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    Wo die neuen Trainer dem ZSC Beine machen

    Die Lions haben (noch?) nicht das effizienteste Unterzahlspiel, aber ein aufwändiges, spektakuläres, ja einmaliges. Ein Blick in die Welt des Zürcher Penalty Killings.

    Kristian Kapp (TA)


    Rikard Grönborg, der neue ZSC-Headcoach, hat den Lions Beine gemacht. Dies soll jetzt keine boshafte Anspielung sein auf die letzte Saison, als sich die Zürcher ganz viel Spott hatten anhören müssen, weil sie als Titelverteidiger das Playoff verpassten.

    Nein, es geht darum, dass unter dem Trainer aus Schweden die ZSC Lions an guten Tagen gerade im läuferischen Bereich überzeugen, ständig in Bewegung sind, auf dem ganzen Eisfeld Druck auf den Gegner ausüben.

    Ein Aspekt, der bislang vielleicht etwas weniger Beachtung fand, ist das neue Penalty Killing des ZSC. Zu Unrecht! Denn das Unterzahlspiel der Lions, dafür ist der ebenfalls neue Assistenzcoach Fredrik Stillman zuständig, es ist das aktivste, unberechenbarste, weil offensiv ausgerichtete, ja spektakulärste der Liga und in seiner Konsequenz einmalig in der National League.


    Die Zürcher halten damit den Puck regelmässig fernab vom eigenen Tor, es kommt im Idealfall für den Gegner gar nicht erst zur klassischen Powerplay-Situation, in der der Gegner eingeschnürt wird. Eine Folge davon ist, dass die ZSC Lions so oft wie kein anderes Team zu eigenen Schussversuchen kommen in Unterzahl. Gleichzeitig sind die Lions auch jenes Team, das am wenigsten gegnerische Schussversuche zulässt in Unterzahl. Hier die beiden Tabellen mit allen 12 NL-Teams, links die eigenen Schussversuche, rechts jene des Gegners, einzusehen auch auf nlicedata.com, einer Schweizer Hockey-Website für Statistik-Freaks:

    Die Lions zwei Mal als Nummer 1: Welches Team kommt am häufigsten zu Abschlussversuchen trotz Unterzahl (links)? Und welches lässt am wenigsten gegnerische Abschlussversuche in Unterzahl zu (rechts)? (Quelle: nlicedata.com/SIHF)

    So viel zur Theorie. Doch wie sieht das in der Praxis aus, auf dem Eis? Schauen wir dazu ein Zürcher Unterzahlspiel mit typischem, weil einzigartigem Verhaltensmuster an. Es folgt ein besonders gutes, 74 Sekunden langes Penalty Killing der ZSC Lions beim Spiel am letzten Dienstag gegen Langnau, in vier Teile aufgesplittet. (Wichtiges Detail: Das Spiel steht 1:1, gespielt sind 16 Minuten im Mitteldrittel – es ist also kein Ausnahmezustand kurz vor Schluss, in dem die Zürcher unbedingt ein Tor erzwingen wollen.)

    Gerade sind 46 Sekunden überstandene doppelte Unterzahl vorbei, Stürmer Reto Schäppi (#19) kehrt als erster Zürcher aufs Eis zurück und kommt sofort in Puckbesitz. Simon Bodenmann sitzt für 74 weitere Sekunden auf der Strafbank. Anstatt die Scheibe einfach tief zu schiessen, sucht Schäppi aber sofort die Offensive, macht auf Langnaus Verteidiger Yannick Blaser (#70) Druck – bis hinter dessen Tor. Danach lässt sich Schäppi sofort fliegend auswechseln. Zu sehen ist am Ende, wie mit Justin Sigrist (#13) auch der zweite ZSC-Stürmer bereits in der Langnauer Zone Druck auf den Gegner macht und vor allem wie mit Phil Baltisberger (#24) einer der beiden ZSC-Verteidiger fast an die gegnerische blaue Linie aufrückt, um den Langnauer Aufbau mit Chris DiDomenico (#89) zu stören.

    Es geht ungeschnitten weiter: Die aktive Störarbeit von Sigrist und Baltisberger trägt bereits an der Mittellinie Früchte, DiDomenico und dann auch Ben Maxwell (#49) bleiben hängen, es kommt zum Turnover. ZSC-Stürmer Roman Wick (#27), der fliegend für Schäppi gekommen ist, könnte nun den Puck tief schiessen, aber auch er entscheidet sich sofort für die Offensive. Sigrist (#13) geht mit, was zur Folge hat, dass mit SCL-Stürmer Pascal Berger (#19) sogar der vorderste Langnauer zurück zur Absicherung vors eigene Tor gezogen wird. Nun sind plötzlich alle fünf Langnauer Powerplayspieler im eigenen Drittel, beschäftigt von zwei Zürcher Stürmern. Wick gewinnt weitere Sekunden, er spielt die Scheibe zurück ins eigene Drittel, wo Verteidiger Phil Baltisberger (#24) bereits wartet und den Puck tief ins Langnauer Drittel zurückschiessen wird. Gibt's also endlich Zeit und Raum für die SCL Tigers, um einen vernünftigen Aufbau zu starten? Nein, es ist eine «Falle» der Zürcher.


