Beiträge von Larry

    Im letzten Lineup vor der Natipause Wechsel beim 7. Verteidiger (Sutter für Meier), ansonsten keine Veränderungen und erneut mit 13 Stürmern.

    ZSC Lions ohne Flüeler, Blindenbacher, Wick (alle verletzt), Prassl (krank), Pettersson (überzählig), Braun (GCK Lions).

    Stichwort Ambri:

    Die Leventiner haben damit im Januar insgesamt schon fünf Punkte gegen den Tabellenletzten abgegeben. Hätten sie diese auf ihrem Konto, lägen sie nun über dem Strich.

    Zählt man die verlorenen Punkte nach dem Grümpi dazu als man total ausgepowert war fragt es sich schon ob man in Ambri eine sinnvolle Strategie fährt. Ohne Grümpi sähe das womöglich ganz anders aus. :nixwiss:


    Warum Heute nicht mit Guntern und 4 ausländischen Feldspielern?

    Es gäbe die Möglichkeit, auch dem Einheimischen Daniel Guntern ab und zu eine Chance zu geben. Als er am 4. Januar kurzfristig einspringen musste, gelang ihm dies sehr gut. Doch Rikard Grönborg hält eisern an der Hierarchie fest: Solange Flüeler oder Ortio spielen kann, ist Guntern Ersatz. (U.Pickel/NZZ)


    Bin aber irgendwie froh wenn Flüeler zurück kommt, nicht weil Ortio schlecht wäre, aber das Team scheint mir einfach unberechenbarer zu sein mit 4 ausländischen Feldspielern.


    ich hab irgendwie nicht das Gefühl, dass wir mit Flüeler in die Playoffs gehen werden.....nur so ein Bauchgefühl.....

    Lukas Flüeler fehlt seit dem 4. Januar mit einer wie üblich nicht näher definierten Unterkörperverletzung. Er soll auf gutem Weg sein, was bedeuten könnte, dass er nach der kommenden Nationalmannschaftspause wieder eingesetzt werden wird.(U. Pickel / NZZ)

    Das Argument von den 4 Ausländern ist nicht von der Hand zu weisen!

    So funktioniert die WG der ZSC-Youngster

    Justin Sigrist (20) und Axel Simic (21) jagen dem Traum einer grossen Hockeykarriere nach. Sie teilen nicht nur die Wohnung, sondern wurden nun auch gemeinsam ins A-Nationalteam berufen.

    Simon Graf (TA)

    «Was wollt ihr trinken?», fragt Justin Sigrist. «Wir haben Wasser, Sirup, Orangensaft, Tee oder Milch. Kaffee haben wir nicht. Wir trinken beide keinen Kaffee.» Der 20-Jährige bittet hinein in die Wohngemeinschaft, die er seit dieser Saison mit seinem ZSC-Teamkollegen Axel Simic bildet. Siebter Stock in einem Hochhaus in Schwamendingen, auf der einen Seite die Autobahn, auf der anderen die gut befahrene Überlandstrasse, das Hallenstadion nur fünf Autominuten entfernt. Oder zehn Minuten mit dem Velo. Unten ist eine Lidl-Filiale, das Glattzentrum ist nicht weit, in der Umgebung hat es einige Restaurants.


    Sigrist und Simic sind beide Jahrgang 1999, lernten sich in der U-16 kennen und durchliefen danach die weiteren Stufen der Junioren-Nationalteams. Es wäre übertrieben, sie als beste Freunde zu bezeichnen. Aber sie verstehen sich gut und sagen, sie hätten noch nie Streit gehabt, seit sie zusammen wohnen.

    Die Idee, eine WG zu bilden, sei ihnen beiden gekommen, sagt Sigrist, dessen Zwillingsschwester Shannon im Frauen-Nationalteam spielt. So sparen sie Geld und haben jemanden zum Reden, mit dem sie den Traum einer grossen Eishockeykarriere teilen. Auf Deutsch oder Englisch. Sigrist spricht kaum Französisch, Simic recht gut Deutsch. Aufgewachsen ist er in Greyerz. «Dort, wo der gute Käse herkommt», sagt er stolz.

