Beiträge von Larry

    Das mit dem Sommertraining ist vor allem hier im Forum ein Thema. Wir haben ja einen Profi für das, es ist übrigens immer noch der gleiche wie letzten Sommer...! Und nein Aubin hatte damit nichts zu tun, ist auch nicht sein Job! Alles was falsch lief auf das Sommertraining abzuwälzen ist lächerlich! Wenn ein Team immer im dritten Drittel einbricht (Davos!) dann ja, aber wir haben die Spiele ja schon im ersten Drittel jeweils verloren!

    ZSC Lions: Der Klub sucht einen Trainer, «bei dem man weiss, dass er der Chef ist»

    Momentan ist noch offen, wie der Nachfolger von Arno Del Curto bei den ZSC Lions heissen wird. Der Klub braucht wieder mehr Kontinuität auf der Trainerposition. Doch damit ist es nicht getan. Solange im Kader alles beim Alten bleibt, wird auch der neue Trainer nicht weit kommen.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Noch ist offen, wie der nächste Trainer im Hallenstadion heissen wird. Aber was auf ihn zukommt, steht schon fest: Nachdem die Zürcher erstmals seit 13 Jahren die Play-offs verpasst haben, muss er das verlorene Selbstvertrauen der Spieler wiederherstellen. Er muss die vielen Jungen fordern, fördern und ausbilden. Er muss eine neue Leistungskultur etablieren. Er muss die Spieler auf der persönlichen Ebene erreichen, muss ihnen Freude und Kreativität vermitteln und Versagensängste nehmen. Er muss als Taktiker und Kommunikator ein Könner sein. Er muss bei allem, was er tut, eine klare Linie vorgeben und durchsetzen. Er muss helfen können, den bei den enttäuschten Zuschauern verloren gegangenen Goodwill zurückzugewinnen.

    Der Trainerstuhl ist zum Schleudersitz geworden

    Und last, but not least: Er sollte zumindest eine gewisse Kontinuität wiederherstellen. Vier Trainer verbrauchten die ZSC Lions in den letzten zwei Jahren. Als sie im Januar in einem sentimentalen Anflug die Kultfigur Arno Del Curto für den voreilig entlassenen Serge Aubin verpflichteten, war damit die Erwartung verbunden, Aufbruchstimmung und begeisterndes Eishockey würden Einzug halten. Das Experiment ist krachend gescheitert, entsprechend richtig war die Entscheidung, mit einem neuen, von der Vergangenheit unbelasteten Gesicht in die Zukunft zu gehen.

    Was genau im Anforderungsprofil für den neuen Coach steht, behält der Klub für sich – sonst könnte es ja sein, dass sich der eine oder andere Kandidat fälschlicherweise als genau das ausgeben würde, was die Zürcher suchen. Etwas lässt sich der Sportchef Sven Leuenberger entlocken: «Einer, bei dem man weiss, dass er der Chef ist», müsse es sein. «Wir sind mitten in den Diskussionen», sagt Leuenberger weiter. Bis wann diese dauern werden, lässt er offen. Obwohl es sich herumgesprochen hat, dass der Zürcher Trainerstuhl zum Schleudersitz geworden ist, mangelt es nicht an Kandidaten. Die Position ist gut bezahlt, Zürich ist ein wunderbarer Ort zum Leben – und im Grunde ist bei den ZSC Lions alles vorhanden, um Erfolg zu haben.

    Kein Wunder, machen in der Gerüchteküche klingende Namen die Runde. Ralph Krueger zum Beispiel. Der ehemalige Schweizer Nationalcoach war in den letzten sechs Jahren CEO des Premier-League-Klubs Southampton, aber nun endet seine Zeit im englischen Fussball. Der 59-jährige Deutschkanadier kann sich eine Rückkehr an die Bande gut vorstellen, wie er kürzlich im Interview mit der NZZ sagte. Allerdings ziert er sich auch und sagt, es sei für ihn im Moment eher schwer vorstellbar, sofort wieder ins Tagesgeschäft einzusteigen und eine Mannschaft zu übernehmen. Das mag stimmen oder Taktik sein. Krueger war immer geschickt in Sachen Selbstvermarktung.

    Grönborg, Crawford, Therrien?

    Fest steht jedenfalls, dass die Zürcher viel von Krueger halten, das gilt für Leuenberger, aber auch für den Lions-CEO Peter Zahner, der lange im Eishockeyverband tätig war. Das Duo Zahner/Krueger funktionierte bestens. Die Frage ist, wie sehr Krueger auf der Höhe der Zeit ist nach so langer Zeit im Fussball. Seine Qualitäten als Kommunikator und Verkäufer stehen ausser Frage. Eher schwer vorstellbar ist der schwedische Nationaltrainer Rikard Grönborg. Er kommt Ende Saison auf den Markt, gewann zuletzt zweimal WM-Gold und möchte seinen Status im Ausland in klingende Münze umwandeln. Aber ein Mann, der seit 2006 ausschliesslich für Schwedens Verband und nie als Klubtrainer tätig war, kann kaum dem Anforderungsprofil der Lions entsprechen.

