Beiträge von Larry


    fairerweise muss man schon erwähnen, dass forsters check mehr oder weniger korrekt war. nilsson hat den check nicht angenommen und sich falsch abgedreht/verhalten.
    klar ist forster ein arschloch, aber in diesem fall trifft ihn keine/wenig schuld...

    Ist leider so!

    Hockey wird immer mehr kastriert, siehe auch das Interview mit Scherwey von Iceman. Auch die IIHF Regel "late Hit" ist nicht förderlich, die NA Kommentatoren an der U20 WM wo die Regel Anwendung findet sind gar nicht begeistert. Irgendwann ist das nicht mehr der Sport der mich mal begeistern konnte. :sad:

    Ich hoffe Domenig spart dem HCD in Zukunft die 800+ K und die Meisterschaft spielt (endlich) durch. Das würde langfristig den Tod des SC bedeuten, spielt aber keine Rolle, auch die Tage des HCD sind bei stetig steigenden Salären gezählt.

    Beim interessantesten Vorschlag geht es um die Breite des Eisfeldes. Gut möglich, dass die WM spätestens ab 2022 auf dem kleinen, nordamerikanischen NHL-Eisfeld gespielt wird und sich weltweit die kleinere, um vier Meter schmälere NHL-Fläche durchsetzt. Auch in unserer Meisterschaft. «Das Eishockey ist auf den kleineren Eisfeldern viel attraktiver. Auf den breiteren europäischen Eisfeldern verlagert sich das Spiel inzwischen weg vom Tor auf Kreisel in den Ecken.» Das sei nicht das, was das Publikum wolle. Die Umstellung von den grossen auf die kleinen Eisfelder ist baulich möglich. (Rene Fasel)

    :applaus: ich warte!

    Die Schweizer Medien berichten lieber über das Grümpelturnier. Wenn ich sehe wie die Dänen eingegangen sind muss sich die Schweiz betreffend der Quali für die Viertelfinals wohl keine grossen Sorgen machen.

    Bin gespannt und werde mir das Spiel gegen die Tschechen heute reinziehen. Habe eben eine einstündige (!) Sendung über Team Canada geguckt.....

    Trainerdiskussion(en): Anfang Saison wollte ein Journalist dessen Name mir gerade entfallen ist....wieder einmal einen Trainer wegschreiben, diesmal Rötheli in Kloten. Stand heute liegt Kloten nach sieben (!) Siegen in Folge auf Platz 3.....mit Rötheli, dem Abstiegstrainer. Manchmal einfach mal einen machen lassen und nicht bei der erst besten Gelegenheit die Nerven verlieren!


    Was man bei einem Trainerwechsel auch bedenken muss: wenn ich mich richtig erinnere verloren wir noch Ränge mit Kossmann bis die Play offs starteten.
    Das würde nun nix bringen. Korrigiert mich wenn ich jetzt völlig falsch liege.

    Das siehst Du völlig richtig! Das letzte mal eine gute Quali (1. Platz) hatten wir mit Crawford. Unter ihm waren wir zu Hause eine Macht, hatten zeitweise das beste PP der Liga etc. pp.

    Danach folgte das Experiment Wallson: Er änderte so ziemlich alles und je länger je mehr funktionierte nichts mehr, vor allem im zweiten Jahr also genau dann als sein System eigentlich greifen sollte. Wechsel zu Kossmann. Gute PO's, davor nix. Wechsel zu Aubin. Resultat bekannt. Wer glaubt ein weiterer Wechsel würde kurzfristig was bringen glaubt wohl auch an den Samichlaus....

    Der ZSC und die Frage der Geduld

    Die ZSC Lions rutschen trotz einem Sieg gegen Fribourg-Gottéron auf Platz 10 ab – und stellen sich grundsätzliche Fragen.

