Beiträge von Larry

    Riediker scheint ein guter Typ zu sein. Nur: Er ist auf Fachleute angewiesen die ich im Moment bei GC nicht sehe. Er will nicht alles auf den Kopf stellen, sprich, er macht mit diesem komischen Abstiegstrainer weiter? Vielleicht ein guter Mann für die Zukunft aber für diese Saison sehe ich schwarz.

    PS: Er will sich Experten holen: Vogel?


    Man stelle sich vor Liniger würde tatsächlich zum Head befördert und es geht schief? Wie würde es hier drinnen tönen und dies mit Recht. Er soll seine Ochsentour machen und Erfahrungen sammeln, sich zu einem Headcoach für die höchste Schweizer Spielklasse entwickeln. Allenfalls kann er dann eines Tages gerne bei uns an der Bande stehen, wenn die Zeit reif dafür ist.
    Keine Zeit für Experimente momentan.

    Wäre absolut die falsche Zeit!


    solange der neue fussballtechnisch die gleiche pfeiffe ist wie anliker, bin ich zufrieden!

    Das spielt doch keine Rolle aber er muss die Fachleute machen lassen! Einen guten Sportchef installieren, und einen Abstiegsverhinderer als Coach. Und ja , Forte wäre wohl der richtige Mann dafür!


    Wenig erstaunlich ist derzeit gerade der EVZ-Trainer im Quotenhoch. Man darf gespannt darauf sein, welche Mängel man ihm dereinst anlasten wird.

    Falls Zug diese und nächste Saison nicht Meister wird dann können wir dies im Blick und bei watson nachlesen! :razz:

    Dabei ist zwischen Erfolg und Misserfolg ein ganz schmaler Grat! Letzte Saison hatte Lugano im Spiel 7 zu Hause die Möglichkeit Meister zu werden. Aber wer kein Tor schiesst kann auch nicht gewinnen! Was hätte Ireland machen sollen? Sich selber einwechseln und die Tore selber schiessen?

    The winner takes it all, the loser standing small!


    Da die Meinung von Simon Graf. Herr Reynard von le Matin hat Bedenken, ob peitschenschwingende Trainer noch Zeitgemäss sind (auf Twitter)

    https://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/d…/story/22249696

    Der ZSC braucht wieder eine Identität. Es braucht eine klare Strategie.

    Verpflichte Arno und alle Probleme (auch die des Forums hier!) sind gelöst! :mrgreen:

    Spass beiseite: Bin auch eher dafür das Arno eine Saison weiter macht. Interessant wie der einstige Crawford basher Graf Kreide frisst und im Nachhinein zugeben muss wie gut die Zeit unter ihm war! :twisted:


    Und ja, es muss nicht wieder Bern sein. Zug, Langnau, Biel oder Lausanne wäre mal ein Weckruf!

    Bern oder Zug, tippe auf Zug. Nächste Saison sind sie eh der grosse Favorit. Mit Zug würde ein ehemaliger Meister (1998) nach über 20 Jahren in den Kreis der Meister zurück kehren. Davos dürfte für lange Zeit (für immer?) draussen sein, Lugano wartet nun schon 13 Jahre! Mit der neuen Halle könnte Lausanne in eine Rolle wie Biel schlüpfen. An einen Meister Biel oder Lausanne/Langnau glaube ich diese Saison nicht.

    Fünf frische Gesichter für die ZSC-Zukunft

    In der Platzierungsrunde, die heute zu Ende geht, durften sich bei den ZSC Lions die Jungen zeigen. Kurzporträts von fünf Talenten, die im Hallenstadion künftig eine Rolle spielen könnten.

    Simon Graf


    Willy Riedi (20) Der Spätberufene

    Der Zürcher Unterländer ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt. Nie als grosses Talent gehandelt, etablierte er sich mit 20 bei den GCK Lions in der Swiss League. Lange sei er einer der Kleinsten gewesen, sagt Riedi. «Dann wuchs ich innert zweier Jahre 25 Zentimeter. Ab 15, 16.» ­Inzwischen ist er 1,87 Meter gross – ein gutes Mass für einen Powerflügel. Er sagt: «Ich bin einer, der hart arbeiten muss, den Körper einsetzen, den Puck erobern und vor dem Tor blaue Flecken einstecken. Ein Typ wie Chris Baltisberger oder Fabrice Herzog.»

    Leo Schumacher, sein Coach bei GCK, attestiert Riedi eine exzellente Einstellung und lobt neben seiner Kraft auch den guten Schuss. Arbeiten müsse er noch am Läuferischen. Und das tut er auch. Unter anderem im Sommer in einem Skills-Camp in Tampa Bay. Riedi kommt vomEV Dielsdorf-Niederhasli und hat 2018 die KV-Lehre abgeschlossen. Derzeit macht er noch eine Ausbildung als Ernährungsberater. Er ist der Einzige des Quintetts, der keinen ZSC-Vertrag hat. Bei den GCK Lions unterschrieb er bis 2021. Spätestens dann will er in der National League Fuss fassen.

