Beiträge von Larry

    007 Du hast es gut! Meine Gruppe von Kollegen trifft sich halt nicht vor dem Spiel schon und ich sitze auch nicht mit ihnen am gleichen Ort. Mein Socializing fand in den Pausen und vor allem nach dem Spiel in der Lions Bar statt wo wir nach grossen Spielen oft bis zum Schluss geblieben sind, bis sie uns raus geworfen haben! Gibt es alles nicht mehr! Für mich war der Abend gestern eine grosse Ernüchterung und statt 2 Stunden im Auto hocken schaue ich mir die restlichen paar Spiele wohl lieber im TV an!

    Die nächste 4:0 Klatsche! Der FCZ auf dem letzten Platz, dort wo er hingehört! Steigt ab!

    Magnin raus! Canepa investiert nichts und stellt in Serie die falschen Trainer ein. Hau ab!

    Ansonsten empfehle ich das FCZ Forum, dort gehts ab!

    Denis Malgin darf in Toronto bleiben

    Der Schweizer Center Denis Malgin wird auch in der kommenden Saison in der NHL stürmen. Der 23-Jährige erhielt bei den Toronto Maple Leafs, wo er seit diesem Jahr spielt, einen Einjahresvertrag. Dabei wird der Schweizer 700'000 Dollar verdienen.

    Malgin spielt seit 2016 in der NHL, wo er für die Florida Panthers und Toronto bisher 192 Partien absolvierte kam. Dabei gelangen ihm 28 Tore und 32 Assists. (dab)

    Heimpremiere der ZSC Lions

    Ein Abend unter Maskierten

    Die Eishockeyaner machen den Anfang punkto Grossveranstaltungen im Kanton Zürich. Auch Sicherheitsdirektor Mario Fehr nimmt einen Augenschein unter 5000 im Hallenstadion.


    Simon Graf (TA)

    «ID, Ticket, QR-Code, alles dabei?», fragt eine jugendliche Sicherheitskraft den Reporter, der sich dem Hallenstadion nähert. Es ist 18.30 Uhr, über eine Stunde vor Matchbeginn, jetzt heisst es: Maske auf! Nicht nur im Stadion, auch rundherum ist sie Pflicht. Wer sie vergessen hat, kann eine Chirurgenmaske für einen Franken kaufen. Via Lautsprecher werden die Wartenden immer wieder an die Maskenpflicht erinnert. «Über die Nase, über den Mund, dann bleibst du gesund», kalauert der Speaker.

    Vor dem Stadion herrscht eine friedliche Atmosphäre, auch als die Schlange vor den Eingängen gegen 19 Uhr länger wird. Und die Aerosole wehen im Wind. Auch Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat sich unters Volk gemischt. Zusammen mit Bruno Keller, dem Kommandanten der Kantonspolizei, nimmt er einen Augenschein beim ersten Zürcher Grossanlass seit Aufhebung der 1000er-Beschränkung.

    Fehr ist angetan von der Disziplin vor dem Eingang.«Deshalb kann das bei uns funktionieren», sagt er. «Die Leute halten sich an die Vorgaben.» Es hilft, dass in Zürich seit über einem Monat auch Maskenpflicht in den Geschäften herrscht, man sich daran gewöhnt hat. Fehr trägt eine ZSC-Stoffmaske, die er als Willkommensgeschenk erhalten hat. Diese ist der Renner im Fanshop, kostet zwölf Franken pro Stück.

    Bereitet es dem Sicherheitsdirektor angesichts einer solchen Massenveranstaltung nicht Sorgen, dass die Fälle zuletzt so angestiegen sind in Zürich? «Das 14-Tage-Mittel ist 65. Das ist nicht hoch. Wir hatten jüngst einfach einen Anstieg der Fälle wegen eines Ausbruchs in einem Club und in einer Asylunterkunft.» An den Lions und dem Hallenstadion ist es nun, dafür zu sorgen, dass es beim Hockeyspiel nicht zu einem Cluster kommt.

