Bin nur dafür das sich die Liga vom Verband trennt. Über den Rest kann man diskutieren.
Beiträge von Larry
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Will die Schweiz weiterhin Profisportligen, müssen Fussball und Eishockey wieder vor Zuschauern stattfinden können
Mitte September sollen die Fussball- und die Eishockeysaison neu beginnen. Doch unter welchen Voraussetzungen, ist unklar. Die Profiligen hoffen, dass der Bundesrat am 12. August das Verbot für Grossveranstaltungen lockert oder ganz aufhebt. Sie arbeiten vorsorglich bereits an Schutzkonzepten.
Daniel Germann (NZZ)
Die Fussballmeisterschaft 2019/20 steckt in der finalen Phase. Und doch beschäftigt sich die Swiss Football League bereits intensiv mit der kommenden Saison. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Liga und der Klubs arbeitet an einem übergeordneten Schutzkonzept, das mit einem Leitfaden ergänzt werden soll. Der Liga-CEO Claudius Schäfer sagt, die kantonalen Unterschiede stellten eine grosse Herausforderung dar.
Die Eishockey-National-League ist da schon einen Schritt weiter. Seit letztem Mittwoch ist auf ihrer Website nachzulesen, unter welchen Richtlinien und nach welchen Verhaltensregeln am 18. September in die neue Saison gestartet werden soll. Überbordender Jubel etwa ist unerwünscht. Sitzen mehr als zwei Spieler desselben Teams gleichzeitig auf der Strafbank, gilt dort die Maskenpflicht. Diskussionen mit Schiedsrichtern sind tabu.
Warten auf den Bundesrat
Doch die wichtigste Frage bleibt vorerst unbeantwortet: Wie viele Zuschauer dürfen die Klubs in die Stadien lassen? Bis mindestens Ende August liegt die Grenze bei 1000 Personen pro Match. Sollte der Bundesrat daran festhalten, ist die Grosszahl der Klubs eher früher als später in ihrer Existenz bedroht. Sowohl Schäfer als auch der National-League-Direktor Denis Vaucher gehen davon aus, dass beim Saisonstart wieder mehr Zuschauer zugelassen sein werden. Gespannt warten sie auf den 12. August. Dann trifft sich der Bundesrat zu seiner ersten ordentlichen Sitzung nach den Sommerferien.
Vaucher sagt: «Wir wären dankbar, wenn der Bundesrat am 12. August das bestehende Verbot für Grossveranstaltungen aufheben und gesamtschweizerisch einen verbindlichen Rahmen für mindestens sechs Monate vorgeben würde. Wir brauchen jetzt unbedingt Planungssicherheit. Wir müssen wissen, vor wie vielen Zuschauern wir spielen dürfen, um entsprechende Schutzkonzepte ausarbeiten zu können. Am schlimmsten wäre für uns, wenn der Entscheid weiter hinausgezögert beziehungsweise zeitlich gestaffelt würde.»
Längst haben die Klubs im Hintergrund begonnen, potenzielle Schutzkonzepte vorzubereiten. Die erforderlichen Massnahmen hängen stark von den jeweiligen Stadien ab. Doch mittlerweile zeichnet sich zumindest im Eishockey ein grundsätzliches Konzept ab. Seine Kernpunkte: Es werden nur persönliche Sitzplätze verkauft, im Stadion gilt eine allgemeine Maskenpflicht, und Anhänger der Gastmannschaft sind nicht zugelassen.
Vaucher geht davon aus, dass die Stadien auf diese Weise mit bis zu 60 Prozent ihrer Kapazität genutzt werden könnten. Das würde den Klubs eine wirtschaftliche Basis geben und ihnen ermöglichen, auf die Corona-Hilfe des Bundes zu verzichten. Im Fussball und im Eishockey ist man sich einig: Das im Mai vorgestellte Hilfspaket ist nutzlos. Sollte ein Klub darauf zugreifen, könnte er wegen der Solidarhaftung seine Konkurrenten mit in den Abgrund reissen. Trotz sanftem Druck aus dem Bundesamt für Sport haben weder die Swiss Football League noch die National League die Vereinbarung bisher unterschrieben. Wortführer wie der ZSC-CEO Peter Zahner warnen inständig davor, die Scheinhilfe anzunehmen.