    Zwar schiesst Baltisberger den Puck tatsächlich tief, doch der zweite Zürcher Verteidiger, Dario Truttmann (#86), ist bereits an der offensiven blauen Linie, was Langnaus vordersten Stürmer, Topskorer Harri Pesonen, sofort wieder defensiv agieren lässt. Die ZSC-Stürmer Wick und Sigrist sind zudem bereits wieder beim Forechecking. Eine weitere Langnauer Angriffsauslösung ist gestört – man könnte kurz vergessen, dass die Tigers eigentlich stets mit einem Mann mehr agieren. Weil diese ständige Laufarbeit in Unterzahl Kraft kostet, lässt sich nun Sigrist fliegend auswechseln, für ihn kommt Topskorer Pius Suter (oranger Helm). Es lohnt sich, in der Fortsetzung vor allem auf ihn zu achten.


    Zunächst ist Suter zwar defensiv aktiv, sorgt gemeinsam mit Verteidiger Trutmann dafür, dass Langnaus Raphael Kuonen (#21) den Puck verliert. Danach schaltet Suter sofort in die Offensive um. Ebenfalls bemerkenswert: Den hinters Zürcher Tor geflogenen Puck schiesst nicht etwa der zweite ZSC-Verteidiger, Tim Berni (#96), im hohen Bogen nach vorne. Nein, es ist Stürmer Wick, der innert Sekunden vom Forechecker zum Backchecker wurde. Wicks Lob ist kein simpler Befreiungsschlag, Suter erwartet den Puck bereits in der Mittelzone. In der Folge beschäftigt er hinter dem Langnauer Tor fünf Gegner – die Langnauer wissen längst nicht mehr, wie ihnen geschieht. Suters Pass zurück in die eigene Hälfte setzt das Langnauer Powerplay endgültig schachmatt. Ein weiterer tiefer Pass zurück in die Langnauer Zone auf Stürmer Denis Hollenstein (#91) sorgt dafür, dass der ZSC die restliche Zeit im Boxplay problemlos auslaufen lassen kann. Hollenstein hat sich kurz zuvor fliegend für Wick einwechseln lassen.

    Was auffiel:

    1) Die ZSC Lions setzen im Penalty Killing im Sturm nicht nur Unterzahl-Spezialisten wie Schäppi ein, sondern auch mehrere «Skill-Players», also Angreifer, die läuferisch und technisch überdurchschnittlich sind, bei 5-gegen-5-Hockey einen Platz in den ersten beiden Linien haben: Suter, Bodenmann, Wick, Hollenstein, Marcus Krüger oder Garrett Roe. Der HC Davos als krasses Gegenbeispiel verteilt die beiden Special Teams auf alle Stürmer. Vorwiegend Spieler aus den hinteren Linien spielen nur Penalty Killing, werden als Unterzahl-Spezialisten eingesetzt. Wohl auch darum ist Davos in der Tabelle mit den Abschlüssen in Unterzahl mit Abstand an letzter Stelle. (Und willst du so spielen wie die Lions, schadet es sicher nicht, über ein derart breites, talentiertes und entsprechend kostspieliges Kader zu verfügen …)

    2) Die ZSC-Stürmer sind zu Beginn ihrer Shifts stets im Angriffsmodus, nützen jede Chance zum Gegenangriff, machen auf den Gegner selbst hinter dessen eigenem Tor Druck. Damit werden die vom Gegner im Training eingeübten Powerplay-Angriffsauslösungen oft verunmöglicht. Der Gegner ist mit einer ungewohnten Situation konfrontiert und reagiert entsprechend häufig falsch. Kaum jemand übt im Training unter solchen Bedingungen eine Powerplay-Auslösung …

    3) Die ZSC-Stürmer sind ständig in Bewegung, unternehmen alles, um nicht aus dem Lauf-Rhythmus zu kommen. Auch darum werden keine Checks fertig gemacht, obwohl in den vorigen Szenen Schäppi, Suter, Sigrist und Wick allesamt die Chance dazu hätten.

    4) Schnelle fliegende Wechsel. Während die ZSC Lions in diesen 74 Sekunden ihre Angreifer mehrfach fliegend wechseln, gibt es auf Langnauer Seite Spieler, die die ganze Zeit über auf dem Eis verblieben. Gerade im Mitteldrittel, wenn die Laufwege länger sind, können fliegende Wechsel ein hohes Risiko bergen, erst recht in Unterzahl. Die ZSC Lions meistern dies hier optimal.