    Anders als in Bern wird den Zuschauern hier vor dem Eingang nicht das Fieber gemessen. Aber Spotter schauen, ob jemand offensichtliche Covid-19-Symptome aufweist – und würden diesen dann zum Stadionarzt zur Kontrolle schicken. Im Foyer, wo sonst verpflegt und diskutiert wird, wurden alle Tische weggeräumt. Hier darf man nichts abstellen und nicht verweilen. Und wer einmal im Stadion ist, kann den ganzen Abend nicht mehr hinaus, um Luft zu schnappen. Wer die Arena einmal verlassen hat, kommt nicht mehr rein.

    Als die ZSC Lions um 19.43 Uhr aufs Eis laufen, werden sie mit viel Geklatsche empfangen. Die Eishockeyfans werden zum Theaterpublikum. Erst als die Löwen ab dem Mitteldrittel ihres zweiten Spiels in der Saison ankommen, wird es lauter. Immer öfter hört man das zischende «Zett Ess Cee». Das Publikum verteilt sich gut über die ganze Halle, die Logen hoch oben sind fast alle leer. Eine Firma kann es sich momentan nicht leisten, Kunden an ein Event einzuladen, bei dem das Risiko einer Covid-19-Ansteckung besteht.

    Der Stadionspeaker bedankt sich bei 7243 Zuschauern. Knapp 5000 dürften tatsächlich im Stadion sein. Zahlreiche Saisonkarten-Besitzer wollten einmal abwarten. Die Maskendisziplin ist aber gut, und die Sicherheitsleute schauen genau hin. Ein junger Fan, der stets an seinem Popcorn knabbert und die Maske immer wieder hoch und runter schiebt, sieht plötzlich zwei Zweimeter-Männer neben sich. Sie nehmen ihn mit in den Umgang, um zu erklären, dass das so nicht geht. Ein paar Minuten später kehrt er zurück und vermittelt seinen Kollegen gestenreich, was ihm mitgeteilt wurde.

    Vorwitzige Radioreporter

    Auch der Reporter des Radio Freiburg und dessen Experte Paul-André Cadieux werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Maske auch während des Kommentierens nicht nach unten schieben dürfen. Sie gehorchen. Eine Chirurgenmaske dämpft ihren Enthusiasmus nicht. Selbst in der 59. Minute, als die Partie längst entschieden ist, beben ihre Stimmen bei Angriffen Gottérons.

    Grössere Zwischenfälle bleiben aus, auf wie neben dem Eis. Als ZSC-Coach Rikard Grönborg später zum Interview erscheint, nun mit Maske, spürt man, wie gut ihm dieser Abend getan hat. Nicht primär wegen des 5:2 gegen Fribourg, sondern weil er eine behutsame Annäherung an die Normalität war. «Natürlich ist es ungewohnt, dass alle Leute Masken tragen. Aber es war wunderschön zu sehen, wie sie da waren, ihre Energie zu spüren», sagt er. Und auch wenn es hinter der Maske nur schwer zu erkennen ist: Der Schwede hat nasse Auge

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    Mein Senf: Die Scharia Wächter nerven und ich bin mir nicht sicher ob in Zukunft mehr Leute kommen, denke eher weniger! Man muss schon ein Hard Core Fan sein unter diesen Bedingungen. Just my two cents.

    Basel oder wenn in den letzten 10 Minuten mindestens 6 Millionen Euro den Bach runter gehen....

    Willkommen Conference League!

    YB macht weiter Kohle, also ganz oben gibt es national leider weiter keine Änderung!

    "So resultierte die dritte Auswärtsniederlage im Südtessin in Serie, der letzte Erfolg datiert vom 11. Januar 2019."

    Ist ja nicht so das wir dort immer gewinnen. Flüeler sieht Scheisse aus beim ersten Tor. OK, heute ist Wiedergutmachung angesagt!

    Da war ein Torhüter, der uns zum Verzweifeln brachte; einer, der irgendeine Geschichte mit dem Z hatte. Weiss aber nicht mehr genau.

    Aber Larry; kann mir da sicher auc die Sprünge helfen ...

