit dem 0:4 gegen Lugano. Auch gegen den FC Basel verlor der FCZ 0:4, gegen YB gleich drei Mal mit demselben Ergebnis, wenn man das Ausscheiden im Cup zur Bilanz der ersten Saisonhälfte zählt. Betrug die Differenz zu den zwei Spitzenteams also jeweils vier Tore, zeigte das 0:5 vom Sonntag, dass auch der Abstand zu einem Neuling in der Super League fünf Treffer sein kann für den FC Zürich. Der FCZ-Captain Yanick Brecher machte es sich vielleicht etwas einfach, als er nach dem Spiel sagte: «Lieber einmal hoch verlieren – und dann wieder siegen.» Denn die heftigen Ausschläge nach unten sind keine Ausnahmen. Sie haben System.

    Magnin tritt an Ort
    Das System heisst Magnin. Der FCZ-Trainer hat es noch immer nicht geschafft, der Ansammlung von talentierten Spielern ein Fundament zu vermitteln, auf dem diese Ansammlung von Talent zu einer Mannschaft zusammenwachsen kann. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Dazwischen gibt es wenig. Stabilität, Ruhe und Abgeklärtheit sind Eigenschaften einer Spielweise, die sich eine Mannschaft im Laufe der Zeit und im Alltag erarbeiten muss. Der FCZ ist weit davon entfernt, Verlässlichkeit in sein Spiel zu bekommen. Der FCZ ist seit dem 0:4 im Juli stehengeblieben. Magnin tritt an Ort.

    Zitat von Supreme

    Oder hast du jemals bei Sulo das Gefühl gehabt, er hat Freude oder strahlt "das ist ein geiler Sport" aus?

    Ja, doch; sogar oft. Er war "the Rock"; vor ihm bekamen die Stürmer zittwende Knie und flatternde Hände. Er war kein "Plauderi" - das hat Flüeli mit ihm gemein -, Sulo hatte aber durchaus Schalk und konnte fiess lächeln. Doch; ich denke mir; er genoss seinen Sport und seine Position!

    Zitat von ZSColin

    Krasses Game gestern! Habe ich noch nie gesehen, dass ein Goali nach 1:47 gewechselt wurde - Wundertüte ZSC!
    Die Tore nur Flüeli anzukreiden ist das Bescheuertste, was ich in letzter Zeit hier gelesen habe. Aber eben, viele dachten
    ja auch, dass Arno ein geiler Schachzug ist....... Also warum rege ich mich auf.
    Schön wäre es natürlich gewesen, er hätte einen dieser 3 Schüsse gehalten, absolut. Ich erwarte dies übrigens auch - ganz klar.
    Aber einen solchen Hühnerhaufen auf dem Eis wie in diesen ersten 2 Min. - noch selten gesehen. KEINER hat das gemacht
    wofür er im Team steht und bezahlt wird. Oder besser gesagt, nur alibi-mässig.

    Fühle mich angesprochen. Nur soviel: ich sehe Flüeli nich als Alleinschuldigen. Nur war er noch weniger bereit, als die andern. Warum blockt er die Scheibe unnötig vor dem Bulli? Was macht er danach für Bewegungen am Boden?

    Aber ich verteidige Flüeli nicht permanent durch Stock und Stein. Für mich ist er nicht mehr, als " gehobener Durchschnitt" und daher absolut austauschbar. Was ihm fehlt (schon immer fehlte) ist "Charisma", "Ausstrahlung". Ich vermisse bei ihm so etwas wie "Freude", "Energie", "das ist ein geiler Sport", "Aggressivität", oder sogar "Überheblichkeit" usw.

    Vielmehr strahlt er für mich "Traurigkeit", Depression", "Gleichgültigkeit" oder ähnliches aus. Und so ist er keiner (und wird es auch nie sein), der das Team voran bringt, ihm Energie einhaucht, es aus der Letargie werfen kann.

    Zitat von Der Weise

    Ist eigentlich ne Sauerei, ja klar hat er auch haltbare Tore bekommen, aber es jetzt so darzustellen dass die ganze Misere die alleinige Schuld der Goalies ist kommt mir schon schräg rein.
    Schlegel ist ein sehr guter Goalie, ob er das Zeg zu einer Nr.1 har werden wir sehen, wirklich lang Zeit gegenem haben sie ihm ja nicht!

    Er hat! Da würde isch eine Wette eingehen.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Trotz seinem kurzen Fluchtversuch zu GC eine der grössten FCZ-Legenden aller Zeiten. Bodenständig und bescheiden bis zum Schluss. Es wäre schön, es würde sich heutzutage der eine oder andere Profi-Fussballer eine Scheibe davon abschneiden.

    Das war mehr als ein Versuch; diese Flucht war geglückt; aber Schlitzohr Nägeli hat ihn mit sanfter Gewalt zurückbeordet ...

    Zitat von 007

    Nur Wick hat gesagt, dass nächste Saison seine letzte ist. Und sollte Blindi dann auch aufhören, was nicht sicher ist, wäre das eine Rücktrittswelle? Ich sehe sonst niemanden, der auch aufhört, oder wen meinst du damit?

    Die Verteidigung könnte zum Stolperstein werden. Mit Noreau hat man verlängert, nachdem Anderson abgesagt hat; Berni werden wir verlieren und es kommt noch ein uralter Franzose. Viele Plätze sind durch "Auslaufmodelle" besetzt.

    Da wäre aus meiner Sicht etwas Blutauffrischung bereits auf nächste Saison angezeigt. Der Markt gibt aber wohl nicht viel her ...