    Es brauchte Zeit für die extreme Umstellung

    Die ZSC Lions haben zwar noch bei weitem nicht das effizienteste Unterzahlspiel der Liga. Sie überstehen über die ganze bisherige Saison gesehen 80 Prozent ihrer Penalty Killings ohne Gegentor, das ist fast exakt der Liga-Durchschnitt. Doch diese Zahl täuscht. Die extreme Umstellung des Unterzahlspiels durch Assistenzcoach Stillman benötigte Zeit und Anpassungen während der Saison – zu Beginn hagelte es Gegentore in Unterzahl, die neue Ausrichtung klappte noch nicht.

    Schaut man darum beispielsweise nur auf die Spiele seit dem 1. November 2019, hat sich der ZSC stark verbessert in Unterzahl, verfügt hinter Genf-Servette (das ebenfalls ein eher aktives Boxplay spielt) mit knapp 87 Prozent über das zweitbeste Penalty Killing der Liga. Hier folgend beide Ranglisten mit allen 12 Teams, links die ganze Saison, rechts nur mit den Spielen seit dem 1. November 2019:

    (Quelle: nlicedata.com/SIHF)

    Keine Eintagsfliege

    Dass das 74 Sekunden lange Beispiel oben keine Ausnahme ist, zeigen zum Abschluss noch drei zusätzliche ZSC-Boxplays. Zunächst zwei weitere vom Mitteldrittel am letzten Dienstag gegen Langnau:

    Zunächst kreieren Raphael Prassl (#18) und Victor Backman (#64) mit viel Offensivdrang eine grosse Torchance in Unterzahl.
    Sofort lässt sich Prassl fliegend auswechseln, für ihn kommt Suter. Und mit dem Topskorer sowie weiterhin Backman beginnt das bereits bekannte Spielchen von vorne – angekurbelt von den beiden Verteidigern Trutmann (#86) und Patrick Geering (#4), die stets sofort den Pass auf die Stürmer suchen und gar nicht erst daran denken, den Puck wie sonst «üblich» in Unterzahl einfach tief zu schiessen.
    Die folgende Sequenz zeigt den Zürcher Biss in Unterzahl. Was mit einem Bully in der ZSC-Zone beginnt (das an die Tigers geht!), wird innert Sekunden ein für Langnau weiterer mühsamer Aufbau in der eigenen Zone:


    Topskorer Suter schafft es trotz verlorenem Bully, sofort zu befreien (für den Einsatz gibt's von Teamkollege Maxim Noreau den anerkennenden Klaps auf den Hintern), kurz danach sorgen er und Backman (#64) für Unruhe in der Langnauer Zone, selbst bei Goalie Ivars Punnenovs. Danach wird sofort fliegend gewechselt.

    Zu guter Letzt noch ein Beispiel vom letzten Zürcher Auswärtsspiel, ebenfalls gegen Langnau:


    Es beginnt mit einem wegen eines angezeigten Offsides gegen Langnau von Stürmer Prassl (#18) eroberten Puck mit anschliessendem Pass zurück an den Verteidiger. Es folgt der bereits bekannte Lob, diesmal von Geering (#4), auch hier ist es nicht bloss ein Befreiungsschlag. Denn die Stürmer Prassl und Wick (#27) warten bereits vorne, bringen Langnaus Powerplay einmal mehr in Verlegenheit, sorgen für eine Torchance in Unterzahl und weiteres effizientes Forechecking. Am Ende ist gar zu erkennen, dass mit Trutmann (#86) einer der beiden Verteidiger als Unterstützung aufgerückt ist und auf einen eventuellen Pass in den Slot spekuliert.

    Ein kleines Aber …

    Übrigens, einen kleinen Haken hat das Ganze aus Zürcher Sicht. Obwohl der ZSC das aktivste NL-Team in Unterzahl ist und am häufigsten zu eigenen Abschlüssen im Penalty Killing kommt, haben die Lions erst drei Tore in Unterzahl erzielt. Das ist einmal mehr exakt Liga-Durchschnitt – Top-Wert ist sieben (Ambri und Zug). Was nicht ist, kann aber noch werden. Denn wie pflegen Coaches und Statistiker da jeweils zu sagen? Vertraue dem Prozess …

    • Offizieller Beitrag

    Usem Tagi vo hüt....
    Ich hoff mer chunt drus...has müesse zämeschniide......


    «Manchmal kam es mir vor, als hätte er sechs Augen im Kopf»
    Robert Nilsson wird am Samstag vom ZSC verabschiedet. Fünf Weggefährten charakterisieren das «Eishockeygenie».


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    «Wenn ich vom Trainer einen Rüffel bekam, tröstete er mich»
    Chris Baltisberger, Sitznachbar

    «Als ich sah, dass Robert Nilsson in der Kabine neben mir sitzen würde, als er (im Sommer 2013) zu uns stiess, wurde ich nervös. Und dann hatten wir mit unserem Trainingsunfall ja einen denkbar ungünstigen Start: Wir prallten bei einer Übung blöd zusammen und stürzten beide. Mir tat es auch weh, aber ich war unversehrt, Robert dagegen hatte einen Rückschlag, nachdem er wegen einer Gehirnerschütterung lange ausgefallen war. So verpasste er den Saisonstart.