    ;)

    Heute im Blick gelesen:

    Lugano-Goalies sind ein Problem

    Lugano und Bern verpassen den Sprung in die Top 6 und damit die direkte Playoff-Qualifikation – aus ähnlichen Gründen. Der Reflex des neuen, 61-jährigen SCB-Trainers Don Nachbaur (Ka/Ö) wird der typische sein: Er forciert die (älter gewordenen) Top-Kräfte im Übermass, verteilt die Last auf zu wenige Linien. Lugano-Coach Serge Pelletier tickt in der Not ähnlich, kennt aber immerhin die Liga. Sein Problem: Die Torhüter-Qualität. Weder Zurkirchen noch Schlegel retten enge Spiele. :lehrer::nixwiss:

    Um was geht es eigentlich bei diesem neuen pre-playoff von rang 7-10?
    ist das ein konstrukt, bei dem top-teams - welche den achten rang knapp verpasst haben - in einer best of three serie nochmals den kopf aus der schlinge ziehen können?
    ich finds bescheuert aber vielleicht seh ich die tiefere bedeutung darin einfach nicht!
    please enlighten me!

    Ist eine Wild Card um die Playoffs doch noch zu schaffen, wie dieses Jahr in der NHL (ausnahmsweise) angewandt. Im Baseball und Football haben wir das ja schon lange.

    Statement zur neuen Saison

    30. September 2020 von Fanszene ZSC

    Liebe ZSC-Fans

    Als wir im Frühling dieses Jahres mit dem Begriff COVID-19 in Kontakt kamen und die Saison abgebrochen wurde, rechneten viele wohl kaum damit, dass sich dieses Thema derart hartnäckig hält und bis heute anhält. Der kommende Saisonstart bringt für uns zwei Gefühlslagen mit sich. Einerseits sind wir dankbar, dass wir endlich wieder Eishockey im Stadion sehen dürfen. Zum anderen sind wir aber auch enttäuscht, dass wir unserer Leidenschaft nicht gleich wie in den vergangenen Spielzeiten nachkommen können. Die Sportstadien werden diese Saison trister, leiser und langweiliger daher kommen, denn je. Vielleicht ist es auch ein Mahnmal für gewisse Interessensgruppen, welche sich eine Stimmung wie in der NHL wünschen und Stehplatz-Fans als ein Relikt der Vergangenheit sehen.

    Gezwungen durch das Coronavirus werden wir aber diese Saison tatsächlich verstummen – allerdings nur so lange, wie dies die Vorgaben der Behörden notwendig machen. Nach vielen intensiven Gesprächen in diesem Sommer haben wir uns dazu entschieden, im Stadion komplett auf den akustischen und optischen Support zu verzichten. Viele von uns werden sicherlich dort sein, aber wir werden nicht in Erscheinung treten – es wird keine Choreografien geben, keine Fangesänge und keine Fahnen. Wir tun dies im Sinne der Vernunft, im Sinne des Respekts für die aktuelle Lage und weil wir der Meinung sind: «Ganz oder gar nicht!»

    An dieser Stelle möchten wir euch nochmals dringend anhalten, euch an das Schutzkonzept im Hallenstadion zu halten, auch wenn es auf euch mühsam wirken mag.

    Ein paar Worte möchten wir noch zu den personalisierten Tickets und dem Auschluss der Gästefans liegen lassen. Im Zuge der aktuellen Umstände erachten wir es als zwingendes Übel, um Sportgrossveranstaltungen in einem halbwegs würdigen Rahmen durchführen zu können. Dieser Ausnahmezustand darf aber nicht zur Normalität werden und es kann nicht sein, dass diese repressive Massnahmen über die Hintertüre und unter dem Schutzmantel der «Corona-Krise» zum Dauerzustand werden! Die Beteiligten, welche sich für diese Massnahmen stark gemacht haben, sind dazu angehalten, diese nur so lange aktiv zu halten, wie notwendig. Sämtliche Verbands- und Clubexponenten haben anfangs der Krise davon gesprochen, dass ein Stadion ohne Fans kein haltbarer Zustand sei. Diesen Worten müssen im Nachgang dann auch Taten folgen.

    Natürlich beobachten wir die Situation laufend und werden, sofern es die Umstände zulassen, auch wieder in Erscheinung treten – mit viel Farbe und Lärm! Wir hoffen auf eine spannende Saison, welche ohne grössere Spielverschiebungen und Corona-Erkrankungen von statten geht – schlimmer gehts nur, wenn auch noch das Spiel auf dem gefrorenen Wasser zur Farce verkommt.