Claudius Schäfer sagt, über die Frage, wie es mit dem Hilfspaket weitergehen solle, werde an einer ausserordentlichen Generalversammlung im August entschieden. Gleiches gilt für die National League. Doch lieber als Bundeshilfe in Anspruch zu nehmen, würde man sich selber helfen. «Es ist Zeit, dass wir einen Schritt zurück zur Normalität machen und ab September mit einem entsprechenden Schutzkonzept in den Stadien auch wieder vor mehr als 1000 Zuschauern spielen können. Sonst gehen wir alle kaputt», sagt Vaucher.
Die Bundesliga als Vorbild
Grosse Bedeutung werden die Schutzkonzepte in den Stadien haben. Die Ligen orientieren sich hier an der Deutschen Fussball-Liga (DFL), die in der Corona-Krise als erste Profiliga den Spielbetrieb wieder aufgenommen und europaweit eine Führungsrolle übernommen hat. Die Bundesliga ist mit einem Durchschnitt von 42 000 Zuschauern die zugkräftigste Liga Europas. Die 18 Bundesligisten haben in der Saison 2018/19 520 Millionen Euro über den Ticketverkauf eingenommen. Entsprechend wichtig ist auch für sie, bald wieder vor Zuschauern spielen zu können.
Die DFL hat Mitte Juli einen 41-seitigen «Leitfaden für die Konzepterstellung zwecks Wiederzulassung von Stadionbesuchern» veröffentlicht. Der Kern des Papiers: Die Stadionkapazität wird aufgrund der jeweiligen Fallzahlen angepasst. Sie orientiert sich nicht nur an den verfügbaren Zuschauerplätzen, sondern auch an logistischen Kriterien wie der Leitung der Zuschauerströme bei der An- und der Abreise bei den Spielen. Im Konzept steht: «Die realistische Gesamtkapazität ist die Anzahl an Personen, die mit dem vorhandenen Platz und in der verfügbaren Zeit unter Einhaltung eines Mindestabstands bewältigt werden kann.»In der Schweiz sind die Zuschauereinnahmen zwar geringer, aber trotzdem noch wichtiger, weil der Erlös aus der Vermarktung der medialen Rechte massiv kleiner ist. Fussball und Eishockey fussen in der Schweiz auf fünf Säulen: auf den Zuschauereinnahmen, der Gastronomie in den Stadien, Sponsorenverträgen, Donatorenbeiträgen und der medialen Vermarktung. Ohne Zuschauer brechen zwei dieser Säulen (Zuschauer, Gastronomie) ganz weg. Die Sponsoren- und Mäzenenbeiträge werden geschmälert, weil Hospitality-Pakete Teil der Vereinbarungen sind.
Der SC Bern in der Existenz bedroht
Um in den spielfreien Sommermonaten zu Liquidität zu kommen, haben die Eishockeyklubs trotz der unsicheren Situation mit dem Verkauf der Saisonkarten begonnen. Der SC Bern hat bis heute rund 8000, die ZSC Lions gegen 5000 Karten abgesetzt. Sollte die Saison ohne Publikum beginnen, müssen sie ihre Anhänger entschädigen.
Vor allem für den SCB, der dank seinen hohen Zuschauerzahlen und den Gastronomieerträgen über Jahre der wirtschaftliche Musterknabe der Liga war, wird die Corona-Pandemie zur Nagelprobe. Die Umwandlung der Stehplätze in der Postfinance-Arena in Sitzplätze würde die Kapazität von 17 000 auf rund 11 000 Zuschauer reduzieren. Der Einnahmeausfall würde für die gesamte Saison rund zwei Millionen Franken betragen. Dank den in den vergangenen Jahren getätigten Rückstellungen wäre das für den Klub gerade noch verkraftbar. Alles andere hingegen würde seine Existenz bedrohen.
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Trennung vollzogen: Die National League kapselt sich von Swiss Ice Hockey ab
Die Klubs der National League gründen eine eigene AG. Für den Verband Swiss Ice Hockey wird die Abspaltung finanzielle Konsequenzen haben.
Daniel Germann (NZZ)
Vor Wochen wurde der Schritt angekündigt, nun ist er vollzogen: Die Eishockey-National-League trennt sich vom Verband. Per 16. Juli ist im Handelsregister die National League AG eingetragen worden. Das Aktienkapital beträgt 120000 Franken und wird zu gleichen Teilen von den zwölf aktuellen National-League-Klubs gehalten. Als Präsident des Verwaltungsrats ist Matthias Berner eingetragen. Der ehemalige CEO des EHC Kloten war im Frühjahr aus dem VR des Verbandes zurückgetreten.
