Beiträge von Larry


    Ich habe mich in den letzten Jahren auch häufig gefragt wieso diese Jugendförderung nicht den ein oder anderen TopShot hervorbringt.

    Siegenthaler, Malgin, Andrighetto, Fiala, Kukan. Fünf (!) NHL Spieler die ihre Ausbildung komplett oder teilweise in unserer Organisation gemacht haben.

    Bin ansonsten ganz bei easy.

    Noch was:

    Jetzt können wir nur den Regenschirm aufspannen und warten, bis keine Scheisse mehr auf uns niederprasselt.

    Mach ich auch!

    Leuenberger wurde Ende Saison 2017 Sportchef beim Z und musste Wallson übernehmen der von Salis eingestellt wurde. Er ersetzte diesen um die Weihnachtszeit rum, installierte Kossmann und wurde Meister. 1:0 Leuenberger. Dann holte er Aubin dem man nicht mehr die gleiche Zeit wie Wallson zugestehen wollte, warum auch immer. Arno wurde verpflichtet, wie man lesen konnte ein Wunschkind von Spuhler. Inwiefern der das Sagen hat beim ZSC entzieht sich mir aber er war scheinbar schon bei der Verpflichtung von Aubin dabei (siehe auch Blick Artikel). Aktion Aubin/Arno geht in die Hose. Leuenberger 1:1. Nun muss er zeigen was er kann, falls er auch machen kann was er will (z.B. Arno entlassen) von was ich eben nicht überzeugt bin.

    Pickel (NZZ) ist Kontra Arno, Graf (TA) ist Pro Arno.

    Bin wie gesagt gespalten, 50:50. Dagegen spricht sein Debakel mit gleich zwei Teams diese Saison, dafür das man vielleicht nicht schon wieder den Trainer wechseln sollte. Keine Ahnung..... :nixwiss:

    Selbstüberschätzung, Nonchalance und Biederkeit: Die ZSC Lions verpassen die Play-offs

    Erstmals seit 2006 verpassen die ZSC Lions die Play-offs. Sie verlieren gegen Genf/Servette 2:3. Den Zürchern ist zum zweiten Mal in Folge eine Qualifikation misslungen. Deshalb ist es Zeit, grundsätzlich über die Bücher zu gehen.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Seit langem spielen die ZSC Lions mit dem Feuer, nun haben sie sich die Finger verbrannt. Zum ersten Mal seit 2006 verpassen sie die Play-offs – und dies als Meister. Dass ihnen ein einziger Punkt für die Play-off-Qualifikation fehlt, macht die Schmach nur noch grösser.

    Nun ist die Zeit gekommen, grundsätzlich über die Bücher zu gehen. Zum zweiten Mal in Folge ist den Zürchern eine Qualifikation missglückt. Das ist kein Zufall. Zwei Qualifikationen umfassen 100 Spiele. Die Abende, an denen die Mannschaft das zahlende Publikum überzeugend unterhielt, können beinahe an einer Hand abgezählt werden.

    Die ZSC Lions sind kein desolater Haufen, aber eine eigenartige Mischung aus Nonchalance, Selbstüberschätzung und Biederkeit. Und dass es an Lernfähigkeit, Temperament und positiv-zupackender Ausstrahlung fehlt, ist längst nicht neu.

    Der Klub trägt gerne die rosa Brille

    Diskutiert wurde über all diese Probleme immer wieder. Gelöst wurden sie nicht. Der Klub trägt gerne die rosa Brille, namentlich wenn es darum geht, die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu beurteilen. Der Meistertitel im letzten Frühling hat auch nicht geholfen, im Gegenteil. Er hat die Probleme nur kaschiert.

    Die Klubführung sollte nun ohne Scheuklappen das Kader analysieren, in dem immer wieder zu viele potenzielle Leistungsträger formschwach und geradezu unsichtbar sind. Diese Analyse sollte unabhängig davon erfolgen, ob die Spieler weiterlaufende Verträge haben.

    Sosehr die Lions ihre Spieler mit Samthandschuhen anfassen, so unzimperlich gehen sie neuerdings mit den Trainern um. Arno Del Curto ist der vierte Coach in etwas mehr als einem Jahr. Das ist untragbar. Selbst der begnadete Motivator Del Curto hat es nicht geschafft, das Team aufzuwecken. Mit ihm haben die Zürcher sogar schlechter abgeschnitten als mit dem im Januar entlassenen Serge Aubin. Das Verpassen der Play-offs ist für Del Curto eine persönliche Niederlage. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus. Angesichts des sportlichen Desasters ist es kaum vorstellbar, dass er der Mann für die Zukunft ist.

    Ein spielstarker Center fehlt den ZSC Lions

    Sven Leuenberger steht in seiner zweiten Saison als Sportchef, aber Ruhe in den Alltag zu bringen, ist ihm bisher nicht gelungen. Er übt gerne Fundamentalkritik am Verhalten seiner Spieler – es sind die gleichen Spieler, mit denen er Verträge aushandelte. Die enttäuschenden Leistungen fallen auf seine Führung zurück.

    So fehlt den Zürchern seit Jahr und Tag ein spielstarker ausländischer Center als Leader des ersten Sturms. Drew Shore wurde durch die Hintertüre verabschiedet, Roman Cervenka war zuerst blass und dann lange verletzt, und Dominic Moore hat gar nichts gebracht.

    Anstatt über taktische Mängel seiner Spieler zu lamentieren, täte Leuenberger besser daran, strategische Fragen wie die Wahl der Ausländer so zu lösen, dass dem Team geholfen ist. Als Sportchef des SCB hatte er einst die gleichen Probleme. Dort gelang ihm der Turnaround. Nicht zuletzt mit der Wahl der richtigen Ausländer konnte er die Chemie im Team zum Positiven verändern.

    Den Zürchern stehen nun noch sechs bedeutungslose Spiele in der Klassierungsrunde bevor. Diese führen ihnen ihr kollektives Versagen vor Augen. Die ZSC Lions sind in eine Krise gerutscht. Sie ist ganz und gar hausgemacht.

    Es geht abwärts. Der Nachwuchs (FCZ II) steht in der Promotion League auf Platz 14 von 16, Punktgleich mit dem 15. Die letzten zwei steigen ab.

    Es gab schon bessere Aussichten.....