    «Ich hoffe, sie haben aufgeräumt.»
    ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner

    Eine Playstation statt Bilder

    Drei Monate suchten sie eine Wohnung, wurden aber nicht fündig, dann half ihnen Nicole Brechbühl von der ZSC-Geschäftsstelle. Zwei Schlafzimmer, ein Wohn- und Esszimmer und eine kleine Küche – es hat hier alles, was es braucht. «Ich hoffe, sie haben aufgeräumt», sagt ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner schmunzelnd, als er von der WG-Besichtigung des Reporters hört. Ja, haben sie. Zumindest im Wohnzimmer, das zweckmässig eingerichtet ist mit Tisch, Sofa, Fernseher und dazugehöriger Playstation. Bilder oder Poster hängen nicht an den Wänden, die beiden planen ja nicht, den Rest ihres Lebens hier zu verbringen. Eine Deckenlampe fehlt auch noch.

    Beide zogen schon früh von zu Hause aus, um ihre Eishockeykarriere voranzutreiben. Simic ging mit 15 nach Lausanne, wo er in einem Center für junge Sportler wohnte und ass. Mit 17 spielte er eine Saison in Québec, Sigrist zog es mit 18 zu den Kamloops Blazers in British Columbia. Doch das kanadische Junioreneishockey sei nicht ideal, um selbständig zu werden, sagt Simic. «Meine Gastfamilie machte alles für mich. Sie kochte, wusch, fuhr mich herum.»

    Die Wäsche bringt er noch seiner Mutter.
    Gibt Sigrist zu und schmunzelt.

    Sigrist nickt, und Simic fährt fort: «Für mich ist es hier das erste Mal, dass ich wirklich einen Haushalt führen, kochen und die Wäsche machen muss.» Die Wäsche bringe er noch seiner Mutter, sagt Sigrist schmunzelnd. Seine Zeit in Kanada prägt sein Leben immer noch – dort hat er seine Freundin kennengelernt, die ihn aktuell besucht.

    Simic ist der Küchenchef

    Küchenchef ist Simic, dafür macht Sigrist den Abwasch. Und was ist die Spezialität des Romands? Saucisson? Er schüttelt den Kopf und scherzt: «Raclette kann ich ausgezeichnet!» Er suche oft Rezepte im Internet und probiere sie aus. «Es wird nicht immer gut, aber ich werde besser.» Auch um die verantwortungsvolle Aufgabe des Bündelns von Karton kümmert sich Simic. Im Lift hängt ein Merkblatt, in dem beschrieben ist, worauf zu achten ist. Und dass bei Fehlverhalten eine Busse von bis zu 270 Franken fällig werden kann.

    Simic hat momentan auch etwas mehr Zeit als Sigrist, er hat die Matura abgeschlossen und ist schon Profi. Sein WG-Kollege ist im letzten KV-Jahr an der United School of Sports beim Letzigrund. Im Juli ist er fertig. Eigentlich wollte Simic ja neben dem Eishockey noch seinen Kopf beschäftigen, etwa einen Deutschkurs besuchen, doch dann habe er es immer vor sich hergeschoben. «Ich glaube, nächstes Jahr beginne ich ein Studium», sagt er. «Ein Fernstudium. Denn ich weiss ja nicht, ob ich ewig in Zürich bleibe.»

    Das Aufgebot von Patrick Fischer

    Was nicht heisst, dass es ihm hier nicht gefallen würde. Im Gegenteil. Mit seinem Kampfgeist eroberte er bald einmal das Herz von ZSC-Coach Rikard Grönborg und einen Platz im Team. Sigrist begann im Farmteam, inzwischen spielen sie beide bei den ZSC Lions, ja zuletzt sogar im gleichen Sturm. In der Mitte der turmhohe Reto Schäppi, der die beiden führt. Am Samstag beim 5:4 über den HC Davos schossen sie beide ein Tor – Sigrist das 1:1, Simic das 2:1. Dass sie sich in der höchsten Liga immer besser zurechtfinden, ist auch Nationalcoach Patrick Fischer nicht entgangen: Er bot sie für die zwei Prospect Games von nächster Woche gegen Deutschland auf – es wird für beide das Debüt im A-Nationalteam.

    Mitverantwortlich für ihren Aufstieg ist Coach Rikard Grönborg, der in Schweden lange auf Juniorenstufe coachte und den beiden ZSC-Youngstern das Vertrauen schenkt. «Es ist eine Frage der Philosophie», sagt er. «Wenn du als Organisation an Junge glaubst, musst du sie auch spielen lassen.» Simic hatte jüngst sogar Einsätze im Powerplay, Sigrist im Boxplay. Verschenkt werde die Eiszeit allerdings nicht, betont Grönborg. «Sie müssen sie sich schon erarbeiten. Aber das tun sie auch. Sie sind zwei der härtesten Arbeiter im Team.»