    Hans Kossmann und Marc Crawford werden auch als Kandidaten gehandelt. Doch ob die Rückkehr eines Ehemaligen der Weisheit letzter Schluss wäre? Wohl wurden beide mit den Lions Meister, aber ihre Wahl zeugte nicht von besonders viel Innovationsgeist. So hell zum Beispiel die Ära Crawford mit drei ersten Plätzen in der Qualifikation, einem Meistertitel und einer Finalteilnahme leuchtet, so liegt auch ein Schatten über ihr. Damals begann die Spielkultur zu degenerieren, bis die Zürcher nur noch eine Schönwetter-Mannschaft waren, der es an Biss und Charakter fehlte – eine Schwäche, die im 2015 verlorenen Final erstmals sichtbar wurde und bis heute nicht überwunden werden konnte. Im Grunde wäre auch Chris McSorley verfügbar. Er ist in Genf als Coach nicht mehr erwünscht und nun bereits zum zweiten Mal auf das Amt des Sportchefs abgeschoben worden. Allerdings gibt es ein Problem: Der Kanadier besitzt noch einen langfristigen und hochdotierten Vertrag.

    Herumgereicht wird auch der Name Michel Therrien, der bis Februar 2017 Coach der Montreal Canadiens war und seither frei ist. Der Kanadier würde einem Schema entsprechen, das in Zürich bestens bekannt ist und zum Erfolg führte: Erfahrene ehemalige NHL-Trainer, die zu Hause in die Sackgasse geraten sind und deshalb anderswo ihr Glück versuchen – wie Therriens Landsleute Bob Hartley und Crawford. Sie sind die prominentesten Namen auf der Liste der bisherigen Lions-Trainer. Die Zürcher Eishockey-Organisation besteht erst seit 22 Jahren, und bereits umfasst die Liste 18 Namen. Kontinuität auf dieser Position bestand fast nie, Crawfords vierjährige Amtszeit ist die mit Abstand längste. Und doch waren die vielen Wechsel meistens kein Problem.

    Er muss kein Zauberer sein

    Ein unfehlbares Muster, an dem man sich orientieren könnte, lässt sich beim Blick auf die Liste nicht ausmachen, auch bei den sechs Meistertrainern nicht. Es waren teilweise ganz unterschiedliche Typen. Jedem aber war eine bis zur Sturheit reichende Konsequenz eigen – ein Grundzug, der alle erfolgreichen Trainer kennzeichnet. Obwohl nur ein Jahr im Amt, war Hartley die prägendste Figur. Unter Schweiss und Tränen brachte der gnadenlose Zuchtmeister aus Kanada die Zürcher auf Vordermann, ehe er sich wieder in Richtung NHL verabschiedete. Auch Crawfords Erfolg geht zu einem guten Teil auf Hartleys Vorarbeit zurück. Ob die heutige Zürcher Mannschaft aber einen Mann wie Hartley aushalten würde, ist eher zweifelhaft.

    Ganz so schwierig, wie es aussehen mag, ist die Trainersuche aber nicht. Die Lions brauchen keinen Zauberer, den sie ohnehin nicht finden. Nur einen versierten Fachmann. Der muss aber in Ruhe arbeiten können. Auch Aubin hätte gewiss das Zeug zum Chef, wie man ihn sich jetzt wünscht, gehabt – aber man liess ihm keine Zeit. Die Klubführung muss wieder lernen, Geduld mit dem Trainer zu haben. Ohne diese Art von Rückendeckung hätten sich auch die Stanley-Cup-Sieger Hartley und Crawford nicht durchsetzen können.

    Der Trainer ist nur ein Puzzleteil. Ein wichtiges, aber es gibt noch wichtigere. Das Team zum Beispiel. In den letzten zwei Jahren ist der grösste Teil der Spieler weit unter den Erwartungen geblieben. Das hängt mit der erratischen Führung zusammen, auf die das Trainer-Wirrwarr zurückgeht. In erster Linie aber fallen die schlechten Leistungen auf die Spieler selber zurück. Änderungen im Kader drängen sich auf. Zahner und Leuenberger haben sich bisher nicht an dieses Thema gewagt. Sie werden es dem neuen Mann überlassen. Dieser wird auch da beweisen müssen, dass er der Chef ist.

    In der NHL wurden nach Saisonstart div. Tore aberkannt was zu Unmut unter den Fans führte. Comissioner Gary Bettman intervenierte und danach wurden Tore gefühlt nur noch dann aberkannt wenn tatsächlich eine Behinderung vorlag. Ich persönlich bin dagegen das Tore wegen Nichtigkeiten aberkannt werden! Unser Titel 2012 wäre so nie möglich gewesen! Den Entscheid gegen Zug kann ich so nicht akzeptieren.


    am Samstag geht es weiter. Und wenn Zug weiter so stark spielt, dann ist die Serie noch keineswegs entschieden.

