Beiträge von Larry

    Adrian Hotz (1963 – 2020) 🕯️

    Adrian «Wegge» Hotz, der ehemalige Stürmer des ZSC und EHC Dübendorf, ist in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 56 Jahren überraschend verstorben.

    Adrian Hotz zog es von «seinem» EHC Dübendorf in die NLA zum SC Bern, wo er im dritten Jahr Schweizermeister wurde. Anschliessend folgte der Wechsel zum ZSC. Für den Stadtklub stürmte der vierfache Nationalspieler zwischen 1989 und 1993. In insgesamt 287 NLA-Spielen erzielte Adrian Hotz 163 Tore und gab 118 Assists – er sammelte also beeindruckende 281 Skorerpunkte! Die letzten Jahre seiner Karriere verbrachte der Flügel wieder in Dübendorf, ehe er 1996 zurücktrat.

    Vor zehn Jahren erlitt Adrian Hotz einen Aortariss, den er zwar mit Glück überlebte, aber eine schwere Operation nötig machte. Seither war Hotz invalid. Letzten Donnerstag wurde er zu einem Mittagsstammtisch erwartet, zu dem er nicht erschien. Er wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden.

    Weil der Vater von Adrian Hotz die bekannte Bäckerei Hotz in Dübendorf führte, wurde Adrian von allen «Wegge» genannt. Mittlerweile leitet sein Bruder die Bäckerei.

    Bruno Vollmer, ein Weggefährte von Adrian Hotz und jetziger COO der ZSC Lions, erinnert sich an den hervorragenden Stürmer:

    «Als Dübendorfer kannte ich Wegge natürlich seit der Jugendzeit, und obwohl er vier Jahre älter war als ich, hatten wir zumindest ab der gemeinsamen Zeit in der 1. Mannschaft beim EHCD einen engen Kontakt. Die Nachwuchsjahrgänge 63/64 und 66/67/68 waren sehr erfolgreich und gewannen einige Meistertitel im Juniorenalter. Mitte der 80er war der EHCD auch dank Spielern wie Wegge ein Nati B-Spitzenteam, das 1986 erst im Final gegen Bern und Chur verlor.

    Adi wechselte anschliessend zum SC Bern, wo er 1989 Meister wurde. Er spielte zwar in Bern, kam aber jeden Dienstag nach Dübendorf zurück, und verbrachte den damals noch freien Regenerationstag in seiner geliebten Heimat. Die Regeneration bei ihm konzentrierte sich vor allem auf das Jassen im Zelgli. Adi war schon immer ein leidenschaftlicher Jasser und späterer Pokerspieler. Keine Jassrunde in den Trainingslagern ohne Wegge! Der ZSC-Aufstieg 1989 kam ihm sehr gelegen, entsprechend folgte der Transfer ins Hallenstadion. Kloten war kein Thema, da Adi keine Stöcke von Ochsner spielen wollte. Das war seine Bedingung, und das hatte er Jürg Ochsner auch klar mitgeteilt. Er würde nie ohne seine geliebten Montrealstöcke von Albert Müller spielen. Albert rüstete uns Dübendorfer schon sehr früh mit Material aus, und Adi dankte es ihm mit seiner Treue zurück. Auch dann, als er auf der grossen Bühne des Schweizer Eishockeys unterwegs war.

    Genau so war Adi – direkt, ehrlich und loyal zu jeder Zeit. Seine direkte Art war nicht bei allen immer beliebt. Aber ich mochte Adi. Man wusste immer, woran man war, und es ergaben sich sehr interessante Gespräche! Adi war in der Mannschaft ein Leader mit einem grossen Eishockeyverständnis. Er begann schon früh wie ein Trainer zu denken, und tüftelte an Spielzügen und Powerplay-Formationen herum. Adi war kein filigraner Läufer, dafür hatte er ein gutes Auge, hervorragende Hände und für mich die zu dieser Zeit beste Schusstechnik der Schweiz. In meinen Augen war er der erste Schweizer Spieler, der den sogenannten «One timer» in Perfektion beherrschte. Adi war der Gerd Müller des Eishockeys – ein wahrer Knipser! Legendär sind seine Tore beim EHCD, SCB und ZSC. Und vor allem natürlich der Penalty 1992 gegen das Grande Lugano, als wir die Viertelfinalserie als krasser Underdog sensationell gewinnen konnten.

