Beiträge von Larry

    Es gibt sie noch, die Leckerbissen auf den Schweizer Eisfeldern. Der Überflieger aus Biel und sein Verfolger aus Zürich liefern sich einen hochstehenden Match, dem es an nichts fehlt.

    Auch den Experten im MySports Studio, Helfenstein und Walser, hat das Spitzenspiel gefallen! Nur Rottaris im ollen SRF glaubte das Spiel madig machen zu müssen. Tritt endlich ab!

    So lief das Spiel: Es gibt sie noch, die Leckerbissen auf den Schweizer Eisfeldern. Der Überflieger aus Biel und sein Verfolger aus Zürich liefern sich einen hochstehenden Match, dem es an nichts fehlt.

    Der EHC Biel vergibt die Chance auf den Sieg in der ersten Spielhälfte, als er acht Minuten in Überzahl ergebnislos verstreichen lässt – eine seltene Schwäche eines Teams mit sonst brandgefährlichem Powerplay. Auf der anderen Seite verdienen sich die Zürcher den Sieg mit einer felsenfesten Defensive. Dies ist das Fundament, auf dem sie im Laufe des Spiels ein Tor an das andere reihen.

    Schon in den Partien zuvor zeigten sich die Lions als sattelfest in der Abwehr, doch im Unterschied zu den 0:1-Niederlagen in Freiburg und gegen den SCB sind sie diesmal auch kaltblütig. Fünf verschiedene Zürcher treffen, was für ihre Breite im Angriff spricht. Und hellwach sind sie ebenfalls. Nach Alexander Yakovlenkos 1:2 dauert es nur 33 Sekunden, bis Denis Hollenstein die beruhigende Zweitore-Führung der Lions wiederherstellen kann.

    Dieser Auswärtssieg ist ein Gradmesser für die Zürcher, sie haben den Härtetest im Seeland mit einer reifen Leistung bestanden, während Biel die zweite Heimniederlage der Saison kassiert. Neben der Kaltblütigkeit gibt es noch einen Unterschied zwischen Biel und Zürich: In Lukas Flüeler hat der ZSC den besseren Torhüter, ihm gelingen einige hochstehende Paraden. Aus den letzten vier Spielen, in denen Flüeler als Nummer 1 im Tor stand, resultierten vier Siege. (pic./NZZ)

    Sieg im Spitzenkampf in BielDie unerwartete Tugend der ZSC Lions

    Dank eines späten Torreigens siegen die Zürcher in Biel letztlich souverän 5:1. Doch die Basis ist ihre erstaunlich solide Defensive.

    Simon Graf
    Simon Graf (TA)

    Schon wieder Tor: Die ZSC Lions bejubeln das 4:1 Malgins in Biel.


    Schon wieder Tor: Die ZSC Lions bejubeln das 4:1 Malgins in Biel. Foto: Peter Schneider (Keystone)

    Andrighetto, Roe, Malgin, Azevedo, Hollenstein, Quenneville und wie sie alle heissen. Wer an die ZSC Lions denkt, der denkt vor allem ihre offensive Power. Doch die Kreativspieler in der Offensive haben sich noch nicht so recht gefunden. Manchmal hat man das Gefühl, die Zürcher bräuchten zwei Pucks und nicht nur einen, damit sich alle verwirklichen könnten. Dafür haben die ZSC Lions nun eine Tugend entdeckt, die nicht auf den ersten Blick mit ihnen in Verbindung gebracht würde: grundsolides Defensivspiel.


    Beim Spitzenkampf in Biel liessen sie zum dritten Mal in Serie höchstens ein Gegentor zu. 0:1 gegen den SC Bern, 1:0 gegen Mlada Boleslav in der Champions League und nun ein 5:1 gegen den entthronten Leader. Das Resultat ist zwar zu hoch, die Basis aber wie schon in Tschechien eine starke Abwehrleistung. Mit nur 23 Gegentoren in 11 Meisterschaftsspielen, knapp 2,1 pro Partie, verteidigen die Zürcher bisher am besten in der ganzen Liga.

