Beiträge von Larry

    Jalonen hat eine Zeit lang einen guten Job gemacht aber diese Saison lief es nicht mehr wie gewünscht, was nicht allein sein Fehler ist (Transfers!). Marc Lüthi musste reagieren und hat dies m.E. mit dem Nothelfer Duo Kossmann / Lars Leuenberger gut gelöst. Beide waren/sind schon in Bern und kennen sich dort aus. Man wird sehen ob die beiden den SCB nun über den Strich bringen und die Saison somit noch retten können, denke schon, aber es wird knapp. Lüthi sollte sich dann überlegen ob er den richtigen Sportchef hat!

    Ich sage einfach sie werden nicht Meister. Ich hoffe sogar das sie die PO's schaffen und dann (für uns) einen Brocken aus dem Weg räumen! Aber ganz nach vorne wird es nicht mehr reichen. Habe grad nochmals die Medien Vorschau auf die neue Saison durchgeschaut: Grausam wie alle bei Servette total daneben lagen! Bei Bern natürlich auch, die wurden z.T. auf Platz 1 gesetzt. Ich habe übrigens vor der Saison gar nichts über den SCB gesagt.

    Schablonen Kari also beim SCB entlassen. Wie in den Medien zu lesen ist darf der Hauptschuldige, Sportchef Chalet, weiter machen. Wer die guten Leute nicht halten kann und dann Spieler wie Schlegel oder Pestoni holt dem ist nicht zu helfen. Es wird ein Ruck durch den SCB gehen, die PO's werden geschafft aber mehr auch nicht. Das Team ist nicht gut genug, und wie KZ schreibt war schon der Titel 2019 eigentlich ein Wunder. Auf den SCB warten schwere Zeiten, denn nächste Saison ist auch Arcobello weg.

    Peter Iten, als Spieler immer ein Kämpfer mit seinem Mundschutz der am Kinnriemen befestigt war. Später erfolgreich als Architekt des Meisterteams 2008 / CHL Teams 2009.

    Iten ist ein 57er wie ich, da wird einem seine eigene Sterblichkeit mit einem Schlag wieder bewusst.

    Rest peacefully!

    Schicksalsschlag für die ZSC-Familie

    Peter Iten, der frühere Zürcher Aufstiegsstürmer und Architekt des Meisterteams von 2008, ist mit 62 Jahren gestorben.

    Simon Graf (TA)

    Peter Iten zögerte nicht lange, als er im Frühling 2006 angefragt wurde, ob er sich vorstellen könne, der neue Geschäftsführer und Sportchef der ZSC Lions zu werden. Denn damit verband er seine Leidenschaft mit seinem Spezialgebiet: Eishockey mit Personalführung. Doch er übernahm eine heikle Mission: Die Zürcher waren zuvor als Meisterkandidat im Abstiegskampf gelandet und erst von ihrem vierten Trainer Beat Lautenschlager und Aushilfsstürmer Hnat Domenichelli (den Reglementen sei Dank!) im Playout-«Final» gegen Fribourg gerettet worden.

    Iten übernahm von Simon Schenk, der ihn einarbeitete, ein fertiges Kader inklusive des neuen Coaches Harold Kreis. Viele Gestaltungsmöglichkeiten hatte er zunächst nicht, doch obschon es anfangs auch unter Kreis harzte, blieb er ruhig und baute am Kader der Zukunft. Auf die folgende Saison tätigte er kluge Transfer, holte er Ryan Gardner, Thibaut Monnet, Mark Bastl und im Herbst 2007 den Slowaken Peter Sejna. Mit diesen Pinselstrichen machte er die ZSC Lions zu einem Meisterteam. Im Frühjahr 2008 liefen diese von Rang 6 aus durch zum Titel. Und im folgenden Januar gewannen sie auch noch die Champions League.

    Bedacht auf das Zwischenmenschliche

    Nach jenem rauschenden Fest am Obersee mit einem 5:0 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk verabschiedete sich Iten. Er hatte einige Wochen zuvor den Job als Personalchef beim Hörgerätehersteller Phonak angenommen. In seinen zweieinhalb Jahren führte er die ZSC Lions also vom Abstiegskandidaten zum Europameister. Seine Stärke war, dass er bei seinen Transfers viel Wert darauf legte, was für ein Mensch sich unter dem Helm verbarg. So stärkte er das Teamgefüge, bewirkte er, dass die Kabine bei den Zürchern wieder «funktionierte».

    Kreis: «Ein sehr liebenswerter Mensch»

    Der damalige Meistertrainer Harold Kreis, aktuell Coach bei der Düsseldorfer EG, sagt über ihn: «Ich pflegte auch nach meiner Zeit bei den ZSC Lions Kontakt zu Peter, erlebte ihn stets als sehr integer, positiv und nach vorne schauend. Als Sportchef stand er zu seinen Entscheidungen und zu seinen Leuten, gab er uns konstruktiven Input und Rückhalt. Er war ein sehr liebenswerter Mensch.»

    «Iten ging im Job als Sportchef richtig auf», sagt Peter Zahner, der Ende 2007 als neuer CEO zu den Zürchern stiess. «Durch seine Sensibilität und seine Erfahrung im Personalbereich verstand er auch, was es zwischenmenschlich brauchte.»

    Der erste Transfer von Geo Mantegazza

    Als Spieler war Iten ein Produkt der berühmten Nachwuchsschule des EHC Dübendorf. 1978 wurde er der erste Transfer des neuen Lugano-Präsidenten Geo Mantegazza, als die Bianconeri noch in der Nationalliga B spielten. 1984 kam er, gewissermassen auf dem Rückweg, zum ZSC und steuerte zum Aufstieg an der Seite des überragenden Tschechen Milan Novy stattliche 31 Tore bei. Ihn zeichnete aus, dass er unbedingt Tore schiessen wollte. Eine unschweizerische Qualität. 1987 trat er mit 30 zurück. Er hatte sich schon als Spieler stets weitergebildet und machte in der Folge Karriere in der Personalberatung. 2002 nahm er den Faden des Eishockeys wieder auf, trat er als ZSC-Vertreter in den Verwaltungsrat der Lions bei.

    Auch nach seinem Wegzug als Sportchef nahm Iten immer wieder einen Augenschein im Hallenstadion. Als er Anfang Januar am «Oldies Day» der früheren ZSC-Cracks anlässlich des Heimspiels gegen den EV Zug fehlte, erstaunte das viele. Denn er war sonst immer gekommen. Seit einigen Monaten kämpfte er gegen den Krebs. Am vergangenen Donnerstag verstarb er.

    Die Tinte auf dem sinnlos früh mit Magnin verlängerten Vertrag ist noch nicht trocken schon kommt wieder ein Rückschlag gegen das bescheidene Luzern.

    Es nervt! :roll:

    Die ersten vier sind nahe beisammen und Luft nach oben haben alle. Ausruhen wird sich niemand aber man muss es auch nicht jedes Jahr vor den PO's immer wieder durchkauen. Ich würde es verstehen wären wir hier im Zug- oder Servette-Forum. So aber nicht, die Resultate der letzten Jahre sprechen pro ZSC, SCB und Davos! Da müssen sich andere Gedanken machen! Vor allem Zug!

    Da Blindi vermutlich ausfällt bin ich natürlich auch dafür möglichst noch einen ausländischen Verteidiger unter Vertrag zu nehmen. Ansonsten schaue ich sehr positiv in Richtung Playoffs!

    Unter Ludovic Magnin ist der FCZ immer noch eine Blackbox. Trainer bleiben darf er trotzdem

    Der FC Zürich verlängert den Vertrag mit dem Coach vorzeitig um zwei Jahre. Das klingt unspektakulärer, als es ist.

    Flurin Clalüna (NZZ)

    Am Freitagmittag hat der FC Zürich ein unspektakuläres Communiqué verschickt, dessen Inhalt schon alle kannten, die sich mit dem Verein beschäftigen. Der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem Trainer Ludovic Magnin wird um zwei Jahre verlängert. Das klingt unverfänglicher, als es ist. Es ist noch gar nicht lange her, dass Magnin angezählt war, und das nicht nur in der Öffentlichkeit. Er stand bloss deshalb nicht unmittelbar vor der Entlassung, weil das Präsidentenpaar Ancillo und Heliane Canepa nichts von einer Trennung wissen wollte und an ihm festhielt.


    Andere im Verein waren skeptischer. Der Sportchef Thomas Bickel war zuletzt immer wieder eine Art Advocatus Diaboli, der auch an Alternativen zu Magnin dachte. Das gehört sich so als Sportchef, es zeigt aber auch, dass Magnins Zukunft beim FCZ nicht naturgegeben ist. Zweifel gab es auch am Zeitpunkt der Vertragsverlängerung. Der FCZ hat unlängst schon einmal vorzeitig einem Trainer das Vertrauen für ein weiteres Jahr ausgesprochen. Sieben Monate später wurde Uli Forte trotzdem freigestellt. Das ist das Geschäftsrisiko, wenn man einem Trainer keine vertragliche Unsicherheit zumuten will. Und Magnin gilt als jemand, bei dem man das ganz besonders nicht tun sollte. Er musste früh wissen, dass es im Sommer mit ihm weitergeht.

    Das Experiment mit Magnin wird nun also fortgesetzt, denn das ist es auch nach zwei Jahren immer noch: ein Experiment, das weiterhin jeden Ausgang nehmen kann. Ob Magnin wirklich der Trainer ist, der den FCZ nachhaltig entwickeln und in eine bessere Zukunft führen kann, lässt sich aus seiner bisherigen Amtszeit nur schwer ablesen. Die Magnin-Monate waren viel zu oft auch Krisenmonate. Verlässlich ist die Mannschaft unter ihm nicht geworden. Der FCZ ist immer noch eine Blackbox: Man weiss nie, was herauskommt, wenn man hineingreift. Im Guten wie im Schlechten scheint alles möglich, und Magnin hat nichts getan, das zu ändern. Er hat den Cup gewonnen, und ihm ist gelungen, den FCZ immer wieder aus dem gröbsten Ärger herauszuführen. Aber einen kontinuierlichen Aufwärtstrend hat er nicht eingeleitet.

    Man muss Magnin zugutehalten, dass er das Versprechen eingelöst hat, mehr auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, und dass er sich persönlich entwickelt hat. Er war zuletzt nicht mehr derjenige, der gewohnheitsmässig und emotional die Schiedsrichter kritisierte.

    Magnins Beispiel zeigt auch, wie seltsam der Fussball ist. In den Monaten des Misserfolgs stand er vor der Freistellung. Aber kaum hatte er ein bisschen Erfolg, wurde sein Name bereits in Deutschland gehandelt, jüngst beim VfB Stuttgart. Als der FCZ im Herbst vor einem Jahr im Europacup Leverkusen schlug, musste der Präsident Canepa bereits Fragen beantworten, ob er Angst habe, dass Magnin abwandern könnte. Und so bleibt die Frage, wer am Ende dankbarer sein muss: der FCZ, dass er Magnin weiterhin bei sich hat. Oder der Trainer, dass er bleiben darf. Am Ende sind wohl beide nicht unglücklich mit dieser Lösung. Aber zum grossen Glück fehlt noch viel.

    «Ich habe den Auftrag, GC zu verkaufen»

    Um den Rekordmeister zu retten, sucht Interimspräsident Andras Gurovits einen neuen Besitzer. Auch im Ausland. Die Zeit drängt.

    Peter M. Birrer und Ueli Kägi (TA)

    Andras Gurovits, gibt es GC im Sommer noch?
    Ja.

    Woher diese Zuversicht?
    Die Gespräche mit möglichen Geldgebern sind vielversprechend.

    Das heisst, dass die bisherigen Aktionäre Peter Stüber und Stephan Anliker ihre Anteile verkaufen und Sie nächstens neue Besitzer präsentieren?
    Ich bin guten Mutes, dass wir eine Lösung präsentieren können. Aber ich weiss auch: Ein Deal ist ein Deal, wenn er unterschrieben ist.

    Viel Zeit bleibt nicht. Am 2. März muss GC die Lizenz für kommende Saison beantragen. Eine Super-League-Lizenz?
    Wir werden sicher die Super-League-Lizenz beantragen.

    Im Antrag müssen auch die Defizitgarantien vorliegen.
    Wir müssen nachweisen, dass die Finanzierung der nächsten Saison sichergestellt ist, denken aber darüber hinaus. Wir brauchen eine Lösung, um einmal mittel- und langfristig planen zu können. Und nicht von Saison zu Saison. Derzeit sind wir allerdings gut unterwegs. Das Defizit wird kleiner sein als budgetiert.

    «Platz 2 und 5 Punkte vor dem Dritten – dafür hätten wir unterschrieben.»

    Tiefer als 6,5 Millionen Franken?
    Wesentlich tiefer.

    Diese Saison kann sich GC Ausgaben von 13,6 Millionen Franken leisten, weil Stüber und Anliker 6,5 Millionen eingeschossen haben. Wie hoch ist das Super-League-Budget, das Sie vorsehen?
    Es wird sicher etwas höher sein als 13,6 Millionen. Aber nicht frühere Dimensionen erreichen.

    Also nicht mehr 20, 22 Millionen Franken, sondern etwa 16?
    Lassen wir das offen. Wir haben die Kosten massiv gesenkt. Auf dieser Basis lässt sich aufbauen.

    GC liegt derzeit auf Platz 2. Wie viel Geld stünde für ein weiteres Jahr in der Challenge League zur Verfügung?
    Etwas mehr als jetzt.

    Das würde bedeuten, dass der neue Besitzer bereit ist, mehr als 6,5 Millionen einzuschiessen. Wer will so viel geben?
    Schauen Sie: Ich verstehe, dass ein Interesse an der Zukunft von GC besteht. Würde ich aber mehr sagen, könnte das Geschäft gefährdet sein. Ich muss in Ruhe die Verhandlungen führen können.

    GC liegt sechs Punkte hinter Lausanne. Sind Transfers nötig, um den direkten Aufstieg noch zu schaffen?
    Wir haben kein Geld, um für die Rückrunde zusätzlich zu investieren.

    Auch nicht mit den neuen Geldgebern?
    Ich gehe davon aus, dass wir mit dem aktuellen Kader in die zweite Saisonhälfte gehen. Und ich habe das Gefühl, dass Spieler, Trainer und die Leute in der Administration noch näher zusammengerückt sind. Der Geist ist gut, ich bin sehr positiv gestimmt.

    Sie sprechen den Zusammenhalt an: Ein Nachwuchsgoalietrainer kümmert sich bei GC jetzt auch um IT-Belange.
    Er hat noch andere Talente. Das ist eine gute Sache und für mich nichts Aussergewöhnliches.

    Und wenn Sportchef und Geschäftsführer Fredy Bickel sagt, dass er auch noch die Buchhaltung mache, ist das ebenfalls nichts Aussergewöhnliches?
    (lacht) Er leitet die Buchhaltung. Aber er führt sie nicht.

    Trotzdem zeigt das: GC muss jeden Franken umdrehen.
    Das ist so.

    Sie sind Spitzenwirtschaftsanwalt. Wie viel Zeit wenden Sie für die Grasshoppers auf?
    Das ist ein Vollzeitjob.

    Ein bezahlter Vollzeitjob?
    Ich habe mit den Aktionären ein Arrangement. Beide Seiten sind Kompromisse eingegangen.

    Sind Sie gerne GC-Präsident?
    Offiziell bin ich ja nicht Präsident. Ich bin einfach der einzige Verwaltungsrat. Ich bin in diese Aufgabe reingerutscht. Und nur mit halbem Einsatz kann ich das nicht machen. Vor allem nicht, wenn es darum geht, GC zu verkaufen.

    Und das ist Ihr Auftrag, den Sie von Stüber und Anliker erhalten haben?
    Ja. Ich habe den Auftrag, GC zu verkaufen. Es ist eine enorme Herausforderung: Es geht um Stellen von Mitarbeitern, um Spieler, um Tradition …

    «Platz 2 und 5 Punkte vor dem Dritten – dafür hätten wir unterschrieben.»

    Dachten Sie auch schon: Ich habe genug von dieser Aufgabe?
    Nein. Aufgeben ist keine Option.

    Weil Sie diesen Job einfach erledigen müssen?
    Ich schaue das nicht als Job an.

    Sondern?
    Vielleicht ist es meine Berufung. GC liegt mir am Herzen. Vor 20 Jahren hätte ich kaum zugesagt, weil die Aufgabe doch eine gewisse Lebenserfahrung erfordert und es von Vorteil ist, wenn man nicht so schnell nervös wird.

    Wieso soll sich nun überhaupt jemand für GC interessieren?
    Ich stelle bei den Gesprächen fest, dass GC noch immer eine starke Marke ist.

    Im Umfeld von GC gibt es immer noch reiche Leute. Wieso haben diese Leute keine Lust, sich zu engagieren?
    Ich habe nicht mit allen gesprochen, doch ich spüre im Umfeld eine Zurückhaltung. Deshalb schauen wir auch ins Ausland.

    Oft genug haben ausländische Geldgeber bei Schweizer Clubs Chaos verursacht. Im besten Fall wird jemand GC-Eigentümer, weil er sich den Spass leisten kann. Aber niemand kauft doch Aktien eines Schweizer Clubs im Glauben, damit Geld verdienen zu können.
    Das sagen Sie. Es gibt Leute, die überzeugt davon sind, dass sich damit Geld verdienen lässt.

    In der Vergangenheit machten viele Vereine hohe Verluste.
    Das kann sein. Kürzlich habe ich aber über den FC St. Gallen gelesen, er könne vielleicht mit einer schwarzen Null abschliessen. Chapeau!

    Sie wären der Zauberer von Zürich, wenn Sie GC in eine finanziell gesicherte Zukunft führen könnten. Der Club macht ja seit 2003 immer wieder Krisen durch.
    Dieses Bild des Zauberers gefällt mir nicht. Wenn es gelingt, dann gelingt es vor allem auch dank der Hilfe von Leuten, die mir wichtige Kontakte vermittelten.

    Wie viele Kaufinteressenten haben sich bis jetzt gemeldet?
    Etwa zehn. Allerdings sind jetzt nicht mehr alle dabei.

    Red Bull möchte in Dänemark bei Bröndby einsteigen. Wäre es denkbar, dass ein Konzern GC übernimmt?
    Durchaus. Womit ich nicht gesagt haben will, dass wir mit Red Bull verhandeln.

    Das müssten Sie den Fans gut erklären, weil Unternehmen wie Red Bull wegen ihrer Marketingstrategien bei vielen gelinde gesagt unbeliebt sind.
    Wenn wir die Wahl haben zwischen Liquidation und einer Möglichkeit, GC am Leben zu erhalten und vielleicht wieder zum Strahlen zu bringen, dann scheint mir klar, wie wir vorgehen würden.

    Im Frühling 2019 drohte GC die Liquidation, es war eins vor zwölf. Wo steht die Uhr heute?
    Die Situation ist nicht vergleichbar. Tatsächlich war die Liquidation damals eine Option. Nun haben wir den Turnaround geschafft, wir arbeiten gut und haben Ruhe. Darum würde ich sagen: Es ist zehn nach elf.

    Als Anwalt sind Sie Spezialist für Übernahmen. Sind Sie auch Fussballexperte?
    Ich spielte in der 2. Liga, würde mich aber nicht als Fachmann bezeichnen.

    Diskutieren Sie mit Uli Forte über Taktik?
    Nein. Wir treffen uns regelmässig zu dritt, zusammen mit Fredy Bickel, und dann teile ich meine Meinung mit.

    Wie ist Ihr aktueller Eindruck?
    Ich sah im ersten Teil der Vorrunde eine gute Entwicklung. Danach stagnierten wir etwas. Aber dass wir Platz 2 belegen und fünf Punkte Vorsprung auf den Dritten haben, dafür hätten wir vor Saisonbeginn unterschrieben.

    War es nicht die Ambition, als Leader zu überwintern?
    Natürlich hatten wir diesen Wunsch, aber wir müssen auch berücksichtigen, aus welcher Situation wir kommen. Darum dürfen alle Beteiligten stolz auf das bisherige Abschneiden sein.

    Und sind Sie auch stolz, wenn GC die Barrage erreicht?
    Ich bin stolz, wenn wir die Barrage gewinnen.

    In Genf kommt Fredrik Pettersson wieder zum Einsatz, für ihn pausiert Marcus Krüger. Ansonsten keine Veränderungen bei uns.

    ZSC Lions ohne Flüeler, Blindenbacher, Pedretti (alle verletzt), Krüger (überzählig), Braun (GCK Lions).