Beiträge von Larry

    Pius Suter und seine Detroit Red Wings zu Besuch in Süd Florida.

    Es gab nichts zu holen für die müden Wings die am Tag zuvor in Tampa gespielt und auch dort verloren hatten.

    Nach zwei Dritteln stand es 6:1, die Fans forderten "we want 10!" und die Welle kreiste ums Rund.

    Im letzten Drittel wurde aber Gas weggenommen, 6:2 am Schluss.

    Pius mit 14:39 Ice Time, Einsätze im PP und BP. Lag nicht an ihm, das müde Detroit hatte einfach keinen Stich.

    Tolle Unterhaltung einmal mehr in Sunrise! :geil:

    Habe immer den 3. Platz für den FCZ gefordert und gesagt wenn einer der grossen zwei patzt könnte man auch mal 2. werden.

    Das beide patzen und man selber derart auftrumpft, nein das habe ich nicht für möglich gehalten!

    Helvetiaplatz kann gebucht werden - man soll die Feste feiern wie sie fallen! :suff:

    Malgin. :geil: Dabei muss man sehen: Konnte sich in der NHL nicht dursetzen (kaum zu glauben, oder?) und dort auch niemandem davon laufen.....so von wegen Lauf- und Tempoliga Herr Zaugg......

    PS: Fribourg......Beeindruckend! Mit denen ist zu rechnen!

    Wieso ist Weber gesperrt? Aber nicht für die Aktion in Ajoie wo der Jurassier mit der Kufe verkantet hat und selbst gefallen ist?

    • Team News: Yannick Weber vorsorglich gesperrt

      Yannick Weber von den ZSC Lions wurde wegen eines Checks gegen die Bande gegen Thibault Frossard vom HC Ajoie in der 46. Minute des Meisterschaftsspiels der National League vom 26. Februar 2022 vorsorglich für ein Spiel gesperrt. Gleichzeitig wurde gegen Weber ein ordentliches Verfahren eröffnet.

    ZSC Lions ohne Krüger, Quenneville, Riedi (verletzt), Sigrist (krank), Weber (gesperrt), Flüeler (überzählig), Capaul, Meier, Küng, Suter (GCK Lions), Morant (Saisonende).

    Mit Kovar und Kivistö.

    Das von dir; überrascht mich nun doch sehr! Du bist doch der stärkste Verfechter von "was in der Regular läuft ist scheissegal, das einzige was zählt ist der Erfolg in den PO's".

    Wo hast Du denn den Quatsch her? Bin ich ganz sicher nicht und war ich nie! Scheiss Qualis sind mir ein Gräuel und ich finde es eine Frechheit den zahlenden Fans gegenüber! Bin auch der Meinung das sollte in den PO's nicht belohnt werden!

    Wenn sie geile Play offs spielen verdienen sie doch den Titel?

    Die ganze Saison ein bisschen herumkügeln und nur in den PO's voll gehen? Eigentlich nicht! Wird aber wohl sowieso nicht passieren!

    Der ZSC oder auch Bern konnten in der Vergangenheit schlechte Qualis trotzdem mit dem Titel abschliessen. Das dies aber nicht Leistungsfördernd ist dürfte wohl jedem klar sein! Darum war es auch mal gut als wir vor drei Jahren die PO's verpasst haben! Das scheint aber schon wieder vergessen zu sein!

    Die Probleme der jungen Schweizer

    Warum das Schulsystem nicht für den Spitzensport gemacht ist

    Im Schweizer Eishockey spielen kaum Junioren auf höchster Profistufe. Das hat, wie die Masterarbeit Patrick von Guntens zeigt, auch mit dem schwierigen Zusammenspiel zwischen Spitzensport und Schule zu tun.

    Kristian Kapp
    Kristian Kapp (TA)

    Masterarbeit zur dualen Karriere im Schweizer Eishockey: Patrick von Gunten hat bei Nachwuchsverantwortlichen und Spielern nachgefragt.