    Bleibt gesund und bis bald.

    https://www.fanszene-zsc.ch/

    Wer Meister werden will, muss zuerst

    an den ZSC Lions vorbei

    Weiter mit Rikard Grönborg, neu mit Sven Andrighetto – die Stadtzürcher scheinen zum Saisonstart bereit. Und sie unterstreichen ihr Selbstverständnis als Spitzenklub.

    Ulrich Pickel (NZZ)


    Dem Trainer Rikard Grönborg ist noch immer anzumerken, wie es ihn wurmt, dass die letzte Saison nach der Qualifikation abgebrochen wurde. Er wiederholt noch immer den Satz, den er schon vor einem halben Jahr, kurz nach der Absage der Play-offs, aussprach: «Unsere Formkurve stimmte, wir gewannen sechs der letzten sieben Spiele in der Qualifikation.» Die Zürcher schienen bereit für den Griff nach dem Meistertitel. Das abrupte Saisonende kam für alle unerwartet, wurde aber nicht überall gleich empfunden. Während der unter den Strich gerutschte SC Bern erleichtert war, dass er dem Play-out entging, herrschte in Zürich Enttäuschung. Das Coronavirus hatte dem Qualifikationssieger einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Erinnerung an den Frühling fühlt sich seltsam leer an, etwa so, als sei man um den Titel gebracht worden.

    Schlüsselfigur Grönborg

    Was ist in dieser Saison von den Zürchern zu erwarten? Viel deutet auf eine eindeutigere Antwort als vor einem Jahr hin, als die nach dem Absturz der Saison 2018/19 verunsicherten Spieler nicht wussten, wo sie standen. Grönborg war zudem neu in der Schweiz und erstmals in seiner Karriere als Trainer einer Profi-Klubmannschaft tätig. Heute ist alles einfacher. Der 52-Jährige lebte sich nach vielen Jahren als Schwedens Nationalcoach ohne Anlaufschwierigkeiten im Kluballtag ein und kennt Liga, Gegner, Schiedsrichter und alle Eigenheiten des Schweizer Eishockeys. Somit sollte er seinen erfolgreichen Weg nahtlos weiterführen können. «Die Spieler wissen, was sie erwartet, wir konnten die Saisonvorbereitung auf einem anderen Niveau beginnen als vor einem Jahr», sagt er.

    Es war wie ein Paukenschlag, als mitten im Juli Grönborgs vorzeitige Vertragsverlängerung um zwei Jahre bekanntwurde. Selbst der Sportchef Sven Leuenberger war überrascht, denn die Initiative war von Grönborg ausgegangen. Dem Schweden mit US-Pass gefällt es in der Schweiz und, was nicht minder ins Gewicht fällt, seiner Frau und den beiden kleinen Töchtern auch. An Grönborgs Ambitionen, dereinst in der NHL Fuss zu fassen, ändert die Verlängerung nichts, doch sie zeigt, dass er diesen Schritt mit Bedacht und ohne Eile vollziehen will. Für ihn sind die ZSC Lions die ideale Plattform, um sich weiterzuempfehlen. «Sie sind die beste Eishockeyorganisation Europas», sagt er.

    Für Aufsehen sorgten die Zürcher auch noch anderweitig. Kaum war offiziell, dass der letztjährige Liga-Topskorer Pius Suter wie erwartet in die NHL wechselt (Chicago Blackhawks), verkündete der Stadtklub schon den Königstransfer dieses Sommers: Sven Andrighetto, der einstige ZSC-Junior, kehrt nach Jahren in Nordamerika und einem Abstecher nach Russland mit einem Fünfjahresvertrag in die Heimat zurück. Vom pfeilschnellen Flügel, mit 27 Jahren im besten Alter, darf einiges erwartet werden. Mitten in einer Zeit, in der sich das Eishockey im Krisenmodus befindet und da und dort auch der Ruf nach staatlicher Unterstützung laut wird, sorgte der teure Zuzug natürlich auch für ein paar Polemiken. Schweizer Spieler vom Rendement eines Sven Andrighetto kommen nur selten auf den Markt, wer sich einen solchen leisten kann, muss immer mit Neid rechnen. Und darum geht es vor allem bei diesen Zwischentönen. Denn mit oder ohne Coronavirus, die ZSC Lions stehen zu ihrer Rolle als Spitzenklub und haben nur konsequent gehandelt. Als privater Betrieb sind sie selber für ihr Wohl verantwortlich und haben seit ihrem Bestehen noch immer bewiesen, dass sie dieser Verantwortung auch gerecht werden.

