Beiträge von Larry

    wie es Sportchef Reto Kläy formuliert. Nun spricht er offen vom Titelgewinn. «Wir sind vieles schuldig geblieben und wollen jetzt diesen Kübel.» Kläy nimmt die anderen Schweizer Clubs mit in die Pflicht. «Es kann nicht der Anspruch der Schweiz sein, zweimal in acht Jahren einen Halbfinal zu erreichen, um dann dort sang- und klanglos unterzugehen.»

    Ins selbe Horn bläst CHL-Chef Martin Baumann. «Die Schweiz kann nicht immer davon reden, man habe nach Schweden die beste Liga in Europa, und dann ist nach der Gruppenphase Schluss. Da muss mehr kommen.»

    Tönt ein bisschen wie bei der Nati und ich glaube man hat auch das gleiche Problem: Die Liga ist schlicht nicht so gut wie man meint! Denn am Willen hat es m.E. noch nie gefehlt! Del Curto hat damals alles reingeworfen und sogar das Grümpi sausen lassen, gereicht hat es trotzdem nicht. Finde aber den Ansatz richtig es zu versuchen! Ev. bringen die vielen Top Ausländer ja einen Schub.

    Vor dem Start zur Champions League

    Jetzt soll der Schweizer Meister endlich auch Europas Nummer 1 werden

    Die Schweizer Clubs waren zuletzt in der Königsklasse kaum erfolgreich. Die Verantwortlichen sind sich vor der diesjährigen Ausgabe aber einig: «Es gibt keine Ausreden mehr.»

    Angelo Rocchinotti (TA)
    Zugs Carl Klingberg jubelt mit dem Pokal nach dem Sieg im siebten Eishockey Playoff-Finalspiel gegen die ZSC Lions.


    Zugs Carl Klingberg jubelt mit dem Pokal nach dem Sieg im siebten Eishockey Playoff-Finalspiel gegen die ZSC Lions. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

    Die Schweiz hat sich in der Champions Hockey League zuletzt alles andere als mit Ruhm bekleckert. Meister Zug, Lugano und Lausanne sind im Vorjahr allesamt schon in der Vorrunde ausgeschieden. Für die ZSC Lions, die am späteren Sieger Rögle scheiterten, und Fribourg bedeutete der Achtelfinal Endstation. Seit Jahren klaffen Ansprüche und Realität auseinander. Zuletzt zeigten ausgerechnet die oft belächelten Deutschen der Schweiz die Grenzen auf. Einzig Davos und Fribourg konnten sich seit Wiedereinführung des Wettbewerbs 2014 für einen Halbfinal qualifizieren.

    «Es gab Jahre, da ärgerte ich mich massiv darüber, weil die Aufgabe lösbar gewesen wäre», gesteht ZSC-Sportchef Sven Leuenberger. «Aus dem Abschneiden im Vorjahr kann man uns hingegen keinen Strick drehen.»

    Auch in diesem Jahr bekommen es die Zürcher wieder mit Titelverteidiger Rögle zu tun. Beim Start am Donnerstag trifft das Team von Rikard Grönborg auswärts aber zunächst auf den ungarischen Neuling Fehérvár – Spitzname: die Teufel – mit Ex-Ambri-Coach Kevin Constantine. Am Samstag dann gastiert der ZSC beim polnischen Meister Katowice.

    Alles andere als ein Weiterkommen wäre eine herbe Enttäuschung. Auch wenn Leuenberger warnt: «Wir dürfen diese Gegner nicht unterschätzen. Sie haben sich nicht ohne Grund qualifiziert. Wir wissen nicht, was uns erwartet, und müssen davon ausgehen, dass man uns Knüppel zwischen die Beine wirft. Doch das darf uns keine Energie kosten.»


    Zuger Konstante ohne grossen Erfolg


    Als einziges Schweizer Team konnte sich der EVZ stets für die CHL qualifizieren, vermochte dabei aber ebenfalls keine Stricke zu zerreissen, wie es Sportchef Reto Kläy formuliert. Nun spricht er offen vom Titelgewinn. «Wir sind vieles schuldig geblieben und wollen jetzt diesen Kübel.» Kläy nimmt die anderen Schweizer Clubs mit in die Pflicht. «Es kann nicht der Anspruch der Schweiz sein, zweimal in acht Jahren einen Halbfinal zu erreichen, um dann dort sang- und klanglos unterzugehen.»

    Ins selbe Horn bläst CHL-Chef Martin Baumann. «Die Schweiz kann nicht immer davon reden, man habe nach Schweden die beste Liga in Europa, und dann ist nach der Gruppenphase Schluss. Da muss mehr kommen.»

    Ob die Erhöhung der Ausländerzahl in der National League von vier auf sechs zu besseren Ergebnissen führen wird, ist ungewiss. Für Baumann ist klar: «Die Schweiz wird gleich starke Teams haben wie während des Lockout. Es gibt keine Ausreden mehr.» Kläy meint sogar: «Das Potenzial zu besseren Resultaten wäre schon mit vier Ausländern vorhanden gewesen.»