    Masterarbeit zur dualen Karriere im Schweizer Eishockey: Patrick von Gunten hat bei Nachwuchsverantwortlichen und Spielern nachgefragt. Foto: Dominique Meienberg

    Als Patrick von Gunten in Biel ein Teenager auf dem Weg zum Eishockeyprofi war, gab es den Begriff «duale Karriere» noch nicht. Auf junge Sportler abgestimmter Schulunterricht hiess bei ihm, dass er nicht in den Turnunterricht musste, um mehr Zeit fürs Eishockey zu haben. Von Gunten schaffte es dennoch zum Nationalverteidiger, der 2013 WM-Silber holte.

    Von Gunten ist heute 37, er trat 2018 nach einer elf Jahre langen NLA-Karriere in Kloten zurück. Er arbeitet heute als Unternehmensberater, das Eishockey hat ihn aber nicht losgelassen. Vor eineinhalb Jahren schrieb er seine Masterarbeit «Duale Karriere im Schweizer Eishockey», die die Herausforderungen der 15- bis 19-Jährigen zwischen Schule und Spitzensport beleuchtet. Von Gunten sprach mit den Nachwuchsverantwortlichen aller National-League-Clubs und erhielt Feedback von 234 Spielern. Im «Eisbrecher», dem Eishockey-Podcast von Tamedia, erzählte er nun von seinen nach wie vor aktuellen Erkenntnissen. Hier kann das ganze Gespräch im «Eisbrecher»-Podcast mit Patrick von Gunten gehört werden.

    Die optimale duale Karriere sähe für Von Gunten so aus: Der Spieler teilt sich Schule und Sport im ausgeglichenen Verhältnis auf und kommt pro Tag mit acht bis zehn Stunden Aufwand durch. Das ist allerdings kaum möglich mit dem Schweizer Schulsystem sowie mit der Infrastruktur der Clubs. Das System variiert von Kanton zu Kanton. Und die NL-Clubs können normalerweise nur auf ein bis zwei Eisfelder zurückgreifen, die sie häufig auch noch mit anderen Sportclubs teilen. Auf U-20-Stufe kann darum kaum jemand Eistrainings vor 19.30 Uhr ansetzen. Wie wenige Eishallen in der Schweiz gesamthaft zur Verfügung stehen, zeigt der Vergleich mit Finnland, wo die Zahl mit fast 300 knapp sechsmal so hoch ist – trotz deutlich tieferer Einwohnerzahl.

    Es gehe nicht darum, das Schweizer Schulsystem zu kritisieren, sagt Von Gunten. «Es ist hervorragend und bietet ein sehr vielfältiges Ausbildungsangebot.» Allerdings habe es, kombiniert mit dem Sport, Nachteile. Eines ist das Fehlen von Einheitlichkeit: Von Gunten nennt 67 Schulen, die mit einem der NL-Clubs zusammenarbeiten – es gibt Clubs, die allein mit zehn verschiedenen kooperieren. Nur zwei Schulen haben das Label «Swiss Olympic Sport School», zehn weitere sind «Swiss Olympic Partner Schools». All das bedeutet für die Clubs einen grossen Koordinationsaufwand bei der Trainingsgestaltung.

    «Nur die zwölf Label-Schulen bieten eine spezifisch sportorientierte Ausbildung an», erklärt Von Gunten. Es sei zwar nicht so, dass Schulen ohne Label automatisch schlechtere Angebote anbieten würden. Allerdings hätten diese Institutionen keinerlei Verpflichtungen: «Es hängt dann von einzelnen Lehrpersonen oder der Schulleitung ab, wie weit sie den Kindern entgegenkommen.» Eine einheitliche Ausbildung ist so kaum möglich; Kinder, deren Eltern sich teurere Privatschulen leisten, können Vorteile haben. Auch Von Gunten stellt fest: «Eishockey könnte elitär werden.»


    Späte Trainings, wenig Erholung

    Die späten Trainingszeiten der Junioren sind ein Problem. Da sich viele häufig erst nach den Trainings um die Schularbeiten kümmern, leiden Schlaf und folglich Erholung darunter. Und das ausgerechnet in einem Alter, in dem sich der Körper der jungen Menschen noch in der Entwicklung befindet. Hier könnten oft auch simple Lösungen helfen, wie Von Gunten erklärt: «In Genf helfen Studenten als Lernhilfe den Nachwuchsspielern, die Zeit zwischen der Schule und dem Training am Abend zu überbrücken.»