    Ich fühlte mich megaschlecht, es tat mir sehr leid. Ich war noch jung, es war mein erstes richtiges Jahr mit den ZSC Lions. Aber er machte mir keine Vorwürfe, war überhaupt nicht nachtragend. Da merkte ich gleich, was für ein liebenswürdiger Mensch er ist. Ich schenkte ihm einen Gutschein für ein Abendessen in der Waid, mit Aussicht. Er löste ihn ein mit seiner Freundin Sasha. Sie sagte mir einmal, es habe ihnen gefallen.

    Wenn ich einen Rüffel vom Trainer (Marc Crawford) bekam, tröstete mich Robert. Er sagte zu mir: ‹Nimm es nicht persönlich.› Er ist sehr sensibel. Mir geht sein Abschied nahe, weil er ein solch wunderbarer Mensch ist. Immer fair. Er sagte ja, er würde mit Beat Forster ein Bier trinken gehen, obschon der mit dessen Check seine Karriere beendete. Das sagt viel aus über ihn.»


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    «Er hat es genossen, liess sich nie unter Druck setzen»
    Roman Wick, Jugendkollege

    «Ich kannte Robert schon, als er klein war. Wir wuchsen in Kloten beide im Buchhalden-Quartier auf, Luftlinie 20, 30 Meter voneinander entfernt, als sein Vater Kent für den EHC spielte (von 1989 bis 92). Und wir besuchten den gleichen Kindergarten. Ich war auch ein paarmal bei ihnen zu Hause. In der Siedlung spielten wir jede freie Minute Strassenhockey, mit Cyrill Bühler, Tobias Stephan und anderen. Irgendwann war Robert weg, und ich traf ihn erst mit 16, 17 wieder in einem Klotener Sommercamp von Wladimir Jursinow.

    Als er zum ZSC kam, mussten wir uns zuerst wieder kennenlernen. Er ist ein sehr umgänglicher Mensch, mit ihm kann man es stets lustig haben. Er wollte immer irgendwelche Spielchen spielen. Tischtennis, Golf, Tennis. Und natürlich ist er in allem gut. Diesen Spielwitz hatte er auch immer auf dem Eis. Er hat es genossen, liess sich nie unter Druck setzen. So wie er auch sonst ein Geniesser ist.

    Nach jenem Check Forsters (im Januar 2018) ahnte ich schnell einmal, dass es eine langwierige Sache werden könnte. Aber dass es gleich das Karriereende bedeuten würde, dachte ich natürlich nicht. Zuletzt war er nicht mehr so oft beim Team. Wenn 20 Jungs immer fragen, wie es dir geht, ist das kontraproduktiv.

    Wir hofften sehr, dass er nochmals spielen könnte. Denn er ist eine riesige Bereicherung für eine Mannschaft. Aber ich verstehe seine Entscheidung zu 100 Prozent. Er hat noch viele Jahre vor sich ohne Eishockey.»

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    «Mit seinem Talent hätte er ein 10-Millionen-Dollar-Stürmer sein können»
    Edgar Salis, Ex-Sportchef

    «Robert ist ein Sonnenkind. Er war unglaublich talentiert und strahlte immer aus, dass ihm alles leicht fällt. Am besten beschreibt ihn wohl die Szene vor dem entscheidenden Penalty im Playoff-Final 2014 in Kloten. Sein Lächeln, wie er nach oben schaut und denkt, darauf habe er schon immer gewartet. Viele hätten vor diesem Penalty auf die Zähne gebissen. Er brachte die Leichtigkeit des Spiels immer aufs Eis. Er spielte, ohne überlegen zu müssen. So selbstverständlich, wie jemand anders den Tisch abräumt.

    Mit seinem Talent hätte er in der NHL ein 10-Millionen-Dollar-Stürmer sein können. Ich schätze ihn sogar als begabter ein als Auston Matthews. Seine Übersicht war absolut unglaublich! Manchmal kam es mir vor, als hätte er sechs Augen im Kopf.

    Aber die ernsthafte Seite des Sports interessierte ihn zu wenig. Er hatte nicht die Verbissenheit und die Disziplin anderer. Ich meine das nicht negativ. Für ihn stimmte es so. Und sonst wäre er nie in Zürich gelandet. In diesem Unterhaltungsmetier war er ein absoluter Glücksfall. Die Zuschauer spürten seine Leichtigkeit. Er war einer, für den man gerne Geld bezahlte, um ihm zuzuschauen.

    Ich mache mir um ihn keine Sorgen. Er hatte schon immer ein gutes Leben neben dem Eishockey. Ich stufe ihn als ziemlich intelligent ein. Und er ist ein sehr geselliger Mensch, immer gut drauf. Er ist ein ausgeprägter Stadtmensch, und so kam er schon bald mit der Bitte auf uns zu, er wolle in Zürich wohnen und nicht mehr in Winkel. So zog er um ins Niederdorf. Bei den höheren Kosten für Steuern und Miete kam er uns entgegen. Das widerspiegelt seinen Charakter. Es war es ihm wert.»