    Die Euphorie bei den Lakers


    Ambitionen hegen auch die Lakers. Vier Jahre nach ihrer Rückkehr in die höchste Liga spielen die St. Galler erstmals in der Königsklasse. Mit Vorjahresfinalist Tappara Tampere, Halbfinalist München und dem slowakischen Rekordmeister Slovan Bratislava warten drei Schwergewichte. Trotzdem sagt Geschäftsführer Markus Bütler: «Ich erhoffe mir, dass wir dem einen oder anderen Team ein Bein stellen können. Man kann immer einen Grossen schlagen.» Die Aussage zeugt vom neuen Selbstverständnis der St. Galler.

    Bei den Lakers ist schon jetzt eine gewisse Euphorie spürbar. Für das Auswärtsspiel in München nächste Woche haben sich bereits 500 Fans angemeldet. 300 bis 400 werden gar nach Tampere reisen.


    Davos (gegen Trinec, Skelleftea und Belfast) sowie Fribourg (gegen Salzburg, Ilves Tampere und Stavanger) komplettieren das Schweizer Quintett. Baumann weiss: «Alle sind heiss. Es wäre hervorragend, würde mal ein Schweizer Team die Trophäe gewinnen oder zumindest wieder einmal einen Halbfinal erreichen. Es wäre höchste Zeit.» Und bringt nebenbei auch Geld.

    3,5 Millionen Euro werden an die 32 Teilnehmer ausbezahlt. Der Sieger streicht eine halbe Million ein. Allerdings: Seit 2014 gewannen stets die Schweden. Einzige Ausnahme? 2018 Jyväskylä aus Finnland.

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    Hört, hört!




    Zu den Tickets kurz,Info von Dave gestern Vormittag

    Alles in allem sind bis jetzt 8Tausend Karten verkauft,hier sind 1050 Business Tickets inkl.

    Alle Logen sind verkauft.

    Habe eben mal im Ticketing angerufen wann ich dran bin. Sie sind am abarbeiten der rund 800 Anträge (Leute die bis jetzt keine SK hatten), es geht nach Kategorie, also die teuren zuerst. Muss mich noch gedulden da ich für die wenigen Spiele die ich sehe eher "günstig" sitzen will. Dürfte ziemlich voll werden.....

    Das stimmt. Gröni hat sehr konservativ gecoacht. Spätestens nach dem 2-3 hätte man was probieren müssen. Aber Schnee von gestern..

    Tangnes hat auch lange gewartet mit einer Anpassung, die hat er erst gemacht mit dem Messer am Hals. Gröni wollte sich auch nicht bewegen und das war nun im Nachhinein falsch. Ich hoffe er hat daraus gelernt.

    für dich eigentlich recht untypische leicht pessimistische/zweifelnde freds...

    Ja gell :mrgreen: Ich war hier lange der Berufsoptimist im Nörgelforum, aber die Realität ist: 6 Titel in 25 Jahren ZSC Lions sind zu wenig! Seit dem Titel in Kloten 2014 unter Crawford wurde vieles falsch gemacht, den Anfang machte das (sinnlose) Experiment Wallson. Seit dann hatten wir noch einen Titel zu feiern mit Notnagel Kossmann und sonst nur Pleiten, Pech und Pannen.

    Auch bei der Entwicklung des CH Nachwuchses war ich einst sicher wir könnten den Anschluss an die grossen Nationen machen, aber die Realität ist das wir es nicht schaffen.

    Ist aber alles nicht so schlimm, ich habe die letzten Playoffs genossen im Stadion bis auf das Ende...... :suff:

    So lange wir mit dem ZSC nicht Serienmeister werden bin nun halt eher in der Glas-ist-halb-leer Fraktion :mrgreen:

    Wenn wir wieder soweit kommen (was angesichts der Aufrüstung bei vielen anderen NL-Teams nicht so selbstverständlich sein wird), dann werden wir

    Meister. Ganz einfach.

    ...oder verlieren wieder gegen Zug.

    Ist der neue Goalie so gut wie der alte? Können wir Malgin vergessen machen? Wie schlagen sich die neuen Ausländer? Ich denke es gibt schon einige Fragezeichen und die Playoffs sind dann nochmals eine andere Sache. Dann kommt dann das Mentale zum Zug!

    Meine Bedenken was die neue Saison anbelangt:

    Wir haben als ziemlich einzige Mannschaft auf beiden Seiten des Atlantiks seit einer gefühlten Ewigkeit einen 3:0 Vorteil in einem Final verspielt.

    Das weiss der Coach, das wissen die Spieler die dabei waren.

    Ob wir wenn die crunch time wieder ansteht dieses Drama wegstecken können? Oder bleibt im Kopf eine Blockade?

    Ich bin mir da nicht sicher wie es herauskommt.