    Das alles andere als einheitliche System sorgt zudem gerade am Ende der U-20-Stufe dafür, dass Spätzünder häufig auf der Strecke bleiben. «Der Sprung von den Junioren zu den Erwachsenen ist die schwierigste Übergangsphase», sagt Von Gunten. «Das sportliche Niveau wird ungleich höher und die Situation für die Jugendlichen zusätzlich erschwert, wenn sie gleichzeitig immer noch im Schulsystem sind.» Erwähnt haben will Von Gunten unbedingt jene, die diesen Sprung zum Profi nicht schaffen: «Damit diese beim Wechsel in die Privatwirtschaft bereit sind, ist ein gut funktionierendes System gerade für diese Mehrheit wichtig.» Nur zwei U-20-Spieler als echte Stammkräfte in der National League: SCB-Stürmer Joshua Fahrni …


    Nur zwei U-20-Spieler als echte Stammkräfte in der National League: SCB-Stürmer Joshua Fahrni … Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)



    All dies ist kein Vergleich zum Vorzeige-Ausbildungsland Schweden. Von Gunten spielte vor zehn Jahren selbst eine Saison bei Frölunda, nicht vergessen hat er die Nachwuchsspieler, die den Sprung zu den Profis schafften: «Der grösste Unterschied war körperlich: Sie waren rund 5 Zentimeter grösser und 10 Kilo schwerer als in der Schweiz.»

    Die Schweizer Clubs hören den Vergleich mit Schweden nicht gern, da sich das Schulsystem in einem Wohlfahrtsstaat nicht mit jenem in der Schweiz vergleichen lasse. «Frölunda zum Beispiel hat seine eigene Akademie und arbeitet mit einem Gymnasium, das alle jungen Sportler von Göteborg vereint», erklärt Von Gunten. Die Schulzeiten sind flexibler, Eishockey ist in den Schulalltag eingebunden, die Trainings am Abend sind deutlich früher zu Ende. Spätestens um 18.30 Uhr ist kein Nachwuchsspieler mehr in der Eishalle und hat vermehrt auch Zeit für sein Sozialleben.


    Die häufig chancenlosen U-20-Schweizer

    Auch so lassen sich also die (körperlichen) Unterschiede erklären, wenn die Schweizer U-20 an Weltmeisterschaften den Topnationen deutlich unterlegen ist. Oder warum in der National League kaum Junioren Stammspieler sind, auch in der aktuellen Saison nicht: Auf über 10 Minuten Eiszeit pro Spiel bei regelmässigen Einsätzen kommen nur Joshua Fahrni (Bern) und Simon Knak (Davos). «Wir können Schweden nicht kopieren», sagt Von Gunten. «Wir könnten aber Einzelnes übernehmen. Zum Beispiel mehr Coachs auf dem Eis haben.»

    Die Nachwuchsverantwortlichen der NL-Clubs sehen nur eine Systemänderung als Lösung für eine deutliche Verbesserung der dualen Karriere für Eishockeyspieler in der Schweiz. Diese aber ist utopisch, da sie wegen einer Sportart allein nicht erfolgen wird. Selbst für ein einheitlicheres System sieht Von Gunten schwarz: «Die Clubs machen zwar das Beste aus dieser Situation. Aber mit Schule, Clubs, Verband, Swiss Olympic und Kantonen prallen hier zu viele Interessengruppen aufeinander, ohne dass eine den Lead bei der Verantwortung übernehmen würde.»

    aber zwei sache sind schräg, dä Letzi-burger isch en scherz oder? zwei schibe bun und en trochne, lauwarme hamburger ohni sauce oder suscht öpis!

    Was Du häsch es gschafft öppis über z cho bi Langsam & Unmotiviert GmbH? Sauce, Gurken, Zwiebeln sind neben dem Stand zum selber nehmen! Selbst bei nur 8000 Zuschauern kann man in der Halbzeit nichts holen, Schlange ohne Ende. Wenn man früh dort ist geht es vor dem Spiel! Katastrophe! Bier trinke ich nur vorher und nachher beim Fiesta!