Beiträge von Larry

    Die Russen hatten mit dem aggressiven und körperbetonten Spiel der Nordländer offensichtlich Mühe und konnten kaum jemals ihr gefürchtetes Direktspiel aufbauen. Die «Sbornaja» scheiterte aber auch immer wieder am stark aufspielenden Kevin Lankinen im finnischen Tor. Am Ende entschied ein einziges Tor die Partie: Captain Marko Anttila schoss Finnland in der 51. Minute in den Final.

    Das Rezept gegen die Russen ist immer das gleiche: Hart auf den Mann spielen! Das mögen sie seit je her nicht. Und dann ein Goalie der das Spiel seines Lebens spielt. Die Finnen nun klar im Spotlight, sie sind dort wo die Schweizer gerne wären.

    Die Russen waren doch gewarnt nach dem Spiel gegen Schweden....habe nur die letzten 5 Minuten gesehen, aber war sprachlos. Nun gegen Kanada im Final, die sind ja nun zur Genüge vorbereitet! Sport! Dänemark wurde im Fussball Europameister aus den Ferien, Griechenland wurde das auch. War ja auch nicht normal!

    Das meint BLICK zur Hockey-WM: Der Schweizer Gold-Traum lebt weiter

    Die Anspruchshaltung bei Fans und (gewissen) Medien steigt. Der Druck bei der Heim WM wird enorm sein, aber es gibt auch den Heimvorteil, siehe die Tschechen in der alten Heimat. Aber es wird praktisch alles davon abhängen welche NHL Spieler auflaufen werden. Es könnte aber auch passieren das die Spieler noch im Einsatz sind, verletzt oder keine Freigabe erhalten. Der Weg der Schweiz weiter nach vorne läuft über mehr NHL Spieler, sprich, über die Ausbildung in der Schweiz. Mal schauen was die Zukunft bringt.

    Alain Nef darf nicht mehr spielen

    14 Jahre hat er für den FC Zürich verteidigt. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er noch eine Saison angehängt. Der Club aber will nicht mehr.

    Ueli Kägi (TA)

    Am Mittwochabend hatte Thomas Bickel noch so getan, als ob nichts entschieden wäre. Alain Nef werde sicher beim FCZ bleiben, erklärte der Sportchef nach dem 0:3 in Luzern. «Als Spieler oder in einer anderen Funktion, das lasse ich noch offen.»

    Bickel sagte nur die halbe Wahrheit. Die FCZ-Führung hatte zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, dass es für Nef keinen neuen Vertrag als Spieler gibt. Am Donnerstag verschickte der Club eine Mitteilung: «Alain Nef beendet aktive Profikarriere.» Der Spieler erhält stattdessen eine Anstellung im Bereich Talent- und Teammanagement.

    Im Communiqué lässt der FCZ aus, weshalb er Nef nicht mehr als Fussballer beschäftigen will. Die Gründe reicht Bickel telefonisch nach: «Es war ein sportlicher Entscheid. Irgendeinmal ist die Karriere vorbei.»

    Nef redete nicht öffentlich, der Club wollte das nicht. Der Verteidiger wird nur im Communiqué zitiert: «Ich hätte gerne noch eine Saison weitergespielt, und es war nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für mein Karrierenende zu finden.» Aus dem Umfeld des 37-Jährigen heisst es, es habe Nef schwer enttäuscht, dass er vom FCZ so lange nichts gehört habe und nun der Vertrag nicht verlängert werde.

    Es ist schwierig, verdiente Profis ohne Nebengeräusche zu verabschieden, wenn sie weiterspielen würden. Es hat aber auch schon Clubs gegeben, die dieses Dilemma eleganter gelöst haben als der FCZ. Bickel sagt, der Verein habe den Entscheid auch deshalb lange offen gelassen, weil er zuerst seine Probleme im Abstiegskampf habe lösen müssen. «Wir haben uns den Entscheid nicht einfach gemacht. Doch nur aus Dankbarkeit können wir keine Verträge verlängern.»

    Auch Pa Modou muss gehen

    Sportlich mag der Entschluss der Clubleitung mit Ancillo und Heliane Canepa, Bickel und Trainer Ludovic Magnin nachvollziehbar sein. Doch Nefs Wert besteht nicht allein darin, was während den 90 Minuten passiert. Er ist ein FCZler durch und durch. Eine Identifikationsfigur, wie sie sich jeder Club wünschen muss. Und wie sie der FC Zürich jetzt nicht mehr bieten kann. Das muss nicht zum Problem werden. Kann es aber. Gerade jetzt, da sich die Mannschaft schwer tut, eine Identität zu finden. Neben Nef wird auch Pa Modou die Mannschaft verlassen. Der Vertrag des 29-jährigen Gambiers läuft nach zwei Jahren aus.

    Bickel sagt, der Verein honoriere die Verdienste Nefs mit der weiterführenden Anstellung. Er kann aber auch dessen Enttäuschung über das Ende als Fussballer verstehen. «Er hat eine tiefe Verbundenheit mit dem Club. Klar, dass er nicht gerade Freudensprünge gemacht hat.»

    14 Jahre hat Nef inklusive Juniorenzeit beim FC Zürich gespielt. Sein Debüt bei den Profis gab er 2001/2002, als der Trainer noch Georges Bregy hiess und der Manager Erich Vogel. Seinen grössten Moment erlebte er am 13. Mai 2006, der für den Club zum historischen Tag geworden ist. Nef bereitete das 1:0 Keitas vor. Und er war beteiligt am Angriff in der 93. Minute, der zum 2:1 und dem Meistertitel führte: Einwurf Nef, Flanke Stahel, Tor Filipescu. Diese Kombination kennt jeder FCZ-Anhänger auswendig.

    Mit Nef geht auch die letzte mitspielende Erinnerung aus der Ära mit Trainer Lucien Favre. Es ist der zweite Abschied des 190 Zentimeter langen Recken. Unmittelbar nach dem Gewinn der Meisterschaft wechselte Nef zu Piacenza. Später spielte er auch in Udine, Huelva, Triest und bei YB. Im Herzen aber ist er immer Zürcher geblieben. In Wädenswil aufgewachsen, wohnt der zweifache Vater seit Jahren in Zürich.

    2013 kehrte Nef zum FCZ zurück, wurde Captain und zum zweiten, dritten und vierten Mal Cupsieger. Nef stieg mit dem Club ab und wieder auf. Etwas anderes als den FC Zürich hätte er sich nicht mehr vorstellen können. Auch jetzt nicht. Ob er sich nun mit der neuen Aufgabe anfreunden kann, wie sie überhaupt genau aussieht, das muss noch festgelegt werden. Vorher hat Nef am Samstag noch einmal einen Auftritt im weissen Trikot. Gegen St. Gallen wird er für den FCZ seinen 337. Einsatz in einem Wettbewerbsspiel absolvieren.

    Die Favoriten haben sich durchgesetzt, mit einer Ausnahme, aber leider betrifft die weder die Schweiz noch Deutschland: Die Finnen mit ihrer Truppe ohne Stars schlagen die Schweden mit unserem Coach an der Bande.....das kann ja lustig werden! Ansonsten dürfte die Luft nun draussen sein, Zeit für die Sommerpause!


    Tja, was will man da sagen, es ist halt einfach ein Sport, in dem es bis zur letzen Hundertstelsekunde offen bleibt und alles passieren kann. Das Glück, das man während dem Rest des Spieles hatte, hatte man in dieser Szene halt nicht, bitter aber halt einfach nicht zu ändern!!
    Es war halt evtl ein bisschen zu passiv in den letzten Minuten aber die Kanadier haben es auch erzwungen.

    So ist es! Man hat lange alles richtig gemacht, wenig Fehler gemacht und zwei Mal im PP getroffen, aber Kanada hatte über das ganze Spiel doppelt so viele Schüsse und auch etwas Pech das sich dann halt in letzter Sekunde doch noch in Glück wandelte. In der OT waren die NHL Leute halt eine Spur abgeklärter, effizienter. Aber gestohlen haben sie den Sieg nicht! Trotzdem grosses Kompliment an die Schweizer, sie haben heute vieles richtig gemacht, zum Halbfinale hätte es etwas mehr Glück gebraucht.


    ich verstehe das so, dass bickel ludofigg gerne ersetzen würde, aber nicht darf! anders sind dieses klaren worte nicht interpretierbar!

    Gutes Interview, auch wenn ich von Bickel und seiner Arbeit auch enttäuscht bin, aber ev. kann er nicht wie er will. Wer seriös arbeiten würde könnte hinter YB und Basel relativ locker dritter werden, aber es arbeitet kein Club wirklich gut, alle waren bis zum Schluss quasi in Abstiegsgefahr. Canepa turnt wieder vor den TV Kameras rum wie in alten Zeiten, die Transfers überzeugen mich nicht und mit Magnin würde ich nicht verlängern, kann aber nochmals eine Saison mit ihm leben, man wird sehen ob er wirklich was kann oder eben nicht.

    Thx Benny! Im Osten haben die Bolts mich und die meisten anderen natürlich gleich in der ersten Runde versenkt! Im Westen hatte ich die Sharks im Final, hat auch nicht ganz gereicht. Es ist und bleibt Sport mit grossen und kleinen Überraschungen! Nicht alles ist planbar! Gut so!

    Momentan dürfte dem ein oder anderen FCZ-Fan der Gedanke durch den Kopf schwirren: "Wie gut haben wir die Partie gegen Xamax noch gekehrt, sonst würden wir nun ganz dick in Abstiegssumpf fest stecken!"

    Wie wahr, wie wahr! :roll:

    Ich sehe die Chancen so:

    CAN-SUI 80-20

    RUS-USA 80-20

    SWE-FIN 60-40

    CZ-D 55-45

    Sollten die NHL Schweden gegen die Finnen aus Finnland verlieren sollen sie doch ihr Hockey Programm einstellen und sich auf Langlauf, etc. konzentrieren.....und zu unserem Coach hätte ich dann auch ein paar Fragen, ich denke aber jetzt wo es um die Wurst geht legen sie eine Schippe drauf.

    PS: Der Modus wurde übrigens auf diese WM geändert, es ist kein starres Tableau mehr sondern ab Halbfinal wird neu angesetzt, immer das beste gegen das schlechteste Team der Vorrunde. Das macht es für die Schweizer noch etwas schwieriger je wieder den Final zu erreichen falls dieser Modus beibehalten wird.


    das ist nicht nur eine Ansammlung von Topstars, wie auch schon, sondern arbeiten auch hart in der Defensive.

    Das machen sie ja in der NHL auch, aber an der WM haben sie in der Vergangenheit oft nur ihr geliebtes "Chügelihockey" gespielt, spielen wollen, und dann reicht es eben nicht. Für mich der grosse Favorit weil sie Top Leute haben und eine Einheit sind. War selten so wie jetzt.