    Alexander Braun (22) Der Abräumer in spe

    Ein Sprung ins kalte Wasser seien die ersten ZSC-Spiele gewesen, sagt Braun. Und fügt an: «Es gibt noch viel zu verbessern. Aber ich kann es packen.» In Meilen aufgewachsen, lernte er das ­Hockey-Handwerk in Küsnacht. Inzwischen hat er schon fünf Saisons in der Swiss League hinter sich und sich zu einem Leistungsträger entwickelt. «Ich bin einer, der checken muss», sagt er. «So komme ich ins Spiel. Und ich weiss auch, dass das nächste Saison von mir erwartet wird.» Er startet beim ZSC als Verteidiger Nummer 9.

    Wie Jonas Siegenthaler ist Braun der Sohn einer Thailänderin und eines Schweizers. «Die Grösse habe ich vom Vater», sagt er schmunzelnd. Mit 1,87 Metern bringt er gute Voraussetzungen mit. Neben dem Eishockey studiert er Betriebsökonomie an der Fernfachhochschule in Regensdorf – wie Lukas Flüeler. Er ist im zweiten Semester.

    Daniel Guntern (23) Der Schlegel-Nachfolger

    Guntern tritt in die grossen Fussstapfen von Niklas Schlegel, der über Jahre eine Luxuslösung als Nummer 2 war. «Ich mag Niklas sehr gönnen, was er erreicht hat», sagt er. «Er ist ein ­guter Freund. Aber er war auch einmal am gleichen Punkt wie ich. So wie er probiere ich nun, meine Karriere zu lancieren.»

    Goaliecoach Markus Peter, durch dessen Schule schon ­Genoni, Berra oder eben Schlegel gegangen sind, traut es Guntern zu: «Er hat sich in der Swiss League stetig weiterentwickelt, für ihn ist es der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt. Nyffeler, Boltshauser oder Schlegel ­kamen mit weniger Erfahrung in die National League.»

    Von der Physis her ist Guntern mit Schlegel zu vergleichen. «Wir sind beide eher schmalere Typen, müssen mehr mit der Athletik ­herausholen», sagt der 1,80-Meter-Mann. «Meine Stärke ist die Mobilität.» Auch Peter bescheinigt ihm Reaktionsschnelligkeit. Im Unterschied zu Schlegel ist Guntern auf dem Eis sehr kommunikativ. Zu kämpfen hatte er bisher noch mit der Konstanz. Er selbst sagt, bei Kraft und Ausdauer müsse er noch zulegen, und Lukas Flüeler könne er punkto Ruhe einiges abschauen. Guntern ist am Schaffhauserplatz auf­gewachsen, in der Region des Hallenstadions.

    Yannick Brüschweiler (19) Der Filigrantechniker

    Nebst Guntern stand Brüschweiler von den Jungen zuletzt am meisten im Fokus. Coach Arno Del Curto nominierte den trickreichen Flügel sogar im ersten Powerplay. Bei den GCK Lions kam er nach einem langsamen Saisonstart immer besser in Schwung. Eine Rolle spielte da auch das Vertrauen, das er an der U-20-WM in Vancouver tankte. Mit drei Treffern war er der zweitbeste Schweizer Torschütze und schaffte es auf NHL-Draftlisten.

    Läuferisch und technisch versiert, könnte, ja sollte er noch an Masse zulegen. Von klein auf in der ZSC-Organisation, war sein Vorbild früher Luca Cunti. Inzwischen schwärmt er von Auston Matthews, dessen Karriere er genau verfolgt. Im Sommer schliesst er die KV-Ausbildung an der United School ab. Dann kann er sich ganz dem Eishockey widmen. Er erhielt beim ZSC einen Zweijahresvertrag.

    Justin Sigrist (19) Der Pendler

    Sigrist spielte nicht nur an derU-20-WM und meist auch bei den GCK Lions mit Brüschweiler, die beiden sind sich auch als Spielertypen ziemlich ähnlich. Auch er ist ein Kreativspieler mit feinen Händen und läuferischen Qualitäten, auch er kann körperlich noch zulegen. Das erfuhr er unter anderem in Übersee – 2017/18 spielte er für Kamloops auf höchster kanadischer Juniorenstufe (WHL). Anders als Brüschweiler ist Sigrist aber Center. GCK-Coach Leo Schumacher hebt seine Übersicht hervor: «Er kann seine Flügel besser machen.»

    Wegen seines Nordamerika-Jahres schliesst Sigrist die KV-Lehre an der United School erst 2020 ab. Dass die ZSC Lions an ihn glauben, bewiesen sie mit einem Dreijahresvertrag. Als Einziger des Quintetts ist er kein Zürcher – er stammt wie Mathias Seger aus Uzwil. Und dort wohnt er auch immer noch. Das Pendeln ist aber einfacher geworden, seit er den Fahrausweis hat.

    (Tages-Anzeiger)