Beiträge von Larry

    Der Klub steht vor wegweisenden Monaten: Der neue Präsident Lorenz Frey-Hilti muss entscheiden, wer 2027 die Nachfolge des CEO Peter Zahner antritt, der im Januar 66 wird. Der Vertrag des 2017 eingesetzten, sehr erfolgreichen Managers Leuenberger endet zum Saisonende.(NZZ)

    Dunkle Wolken über der Leventina: Das Unikat HC Ambri-Piotta ächzt unter einer Schuldenlast von fast 30 Millionen Franken

    Es ist ein kleines Wunder, dass der mythische Tessiner Dorfklub auch 2026 noch in der National League spielt. Aber die finanzielle Lage ist prekär, die Lizenzkommission der Liga ist besorgt. Der neue Präsident Davide Mottis versucht, Optimismus zu versprühen.

    Der HC Ambri-Piotta bleibt ein Märchen – aber die Schulden drücken schwer
    Es ist ein kleines Wunder, dass der mythische Tessiner Dorfklub auch 2026 noch in der National League spielt. Aber die finanzielle Lage ist prekär, die…
    www.nzz.ch

    Sieht nicht gut aus….

    Fiala verpasst Start in Kings-Trainingscamp

    Der Heilungsprozess von Kevin Fiala (30) nach seiner Verletzung an den Olympischen Spielen im Februar dauert etwas länger: Nach einem weiteren Eingriff wird er den Start in die Saisonvorbereitung der Los Angeles Kings verpassen, wie die NHL-Franchise am Donnerstagabend Schweizer Zeit verkündet. Wann der Schweizer Stürmer wieder mittun kann, ist noch offen. Der Klub aus Kalifornien startet am 30. September in die neue NHL-Saison.

    Fiala hat sich beim Olympia-Turnier in Mailand in der Partie gegen Kanada schwer am Unterschenkel verletzt und verpasste den Rest der NHL-Saison ebenso wie die Heim-WM im Mai. Einer ersten Operation hat er sich bereits einen Tag nach dem Vorfall in Mailand unterzogen.

    Falscher Fred.......:lehrer:

    Any Given Sunday!

    Es ging wieder los!

    Alles auf eine Karte – für dieses NFL-Team gilt: Titel oder Enttäuschung
    Die Los Angeles Rams gehen als klarer Favorit in die neue NFL-Saison. Das liegt neben Matthew Stafford vor allem an Myles Garrett und Aaron Donald.
    www.watson.ch

    Und hier noch die Wettquoten:

    https://sportsbook.fanduel.com/navigation/nfl?tab=super-bowl

    Von den Bucs erwarte ich, ausser dem Erreichen der PO's, (die letzte Saison erbärmlich verpasst wurden) nicht mehr.

    T-5, aber ausser beim TA (Abo) hat noch niemand eine Prognose abgegeben.

    Nicht KZ, nicht hockeyfans.ch. :nixwiss:

    Der TA sieht als Favoriten Fribourg, Davos, ZSC, Lausanne und Servette.

    Top oder Flop bei SCB, HCL und EVZ.

    Am Schwanz Ajoie und Ambri.

    auch wenn das 2:2 mit der letzten aktion gefallen ist, natürlich hochverdient

    wer solche verteidiger hat wie der fcz, hat in der super league nichts zu suchen.

    Ja und ja.

    Obwohl das Niveau tief war, unterhaltend war es trotzdem.

    GC muss das Spiel ja eigentlich in der ersten Halbzeit schon entscheiden, aber es gibt halt Gründe warum sie in der Tabelle tief unten sind.

    Die Abwehr des FCZ verdient diesen Namen nicht (Hack unterirdisch), Goalie Huber ausgenommen. Er musste einiges kratzen.

    Keny nur noch ein Schatten, Knipser gibts hüben wie drüben keinen, darum gurken auch beide Teams unten rum.

    Anwesenheitspflicht bei Gottéron: Saisonkartenbesitzer haben offenbar neuerdings ein Pflichtenheft

    Der Boom um Gottéron ebbt nicht ab. Ab der neuen Saison will der Klub seine 7500 Saisonabonnementsbesitzer darum zu möglichst lückenloser Präsenz erziehen. Es ist ein heikles Unterfangen.

    Nicola Berger (NZZ)

    06.09.2026, 05.30 Uhr


    Wer hier einen Platz hat, muss auch kommen: die Spielstätte von Gottéron in Fribourg.

    Wer hier einen Platz hat, muss auch kommen: die Spielstätte von Gottéron in Fribourg.

    Anthony Anex / Keystone

    Gottéron hat seinem Anhang im Frühjahr den ersten Titel der Klubgeschichte beschert. Es war eine Surprise, aber noch grösser war die Überraschung, die der Klub nun für seine Fans bereithielt: Wer als Saisonkartenbesitzer ab der am 15. September beginnenden Spielzeit 2026/27 mehr als acht Partien «unentschuldigt» verpasse, müsse damit rechnen, dass sein Abonnement nicht mehr verlängert werden könne. Das heisst: Wenn das Mittagsfondue moitié-moitié zum dritten Mal fiesen, rabiaten Durchfall auslöst, muss, wer der Religion Gottéron weiterhin regelmässig huldigen will, seine Essgewohnheiten womöglich langsam zu überdenken beginnen.


    Es ist eine nachvollziehbare Massnahme des Klubs, einerseits, weil lange Wartelisten bestehen, für Fans und sogar Sponsoren, auch wenn die BCF-Arena über den Sommer erneut um einige Plätze erweitert werden konnte. Es hat etwas Unsolidarisches, wenn Sitze blockiert werden, wer nur Rosinen pickt und am Dienstag gegen Ajoie und Rapperswil lieber zu Hause mit leerem Blick ein bisschen die Decke anstarrt. Aber die Sache mit der Fairness ist nur eine Facette. Die Vereine wollen leere Sitze vor allem deshalb vermeiden, weil solche den Umsatz in der Gastronomie gefährden.


    Ein Sitzplatzabonnement bei Gottéron kostet 1050 Franken. Viel Geld, aber man soll bitte schön schon zusätzlich vor Ort eifrig konsumieren. Es ist befremdend, wie dem Zuschauer jeder Franken aus den Rippen geleiert wird. Und wie er bevormundet wird, ob und wie er seine Tickets zu nutzen hat. Rund um den Globus ist eine Debatte darum losgebrochen, welche Pflichten ein Saisonkarteninhaber hat. Und bei allerlei populären Vereinen mit zu wenig Stadionkapazität, in Como und bei den Boca Juniors, fragen sich manche Anhänger: Was kommt als Nächstes? Eine Sing- und Klatschpflicht?

    Man mag bei der Vorstellung von so viel orwellianischer Dystopie eilig abwinken, es wäre neu, dass Claqueure ihre Eintritte selbst bezahlen müssten. Aber in den USA ist es schon so weit. Die Los Angeles Clippers, ein Basketballteam, das in diesen Tagen gerade andere Sorgen hat, haben in ihrem 2024 eröffneten und zwei Milliarden Dollar teuren Stadion Intuit Dome eine Fan-Sektion namens The Wall eingeführt. Es sind Plätze, die mit einem ganzen Pflichtenheft einhergehen. Wer Tickets erstehen will, muss sich einer Art Gewissensprüfung unterziehen. Anfeuerungen für den Gegner sind verboten, und sei diesem gerade der schönste Spielzug oder ein Kunstwurf aus dem Nirgendwo gelungen. Wer in den untersten Reihen, der Supporter’s Section, stehen will, ist «angehalten», aktiv zu supporten, also zu singen und zu klatschen. Verstösse werden erst mit einer Warnkarte und dann mit einem Verweis aus der Sektion geahndet.

    Bisher war man davon ausgegangen, dass Fans in erster Linie ins Stadion kommen, um unterhalten zu werden, vielleicht auch, um den Alltag zu vergessen, den öden Job. Dafür entrichten sie immer kostspieligere Eintritte, mit denen die üppigen Spielerlöhne mitfinanziert werden. Es scheint, als geriete diese lose Übereinkunft im modernen Sport hier und dort ins Wanken. Wir leben in wahrlich interessanten Zeiten.