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    «Und er erzählte frischfröhlich von seiner Verletzungsgeschichte»
    Gery Büsser, Teamarzt

    Bevor er bei uns unterschrieb, kam Nilsson zu mir zum Check-up. Er war ja in Russland quasi verletzt geflüchtet. Normalerweise sagt ein Spieler, der einen Vertrag möchte, er habe noch nie etwas gehabt, nicht einmal einen Schnupfen. Er hingegen verheimlichte überhaupt nichts, erzählte frischfröhlich von seiner Verletzungsgeschichte. Das war total erfrischend. Ich merkte schnell: Er ist nicht darauf angewiesen. Er kam mir vor wie ein Prinzenbub, der einfach aus Freude Eishockey spielt. So schätze ich ihn bis heute ein.

    Was mir auch sehr an ihm gefällt: seine Herzlichkeit und Offenheit. Er ist ein Superstar, der das überhaupt nicht zelebriert, wenn er mit dir redet. In meiner Praxis interessierte er sich für meine schöne italienische Kaffeemaschine. Als mein Sohn Xeno einmal beim ZSC spielte, war er mit Seger und Nilsson im Block. Nilsson spielte ihm einen Flippass zu, Xeno spielte weiter zu Suter, der das Tor schoss. Und Nilsson hatte eine Riesenfreude, dass Xeno seine Absicht verstanden hatte.

    Seine Spiel- und Lebensfreude möchte ich von Nilsson in Erinnerung behalten. Wir hatten in den letzten zwei Jahren viele ernsthafte Gespräche über die Prognose nach seiner Gehirnerschütterung. Dass er nun aufhört, kommt mir vor, als hätten die Roboter über das Genie gesiegt. Aber seinen Grundoptimismus verlor Nilsson nie. Manchmal musste sogar er mich trösten, nicht umgekehrt. Ich hoffe, ja bin sehr zuversichtlich, dass er sein weiteres Leben ohne Einschränkungen führen kann.»

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    «Er strahlt so viel Lebensfreude aus, so viel Energie»
    Fredrik Pettersson, Freund

    «Wir hatten schon zu Juniorenzeiten den gleichen Agenten, spielten aber in Zürich erstmals gemeinsam im Club. Er ist einer meiner besten Freunde geworden. Auch unsere Freundinnen verstehen sich sehr gut. 2018 besuchten wir die Nilssons in ihrem Sommerhaus in Arizona. Wir trafen uns schon an vielen Orten, natürlich auch in Schweden.

    Robert und ich sind unterschiedliche Typen, aber wir beide lieben den Wettkampf. Das letzte Mal gewann ich im Golf gegen ihn, das passte ihm gar nicht. Er brennt auf Revanche.

    Robert hat gerne Spass, geniesst das Leben. Er strahlt so viel Lebensfreude aus, so viel Energie. Seine Vorliebe für guten Wein hat nicht auf mich abgefärbt. Er hat mir schon ein paar gute Tropfen zum Probieren gegeben, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, wie sie hiessen.

    Ich finde, er ist sehr gut mit der schwierigen Situation nach seiner Gehirnerschütterung umgegangen. Ich bin überzeugt: Er wird seinen Weg finden, ist ja schon in verschiedene Businesses involviert. Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt.»


    Gruess Thomi

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    Andersson vom Hallendach macht den ZSC besser

    Zum professionellen Trainerstaff gehört der Videocoach. Bei den ZSC Lions ist es Johan Andersson.

    Kristian Kapp (TA)

    Es passiert stets erst im letzten Moment, nur nach Siegen, doch da bricht es aus Johan Andersson heraus. Das Gesicht hellt sich auf, ein Jauchzer entweicht dem Mund, dann wird abgeklatscht mit Materialwart, Assistenzcoach, Spieler oder wen er sonst antrifft ganz unten vor der Garderobe nach seinem Gang von zuoberst in der Halle dorthin.

    Denn ganz oben, weit weg vom Eis, dort ist sein Platz während der Spiele: Andersson (35) ist Videocoach bei den ZSC Lions. Im Gegensatz zum Head- und Assistenzcoach an der Bande erlebt er kaum Emotionen: «Es ist wichtig, dass ich fokussiert bleibe», erklärt der Schwede. Und auch wenn es unten drunter und drüber geht, lässt Andersson keine Zweifel offen, dass er am richtigen Ort sitzt: «Meine Stärke ist, Spielmuster zu erkennen. Die sehe ich am besten von oben. Damit helfe ich auch Rikard und Fredrik am meisten.»

    Rikard und Fredrik, das sind Grönborg und Stillman, Head- und Assistenzcoach der Lions. Das Trio kam auf diese Saison hin nach Zürich. Als sich Grönborg letzten Sommer entschied, nach 13 Jahren im schwedischen Verband erstmals ein Profi-Clubteam zu trainieren, zeigte er sich bei Bewerbungsgesprächen stets offen, hatte aber eine Bedingung: Zum Paket musste auch Andersson gehören, sein Weggefährte seit 2010, ob auf U-18- oder U-20-Stufe oder am Ende auch bei der A-Nationalmannschaft.