    Roe und Pettersson als Vorbilder

    Als Spielertypen sind die beiden WG-Partner ganz unterschiedlich: Sigrist ist ein feingliedriger Techniker mit einer guten Übersicht, in den Zweikämpfen aber zäher, als es seine Postur erahnen liesse. Er nennt Garrett Roe als sein Vorbild, der geniale Spielmacher. Simic orientiert sich an Fredrik Pettersson, dessen Position halblinks vor dem Tor er jüngst in der zweiten Powerplay-Formation eingenommen hat. Der Schwede habe ihm geraten, immer zu schiessen, wenn er die Gelegenheit habe. Das versucht Simic zu beherzigen. Er ist kleiner als Sigrist, aber bulliger. «Ich muss meine fehlenden Zentimeter halt mit Kraft kompensieren», sagt er schulterzuckend.

    «Die Jungen sind unsere Zukunft, also müssen wir auch in sie investieren.»
    ZSC-Trainer Rikard Grönborg

    «Die Jungen sind unsere Zukunft», sagt Grönborg. «Also müssen wir auch in sie investieren. Und ihnen auch Fehler verzeihen. Doch die werden bei ihnen immer weniger.» Sei es anfangs ums Überleben in der Liga gegangen, traue er sich nun mehr zu, sagt Sigrist. Simic nickt. Der Romand hat in Zürich einen Vertrag bis 2021, Sigrist bis 2022. Ob sie ihre Zweier-WG auch nächste Saison fortsetzen, ist indes noch ungewiss. Denn mit dem Churer Verteidiger Luca Capaul stösst ein weiteres Talent des Jahrgangs 1999 zur ZSC-Organisation.

    «Vielleicht bilden wir eine Dreier-WG», sagt Sigrist. Capaul könnte das kulinarische Repertoire von Koch Simic möglicherweise um Bündner Köstlichkeiten wie Capuns, Pizokels oder Gerstensuppe erweitern.

    Jalonen hat eine Zeit lang einen guten Job gemacht aber diese Saison lief es nicht mehr wie gewünscht, was nicht allein sein Fehler ist (Transfers!). Marc Lüthi musste reagieren und hat dies m.E. mit dem Nothelfer Duo Kossmann / Lars Leuenberger gut gelöst. Beide waren/sind schon in Bern und kennen sich dort aus. Man wird sehen ob die beiden den SCB nun über den Strich bringen und die Saison somit noch retten können, denke schon, aber es wird knapp. Lüthi sollte sich dann überlegen ob er den richtigen Sportchef hat!

    Ich sage einfach sie werden nicht Meister. Ich hoffe sogar das sie die PO's schaffen und dann (für uns) einen Brocken aus dem Weg räumen! Aber ganz nach vorne wird es nicht mehr reichen. Habe grad nochmals die Medien Vorschau auf die neue Saison durchgeschaut: Grausam wie alle bei Servette total daneben lagen! Bei Bern natürlich auch, die wurden z.T. auf Platz 1 gesetzt. Ich habe übrigens vor der Saison gar nichts über den SCB gesagt.

    Schablonen Kari also beim SCB entlassen. Wie in den Medien zu lesen ist darf der Hauptschuldige, Sportchef Chalet, weiter machen. Wer die guten Leute nicht halten kann und dann Spieler wie Schlegel oder Pestoni holt dem ist nicht zu helfen. Es wird ein Ruck durch den SCB gehen, die PO's werden geschafft aber mehr auch nicht. Das Team ist nicht gut genug, und wie KZ schreibt war schon der Titel 2019 eigentlich ein Wunder. Auf den SCB warten schwere Zeiten, denn nächste Saison ist auch Arcobello weg.

    Peter Iten, als Spieler immer ein Kämpfer mit seinem Mundschutz der am Kinnriemen befestigt war. Später erfolgreich als Architekt des Meisterteams 2008 / CHL Teams 2009.

    Iten ist ein 57er wie ich, da wird einem seine eigene Sterblichkeit mit einem Schlag wieder bewusst.

    Rest peacefully!

    Schicksalsschlag für die ZSC-Familie

    Peter Iten, der frühere Zürcher Aufstiegsstürmer und Architekt des Meisterteams von 2008, ist mit 62 Jahren gestorben.