    Darüber hinaus gibt es weniger personelle Wechsel als vor einem Jahr. Das hochkarätige Ausländerquartett mit Garrett Roe, Fredrik Pettersson, Marcus Krüger und Maxim Noreau ist unverändert. Die Lions dürften diese Saison gemäss neuer Regelung sogar fünf Ausländer pro Spiel einsetzen, weil sie mit Suter einen Spieler aus einem laufendem Vertrag an die NHL verloren. Doch weil Andrighetto ein valabler Ersatz ist, verzichtet der Klub zumindest einstweilen auf diese Möglichkeit. Man mag von dieser Regelung halten, was man will. Fakt ist, dass sie nun einmal beschlossen wurde – und vermutlich nicht über die Dauer dieser Saison hinaus gelten wird. Sollten die Ligareformen, über die im Hintergrund diskutiert wird, zu einem Resultat führen, dürfte es abermals eine neue, umfassendere Ausländerregelung geben.

    Gelegen kommt den Lions, dass sie weiterhin mit Tim Berni rechnen können. Zwar hat der mit seinen erst zwanzig Jahren schon ungemein abgeklärt auftretende Abwehrspieler im Frühling bei den Columbus Blue Jackets einen Dreijahresvertrag unterschrieben, doch sollte er nach dem für November angesetzten Vorsaison-Camp den Sprung ins NHL-Team nicht schaffen, wird er gemäss Vereinbarung der beiden Klubs für den Rest der Saison nach Zürich zurückkehren.

    In den Augen vieler Beobachter gelten die ZSC Lions als Favorit auf die Meisterschaft. Ein Eindruck, der durch die Testspiele zumindest nicht widerlegt wird, von denen die Lions alle neun gewannen. Doch dies heisst nicht viel. Was sicher für die Zürcher spricht, sind neben der Kontinuität auf der Trainerposition ihr breites und tiefes Kader, eine stimmige Mischung aus Routine und sehr viel individueller Klasse. Und Jugendlichkeit. Mit Luca Capaul von der EVZ Academy sowie Noah Meier und Kaj Suter von den GCK Lions wurden drei Spieler mit Profiverträgen ausgestattet, die Grönborg als vielversprechende Entwicklungsprojekte bezeichnet.

    Am Ende bleibt Ungewissheit

    Allerdings gibt es keinen Grund, sich sicher zu fühlen, sollte die Liga ähnlich ausgeglichen sein wie letzte Saison. Damals konnte der ZSC den Qualifikationssieg erst in der letzten Runde sicherstellen. Zwischen den Rängen eins und vier lagen nur zwei Punkte. Und letztlich wird alles von den Goalies abhängen. Hier gibt es wie oft in den letzten Jahren ein Fragezeichen. Lukas Flüeler blieb auch in der vergangenen Saison von Verletzungen nicht verschont. Doch mit Joni Ortio stand ein Glücksfall bereit. Der finnische Ersatzmann ist in die KHL abgewandert, an seine Stelle ist der 24-jährige Ludovic Waeber aus Freiburg getreten, ein Mann mit wesentlich weniger Erfahrung als Ortio.

    Was den Sport betrifft, scheinen die Zürcher insgesamt bereit. Aber wie und ob alles aufgehen wird in einer Meisterschaft in Corona-Zeiten, weiss niemand. Wenn dieses Virus neben vielen Einschränkungen aber eine positive Auswirkung hat, dann die, dass es nun wenigstens einmal möglich ist, die Saison erst im Herbst zu beginnen und nicht schon Wochen vorher bei hochsommerlichem Wetter. Mit strengen Verhaltensregeln und internen Schutzmassnahmen wollen Rikard Grönborg und seine Spieler die Unwägbarkeiten des Alltags so weit wie möglich kontrollieren. Diesmal soll die Saison richtig zu Ende gehen. Mit der Vollendung.