    «Hören, sehen, tun»

    Andersson, der schon mit 16 Jahren mit Coaching begann, geniesst in seiner Heimat ein hohes Ansehen. Grönborg möchte ihn auch in Trainings auf dem Eis haben, dabei kümmert er sich vorwiegend um die Stürmer. Der Videocoach, der mittrainiert und die Einheiten oft auch filmt, das sind zwei Aspekte, die Andersson zu einem Besonderen seiner Spezies machen.

    Für die meisten Fans rücken Videocoaches fast nie in den Fokus. Während der Spiele sind sie es, die per Funk dem Trainer an der Bande melden, wenn nach einem Gegentor eine «Coach’s Challenge» genommen werden soll. Da es schnell gehen muss, überprüfen Videocoaches jeden einzelnen Zoneneintritt des Gegners umgehend auf ein mögliches Offside. Auch darum gilt: Emotionen unerwünscht, Fokus umso wichtiger. Doch das ist nur ein Bruchteil der Arbeit.

    Andersson sorgt dafür, dass die Spieler nach den Partien auf einer Handy-App jeden ihrer Shifts und zusätzlich alle Schüsse und Bullys, in die sie involviert sind, anschauen können. Und am nächsten Morgen, bevor die ersten Spieler eintreffen, hat Andersson schon Diverses parat: Videosequenzen, zum einen für die ganze Mannschaft, dann für einzelne Sturm-Trios, Verteidiger-Paare sowie teilweise auch noch für individuelles Coaching. Andersson will, dass vor und während Trainings verschiedene Sinne der Spieler aktiviert sind: «Zuerst hören es die Spieler vom Headcoach, dann sehen sie es von mir auf dem Video, danach tun sie es auf dem Eis.»

    «Ich bin teilweise überrascht, wie falsch ich gewisse Situationen an der Bande wahrgenommen habe.»
    ZSC-Trainer Rikard Grönborg

    Eine Infrastruktur, die zum Beispiel in der NHL für Headcoaches während Spielen zur Verfügung steht, nicht aber in der Schweiz, sind iPads mit verzögerten Live-Bildern, die auch Spielern auf der Bank gezeigt werden. Andersson vermisst dies indes nicht, spricht wie auch Grönborg von möglichen «Über-Informationen» für Spieler. Wenn Andersson sie mit Videos konfrontiert, dann nur in Drittelspausen, für die er sich stets in die Garderobe begibt: «Meistens sind es nur die Powerplay-Formationen, die kurz ihre Shifts sehen wollen.» Andersson beobachtet auch taktische Finessen beim Gegner, diese funkt er aber sofort an Stillman, mit dem er ständig in Kontakt steht.

    Blindes Vertrauen

    Es ist klar, dass Grönborg seinem Videocoach blind vertrauen muss. Nach all den Jahren ist dies allerdings eine Selbstverständlichkeit. Man sehe oft häufiger den Trainerkollegen als die Ehefrau, pflegen die beiden zu scherzen. Die intensive Arbeit mit Video, sie ist auch für Grönborg unverzichtbar geworden. Andersson kann ihn mit seinen Bildsequenzen immer wieder erstaunen. Die «Adler-Perspektive» sei eine völlig andere als die eigene direkt am Eis – und oft eine bessere, sagt Grönborg, der zusätzlich jede Partie sofort nochmals in voller Länge schaut: «Ich bin teilweise überrascht, wie falsch ich gewisse Situationen an der Bande wahrgenommen habe.»

    • Offizieller Beitrag

    Schon erstaunlich, wie sich "unser Sport" und das Coaching weiterentwickelt hat. Natürlich sind wir noch Meilen (nicht mehr ganz Lichtjahre) hinter der NHL,
    aber auch bei uns werden auch kleinste Faktoren immer wichtiger. Weil: Die Spieler werden immer besser und "gleicher", also entscheiden je länger je mehr
    die ganz kleinen Details. I just love this game!

  • Es scheint, als suche Leuenberger noch einen zusätzlichen ausländischen Verteidiger. Der Fall Blindenbacher erinnert mich bereits an den Fall Nilsson. Erst hiess es, ca. 1 Woche Pause, jetzt heisst es "könnte ein paar Wochen ausfallen" irgendwann heisst es dann "unbestimmte Zeit" und am Schluss ist "aus die Maus". Hoffen wir mal das Beste für Blindi.

  • Von einer 8. Hirnerschütterung erholt man sich nicht schnell. Das Einzige, was sicher ist, ist dass man keine Prognose machen kann. Scheinbar ging es ihm ein paar Tage danach recht gut. Aber selbst wenn er innert wenigen Wochen wieder fit sein sollte, dann fehlt ihm die Praxis.