    Nach der Aktivzeit fanden sich alle oben erwähnten und älteren Jahrgänge des EHCD bei den Senioren wieder zusammen. Wir erzählten von den alten Zeiten, jassten, und auch das Biertrinken war offiziell wieder erlaubt.

    Adi verlässt uns leider viel zu früh. Er wird uns mit seiner direkten und besonderen Art fehlen. Sei es als Mensch oder als ehemaliger Teamkolleg. Ruhe in Frieden, Wegge!»

    Die ganze Organisation der ZSC Lions drückt ihr herzliches Beileid aus und wünscht den Angehörigen viel Kraft.

    🦁

    wie ist das denn in der nhl.... haben die spieler auch berater, oder regelt die spielergewerkschaft alles relevante?

    NHLPA regelt alles was mit dem Collective Bargaining Agreement (Gesamtarbeitsvertrag) zu tun hat, der Berater regelt den Vertrag des Spielers mit dem Club. Das ganze ist also absolut kein "Sklavenmarkt" sondern eher Sozialismus pur....:mrgreen:

    Wenn es darum geht die Clubtreue zu belohnen und das ist ja der Fall, dann sollte es imo schon einen Unterschied machen, ob da jemand seit Jahren eine SK gekauft hat oder nur gerade in der Saison davor um beim neuen Stadion dann bevorteilt zu werden.

    Warum? Hast Du Angst keine Karte zu bekommen? Denke da muss sich niemand Sorgen machen! Auch das mit den Gruppen (wer sitzt wo) wird sicher gelöst werden, aber jeder wird nicht glücklich sein. Gibt sicher Leute die nicht zufrieden sind!

    Ausser: Wir haben diese Saison 11k Saisonkarten, was ich nicht glaube.

    Das werden sie nicht machen. Sie verdienen mit den Einzeltickets viel mehr Geld, vor allem in den PO's! Also werden sie 2-3'000 Tickets frei lassen. Mit den SK Besitzern verdienen sie in den PO's absolut nichts!

    Was hat das mit Fussball zu tun? Muss unterdessen jeder Fred mit Politik zugemüllt werden? Reicht der total verblödete Corona Fred nicht? Langsam wird es sehr mühsam hier drinnen!:cursing:

    Zum Auftakt des Re-Starts gibts am 19. Juni YB gegen FCZ – dieses Spiel wird von Teleclub auf ZOOM im Free-TV übertragen.

    Tippe auf ein 4:0:razz:

    bereits in monat 1 nach häusler/heitz präsentierten burgener/streller nur noch sportliches mittelmass.

    Ja Burgener hat meine "Erwartungen" bei weitem übertroffen!:twisted:Fragt sich ob Häusler das nicht auch sehen konnte oder aber er wollte es nicht sehen sondern nur die Kohle einstreichen. :nixwiss:

    schon krass, vor nicht mal 3 jahren hat burgener einen der (finanziellen) gesundesten clubs im profifussball übernommen. unglaublich was er und seine kollegen in dieser zeit angerichtet haben!

    Häusler war aber auch schlau genug nach den fetten Jahren rechtzeitig den Hut zu nehmen. Auch der FCB hat ein strukturelles Defizit das nur mit Transfereinnahmen und/oder Erfolg in CL/EL zu decken ist. Daran ist schon GC gescheitert, und seit der Zugang zur CL für CH Teams erschwert wurde denke ich langfristig macht weder YB noch der FCB Gewinn! Ich meine wie viel Geld wurde bei YB schon verbrannt?

    Der Vergleich mit NA hinkt gewaltig (geschlossene Liga, Draft System), und ein Entscheid für einen Salary Cap wäre einzig aus der Not geboren. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?

    Drei (3!) neue Corona Fälle von gestern auf heute. Denke wenn wir eine Woche lang einstellige Fallzahlen haben kann man ab September wieder Grossveranstaltungen mit Publikum möglich machen. Oder sogar früher. Muss ja keiner hingehen (Risikogruppen).