    In Biel deutete allerdings anfänglich nichts auf einen ungefährdeten ZSC-Sieg hin. Die Bieler, durch ihren erstaunlichen Saisonstart und zuletzt eines 4:2 gegen Zug in ihrem Selbstvertrauen gestärkt, starteten temporeich und dominant in die Partie. Die Lions wurden oft in ihrer Zone eingeschnürt und wussten sich immer wieder nur mit Fouls oder unerlaubten Befreiungsschlägen übers Plexiglas zu helfen.

    Sie handelten sich Strafe über Strafe ein, vermochten sich in Unterzahl aber schadlos zu halten. Und in der 27. Minute stellte Sigrist mit dem 1:0 nach einem beherzten Vorpreschen Hollensteins und eines schönen Backhandpasses von Krüger das Geschehen auf den Kopf. Die Bieler trauerten fortan ihren verpassten Chancen nach wie ein Tenniscrack seinen ungenutzten Breakmöglichkeiten und kassierten durch Pedretti (34.) das 0:2. Und nachdem Jakowenko (42.) mit dem 1:2 die Hoffnung kurz zurückgebracht hatte, leitete Forster nur 33 Sekunden mit einem fatalen Fehlpass auf Hollenstein das 1:3 ein.

    Der Widerstand der Seeländer, die mit Haas, Hofer, Sallinen und Hischier vier Leistungsträger im Sturm vermissten und Verteidiger Lööv schon früh verloren, war damit gebrochen. Malgin (53.) und Krüger (54.) durften das Skore noch erhöhen. Die Spitze der Liga ist damit zusammengerückt, mit Fribourg als neuem Leader und Biel, den ZSC Lions, Zug und Davos nur maximal vier Punkte zurück.

    Eine Gala der Zürcher war das 5:1 in Biel nicht, aber es bestärkte sie darin, dass man auch mit einer soliden Defensive Spiele gewinnen kann. Und mit einer solchen, und nicht primär mit der Offensive, gewinnt man ja bekanntlich Meisterschaften.

    Geil, jetzt müssen vom 27.11. bis 04.12. innert 8 Tagen 5 Spiele absolviert werden

    Absolut Hirnverbrännt! Nöd emal i de NHL wird das gmacht. Jede Arzt oder Sportarzt wird das bestätige. Us gsundheitlicher Sicht en

    totale Schwachsinn!!

    5 Spiele in 8 Tagen gibt es auch in der NHL! Aber was viel schlimmer ist sind die back-to-back Games, die gibt es auch in der NHL, aber nicht in dieser Häufung! Der ZSC muss 29./30.11., 3./4. 12., 9./10.12. und 19./20.12. ran! Krass!

    Bin immerno de Meinig, dass de Blini es verdient gha hetti, dass sini Nummere ufezoge worde wär!

    Das chunt viellich no. Aber Nummer 5 isch au am Cesi Zehnder sini gsi, und de hetts m.E. au verdient! De isch binere Fan Umfrag nach em Sulo und em Segi uf Platz 3 glandet!

    Die Lebenserfahrung ist das was uns ausmacht.

    Und ja , die Zeit läuft! Es sterben nicht nur die Sport- und Musikhelden unserer Jugend sondern auch Leute aus unserem Umfeld, sogar hier im Forum.

    Gestern war es schon 10 Jahre her seit sich Peter Jaks das Leben genommen hat.

    Da Anfang Jahr ein langjähriger Freund auch mit Depressionen aus dem Leben geschieden ist sehe ich solche Fälle heute differenzierter, aber wer selber keine Depressionen hat wird das nie begreifen können.

    Tim Berni in der AHL

    Tim Berni hat keine Aufnahme in der NHL-Mannschaft der Columbus Blue Jackets gefunden. Der 21-jährige Zürcher Verteidiger wird von der Organisation nach Cleveland in die AHL geschickt. Grégory Hofmann und Dean Kukan, die weiteren Schweizer Spieler der Blue Jackets, sind nach wie vor im Camp der Mannschaft.

    Bei den Arizona Coyotes muss Janis Moser ebenfalls den Umweg über die AHL nehmen. Der Bieler Verteidiger wird die Saison im Farmteam der Coyotes, den Tucson Roadrunners beginnen. (abu/sda)