    Ja ja schon gut. Am Sonntag bei Sonnenaufgang torkelst Du nach der Meisterfeier nach Hause, am Montag hast Du brutal Grindweh. So siehts aus! :suff:

    Du hast ja die Familie dabei, würd ich mir nicht antun! Wie gesagt, in Orlando sind auch ECHL Playoffs! Ansonsten: Ferien geniessen! Beach, Pool, was-auch-immer!

    Hier werden dauernd "hungrige" Spieler gefordert die noch nie Meister waren aber heute kann man in der NZZ lesen das es Zug wohl an erfahrenen Spielern mangelt die wissen wie man Meister wird, wie die beim SCB......


    Larry, ist MLB im Stadion erträglich? War mal in NZ ein „Topspiel“ schauen und bin fast eingeschlafen...

    Kommt auf das Spiel drauf an, ich war in Tampa mal gegen die Yankees, war ausverkauft, Top Spiel! Habe ein gutes Spiel in SF gesehen und Schrott in Philly.

    Aber beim Baseball kannst du für kleines Geld gehen und wenn nichts los ist gehst du einfach wieder, nach Bier und Hot Dogs. :mrgreen:

    Liegst du gegen Bern mal hinten wird es sehr schwierig. Diese Taktik ist unspektakulär bis langweilig aber eben oft von Erfolg gekrönt. Das System das Columbus heute spielt lies Boucher in Tampa damals spielen und wollte es in Bern spielen lassen, nur hatten die Spieler keinen Bock. Das Jalonen System haben sie angenommen und es funktioniert mit Ausnahme von letzter Saison gegen den Z sehr gut auch wenn sich viele Fans nerven gell Iceman.

    https://www.watson.ch/sport/analyse/…a-bay-lightning

    Versuch einer Analyse warum Tampa gescheitert ist. NUR: Was Columbus für ein System spielt wusste man schon die ganze Zeit, so wie Zug weiss wie der SCB spielt und umgekehrt. Cooper hat sein Team m.E. schlecht auf Columbus eingestellt, ev. war die frühe 3:0 Führung in Spiel 1 auch Gift.

    Columbus wird der Sieg nicht viel nützen, sie werden wie Ambri, Langnau und Lausanne eher früher als später raus fliegen und haben am Ende nichts gewonnen, denn in den PO's gibt es nur einen Sieger! Sämtliche PO's in denen der Z nicht Meister wurde habe ich eigentlich gar nicht mehr in Erinnerung, es gibt schlicht nichts an das man sicher erinnern müsste!

    Ha ha de Zaugg: :mrgreen:

    Mit Tobias Stephan ist es einfach nicht möglich, eine Meisterschaft zu gewinnen.

    In den Playoffs tanzt Lino Martschini nicht mehr.

    Der SCB ist unter Kari eine perfekte Hockeymaschine, die unerbittlich zum Sieg rollt.

    P.S. Falls der SCB nicht Meister werden sollte, wird der Chronist zu Fuss von Bern nach Zug marschieren.

    Immerhin macht er eine Ansage falls es dem CB doch nicht reicht!


    mal schauen was sonst noch an live Sport in der Region stattfindet, evtl gibts ja noch ne gute Alternative?
    Wer Tipps hat, auch Minor, werde es gerne anschauen. Sind momentan in Orlando und in 1 Woche in der Nähe von Tampa.
    Da sich der GMC Acadia herrlich fährt, darf es auch paar Meilen entfernt sein :)
    abklären werde ich mal: NBA, minor Hockey, aber für MLB kann ich mich (noch) nicht begeistern.
    Evtl Lacrosse oder was anderes?

    ECHL Hockey Playoffs: Orlando und die Florida Everblades (Estero) sind in den Playoffs! Ich würde mir Baseball in Tampa rein ziehen, die sind im Moment auf Platz 1 vor den Yankees! In dem Stadion haben früher mal die Bolts gespielt und dort den NHL Zuschauerrekord gebrochen.

    Echt schade für Dich wegen den Bolts!

    Have Fun in Florida, viel Spass mit dem Acadia, gefällt mir auch, ist mir ein bisschen zu Gross, ich werde wohl nächstes Jahr den Camaro für einen Chevy Equinox eintauschen.

    Die Zürcher sind am Boden. Wenig passt zusammen. Ein kleiner Schubser, und sie fallen um."(NZZ)

    Und in Zürich spielen zwei Abstiegskandidaten. Für die Grasshoppers ist sogar ein positives Resultat in Basel negativ, weil Xamax gleichzeitig in Luzern gewinnt. GC braucht mittlerweile ein kleines Wunder, um noch die Barrage zu erreichen. Und der FCZ hat jetzt noch fünf Punkte Reserve auf Xamax. Anfang Februar sind es zwölf gewesen. Während Bern jubelt, könnte das Fussballjahr für Zürich böse enden. (TA)

    Ich würde gar keine solchen Interviews geben. Das keine Lösungsansätze an die Medien weiter gegeben werden ist ja wohl auch klar. Generell wird hier im Forum alles viel zu negativ gesehen, vor allem die Figur SL. Der ZSC ist immer noch amtierender Meister, etwas was der EVZ seit 21 Jahren gern wäre und es ev. auch nach dieser Saison nicht ist!