Unter dem Zweck ist im Handelsregister aufgeführt: «Die Gesellschaft bezweckt die Förderung und Entwicklung des auf höchster Ebene professionell ausgeübten Eishockey-Sports in der Schweiz. Sie ist Mitglied der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF).» Damit verhindert die Liga den Bruch mit dem Verband und verhindert eine offene Konfrontation, wie ihn die Deutsche Eishockey-Liga bei ihrer Gründung Anfang der 1990er Jahre mit dem deutschen Eishockey-Bund eingegangen ist.
Trotzdem ist die AG-Gründung für die Liga ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit. Sie beendet die Strukturreform des ehemaligen Verbandspräsidenten Philippe Gaydoul und schafft den rechtlichen Spielraum der Liga zu tiefgreifenden Reformen, die im Raum stehen. Angedacht sind nicht nur die Einführung einer Lohnluxussteuer und die Erhöhung oder vollständige Aufhebung der Ausländerbeschränkung, sondern auch die Abschaffung des Auf- und Abstiegs nach rein sportlichen Kriterien. Diese Themen diskutieren die zwölf Klubs am kommenden Donnerstag und Freitag an einer Klausur.
Die formaljuristische Trennung der Liga vom Verband hat aber auch für Swiss Ice Hockey einschneidende Konsequenzen. Künftig wird der Verband die Testspiele der Nationalmannschaft selber und nicht mehr im Paket mit den Meisterschaftspartien ausschreiben müssen. Weil die Rechte der WM-Partien bei der Agentur Infront liegen, dürfte der Verband massive Einnahmeeinbussen gewärtigen. Derzeit partizipiert er mit 6,7 Millionen Franken am laufenden TV-Vertrag.
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Mein Senf: Find ich gut!
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Introducing the NHL’s 32nd team, the Seattle Kraken!
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Ich weiss, ich hacke immer auf MK rum
Der Schlechteste: Mirlind Kryeziu lässt sich vor dem Eckball, der zum Tor führt, stümperhaft den Ball stibitzen. (Blick)
Mirlind Kryeziu – 2,5 (TA)
Warum darf der Clown immer und immer wieder auflaufen?
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Bringt man diese Saison wirklich noch mit Hängen und Würgen über die Ziellinie, oder kommt doch noch ein Abbruch?
Die ziehen das jetzt gnadenlos durch! Im Notfall müssen U21 Teams ran. Alles andere wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein totales Desaster. Wen würden sie für die CL melden, wen für die EL? Abstieg bzw. Aufstieg? Ich meine da geht es auch um sehr viel Geld!
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Ähnlich wie die Davoser, die SpenglerCup Millionen reichen nun nicht mehr um bei den Transfer-Highlights mitzubieten.
Davos würde ich nach wie vor nicht unterschätzen! Neben der Kohle aus dem Spengler Cup gibt es noch den Kristall Club, wo reiche Zürcher Kohle locker machen wenn es nötig ist. Aber sie sind natürlich seit Einführung des Profi Hockeys Weltmeister im Jammern und im Understatement. Vielleicht reicht es nicht mehr für Aktionen wie damals als sie dem ZSC Forster aus einem laufenden Vertrag heraus kauften, vielleicht gibt es hinter ZSC, Zug, Lugano einen kleinen gap, aber gross ist der nicht.
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Fussball: Droht der Schweizer Liga das nächste Termin-Chaos?
Momentan belegt der FC Sion in der Super League den 9. Tabellenplatz, hat zwei Punkte Vorsprung auf Xamax und liegt drei Punkte hinter dem FC Thun. Allerdings haben die Sittener aufgrund des Corona-Ausbruchs beim FC Zürich eine Partie weniger ausgetragen als ihre Konkurrenten. Nichtsdestotrotz muss das Team von Präsident Constantin wohl langsam die Barrage ins Auge fassen. Doch wie der «Walliser Bote» am Mittwoch schreibt, könnte die Spielansetzung ebenjener Barrage zum Problem werden - für die Liga und vielleicht auch für die Walliser.
So sind die Barrage-Spiele des Zweitletzten der Super League gegen den Tabellenzweiten der Challenge League mit Hinspiel beim Unterklassigen auf den 6. August und dem Rückspiel beim Super-Ligisten am 9. August fixiert worden. Allerdings sind auf beide Daten Cup-Runden angesetzt, Viertelfinal und Halbfinal. Und im Halbfinal müssen die Walliser bei Rapperswil-Jona antreten. Was aber, wenn nun gleichzeitig in der Barrage um den Klassenerhalt gekämpft werden muss?
Spielt die nächste U-21?
«Wir wissen um die Überschneidungen dieser Termine», so Sion-Sportchef Barthélémy Constantin gegenüber dem «Walliser Boten», «doch wir haben uns damit noch nicht befasst. Bei uns geht es jetzt darum, den Ligaerhalt zu sichern. Ohne Barrage.» Der Sohn des Präsidenten bezeichnet die Planung der Liga als «verrückt», ohne sich festzulegen, was bei einem Absturz in die Barrage mit den gleichzeitigen Cupspielen passieren würde.
Denkbar wäre es, dass es nach dem Auflaufen der U-21 des FCZ den nächsten Auftritt einer Nachwuchsmannschaft auf Schweizer Rasen zu sehen gäbe. Oder Constantin senior lässt den Cup gleich ganz ausfallen, dessen Bedeutung in dieser Saison eh begrenzt ist. Denn so fällt das Europacup-Ticket für den Sieger dem Meisterschafts-Vierten zu, weil der Cupfinal erst am 12. August stattfindet, die Liga aber der Uefa bis zum 3. August ihre Europacup-Teilnehmer nennen muss. (erh)
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Es ist das Bild das die Schweizer Liga im Ausland abgibt. Der "Artikel" ist copy-paste aus den Schweizer Medien, Hauptsächlich aus der NZZ.
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Trainer die ich LM vorziehen würde: Zeidler, Seoane, Koller, Geiger, Schneider. Bei den restlichen bin ich der Meinung die sind im Minimum so gut wie LM wenn nicht besser! Die Noten sind ein Witz!
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Nur bin ich ein bisschen vorsichtiger mit der Aussage, dass wir nun mit Ghetto zum absoluten Topfavoriten aufgestiegen sind.
Aber wir haben mit Suter den mit Abstand besten Schweizer Hockey-Spieler (unserer Liga) verloren
Sehe ich wie Du. Nach der letzten Saison sehe ich uns schon ganz vorne, zusammen mit Zug. Aber es muss alles zuerst wieder gespielt werden, was gestern war zählt nicht mehr!
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Nur Sitzplätze ist die Kapazität 24000 und an 50% glaube ich eher nicht. Jeder dritte Platz könnte hinkommen, wären dann 8000 was schon sehr gut wäre.
Es gibt dann auch wieder einen Winter mit steigenden Zahlen etc. pp......ev wird dann wieder auf Null runter gefahren, wer weiss das schon.

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Ich sehe für beide Sportarten nur 30 bis max. 50% der Plätze besetzt, alles Sitzplätze, im Prinzip sind das dann nur Saisonkarten. Keine Auswärtsfans. Catering? Ev. schon, aber Lions Bar sehe ich nicht. Kommt das so ist der FCZ im Vorteil, dort kommen im Schnitt eh nicht mehr Leute. Beim ZSC könnte nicht jeder an jedes Spiel gehen. Für die Ultras dürfte es einschneidend werden: Keine Auswärtsfahrten, keine Stehplätze, nicht alle im Pulk hinter dem Tor.
Besser als nichts!

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Klar, für die Schweizer Clubs natürlich keine rosigen Aussichten...
Ist mir aber lieber so als wie vorher als sich der FCB dort bereichern konnte und unserer Liga extrem langweilig wurde. Lieber habe ich gar keine CH Teams die international spielen dafür wieder mal einen Meister wie FCSG oder was auch immer, einfach nicht YB oder Basel!
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3 Millionen Startgeld wenn du die Gruppenphase erreichst. Ab dann jeder Sieg 600'000.- etc. pp.
Must als CH aber drei Runden Quali überstehen.
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zum wiederholten male eine klatsche eingefahren.... zugegeben, unter etwas speziellen umständen.... trotzdem, wie lange darf magnin weiterwursteln?
in thun gäbe es einen trainer, mit zürcher vergangenheit...
