Posts by Larry

    aber sorry, bis auf die ersten 20 minuten hatte das genau gar nix mit fussball zu tun!

    ...und die habe ich nicht mal gesehen! Habe mir die zweite Halbzeit angetan, was für ein Grottenkick! Da fragt man sich zum wiederholten mal und das sollen Profis sein? Was machen die unter der Woche eigentlich?:nixwiss:


    Klar, hinter YB ist quasi alles fast gleich gut/schlecht, mit ein bisschen Konstanz könnte man diese Saison zweiter werden!


    PS: Congrats Coach CC zum Sieg!:mrgreen:

    Mark Pavelich, Miracle on Ice, New York Rangers, Lugano und kurzzeitig auch ZSC Stuermer ist im Alter von 63 Jahren verstorben. RIP Mark

    Meine Erinnerung: Saison 80/81 spielte Mark Pavelich und John Harrington vom US Team bei Lugano in der NLB wie der ZSC. Das Hallenstadion war wieder mal besetzt und so mussten wir in Kloten gegen Lugano spielen. Ich war in Bern auf einem Bundesamt im WK und fuhr ans Spiel und nachher wieder zurück. Wir siegten und stiegen Ende Saison auf, Lugano verpasste den Aufstieg.


    PS: Hab grad ein bisschen gegoogelt.....keine gute Geschichte am Schluss.......


    Das nächste Debakel

    Was ist los mit diesen ZSC Lions?

    Auf den verlorenen Cupfinal folgt für die Zürcher ein 1:5 in Lausanne. Sie spielen, als sehnten sie das Ende der Qualifikation herbei.


    Simon Graf (TA)

    Das Positive vorweg: Die ZSC Lions haben in dieser ungewissen Coronasaison, in der nur schon ein absolviertes Spiel ein Erfolg ist, eine weitere Partie hinter sich gebracht. Die 42. Das heisst: Nur noch deren zehn, dann haben sie es tatsächlich geschafft, die Regular Season zu absolvieren. Am 5. April sollte es so weit sein, sofern sich keine weiteren Verzögerungen ergeben.



    Das Negative hingegen ist: Man hat das Gefühl, die Zürcher sehnten das Ende der Qualifikation herbei, so uninspiriert treten sie aktuell auf. Captain Patrick Geering hatte nach dem 2:5 im Cupfinal gegen den SC Bern gefordert, man müsse endlich die Ärmel hochkrempeln. Doch davon war in Lausanne nichts zu sehen. In den ersten 40 Minuten brachten die Lions gerade mal 13 Schüsse aufs gegnerische Tor, und die Partie war da mit 4:1 für Lausanne schon entschieden. Die Waadtländer, zuletzt auch nicht gerade im Hoch, bedankten sich.


    Offensiv harmlos

    Dass ein Team, das trotz namhafter Absenzen (Roe, Pettersson, Chris Baltisberger) immer noch das erfahrene Trio Pedretti/Schäppi/Wick als vierte Linie aufs Eis schicken kann, offensiv so harmlos ist, ist erstaunlich. Und für einmal konnte sich auch Andrighetto, der zuvor 19-Mal in Serie gepunktet hatte, nicht hervortun.



    Nur Krüger traf wieder einmal, in der 10. Minute zum 1:0 in Überzahl nach einem schönen Querpass Hollensteins. Doch es war nicht der Auftakt zur Mission Wiedergutmachung nach dem verpassten Cupsieg. Emmerton glich nur 85 Sekunden später aus, und Douay (15.) lenkte die Partie mit dem 2:1 per Shorthander in die von Lausanne gewünschte Richtung.

    Was noch? Noreau wurde wegen eines Slew Footings (Kick mit dem Schlittschuh) mit fünf Minuten plus Spieldauer schon im Mitteldrittel unter die Dusche geschickt. Vielleicht gelingt es den Zürchern ja bald wieder einmal, ihre Emotionen gewinnbringend einzusetzen.


    Der FC Zürich in der Super League

    Es geht abwärts – ziemlich schnell und ziemlich laut

    Beim FCZ liegen nach der nächsten Niederlage die Nerven blank. Die Mannschaft taumelt, doch der Trainer findet es nicht so schlimm. Drei Erkenntnisse aus der Abstiegszone.


    Christian Zürcher, Florian Raz (TA)


    Die Explosion von Vulkan Brecher

    Die Niederlage trifft Yanick Brecher, den Torhüter, den Captain. Nach Spielschluss steht er noch eine Weile an seinem Strafraum, regungslos blickt er über den Rasen, dann lässt er sich auf der Spielerbank nieder und starrt Löcher in die Luft. Torhüter können sehr einsame Menschen sein.

    Luzerns Ersatzgoalie Dave Zibung nimmt bei ihm Platz, kurze Zeit gesellt sich auch noch Luzerns Nummer 1, Marius Müller, dazu. Die beiden Luzerner können mit Brecher mitfühlen, sie kennen solche Tage aus älterer und jüngerer Vergangenheit. Solche Spiele, bei denen Torhüter zu bemitleidenswerten Menschen werden. Oder wie sagt es Brecher: «Ich kassiere in den ersten sieben Minuten zwei Tore und habe dann ein Spiel lang keinen Ball mehr halten müssen.» Die Kollegen haben ihn im Stich gelassen. Einmal mehr. Das hängt an.

    Die beiden Luzerner haben es sicherlich gehört. Natürlich haben sie es gehört, es ist unüberhörbar, was sich zur Halbzeitspause in der Zürcher Garderobe abspielt. Die Stimme hebt an, wird lauter und lauter, irgendwann überschlägt sie sich. Es muss raus. Aller Frust und Zorn. Einfach raus. Doch es geht immer weiter, noch mehr Unbill, noch mehr Ärger muss raus. Es ist eine Brandrede, eine Tirade der groben Art. Ohne dass man die Sätze versteht, weiss man, um was es geht: um Stolz, um Widerstandskraft, um alles, was der FCZ vermissen lässt.

    Die Stimme gehört Yanick Brecher, diesem gewöhnlich so höflichen Mann. Brecher ist böse geworden. Eine miserable Halbzeit gegen ein starkes Luzern hat dem Captain den Rest gegeben. Einen von unterdrückten Emotionen verstopften Vulkan hat es verjagt.

    Es ist die alte Geschichte. Einmal mehr ist der FCZ nicht bereit, einmal mehr verteidigt er desolat, und einmal mehr verliert er ein Fussballspiel. Es ist ein schlechter Auftritt, der in der zweiten Hälfte etwas besser wird. Doch sie kann nicht wettmachen, was davor geschah. Das Spiel zeigt, wo es beim FCZ momentan nicht läuft. Ziemlich überall.


    Tabellenlesen ist so eine Sache

    Fussballer lernen früh, wie man Tabellen liest. Es gibt ein Oben und ein Unten – oben ist gut, unten weniger, ziemlich banal also. Trotzdem kann es plötzlich kompliziert werden, wenn es darum geht, das Oben und Unten zu deuten. Der FCZ ist nach 23 Spielen Siebter und hat sieben Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz und vier Punkte Rückstand auf Platz 2. Ist das nun gut oder eher schlecht?


    Captain Brecher sagt: «Die Tabelle sieht schon länger nicht gut aus.» Antonio Marchesano sagt, dass man die Tabelle momentan eh nicht ernst nehmen könne. «Nach einem Sieg sieht alles wieder anders aus.» Angst, in den Abstiegsstrudel zu geraten, habe er nicht, nein, überhaupt nicht. Captain Brecher ist da vorsichtiger. «Wir haben lange den dritten Platz anvisiert, nun müssen wir uns nach unten orientieren.» Die Umorientierung verfolgt einen Zweck: bloss keine Probleme kriegen.

    Was nun? Wer hat recht? Marchesano oder Brecher? Darauf angesprochen, sagt Trainer Massimo Rizzo – da bleibt er sich treu – eher wenig. Er mag solche Interpretationen nur mässig. Er schaue nicht auf die Tabelle, sondern von Spiel zu Spiel.

    In diesem nächsten Spiel gegen Lugano ist Marchesano gesperrt. Er ist momentan der einzige FCZ-Spieler, der für etwas Kreativität und ernsthafte Torgefahr sorgt. Rizzo muss sich also etwas überlegen. Denn selbst er weiss: Ohne Tore geht es nach unten. Und wie schnell das passieren kann, weiss der FCZ seit der Abstiegssaison 2015/16.


    Die Tendenz zeigt nach unten

    Spielerisch war der FCZ in den vergangenen Runden ziemlich dürftig unterwegs, das hat sicherlich auch mit der Verletztenliste zu tun. Doch Massimo Rizzo, erster Verteidiger seiner Mannschaft, will nicht von einer schlechten Entwicklung sprechen. Auch nicht nach der Partie gegen Luzern. Für ihn sind die letzten Spiele ein «Auf und Ab», er spricht von «ein paar Holpersteinen». Das System Rizzo scheint gerade nicht zu funktionieren.

    Diese Zeitung hat einmal von einem «Rizzo-Knick» geschrieben. Es ging dabei um die Tor-Verhütungsmethoden des damals noch frischen FCZ-Trainers. Der hatte es in kürzester Zeit geschafft, seiner Mannschaft ein defensives Gewissen einzutrainieren. Das zeigten nicht nur die Resultate – das bewies auch der Blick auf die Art und Weise, wie der FCZ zu seinen Punkten kam. Im Vergleich zu Vorgänger Ludovic Magnin liess der FCZ weniger Chancen zu – und kam selber zu mehr und besseren Abschlüssen.

    Aber damit ist es vorbei. Seit der Winterpause ist der umgekehrte Rizzo-Effekt zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit für Gegentore steigt, jene für eigenen Jubel sinkt. Was beweist: So, wie der anfängliche Erfolg unter Rizzo nicht einfach reines Glück war, so ist die aktuelle Bilanz von vier Punkten aus sechs Spielen auch nicht bloss Pech.

    Nein, der FCZ spielt derzeit genau so schwach, wie es seine Resultate aussagen.


    Beim ZSC gibt es nicht mehr viel zu tun! Den Bau des Stadions leitet Vollmer, das sportliche Leuenberger. Ich finds gut haben wir den Fuss im "Verband".

    Servette, Xamax, Lugano sind schon ganz tief getaucht, sind aber wieder da. Nur Wettingen (u.a. wie Biel, Grenchen) nicht!


    In D sieht das schon anders aus: Div. Bundesligisten und sogar ex Meister dümpeln in der 3. Liga (oder noch tiefer!) rum (1. FCK, 1860, etc).

    Irgendwie mag ich mich da als neutraler Fussball-Fan nicht so recht freuen, wenn die Traditionsclubs (Bonzenclub hin oder her) den Bach runter gehen.


    GC und Basel haben wohl die zwei besten Nachwuchs-Ausbildungen in der Schweiz und nur schon deswegen ist das ganze Theater doch himmeltraurig.

    Basel steht auf Platz 2 und GC auf einem Aufstiegsplatz. Also Basel geht nicht den Bach runter, wird nur einmal mehr nicht Meister. GC wird wohl aufsteigen und sollte es dieses Jahr nicht klappen dann halt nächstes Jahr. Sehe das Problem nicht!

    Den zweiten Platz sollten wir halten können! Die hinter uns sind alles andere als Konstant! Und nicht besser als der Z! Es ist nur Zug die mir Sorgen machen. Aber ev. löst ja eine andere Mannschaft dieses Problem!

    Lausanne hat die letzten vier Spiele alle verloren. Da kommt doch der Aufbaugegner aus Zürich gerade recht.....


    Im Hinblick auf die Tabelle wäre ein Sieg in Lausanne quasi 6 Punkte wert, nach Verlustpunkten steht Lausanne vor uns auch wenn es ziemlich unrealistisch ist das sie die rechtlichen Spiele alle gewinnen.


    Servette kann uns nach Verlustpunkten einholen, aber auch dies ist nicht sehr realistisch, auch dort wird verloren (letztes Spiel in Bern).


    Im Hinblick auf die PO's wäre der zweite Platz schon wichtig, somit würde man erst im Final auf Zug treffen. Falls der Z und Zug überhaupt dort landen.....

    Er war aber vorher 3 Jahre in Frölunda SWE und war 3x Topskorer! Und hat dort auch die Champions Hockey League gewonnen! Der hat es schon drauf!


    PS: Ich denke 007 meinte vor allem die Verpflichtung eines Verteidigers!

    Bin übrigens kein ausgesprochener Hartley Fan. Aber 2012 war er genau der richtige! Über Grönborg können wir diskutieren wenn er mehrmals den Titel verpasst hat.

    Hartley war vier Jahre bei Colorado (gewann den Stanley Cup), vier Jahre bei den ehemaligen Atlanta Trashers (heute Winnipeg), vier Jahre bei Calgary und ist nun in seiner dritten Saison bei Omsk in der KHL. Ist also nicht so das er nur kurze Zeit an einem Ort war und ist. Schlecht über ihn reden vor allem Schweizer Spieler......

    Weil wir alle wissen, dass Gröndborg viele Jahre in Nordamerika gelebt und trainiert hat.

    Er kennt das Hockey aus zwei Welten. Und nicht vergessen: Der Coach kann noch so gut sein wenn der nicht die richtigen Spieler im Team hat. Da hatte er als Nati Trainer von Schweden halt keine Probleme. Mit dem Verlust von Chris fehlt uns ein ganz wichtiger Mann, von den übrigen Verletzten wollen wir jetzt nicht sprechen (jammern). Aber noch ist Polen nicht verloren!

    Ich weiss ja nicht, aber wollen wir dem Grönborg nicht mal eine normale Saison gönnen? oder vielleicht wenigstens nun eine mit Play-Offs bevor nächstes Jahr eher von normal geredet werden kann?

    Doch von mir aus schon! In Zug lassen sie den Norweger auch weiter machen. Im ersten Jahr hat er den Final verloren und im zweiten Jahr hätte er wohl auch gegen den Z verloren. Steht im dritten Jahr und muss nun dringend liefern. Denke wir wären mit Grönborg letztes Jahr Meister geworden wenn die Deppen das nicht abgesagt hätten.

    Der letzte Akt im Cup bringt dem SC Bern noch einmal eine Sternstunde: 5:2-Sieg gegen die ZSC Lions

    Im Final vor der Einstellung des Cup-Wettbewerbs befreit sich der SCB von den Sorgen in der Meisterschaft. Ihm gelingt ein hervorragendes Spiel, während die Zürcher kein Mittel finden, um diesem Abend ihren Stempel aufzudrücken.


    Ulrich Pickel, Zürich (NZZ)


    Wenn zwei Mannschaften nach fünf Monaten Meisterschaft meilenweit auseinanderliegen, hat das etwas zu bedeuten. Hier die ZSC Lions, der Zweite der Tabelle, dort der SC Bern, der Zweitletzte. Im Cup aber gelten eigene Gesetze, heisst es. Und wenn das stimmt, müsste man noch anfügen: In einem Final, in dem es um alles oder nichts geht, gilt dies umso mehr.

    Und ja, es scheint wirklich zu stimmen. Mit einer Leistung, wie man sie in der Meisterschaft fast nie sieht, bezwingt der SCB die ZSC Lions. Es war ein Abend, an dem aus Berner Sicht von Anfang an alles stimmte. Angefangen mit der günstigeren Ausgangslage: Bern konnte sich in der dankbaren Rolle des Aussenseiters wahrnehmen, der ohne jeden Druck antrat. Gleichzeitig wussten die Berner aber auch, dass sie mit diesem einen Spiel eine bis dato komplett missratene Saison wenigstens mit einem Glanzpunkt anreichern könnten.

    Das von den vielen Erfolgen der vergangenen Jahre gesättigte Team hat den Zenit überschritten und braucht einen Erneuerungsprozess. Sosehr der SCB im Alltag der Meisterschaft immer wieder versagt – im Cup hatte er den Kopf stets frei und blieb konstant auf Höhenflug. Die Erfahrung und das Wissen darüber, was man im entscheidenden Moment wie tun muss, ist in der SCB-Kabine immer noch vorhanden.

    Bern stets am Drücker

    Wie gut sich die Berner noch auf diese Qualitäten verstehen, wenn sie die Meisterschaft ausblenden und einfach frei aufspielen können, zeigte sich exemplarisch in der 35. Minute: Der ZSC war etwas zu weit aufgerückt, verlor die Scheibe und geriet in einen Konter. Vier Berner stürmten plötzlich gegen zwei Zürcher – eine Szene wie aus dem Lehrbuch, die Jesper Olofsson mit einem Tor eiskalt abschloss. Es war das 4:1, das der Partie auch noch den letzten Rest an Spannung nahm.

    Olofsson hatte schon früh zum Berner 1:0 getroffen, was bald von Denis Hollenstein mit einem satten Schuss ausgeglichen wurde. Der SCB aber blieb am Drücker. Vincent Praplan und André Heim brachten die Gäste noch vor Spielmitte um zwei Längen in Führung. Hochkonzentriert und ebenso motiviert schirmte Bern das eigene Tor hervorragend ab und schaltete blitzartig auf Angriff um, sobald sich die Chance bot. Tristan Scherweys 5:1 im letzten Drittel hatte nur noch statistische Bedeutung. Bern liess bis zum letzten Moment nicht nach, der Mannschaft war der Heisshunger auf dieses Erfolgserlebnis gut anzusehen.

    Auf der anderen Seite erlebten die ZSC Lions die Eigenheiten des Cups auf die schmerzhafte Art. Ihre komfortable Tabellenposition in der Meisterschaft zählte nichts; dafür war wieder zu sehen, wie schwer sie sich bisweilen tun können. In solchen Spielen ist der Gedanke, Favorit zu sein, und dies erst noch im eigenen Stadion, wenig hilfreich. Sie waren nicht deutlich schlechter als ihr Gegner, sicher nicht so schlecht, wie das brutale Resultat es ausdrückt. Aber ihnen fehlten an diesem Abend nicht nur die Verletzten Garrett Roe, Chris Baltisberger und Fredrik Pettersson.

    Dem ZSC fehlt das gewisse Etwas

    «Ums Verrecken» wollte man dieses Spiel gewinnen, hatte der Lions-Captain Patrick Geering gesagt. Das sah man den ZSC Lions auch an. Aber sie stellten sich zu ungeschickt an, vielleicht waren sie zu motiviert, wofür etwa Szenen wie jene bei Olofssons 1:4 sprechen. Ihnen fehlten Ruhe, Geduld und Abgeklärtheit. Und je länger der Abend dauerte, desto mehr lief ihnen die Zeit davon, desto mehr waren sie gezwungen, mit zunehmender Verzweiflung Risiken einzugehen und alles nach vorne zu werfen, um vielleicht doch noch ins Spiel zurückzukommen. Alle Versuche bis auf einen blieben vergeblich. Als Maxim Noreau auf Pass von Sven Andrighetto zweieinhalb Minuten vor Schluss im Powerplay das 2:5 schoss, hatte auch das nur noch statistische Bedeutung.

    Hinzu kam, dass auch Ludovic Waeber im Tor, der den Vorzug vor Lukas Flüeler erhielt, nicht sein bestes Spiel gelang. Olofssons 1:0 zum Beispiel hätte er an einem guten Abend gehalten. Waeber ist weit weniger erfahren als Flüeler, er zahlte an diesem Abend Lehrgeld.

    Nun ist der vorerst letzte Wiederbelebungsversuch des Eishockey-Cups zu Ende. 1957 bis 1966 wurde er gespielt, dann noch einmal 1972. 2015 erfolgte die Neulancierung, für deren Fortsetzung nun das Sponsorengeld fehlt. Der SCB hat die erste und die letzte Austragung gewonnen und ist somit der erfolgreichste Klub. Die ZSC Lions gewannen 2016. Für Bern hat der Cup diese Saison eine schöne Geschichte geschrieben. Für einen Moment ist etwas vom alten Glanz zurückgekehrt. Darüber hinaus werden 100 000 Franken Siegesprämie überwiesen – kein Pappenstiel in Krisenzeiten wie diesen.

    Hast du ihm mal in einem Interview gesehen, bei Schalke?

    Er war noch nie ein guter Kommunikator, im Gegenteil! Bei Tottenham ist er mit der U-Bahn an die erste Pressekonferenz gekommen, wollte Volksnah sein. Ist in die Hose gegangen. Er hatte seine Erfolge (6x Schweizer Meister!) aber er hätte es jetzt besser gut sein lassen. Aber vermutlich ist ihm das was über ihn in der Presse geschrieben wird schon lange egal.