Beiträge von Larry

    Und irgendwie hat man das Gefühl, dass der EHC die Geduld schon vor der Partie verlor. Die Serie stand vor Anpfiff 2:2, es war noch nichts gewonnen, auch nichts verloren. Doch Trainer Per Hanberg griff so ziemlich kräftig ein: Er liess Eric Faille und Dominic Forget nicht spielen.

    Für Faille kam Brace zu seinem ersten Einsatz, für Forget kehrte Simek ins Team zurück. Der drittbeste und der fünftbeste Playoff-Skorer wurden ausgebootet. Wer solch drastische Massnahmen vornimmt, der muss sie mit einem Erfolg belegen können. (TA)

    Was für ein Depp!:roll:

    Die Geschichte mit Devos und Hazen, von deutschschweizer Medien in Umlauf gebracht (so sie denn überhaupt stimmt) hat Kloten nur geschadet und Ajoie noch zusätzlich angestachelt. Auch so Geschreibsel wie von Zaugg ("der Austieg ist vollbracht") war wohl Gift für Kloten. Wird nun ganz schwer, denke Ajoie macht im nächsten Spiel den Sack zu!

    Bisschen die anderen Teams unter die Lupe nehmen:

    https://www.watson.ch/sport/eismeist…ssion_974478694

    Für Steinmann, den SC in Rappi, könnte der Entscheid seinen Spezi in Rappi zu installieren in die Hose gehen. Diese Saison wird kaum zu toppen sein! Klar wurde der Entscheid vorher gefällt aber deshalb ist er nun nicht weniger schlecht! Übrigens auch in Langnau: Marc Eichmann holt seinen Spezi aus Langenthal, ob der dort mehr erreichen kann? Zweifel sind angebracht!

    Die Zukunft des SCB:

    https://www.watson.ch/sport/eismeist…sel-des-hockeys

    und

    https://www.nzz.ch/sport/der-sc-b…etzt-ld.1613748

    ZSC Lions gegen Lausanne

    Eine Playoff-Serie wird zum Hassduell

    Topskorer Sven Andrighetto gesperrt, drei Spieler verletzt – Lausanne scheint die ZSC Lions vor Spiel 6 vom Freitag dort zu haben, wo es sie haben will. Und giesst weiter Öl ins Feuer.


    Simon Graf (TA)

    Das Spiel 5:2 gewonnen, den Topskorer des Gegners malträtiert, bis er die Nerven verlor und als Folge gesperrt wurde, dazu drei Spieler verletzt – der Mittwoch war ein produktiver Tag für den Lausanne HC. Doch die Vaudois haben noch lange nicht genug. So tobte ihr Mitbesitzer Petr Svoboda, als die eine Spielsperre gegen Sven Andrighetto bekannt war, gegenüber «24 heures»: «Diese Sanktion ist inakzeptabel. Dieser Crosscheck war bösartig, vorsätzlich, kriminell. Solche Dinge haben nichts zu suchen in einer Eishalle.»

    Svoboda und der Sittenzerfall

    Es ist schön, zu hören, dass sich Svoboda Sorgen macht um die Sitten im Schweizer Eishockey. Allerdings haben ihn die zahlreichen Entgleisungen des Lausanner Captains Mark Barberio (er erhielt sechs Spielsperren) nicht gestört. Oder jene von Cody Almond oder Aurélien Marti.

    Der Respekt vor der Gesundheit des Gegners ist in dieser hitzigen Serie verloren gegangen. Sinnbildlich dafür, wie Lausannes Marti den ZSC-Schweden Marcus Krüger am Mittwoch zuerst kopfvoran in die Torumrandung checkte und dann Ronalds Kenins den Kopf des wehrlos am Boden liegenden Gegners aufs Eis drückte.

    Anklage via Twitter

    Aber zurück zu Andrighetto. Mindestens zwei Spielsperren wären angebracht, findet Svoboda. Das würde bedeuten, dass der beste ZSC-Stürmer in dieser Serie sicher nicht mehr eingreifen würde. Um die Botschaft zu untermalen, bastelte das Social-Media-Team des LHC für Twitter einen Zusammenschnitt von drei Checks gegen den Nacken. Joël Genazzi gegen Julian Schmutz, Jesse Zgraggen gegen Phil Baltisberger und Andrighetto gegen Charles Hudon. Die Spielsperren: zwei, drei, eine. Am Schluss Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit, vor einem Feuer und dazu die bange Frage: «Sind alle gleich?»