    So oder so könnten wir noch eine defensive Verstärkung gebrauchen. Hoffe, sie finden diese in den nächsten 3 Wochen!

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    So funktioniert die WG der ZSC-Youngster

    Justin Sigrist (20) und Axel Simic (21) jagen dem Traum einer grossen Hockeykarriere nach. Sie teilen nicht nur die Wohnung, sondern wurden nun auch gemeinsam ins A-Nationalteam berufen.

    Simon Graf (TA)

    «Was wollt ihr trinken?», fragt Justin Sigrist. «Wir haben Wasser, Sirup, Orangensaft, Tee oder Milch. Kaffee haben wir nicht. Wir trinken beide keinen Kaffee.» Der 20-Jährige bittet hinein in die Wohngemeinschaft, die er seit dieser Saison mit seinem ZSC-Teamkollegen Axel Simic bildet. Siebter Stock in einem Hochhaus in Schwamendingen, auf der einen Seite die Autobahn, auf der anderen die gut befahrene Überlandstrasse, das Hallenstadion nur fünf Autominuten entfernt. Oder zehn Minuten mit dem Velo. Unten ist eine Lidl-Filiale, das Glattzentrum ist nicht weit, in der Umgebung hat es einige Restaurants.


    Sigrist und Simic sind beide Jahrgang 1999, lernten sich in der U-16 kennen und durchliefen danach die weiteren Stufen der Junioren-Nationalteams. Es wäre übertrieben, sie als beste Freunde zu bezeichnen. Aber sie verstehen sich gut und sagen, sie hätten noch nie Streit gehabt, seit sie zusammen wohnen.

    Die Idee, eine WG zu bilden, sei ihnen beiden gekommen, sagt Sigrist, dessen Zwillingsschwester Shannon im Frauen-Nationalteam spielt. So sparen sie Geld und haben jemanden zum Reden, mit dem sie den Traum einer grossen Eishockeykarriere teilen. Auf Deutsch oder Englisch. Sigrist spricht kaum Französisch, Simic recht gut Deutsch. Aufgewachsen ist er in Greyerz. «Dort, wo der gute Käse herkommt», sagt er stolz.

    «Ich hoffe, sie haben aufgeräumt.»
    ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner

    Eine Playstation statt Bilder

    Drei Monate suchten sie eine Wohnung, wurden aber nicht fündig, dann half ihnen Nicole Brechbühl von der ZSC-Geschäftsstelle. Zwei Schlafzimmer, ein Wohn- und Esszimmer und eine kleine Küche – es hat hier alles, was es braucht. «Ich hoffe, sie haben aufgeräumt», sagt ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner schmunzelnd, als er von der WG-Besichtigung des Reporters hört. Ja, haben sie. Zumindest im Wohnzimmer, das zweckmässig eingerichtet ist mit Tisch, Sofa, Fernseher und dazugehöriger Playstation. Bilder oder Poster hängen nicht an den Wänden, die beiden planen ja nicht, den Rest ihres Lebens hier zu verbringen. Eine Deckenlampe fehlt auch noch.

    Beide zogen schon früh von zu Hause aus, um ihre Eishockeykarriere voranzutreiben. Simic ging mit 15 nach Lausanne, wo er in einem Center für junge Sportler wohnte und ass. Mit 17 spielte er eine Saison in Québec, Sigrist zog es mit 18 zu den Kamloops Blazers in British Columbia. Doch das kanadische Junioreneishockey sei nicht ideal, um selbständig zu werden, sagt Simic. «Meine Gastfamilie machte alles für mich. Sie kochte, wusch, fuhr mich herum.»

    Die Wäsche bringt er noch seiner Mutter.
    Gibt Sigrist zu und schmunzelt.

    Sigrist nickt, und Simic fährt fort: «Für mich ist es hier das erste Mal, dass ich wirklich einen Haushalt führen, kochen und die Wäsche machen muss.» Die Wäsche bringe er noch seiner Mutter, sagt Sigrist schmunzelnd. Seine Zeit in Kanada prägt sein Leben immer noch – dort hat er seine Freundin kennengelernt, die ihn aktuell besucht.

    Simic ist der Küchenchef

    Küchenchef ist Simic, dafür macht Sigrist den Abwasch. Und was ist die Spezialität des Romands? Saucisson? Er schüttelt den Kopf und scherzt: «Raclette kann ich ausgezeichnet!» Er suche oft Rezepte im Internet und probiere sie aus. «Es wird nicht immer gut, aber ich werde besser.» Auch um die verantwortungsvolle Aufgabe des Bündelns von Karton kümmert sich Simic. Im Lift hängt ein Merkblatt, in dem beschrieben ist, worauf zu achten ist. Und dass bei Fehlverhalten eine Busse von bis zu 270 Franken fällig werden kann.