    Simon Graf (TA)

    Peter Iten zögerte nicht lange, als er im Frühling 2006 angefragt wurde, ob er sich vorstellen könne, der neue Geschäftsführer und Sportchef der ZSC Lions zu werden. Denn damit verband er seine Leidenschaft mit seinem Spezialgebiet: Eishockey mit Personalführung. Doch er übernahm eine heikle Mission: Die Zürcher waren zuvor als Meisterkandidat im Abstiegskampf gelandet und erst von ihrem vierten Trainer Beat Lautenschlager und Aushilfsstürmer Hnat Domenichelli (den Reglementen sei Dank!) im Playout-«Final» gegen Fribourg gerettet worden.

    Iten übernahm von Simon Schenk, der ihn einarbeitete, ein fertiges Kader inklusive des neuen Coaches Harold Kreis. Viele Gestaltungsmöglichkeiten hatte er zunächst nicht, doch obschon es anfangs auch unter Kreis harzte, blieb er ruhig und baute am Kader der Zukunft. Auf die folgende Saison tätigte er kluge Transfer, holte er Ryan Gardner, Thibaut Monnet, Mark Bastl und im Herbst 2007 den Slowaken Peter Sejna. Mit diesen Pinselstrichen machte er die ZSC Lions zu einem Meisterteam. Im Frühjahr 2008 liefen diese von Rang 6 aus durch zum Titel. Und im folgenden Januar gewannen sie auch noch die Champions League.

    Bedacht auf das Zwischenmenschliche

    Nach jenem rauschenden Fest am Obersee mit einem 5:0 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk verabschiedete sich Iten. Er hatte einige Wochen zuvor den Job als Personalchef beim Hörgerätehersteller Phonak angenommen. In seinen zweieinhalb Jahren führte er die ZSC Lions also vom Abstiegskandidaten zum Europameister. Seine Stärke war, dass er bei seinen Transfers viel Wert darauf legte, was für ein Mensch sich unter dem Helm verbarg. So stärkte er das Teamgefüge, bewirkte er, dass die Kabine bei den Zürchern wieder «funktionierte».

    Kreis: «Ein sehr liebenswerter Mensch»

    Der damalige Meistertrainer Harold Kreis, aktuell Coach bei der Düsseldorfer EG, sagt über ihn: «Ich pflegte auch nach meiner Zeit bei den ZSC Lions Kontakt zu Peter, erlebte ihn stets als sehr integer, positiv und nach vorne schauend. Als Sportchef stand er zu seinen Entscheidungen und zu seinen Leuten, gab er uns konstruktiven Input und Rückhalt. Er war ein sehr liebenswerter Mensch.»

    «Iten ging im Job als Sportchef richtig auf», sagt Peter Zahner, der Ende 2007 als neuer CEO zu den Zürchern stiess. «Durch seine Sensibilität und seine Erfahrung im Personalbereich verstand er auch, was es zwischenmenschlich brauchte.»

    Der erste Transfer von Geo Mantegazza

    Als Spieler war Iten ein Produkt der berühmten Nachwuchsschule des EHC Dübendorf. 1978 wurde er der erste Transfer des neuen Lugano-Präsidenten Geo Mantegazza, als die Bianconeri noch in der Nationalliga B spielten. 1984 kam er, gewissermassen auf dem Rückweg, zum ZSC und steuerte zum Aufstieg an der Seite des überragenden Tschechen Milan Novy stattliche 31 Tore bei. Ihn zeichnete aus, dass er unbedingt Tore schiessen wollte. Eine unschweizerische Qualität. 1987 trat er mit 30 zurück. Er hatte sich schon als Spieler stets weitergebildet und machte in der Folge Karriere in der Personalberatung. 2002 nahm er den Faden des Eishockeys wieder auf, trat er als ZSC-Vertreter in den Verwaltungsrat der Lions bei.

    Auch nach seinem Wegzug als Sportchef nahm Iten immer wieder einen Augenschein im Hallenstadion. Als er Anfang Januar am «Oldies Day» der früheren ZSC-Cracks anlässlich des Heimspiels gegen den EV Zug fehlte, erstaunte das viele. Denn er war sonst immer gekommen. Seit einigen Monaten kämpfte er gegen den Krebs. Am vergangenen Donnerstag verstarb er.

    Die Tinte auf dem sinnlos früh mit Magnin verlängerten Vertrag ist noch nicht trocken schon kommt wieder ein Rückschlag gegen das bescheidene Luzern.

    Es nervt! :roll: