Beiträge von Larry

    Schon wieder Dübendorf....:roll:kann dieser regionalen Einteilung nichts mehr abgewinnen! Möchte endlich mal wieder gegen Olten spielen....und die spielen zum 9758 mal gegen Langenthal...


    Die Frage der Fragen für mich; wieviel Gastronomie ist ergänzend möglich? Gar nichts! Na dann weiss ich nicht, ob die Motivation reicht ...

    Ohne Lions Bar Vorher/Pausen/Nachher mit meinen alten Kumpels werde ich nicht zwei Stunden Auto fahren "nur" um den ZSC Spielen zu sehen, dann guck ich das im TV!

    drum bin ich der meinung, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die zuschauerplätze nur schon zu 50 prozent gefüllt werden, wenn sich die ansteckungszahlen nicht marginalisieren...

    Sehe das unterdessen auch so. Volle Stadien Bundesliga oder NHL/NFL sehe ich die nächste Saison auch nicht.....

    nein, sieht man eben nicht. das ist doch genau das fcz problem unter ludofigg. nach der guten leistung in bern, kann eine noch bessere, inkl. sieg in sg folgen und im nächsten spiel im letzi verliert der fcz gegen lugano 0:4. diese inkonstanz, dass stetige auf und ab, ist leider die einzige sichtbare konstante unter magnin. cillo reicht das scheinbar, den fans nicht.

    Genau das steht ja in meinem zweiten und dritten Satz!:mrgreen:Im ersten Satz wollte ich antönen das es bereits in SG wieder zum Rückschlag kommen kann.

    Wäre schon schön, wenn wir im Sept. wieder Live-Hockey im Stadion erleben dürften!!

    Tja...kann mir im Moment kein volles Hallenstadion vorstellen bzw nicht über die ganze Saison. Was mir aber auch Sorgen macht, man sieht es im Moment in der NHL, was wenn sich dann Spieler anstecken und ganze Teams für eine gewisse Zeit aus dem Verkehr gezogen werden? Corona ist nicht ausgestanden, es köchelt auf kleiner Flamme weiter, und wenn der Winter kommt und die Leute drinnen statt draussen sind....aber ich hoffe natürlich auf das Beste. Ob es eine NHL oder NFL Saison gibt mit Fans daran wage ich gar noch nicht zu denken.

    Gegen SG wird man sehen ob der YB Match nur Zufall war oder ob sich tatsächlich etwas geändert hat beim FCZ. Danach folgen mit Lugano, Thun, Servette, Xamax und Sion Gegner bei denen es dann keine Ausreden mehr gibt, da muss geliefert werden! Würde mich aber nicht wundern wenn es genau dann wieder gewaltige Rückschläge gibt.

    Ancillo Canepas ewiger Traum verblasst

    Der FC Zürich will in dieser Saison den Europacup erreichen, langfristig passt er seine Planung an. Es könnte ein bescheidenerer Klub aus dem FCZ werden.

    Flurin Clalüna (NZZ)

    Sogar Ludovic Magnin kann sich nicht mehr recht erinnern, es scheint alles so unendlich lange her zu sein. Wie war das damals eigentlich genau, vor der Corona-Zeit? Kurz zusammengefasst war es so: Die grosse Welt da draussen war noch in Ordnung, und die kleine Welt des FC Zürich nicht so sehr. Als der Trainer Magnin in den letzten Tagen darüber nachdachte, wie es seinem FCZ vor der Corona-Krise ergangen war und er sich ein paar Spiele nochmals am Fernsehen ansah, spürte auch er: Es ging seiner Mannschaft tatsächlich nicht besonders gut. Sie litt. Nur woran bloss?

    «Selbstzufrieden»

    Der FC Zürich war nach der Winterpause so schlecht wie noch nie in die Rückrunde gestartet, ohne Sieg in fünf Spielen. Und immer wieder gab es in dieser Saison diese unanständig hohen Niederlagen, sieben Mal verlor er mit vier Toren Unterschied oder noch höher – am häufigsten gegen die Young Boys, gleich drei Mal, immer 0:4. Am Freitag spielt der FCZ nun wieder in Bern, in der Meisterschaft hat er seit sechs Jahren nicht mehr gegen YB gewonnen, und Magnin sagt: «Es kann wieder passieren, dass wir 0:4 verlieren. Es kann aber auch sein, dass wir 4:0 gewinnen.» Damit hat er alles verraten, was es über seine Mannschaft zu wissen gibt: Er weiss selber nicht, woran er bei ihr ist. Es gab Krisenmonate, und es gab gute Zeiten, zuletzt vor Weihnachten, als der FCZ oft so erfolgreich spielte wie ein Spitzenteam. Aber zu viele Siege tun ihm nicht gut. Magnin sagt: «Wir haben uns stärker gesehen, als wir sind. Wir waren selbstzufrieden.»

    Der FCZ ist nach der jüngsten Krise also wieder einmal daran, seine Welt in Ordnung zu bringen. Das war in der zweieinhalbjährigen Amtszeit Magnins schon mehrmals der Fall, aber diesmal hat der Veränderungswille des Vereins nichts mit dem Trainer zu tun. Es geht um Grundsätzlicheres, nicht bloss um ein paar Siege mehr oder weniger. Der FCZ hat nicht die Trainerfrage gestellt, sondern den Sportchef Thomas Bickel per Anfang August entmachtet. Man will sich gründlicher reorganisieren und sich neu aufstellen. Magnin hat den Cut des Präsidenten-Ehepaars Ancillo und Heliane Canepa überstanden, an ihm liegt es in ihren Augen also nicht. Aber die sportliche Führung wird nächste Saison anders aussehen: Marinko Jurendic wird neuer Sportchef, Heinz Moser Ausbildungschef. Bickel hat sich noch nicht entschieden, ob er das Job-Angebot des FCZ in der Kaderplanung annehmen wird. Magnin sagt über die Veränderungen: «Das ist die Analyse des Klubs, der besser werden möchte. Es sind sicher die richtigen Entscheidungen.» Richtig vielleicht, erklärungsbedürftig bestimmt.