    Simic hat momentan auch etwas mehr Zeit als Sigrist, er hat die Matura abgeschlossen und ist schon Profi. Sein WG-Kollege ist im letzten KV-Jahr an der United School of Sports beim Letzigrund. Im Juli ist er fertig. Eigentlich wollte Simic ja neben dem Eishockey noch seinen Kopf beschäftigen, etwa einen Deutschkurs besuchen, doch dann habe er es immer vor sich hergeschoben. «Ich glaube, nächstes Jahr beginne ich ein Studium», sagt er. «Ein Fernstudium. Denn ich weiss ja nicht, ob ich ewig in Zürich bleibe.»

    Das Aufgebot von Patrick Fischer

    Was nicht heisst, dass es ihm hier nicht gefallen würde. Im Gegenteil. Mit seinem Kampfgeist eroberte er bald einmal das Herz von ZSC-Coach Rikard Grönborg und einen Platz im Team. Sigrist begann im Farmteam, inzwischen spielen sie beide bei den ZSC Lions, ja zuletzt sogar im gleichen Sturm. In der Mitte der turmhohe Reto Schäppi, der die beiden führt. Am Samstag beim 5:4 über den HC Davos schossen sie beide ein Tor – Sigrist das 1:1, Simic das 2:1. Dass sie sich in der höchsten Liga immer besser zurechtfinden, ist auch Nationalcoach Patrick Fischer nicht entgangen: Er bot sie für die zwei Prospect Games von nächster Woche gegen Deutschland auf – es wird für beide das Debüt im A-Nationalteam.

    Mitverantwortlich für ihren Aufstieg ist Coach Rikard Grönborg, der in Schweden lange auf Juniorenstufe coachte und den beiden ZSC-Youngstern das Vertrauen schenkt. «Es ist eine Frage der Philosophie», sagt er. «Wenn du als Organisation an Junge glaubst, musst du sie auch spielen lassen.» Simic hatte jüngst sogar Einsätze im Powerplay, Sigrist im Boxplay. Verschenkt werde die Eiszeit allerdings nicht, betont Grönborg. «Sie müssen sie sich schon erarbeiten. Aber das tun sie auch. Sie sind zwei der härtesten Arbeiter im Team.»

    Roe und Pettersson als Vorbilder

    Als Spielertypen sind die beiden WG-Partner ganz unterschiedlich: Sigrist ist ein feingliedriger Techniker mit einer guten Übersicht, in den Zweikämpfen aber zäher, als es seine Postur erahnen liesse. Er nennt Garrett Roe als sein Vorbild, der geniale Spielmacher. Simic orientiert sich an Fredrik Pettersson, dessen Position halblinks vor dem Tor er jüngst in der zweiten Powerplay-Formation eingenommen hat. Der Schwede habe ihm geraten, immer zu schiessen, wenn er die Gelegenheit habe. Das versucht Simic zu beherzigen. Er ist kleiner als Sigrist, aber bulliger. «Ich muss meine fehlenden Zentimeter halt mit Kraft kompensieren», sagt er schulterzuckend.

    «Die Jungen sind unsere Zukunft, also müssen wir auch in sie investieren.»
    ZSC-Trainer Rikard Grönborg

    «Die Jungen sind unsere Zukunft», sagt Grönborg. «Also müssen wir auch in sie investieren. Und ihnen auch Fehler verzeihen. Doch die werden bei ihnen immer weniger.» Sei es anfangs ums Überleben in der Liga gegangen, traue er sich nun mehr zu, sagt Sigrist. Simic nickt. Der Romand hat in Zürich einen Vertrag bis 2021, Sigrist bis 2022. Ob sie ihre Zweier-WG auch nächste Saison fortsetzen, ist indes noch ungewiss. Denn mit dem Churer Verteidiger Luca Capaul stösst ein weiteres Talent des Jahrgangs 1999 zur ZSC-Organisation.

    «Vielleicht bilden wir eine Dreier-WG», sagt Sigrist. Capaul könnte das kulinarische Repertoire von Koch Simic möglicherweise um Bündner Köstlichkeiten wie Capuns, Pizokels oder Gerstensuppe erweitern.

    • Offizieller Beitrag

    An all-around defender who is better defensively. A good skater and likes to play at a high tempo. Works hard and has taken more responsibility in the past couple of years. Jaakola could improve his offensive game and abilities with the puck. Plays a simple game and has a good attitude. A good penalty killer. (Matias Strozyk)

    Ein Defensivverteidiger. Hoffen wir das Topi kein Flopi wird! :razz:

    • Offizieller Beitrag


    An all-around defender who is better defensively. A good skater and likes to play at a high tempo. Works hard and has taken more responsibility in the past couple of years. Jaakola could improve his offensive game and abilities with the puck. Plays a simple game and has a good attitude. A good penalty killer. (Matias Strozyk)

    Ein Defensivverteidiger. Hoffen wir das Topi kein Flopi wird! :razz:

    Tip-Topi? Mit 36 ....... hmmmm ......
    Immerhin wird ein Defensiv-Verteidiger bei den Fans mehr Kredit geniessen wie (z.B. ein aktueller ZSC-) Defensiv-Center. :floet:

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