Beiträge von Larry

    Nein aber dieser Moderator finde ich am schlimmsten mit seinem Lüüüdivic Wäbääääääääär und dem Määäxiim Nooaroouuu :cursing:

    Den Scheiss mit dem "der Torhüter wurde berührt" könnten sie von mir aus mal abschaffen und sich etwas mehr am internationalen Standart angleichen!

    Ja und Ja!

    im stadiönli saisonkarten gekauft, ich erzähle dir gerne irgendwann, unter vier augen, mit welchen plätzen wir belohnt worden sind 😡

    ich werde mir dieses scheisserlebniss im neuen stadion nicht nochmals antun 👎

    Ich weiss, gab viele Leute die dort sauer waren. Ich bin nach 1-2 Spielen hinter dem Goal wieder Supporter geworden um auf der Geraden stehen zu können und hatte dann einen super Platz in der Halle.

    Ich werde es am TV verfolgen und mir die An- und Rückreise sparen.

    So oder so sind 3 Punkte aus den Spielen gegen Servette und Ambri ein Minimalziel.

    Gucke auch TV, erwarte aus den nächsten 5 Spielen (Servette, Ambri, Rappi, Ajoie, Langnau) 9-10 Punkte, ansonsten haben wir m.E. ein Problem.

    Im Tagi (!) heute ein Artikel über Fribourg:

    Die ewigen Verlierer gehören plötzlich zu den Besten Europas

    Sie waren noch nie Schweizer Meister, kannten jahrelang nur Hohn und Spott. Nun hat sich Fribourg Gottéron eine neue Mentalität zugelegt . Mit Erfolg.

    Der Artikel schliesst mit:

    Allein: Die Unrast beim ebenso leidenschaftlichen wie leidgeprüften Anhang ist latent. Er hat fast die ganze Bandbreite erlebt, von den Zauberzeiten mit Bykow und Chomutow bis zum Beinahekonkurs – aber eben: keinen Titel. Und etwas Grosses hat Gottéron auch unter Dubé noch nicht erreicht. Letzte Saison scheiterte es als Qualifikationsdritter im Viertelfinal.

    In einem solchen Umfeld kann Euphorie rasch der Ernüchterung weichen, kann ein routiniertes Team innert Kürze ein überaltertes werden, kann Selbstvertrauen flüchtig sein wie Gas. Weshalb Philippe Furrer mahnt: «Die grossen Prüfungen stehen dieser Mannschaft noch bevor.»

    Aber wer weiss....Zug könnte wieder ein "One Hit Wonder" werden wie schon 1998, der ZSC könnte abstinken wenn es so weiter geht, und jemand wird dann Meister! Fribourg, Biel, .......

    Kein Trost aber beim EVZ läuft auch nicht alles wie gewünscht:

    Nun muss sich die Hierarchie im Zuger Orchester erst neu bilden, der EVZ strahlt derzeit nicht die gleiche Dominanz aus wie im Vorjahr, als er mit 27 Punkten Vorsprung die Qualifikation gewann, es fehlt an Automatismen und Kadertiefe. Der grosse Titelfavorit ZSC Lions ist auf dem Papier mit Ausnahme der Torhüterposition signifikant besser besetzt.

    Am Mittwoch schied Zug nach einer deftigen 1:6-Heimniederlage gegen München aus der Champions League aus, in die es als Titelanwärter gestartet war. Weiter als bis in den Viertelfinal hat der EVZ es nie gebracht, obwohl die Verantwortlichen die Bedeutung dieses Wettbewerbs bei jeder Gelegenheit betonen. Der Trainer Tangnes mahnt zur Geduld und sagt, diese Mannschaft brauche einfach etwas Zeit; die guten Resultate würden schon noch kommen. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. (NZZ)

    Die ZSC Lions in der Krise

    Es braucht keine Atomphysik, um aus der Krise zu kommen

    Vier Niederlagen in fünf Meisterschaftsspielen – der Anfangsglanz ist bei den ZSC Lions verflogen. Rikard Grönborg fordert beim Starensemble eine Mentalitätsänderung und verspricht Besserung.

    Marco Keller
    Marco Keller (TA)

    Vieles, was er aktuell sieht, stimmt ihn nachdenklich: ZSC-Lions-Coach Rikard Grönborg.