    Der nächste Schritt

    Der Präsident Canepa sitzt in seinem Büro am Schanzengraben in Zürich und sagt: «Wir wollen den nächsten Schritt machen. Wir legen die Bereiche Profimannschaft, Academy und FCZ-Frauen in eine Hand. Das ist eine schwierige und im heutigen Umfeld äusserst anspruchsvolle Managementaufgabe, für die Marinko Jurendic mit seiner Führungserfahrung in Wirtschaft und Fussball ideal ist.» Was im Umkehrschluss bedeutet: Bickel hält er dafür für nicht geeignet. Canepa sagt: «Ich verstehe, dass Thomas Bickel überrascht ist. Aber manchmal braucht es Anpassungen an sich verändernde Rahmenbedingungen. Ich hoffe, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm fortsetzen können.»

    Bickel und Magnin ist oft ein schwieriges Verhältnis nachgesagt worden, und Bickels Degradierung ist immer auch damit in Zusammenhang gebracht worden: Man habe sich für den Trainer entschieden und gegen den Sportchef. Canepa sagt, das sei völlig falsch. Und tatsächlich könnte es um mehr gehen als um einen Machtkampf. Es geht darum, was man tut, wenn ein ewiger Traum verblasst.

    Die neue Realität

    Seit Canepa 2006 Präsident geworden ist, hat er immer von Nächten im Europacup geschwärmt, sie waren seine schönsten Stunden, aus ihnen zog er die Kraft für den Alltag. Jetzt sagt er: «Die Champions League zu erreichen, wird schwierig. Das zu akzeptieren, tut weh. Aber wir müssen uns darauf einstellen. Ich bin nicht nur Fan, sondern auch Realist. Also müssen wir uns noch mehr auf uns und unsere Stärken konzentrieren.» Die Anpassungen in der Klubstruktur sind vor allem darauf zurückzuführen: noch mehr Nachwuchsarbeit, mehr Bescheidenheit – und etwas weniger Träumereien, zumal sich Basel und YB finanziell immer weiter vom FCZ entfernen. Deshalb auch die Beförderung von Jurendic und die Verpflichtung von Moser, die für diesen Kurs stehen sollen.

    An etwas aber hält Canepa fest: Der FCZ will in dieser Saison einen Europacup-Platz erobern. «Für die Fortführung des Betriebs ist das Erreichen des Europacups mehr als wichtig», sagt er. Besonders jetzt, da das Geld wegen fehlender Zuschauereinnahmen noch knapper ist als sonst schon. Und auch die Millionen-Darlehen, die der Bund für den Fussball in Aussicht gestellt hat, helfen offenbar wenig. Canepa sagt: «So wie die Konditionen der Vereinbarung heute aussehen, sind sie nachteilig für die Klubs wie auch für die Liga. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die Vereinbarung in dieser Form unterzeichnen können.»


    Am Freitag fährt Canepa nach Bern, und wenn er dann das Spiel sieht, wird er nicht mehr an Geld denken, sondern nur noch an seine Spieler, die ihm immer wieder Rätsel aufgeben. Er sagt: «Ich erwarte von der Mannschaft Konstanz auf einem gewissen Niveau.» Es ist ein Satz, den Canepa inzwischen auswendig kennt. Er muss ihn immer wieder sagen. Seit mehr als zweieinhalb Jahren schon. Seit er das Experiment mit dem Trainer Ludovic Magnin begonnen hat.

    Eishockey: Ligaversammlung ohne grosse Entscheide

    Die grossen Fragen wurden an der Ligaversammlung nur angeschnitten. Marc Gianola, der CEO des HC Davos, stellte in Abwesenheit von Präsident Gaudenz Domenig das Konzept des Financial Fairplay (Salary-Cap) vor. Darüber gab es nur eine kurze Diskussion. Am HCD sei es nun, einen konkreten Vorschlag auszuarbeiten, sagt ZSC-CEO Peter Zahner, der einer Salär-Obergrenze skeptisch gegenübersteht. SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi sagt: «Wir müssen alle Themen gemeinsam betrachten. Financial Fairplay, die Ausländerfrage, Ligagrösse. Da alles zusammenhängt, müssen wir über ein Gesamtpaket abstimmen.» Im Juli kommen die Ligavertreter wieder zusammen. (sg./rek)

    im ernst: kritisieren gehört als fan dazu

    Jeder darf/soll Kritik üben: Die Medien, die Fans, jeder einzelne. Wem das nicht passt der soll sich nicht exponieren wie Burgener oder Canepa. Auch als Sportchef eines Schweizer Hockey- oder Fussballclubs muss man ein dickes Fell haben, ansonsten muss man sich halt einen anderen Job suchen!

    Und auf Watson wird schon wieder mit spitzer Feder gegen den billigen (sorry, "günstigen") Trainer - welcher noch

    nie etwas gewonnen hat - geschossen. Wird sicher spannend mit dem SCB kommende Saison........

    Ich hole schon mal Popcorn!:twisted::twisted::twisted: