Beiträge von Larry


    wenn Bern nun wirklich eine Serie hinlegen sollte, wird es bestimmt den VF Gegner kümmern ;)

    Meine Hoffnung ist ja das sie grad noch so auf Platz 8 landen und dann Zug ausschalten. Denke Daffos überholt uns noch und wir landen auf dem 3. oder 4. Platz. Ganz dumm wäre wenn wir (wieder) gegen sie ran müssten, denke aber eher nicht. Ich denke auch sie werden sehr gefährlich wenn der Druck abgefallen ist und sie nichts mehr zu verlieren haben, wie auch schon gesehen!

    :mrgreen:

    Sehe es eher wie Thomi der aber selber rausgefunden hat das wir mit Davos und Servette auf gleichem Kurs sind.

    Nun noch 7 Spiele, ich würde Best-Of-Seven spielen, sprich, Playoff Test bei dem wir mindestens 4 Spiele gewinnen müssen.

    Die Situation mit Flüeler ist ungünstig, falls er zurück ist nach der Pause würde ich ihm im besten Fall 4 Spiele geben, die anderen drei muss Ortio spielen, der muss im Rhythmus bleiben!

    Denke Krüger wird nicht "Mister Playoff", das ist auf etwas hoffen das nun 28 Spiele nie eingetreten ist!

    Noch ein Wort zum CB: Schablonen Kari hat es nicht geschafft Bern nach 40 Spielen über den Strich zu bringen, Kossmann hat nun ein Spiel gemacht. Ich hätte Kari auch gefeuert, man muss es probieren, mit Kari hätte es eh nicht geklappt!

    Nörgel Modus an:

    Pettersson fehlt nun mal einfach im PP und Krüger mag vieles sein aber kein Skorer! Nie in all den NHL Jahren schoss er mehr als 9 Tore pro Saison! Und als ob ein Flügel nicht Center spielen könnte, meist haben die Jungs irgendwann in der Juniorenzeit auch Center gespielt! Das muss der Coach auf seine Kappe nehmen!

    Nörgel aus!

    Im letzten Lineup vor der Natipause Wechsel beim 7. Verteidiger (Sutter für Meier), ansonsten keine Veränderungen und erneut mit 13 Stürmern.

    ZSC Lions ohne Flüeler, Blindenbacher, Wick (alle verletzt), Prassl (krank), Pettersson (überzählig), Braun (GCK Lions).

    Stichwort Ambri:

    Die Leventiner haben damit im Januar insgesamt schon fünf Punkte gegen den Tabellenletzten abgegeben. Hätten sie diese auf ihrem Konto, lägen sie nun über dem Strich.

    Zählt man die verlorenen Punkte nach dem Grümpi dazu als man total ausgepowert war fragt es sich schon ob man in Ambri eine sinnvolle Strategie fährt. Ohne Grümpi sähe das womöglich ganz anders aus. :nixwiss:


    Warum Heute nicht mit Guntern und 4 ausländischen Feldspielern?

    Es gäbe die Möglichkeit, auch dem Einheimischen Daniel Guntern ab und zu eine Chance zu geben. Als er am 4. Januar kurzfristig einspringen musste, gelang ihm dies sehr gut. Doch Rikard Grönborg hält eisern an der Hierarchie fest: Solange Flüeler oder Ortio spielen kann, ist Guntern Ersatz. (U.Pickel/NZZ)


    Bin aber irgendwie froh wenn Flüeler zurück kommt, nicht weil Ortio schlecht wäre, aber das Team scheint mir einfach unberechenbarer zu sein mit 4 ausländischen Feldspielern.


    ich hab irgendwie nicht das Gefühl, dass wir mit Flüeler in die Playoffs gehen werden.....nur so ein Bauchgefühl.....

    Lukas Flüeler fehlt seit dem 4. Januar mit einer wie üblich nicht näher definierten Unterkörperverletzung. Er soll auf gutem Weg sein, was bedeuten könnte, dass er nach der kommenden Nationalmannschaftspause wieder eingesetzt werden wird.(U. Pickel / NZZ)

    Das Argument von den 4 Ausländern ist nicht von der Hand zu weisen!

    So funktioniert die WG der ZSC-Youngster

    Justin Sigrist (20) und Axel Simic (21) jagen dem Traum einer grossen Hockeykarriere nach. Sie teilen nicht nur die Wohnung, sondern wurden nun auch gemeinsam ins A-Nationalteam berufen.

    Simon Graf (TA)

    «Was wollt ihr trinken?», fragt Justin Sigrist. «Wir haben Wasser, Sirup, Orangensaft, Tee oder Milch. Kaffee haben wir nicht. Wir trinken beide keinen Kaffee.» Der 20-Jährige bittet hinein in die Wohngemeinschaft, die er seit dieser Saison mit seinem ZSC-Teamkollegen Axel Simic bildet. Siebter Stock in einem Hochhaus in Schwamendingen, auf der einen Seite die Autobahn, auf der anderen die gut befahrene Überlandstrasse, das Hallenstadion nur fünf Autominuten entfernt. Oder zehn Minuten mit dem Velo. Unten ist eine Lidl-Filiale, das Glattzentrum ist nicht weit, in der Umgebung hat es einige Restaurants.


    Sigrist und Simic sind beide Jahrgang 1999, lernten sich in der U-16 kennen und durchliefen danach die weiteren Stufen der Junioren-Nationalteams. Es wäre übertrieben, sie als beste Freunde zu bezeichnen. Aber sie verstehen sich gut und sagen, sie hätten noch nie Streit gehabt, seit sie zusammen wohnen.

    Die Idee, eine WG zu bilden, sei ihnen beiden gekommen, sagt Sigrist, dessen Zwillingsschwester Shannon im Frauen-Nationalteam spielt. So sparen sie Geld und haben jemanden zum Reden, mit dem sie den Traum einer grossen Eishockeykarriere teilen. Auf Deutsch oder Englisch. Sigrist spricht kaum Französisch, Simic recht gut Deutsch. Aufgewachsen ist er in Greyerz. «Dort, wo der gute Käse herkommt», sagt er stolz.

    «Ich hoffe, sie haben aufgeräumt.»
    ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner

    Eine Playstation statt Bilder

    Drei Monate suchten sie eine Wohnung, wurden aber nicht fündig, dann half ihnen Nicole Brechbühl von der ZSC-Geschäftsstelle. Zwei Schlafzimmer, ein Wohn- und Esszimmer und eine kleine Küche – es hat hier alles, was es braucht. «Ich hoffe, sie haben aufgeräumt», sagt ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner schmunzelnd, als er von der WG-Besichtigung des Reporters hört. Ja, haben sie. Zumindest im Wohnzimmer, das zweckmässig eingerichtet ist mit Tisch, Sofa, Fernseher und dazugehöriger Playstation. Bilder oder Poster hängen nicht an den Wänden, die beiden planen ja nicht, den Rest ihres Lebens hier zu verbringen. Eine Deckenlampe fehlt auch noch.

    Beide zogen schon früh von zu Hause aus, um ihre Eishockeykarriere voranzutreiben. Simic ging mit 15 nach Lausanne, wo er in einem Center für junge Sportler wohnte und ass. Mit 17 spielte er eine Saison in Québec, Sigrist zog es mit 18 zu den Kamloops Blazers in British Columbia. Doch das kanadische Junioreneishockey sei nicht ideal, um selbständig zu werden, sagt Simic. «Meine Gastfamilie machte alles für mich. Sie kochte, wusch, fuhr mich herum.»

    Die Wäsche bringt er noch seiner Mutter.
    Gibt Sigrist zu und schmunzelt.

    Sigrist nickt, und Simic fährt fort: «Für mich ist es hier das erste Mal, dass ich wirklich einen Haushalt führen, kochen und die Wäsche machen muss.» Die Wäsche bringe er noch seiner Mutter, sagt Sigrist schmunzelnd. Seine Zeit in Kanada prägt sein Leben immer noch – dort hat er seine Freundin kennengelernt, die ihn aktuell besucht.

    Simic ist der Küchenchef

    Küchenchef ist Simic, dafür macht Sigrist den Abwasch. Und was ist die Spezialität des Romands? Saucisson? Er schüttelt den Kopf und scherzt: «Raclette kann ich ausgezeichnet!» Er suche oft Rezepte im Internet und probiere sie aus. «Es wird nicht immer gut, aber ich werde besser.» Auch um die verantwortungsvolle Aufgabe des Bündelns von Karton kümmert sich Simic. Im Lift hängt ein Merkblatt, in dem beschrieben ist, worauf zu achten ist. Und dass bei Fehlverhalten eine Busse von bis zu 270 Franken fällig werden kann.

    Simic hat momentan auch etwas mehr Zeit als Sigrist, er hat die Matura abgeschlossen und ist schon Profi. Sein WG-Kollege ist im letzten KV-Jahr an der United School of Sports beim Letzigrund. Im Juli ist er fertig. Eigentlich wollte Simic ja neben dem Eishockey noch seinen Kopf beschäftigen, etwa einen Deutschkurs besuchen, doch dann habe er es immer vor sich hergeschoben. «Ich glaube, nächstes Jahr beginne ich ein Studium», sagt er. «Ein Fernstudium. Denn ich weiss ja nicht, ob ich ewig in Zürich bleibe.»

    Das Aufgebot von Patrick Fischer

    Was nicht heisst, dass es ihm hier nicht gefallen würde. Im Gegenteil. Mit seinem Kampfgeist eroberte er bald einmal das Herz von ZSC-Coach Rikard Grönborg und einen Platz im Team. Sigrist begann im Farmteam, inzwischen spielen sie beide bei den ZSC Lions, ja zuletzt sogar im gleichen Sturm. In der Mitte der turmhohe Reto Schäppi, der die beiden führt. Am Samstag beim 5:4 über den HC Davos schossen sie beide ein Tor – Sigrist das 1:1, Simic das 2:1. Dass sie sich in der höchsten Liga immer besser zurechtfinden, ist auch Nationalcoach Patrick Fischer nicht entgangen: Er bot sie für die zwei Prospect Games von nächster Woche gegen Deutschland auf – es wird für beide das Debüt im A-Nationalteam.

    Mitverantwortlich für ihren Aufstieg ist Coach Rikard Grönborg, der in Schweden lange auf Juniorenstufe coachte und den beiden ZSC-Youngstern das Vertrauen schenkt. «Es ist eine Frage der Philosophie», sagt er. «Wenn du als Organisation an Junge glaubst, musst du sie auch spielen lassen.» Simic hatte jüngst sogar Einsätze im Powerplay, Sigrist im Boxplay. Verschenkt werde die Eiszeit allerdings nicht, betont Grönborg. «Sie müssen sie sich schon erarbeiten. Aber das tun sie auch. Sie sind zwei der härtesten Arbeiter im Team.»

    Roe und Pettersson als Vorbilder

    Als Spielertypen sind die beiden WG-Partner ganz unterschiedlich: Sigrist ist ein feingliedriger Techniker mit einer guten Übersicht, in den Zweikämpfen aber zäher, als es seine Postur erahnen liesse. Er nennt Garrett Roe als sein Vorbild, der geniale Spielmacher. Simic orientiert sich an Fredrik Pettersson, dessen Position halblinks vor dem Tor er jüngst in der zweiten Powerplay-Formation eingenommen hat. Der Schwede habe ihm geraten, immer zu schiessen, wenn er die Gelegenheit habe. Das versucht Simic zu beherzigen. Er ist kleiner als Sigrist, aber bulliger. «Ich muss meine fehlenden Zentimeter halt mit Kraft kompensieren», sagt er schulterzuckend.

    «Die Jungen sind unsere Zukunft, also müssen wir auch in sie investieren.»
    ZSC-Trainer Rikard Grönborg

    «Die Jungen sind unsere Zukunft», sagt Grönborg. «Also müssen wir auch in sie investieren. Und ihnen auch Fehler verzeihen. Doch die werden bei ihnen immer weniger.» Sei es anfangs ums Überleben in der Liga gegangen, traue er sich nun mehr zu, sagt Sigrist. Simic nickt. Der Romand hat in Zürich einen Vertrag bis 2021, Sigrist bis 2022. Ob sie ihre Zweier-WG auch nächste Saison fortsetzen, ist indes noch ungewiss. Denn mit dem Churer Verteidiger Luca Capaul stösst ein weiteres Talent des Jahrgangs 1999 zur ZSC-Organisation.

    «Vielleicht bilden wir eine Dreier-WG», sagt Sigrist. Capaul könnte das kulinarische Repertoire von Koch Simic möglicherweise um Bündner Köstlichkeiten wie Capuns, Pizokels oder Gerstensuppe erweitern.