In der NZZ hat es ein Interview mit dem in der Schweiz lebenden Peter Forsberg:
https://www.nzz.ch/sport/peter-fo…view-ld.1511086
Interessant seine Meinung zu Bob Hartley:
Sie hatten in Colorado mit Bob Hartley und Marc Crawford zwei Trainer, die später in der Schweiz arbeiteten. Zu Hartley kursiert die Legende, er sei teamintern so unbeliebt gewesen, dass die Mannschaft ihn nach dem Titelgewinn aus der Kabine gesperrt habe. Stimmt sie?
Ich glaube nicht, dass das so war. Aber er war bestimmt nicht bei allen beliebt. Er hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie man dafür sorgt, dass die Spieler der dritten und vierten Linie Leistung bringen. Er spielte diese Psychospielchen. Das war manchmal schon fragwürdig. Es ist schwierig, langfristig Erfolg zu haben, wenn man so mit Menschen umgeht. Nach ein, zwei Jahren nützt sich das ab.
Hier noch die Meinung von Jonas Hiller zu Hartley:
Die letzten zwei Jahre in der NHL waren schwierig, in Calgary machten Sie keinen glücklichen Eindruck. Die Beziehung mit dem Trainer Bob Hartley schien schwierig zu sein.
Das war keine gute Zeit. Im zweiten Jahr war ich froh, dass wir die Play-offs nicht schafften, weil ich so nach Hause gehen konnte. Es gab da Tage, da hasste ich es, ins Training zu fahren.
Nur wegen des Coachs?
Es gab mehrere Faktoren. Hartley war einer davon. Er war wie ein Politiker: Er sagt dir vorne durch etwas, macht hinten herum aber etwas ganz anderes. Es war einfach keine gute Dynamik, ich fühlte mich nicht wohl.
So war es ja auch beim ZSC. Ich habe drüben schon oft mit Leuten gesprochen die Hartley kennen und es fällt relativ schnell das A.. Wort. Hartley hat nur einen Fan, ZüriBueb, aber der musste ja auch nie unter ihm trainieren! 