    Die Lausannner haben Rekurs eingelegt gegen die Sperre Andrighettos, um ein höheres Strafmass zu erwirken. Doch mit ihrem Videozusammenschnitt könnten sie ein Eigentor geschossen haben. Denn es ist offensichtlich, dass die ersten beiden Aktionen gravierender sind, auf offenem Eis, völlig aus dem Blauen heraus, mit primärem Kontaktpunkt Nacken. Bei Andrighetto rutscht der Stock bei seinem Crosscheck vom Rücken nach oben. Die Aktion ist nicht gentlemanlike, passiert aber in der Hitze des Gefechts.


    «Die Lausanner hätten gar keine Bilder aus der Qualifikation suchen müssen, es gibt von ihnen schon genug aus dem Playoff», sagt ZSC-CEO Peter Zahner. «Sollen wir nun alle Szenen zusammenschneiden, in denen unsere Spieler attackiert wurden? Auf dieses Niveau begeben wir uns nicht. Das ist Kindergarten.»

    Wie auch der Vorstoss Svobodas, die Anzahl der erlaubten Begleitpersonen der ZSC Lions beim Auswärtsspiel in Lausanne auf acht zu beschränken. So wurde etwa der Zürcher Buschauffeur von der Liste gestrichen. Was Zahner aber wirklich besorgt: wie viele böse Attacken in dieser hitzigen Serie schon von den Schiedsrichtern nicht sanktioniert oder schlicht übersehen wurden.

    Chance für die Reservespieler

    Bei den ZSC Lions fielen am Mittwoch Marcus Krüger, Marco Pedretti und Teemu Rautiainen verletzt aus. Wie es im Playoff Usus ist, geben die Zürcher keine Details bekannt. Wie Pedretti vom Eis geführt wurde, lässt für ihn aber nichts Gutes erahnen. Gut möglich, dass die Zürcher in Spiel 6 im Hallenstadion vier Spieler ersetzen müssen. Dominik Diem und Willy Riedi werden sicher nachrücken, Axel Simic und Ryan Hayes sind zwei weitere Kandidaten. Sie haben in einer Gruppe zusätzlicher Spieler weitertrainiert.

    Grönborg fordert Disziplin

    Klar ist, dass die Zürcher eine Qualitätseinbusse hinnehmen müssen. Die grosse Frage ist, wer Andrighetto im ersten Sturm ersetzt. Ryan Lasch ist die wahrscheinlichste Variante. Roman Wick wäre eine andere. Coach Rikard Grönborg appelliert derweil, ruhig Blut zu bewahren. «Wir wissen, dass sie einige Spieler von uns jagen», sagt er. «Aber wir müssen diszipliniert bleiben und den Schiedsrichtern vertrauen. Bei fünf gegen fünf haben wir erst zwei Tore erhalten», rechnet der Schwede vor. Also: Unnötige Strafen vermeiden.

    Dann fügt aber auch Grönborg an: «Wir sehen alle, was sie tun wollen. Es ist erbärmlich.» Eine Serie, die ganz harmlos begann, ist zum Hassduell geworden.

    Neben Sion und Vaduz sind auch St. Gallen, der FCZ und Luzern gefährdet! 5 von 10 Plätzen! Wie soll man da langfristig planen? Wir haben im Hockey 12 Teams (bald 13!) wo wir viel weniger Nachwuchs haben als im Fussball. Denke 12 Teams wären längst überfällig!

    das vaduz derart aufdreht gegen ende saison, hatte wohl niemand auf der rechnung.

    das letzte spiel ist zu hause gegen vaduz. wir werden nicht 3x in serie gegen sie verlieren.

    Das Vaduz aufgedreht hat das geht nun schon eine Weile so. Und ich denke sie haben durchaus die Chance auch nochmals in Zürich zu gewinnen. Die Barrage und somit der Abstieg droht! Ja Meisterkater wie damals im Cupfinal gegen YB ist durchaus möglich. Werden wir bald wissen!