Noch lange! Nun hat er dank Corona und den Entscheidungen der Liga einen Freipass bis Ende Saison! Danach kommt dann wieder das Hoffen das er es endlich auf die Reihe bringt! Da nur Canepa diesen Zustand ändern kann mag ich ihm auch alle diese Klatschen von Herzen gönnen! Ev. "verjagt" es ihn ja doch noch und er feuert Magnin!
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Meinung zu Schutzkonzepten
Corona: Weshalb die Panikmacher falschliegen
Bund und Kantone verschärfen die Massnahmen. Warum eigentlich?
Andreas Kunz (TA/SZ)
Die ganze Schweiz geniesst die Sommerferien, nur in den Amtsstuben herrscht Aufregung: Ein Kanton nach dem anderen verschärft die Corona-Regeln. Für Veranstaltungen wird die Höchstzahl der Teilnehmer heruntergesetzt, die Maskenpflicht auf Geschäfte und Schulen ausgeweitet – im Kanton Freiburg zum Beispiel gilt das Obligatorium nun sogar an Freiluft-Märkten.
Und jetzt fordert der Bund von den Kantonen ein noch strikteres Vorgehen, wie unsere Recherchen zeigen. Man könnte meinen, das Land befände sich mitten in einer zweiten Welle, das Gesundheitswesen stünde vor dem Kollaps, die Menschen stürben täglich zu Dutzenden.
Das Gegenteil ist der Fall: Seit Anfang Juni liegt die Zahl der Neuinfektionen auf konstant tiefem Niveau – obwohl sich die Menschen überall treffen, die Abstandsregeln oft nur lax einhalten, die Grenzen geöffnet und sogar mehrere Grossdemos veranstaltet worden sind.
In Clubs und Bars ist es zwar zu einer Handvoll Superspreader-Events gekommen – angesichts der schieren Menge durchgeführter Partys im ganzen Land hielten sich diese Ausbrüche aber in erstaunlich engen Grenzen. Die meisten Infizierten waren zudem jung und hatten oft nur harmlose, in vielen Fällen gar keine Symptome.
ZitatUnsere Erfahrung sollte mittlerweile gross genug sein, um mit der Krise umzugehen.
Und am Wichtigsten: Für die Spitäler ist das Virus derzeit kein Problem. Im am stärksten betroffenen Kanton Zürich mit über 1,5 Millionen Einwohnern sind aktuell gerade mal 23 Covid-Patienten in Behandlung, 6 davon müssen beatmet werden.
Jeder dieser Fälle ist ernst zu nehmen – doch erinnern wir uns: Bei den Corona-Massnahmen ging es einmal darum, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Tatsächlich herrschte in den letzten Wochen schweizweit sogar eine relative Untersterblichkeit, mutmasslich weil viele hochbetagte Menschen während der ersten Welle gestorben waren.
Das Virus ist derzeit unter Kontrolle. Solange die grundlegendsten Hygieneregeln eingehalten werden, scheint die Epidemiegefahr im Sommer klein zu sein. Trotzdem verhängte der Bundesrat ausgerechnet vor den Ferien eine Maskenpflicht in allen öffentlichen, also auch touristischen Verkehrsmitteln. Ob diese Massnahme nötig war, bleibt fraglich: Die Ansteckungszahlen hatten sich bereits zuvor stabilisiert.
Jetzt legen die Behörden sogar nach – obwohl eine zweite Welle weiterhin nicht in Sicht ist. Man wird das Gefühl nicht los, dass es ihnen darum geht, sich vor den eigenen Ferien gegen alle möglichen Verharmlosungsvorwürfe abzusichern – von manchen Medien, die noch immer dazu tendieren, Einzelfälle zum nationalen Drama hochzustilisieren.
Die Corona-Krise ist nicht vorbei. Doch unsere Erfahrung sollte mittlerweile gross genug sein, um sie smart und souverän anzugehen. Was es nicht braucht: unnötigen Aktionismus, Angstmacherei und Panik. Was es endlich braucht: einen Plan, wann welche Massnahmen mit welchen Mitteln umgesetzt werden – damit wir bereit sind, falls es nochmals richtig ernst wird.
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https://www.watson.ch/sport/eismeist…aft-retten-kann
Denke nicht das sie 60% ins Stadion lassen, tippe auf 30%. Aber ist ja auch Wunschdenken der Liga, entscheiden wird aber der BR.