    Vieles, was er aktuell sieht, stimmt ihn nachdenklich: ZSC-Lions-Coach Rikard Grönborg. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)

    Er kommt nach dem 1:4 gegen Biel schnell zum Mediengespräch, und er wirkt relativ gelassen. Viel entspannter jedenfalls als am Vorabend nach dem 1:3 gegen Rapperswil-Jona, als Beobachter einen sehr schlecht gelaunten Rikard Grönborg erlebt hatten. «Ja, das stimmt, da war ich sehr enttäuscht», gibt er zu und ergänzt: «Vom Resultat bin ich es heute auch.»


    Am Samstagmorgen hatte sich das Team zusammengesetzt, Klartext war angesagt. Es sei ein sehr gutes Meeting gewesen, erklärte der Schwede, in dem er den Spielern unverblümt seine Vorstellungen mitgeteilt habe. Am Anfang habe ihm die Reaktion auch gefallen: «In den ersten zwölf Minuten kam Biel zu keiner einzigen Torchance, leider wurden wir selber nicht belohnt.»

    Ein Erfolgserlebnis hätte die Partie aus ZSC-Optik in die gewünschte Richtung führen, das Selbstvertrauen im Abschluss zurückbringen können. Die Möglichkeiten wären da gewesen, doch nach dem Startdrittel stand es 0:1. Nach einer Szene, in der Sven Andrighetto seinem Naturell untreu geworden war. Der Königstransfer der letzten Saison, der normalerweise wenn immer möglich den Abschluss sucht, drehte plötzlich ab und brachte mit einem unpräzisen Rückpass Patrick Geering in Bedrängnis. Den schnörkellosen Konter vollendete Damien Brunner.

    «Es war ein typisches Gegentor für unsere momentane Situation», bestätigte Grönborg. Diese Situation ist nicht rosig, es war die bereits vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Obwohl man in der gleichen Zeitspanne mit den beiden Erfolgen gegen Mlada Boleslav in die Achtelfinals der Champions Hockey League eingezogen ist, wurde immer wieder ersichtlich, dass die Leichtigkeit des Spielens temporär abhandengekommen ist. Grönborgs Analyse ist klar: «Generell fehlt uns etwas das Selbstvertrauen, und einige Spieler wollen zu viel, anstatt sich an den Gameplan zu halten, der vorher funktioniert hat.»

    Gefordert: Die Rückkehr zum Einfachen

    Und dieser Gameplan, der hat – bei allem Talent, das in dieser Mannschaft steckt – nichts mit Atomphysik zu tun. Es gehe vielmehr darum, zurück zu den einfachen Dingen zu finden: «Das tönt zwar klischeehaft, aber wir müssen schiessen und vor dem gegnerischen Tor für Verkehr sorgen. So werden heutzutage Tore erzielt.» Genau so, wie es Rapperswil-Jona am Vorabend bewiesen hat. Mit Nachsetzen, bereit, blaue Flecken vor dem Tor zu riskieren. Dass beim ZSC mit Chris Baltisberger gegen Biel jener Mann gesperrt fehlte, der diese Tugenden vorlebt, darf keine Ausrede sein.


    Phasen wie diese gehören zu fast jeder Qualifikation und sind im Frühherbst auch nicht zwingend dramatisch. Wie man damit umgeht, entscheidet über den weiteren Verlauf der Saison. Der schwedische Weltmeistercoach, per se ein Optimist, bleibt zuversichtlich: «Wenn wir aus diesem Tief herausfinden, haben wir in Meisterschaft und Champions Hockey League noch viele schöne Spiele vor uns. Ich bin sicher: Wir werden gestärkt aus dieser Situation hervorgehen.»

    Der Hüne weiss aber ebenfalls, dass bald substanzielle Kritik aufkommen wird – auch an ihm –, wenn die Formkurve nicht rasch wieder in die andere Richtung zeigt. Er sieht alle gleichermassen in der Verantwortung: «Die Zuschauer haben zu Recht hohe Erwartungen an uns. Wir als Coachingstaff werden nun einen Plan ausarbeiten, wie wir den Spielern helfen können, und der Kern des Teams muss sich gegenseitig in die Verantwortung nehmen.»

    Zeit, um sich zu sammeln, blieb am freien Sonntag. Nun folgt eine mögliche Sechs-Punkte-Woche mit dem Heimspiel gegen das in dieser Saison so enttäuschende Genf-Servette (Dienstag) und dem Auftritt bei Ambri-Piotta (Freitag). Das Potenzial für zwei Siege, das haben die ZSC Lions. Spätestens jetzt müssten aber alle wissen, dass das allein nicht reicht.