Falsch, die schlechteste Quali war in der Playout Saison und in den beiden Kreis Jahren, wobei es gegen Ende der zweiten Kreis Saison markant besser wurde. Bei Hartley spürte man auch eine klare Steigerung ab Dezember und vorher machte er immer den Eindruck, als ob er den Laden im Griff hätte.
Weiss nicht, wo du hier eine Heldengeschichte siehst. Jeder sah im Hartley Jahr einfach, was bei uns funktioniert und was nicht. Die Mannschaft ist unfähig, sich selbst zum Erfolg zu führen. Sie brauchen einen klaren Anführer, der die Rollen definiert und jedem genau vorgibt, was er zu tun hat, ja sogar, wie die Verteidiger den Stock auf das Eis halten müssen. Stimmt dieser Rahmen, hat man dank des Talents unserer Spieler besonders viel Erfolg. Stimmt er nicht, versandet das Talent irgendwo im Training.
Jetzt kann man hier entweder endlich mal etwas versuchen und sich als Organisation so verhalten, als ob man hier noch konkurrenzfähig sein will. Oder man schlittert weiter in den Abgrund.
Aber der ZSC ist ja nur noch eine Wohltätigkeitsorganisation, so dass die Kinder in Zürich Eishockey spielen und die SwissLife und GC-Hockey Dinos sich zu VR Sitzungen treffen können
Mein Beitrag war inhaltlich auf keinen speziellen Namen bezogen, sondern auf was es ankommt, um erfolgreich zu sein, und was die Gründe für Niederlagen sind. Nochmals das beste Mittel um erfolgreich zu werden/sein, ist Spiele zu gewinnen. Verlieren hat den (wahrscheinlich stärkeren) gegenteiligen Effekt. Im Mannschaftssport auf diesem Niveau macht wohl vor allem der Kopf den Unterschied; nicht der Übungsleiter; nicht das System.
Und wahrscheinlich wäre es für eine Mannschaft wie den ZSC das einfachste, mit Übungsleitern fixe 1,5 Jahres-Verträge einzugehen, welche nie verlängert werden. Ein Verein mit diesen Ambitionen, diesen Ansprüchen von allen Seiten, sowie diesen finanziellen Möglichkeiten muss "nichts stabiles aufbauen". Er kauft jedes Jahr die bestmöglichen Ergänzungen dazu, verhöckert, was er nicht mehr braucht und Junioren werden eingebaut, sofern es gerade passt und klappt; wenn nicht ; auch nicht schlimm.
So hat man immer einen bunten Haufen von hochtalentierten, überdurchschnittlichen Einzelspielern, die mehr oder weniger zusammen passen und nicht mehr wirklich viel lernen wollen. Die wollen spielen und gewinnen. Sollte eigentlich funktionieren; ist einfach teuer.
Und da braucht es keine Visionen mehr. Es braucht ein Gesicht an der Bande, welches den Spielern noch nicht verleidet ist, eine Reputation hat (den diese Spieler haben nur davon Respekt) und dann halt wieder ausgewechselt wird, wenn das Gesicht und die Sprüche verleidet sind. Funktioniert im Fussball auch so (siehe die Star-Trainer in der BuLi und in England ...).
Wahrscheinlich müssen die Schweden wirklich weg. Und es kann kommen wer will - er benötigt einfach einen Namen. Und man kann mit nahezu Gewissheit davon ausgehen, dass er in spätestens 1,5 Jahren auch wieder weg ist. Egal ob Schwede, Kanadier, Amerikaner, Russe, Finne, Deutsche ...). Stabilität müssen nur die Vereine anstreben, die mehr aus den finanziellen Mitteln herausholen müssen.