    Nicola Berger (NZZ)

    Der 23. Dezember 2017 ist ein denkwürdiger Tag für die ZSC Lions. Das Team siegt in Lausanne mit 2:1, und unmittelbar nach diesem unansehnlichen, erarbeiteten Erfolg hält der Sportchef Sven Leuenberger im Malley-Provisorium eine Grundsatzrede. Es ist kurz vor Weihnachten, aber in Leuenbergers Stimme liegt nichts Feierliches. Er kritisiert das Spielsystem, unter anderem, und wer ihn reden hört, weiss, dass der Trainer Hans Wallson in Zürich keine Zukunft mehr haben wird.

    Sechs Tage später war die Ära des Schweden zu Ende. Der Kanada-Schweizer Hans Kossmann übernahm und führte den Klub zum Meistertitel.

    Exakt ein Jahr später gewinnen die ZSC Lions gegen ein ausserordentlich biederes Freiburg mit 3:2 nach Verlängerung. An die Zürcher Leichtigkeit des Play-offs erinnert nur noch das Einspielvideo vor dem Anpfiff, in dem der Angreifer Chris Baltisberger Trompete spielt und der Coach Kossmann im Hintergrund freudig-entrückt klatscht.

    Leuenbergers Geduld

    Kossmann arbeitet inzwischen bei den Grizzlys Wolfsburg, und ohne ihn spielt der ZSC auch an diesem Sonntag über weite Strecken miserabel. Am Ende gelingt ein unansehnlicher, erarbeiteter Erfolg, in dessen Nachgang der Manager Leuenberger eine Grundsatzrede hält. Es geht darum, ob der ZSC ein Jahr nach der Entlassung Wallsons weitergekommen ist, ob eine Entwicklung sichtbar ist, jetzt, wo das Team vom Kanadier Serge Aubin geführt wird, dem von Leuenberger sorgfältig ausgesuchten Trainer. Unter dem aus Wien verpflichteten Aubin haben die Zürcher in dieser Saison nahtlos an die ebenso rätselhaften wie blutleeren Auftritte unter Wallson angeknüpft. Der Verteidiger Maxim Noreau moniert stellvertretend, dem Team fehle es an Rhythmus, was bestimmt korrekt ist, so selten wie der ZSC derzeit tanzt. Er tut das eigentlich nie; es ist ein Treppenwitz des internationalen Eishockeys, dass der ZSC mit seinen Ressourcen und diesem Luxuskader nach mehr als der Hälfte der Qualifikation als Drittletzter ausserhalb der Play-off-Ränge platziert ist.

    Die Darbietungen korrespondieren meist in keiner Weise mit den Ansprüchen des ZSC, dieses europaweit geachteten Premiumunternehmens, weshalb es mit dem Langmut in manchen Kreisen nicht mehr weit her ist. Die Scharfmacher des «Tages-Anzeigers» forderten bereits die Ablösung Aubins durch Arno Del Curto, die ewige Trainerversuchung der ZSC-Organisation. Das dürfte zumindest vorerst nicht geschehen – die Aversion des Präsidenten Walter Frey gegen Trainerentlassungen ist bekannt. Und Leuenberger erklärte am Sonntagabend wortreich, was alles anders, sprich besser, sei als vor Jahresfrist. Er sagte etwa: «Der Unterschied ist, dass ich sehe, dass die Trainer einen Plan haben. Jeder sieht, dass wir nicht dort sind, wo wir gerne wären, und dass wir mit unseren Auftritten keinen Schönheitspreis gewinnen. Aber wir wissen, wo wir hinwollen und wie wir dorthin kommen.»

    Die Geduld des Managers scheint in diesem Winter um einiges grösser zu sein, nun, da es um den mit einem Zweijahresvertrag ausgestatteten Aubin geht. Er sagte auch: «Irgendwann müssen die Spieler Verantwortung tragen.» Eine Vielzahl von ZSC-Profis tut sich just damit derzeit reichlich schwer, die sehr kostspieligen Zuzüge Denis Hollenstein und Simon Bodenmann etwa enttäuschen besonders. Leuenberger negiert das nicht, doch er weist auf die Verletzungen der Stürmer Roman Cervenka, Robert Nilsson und Roman Wick hin: «Uns fehlen die drei besten Playmaker.»

    Die schwierige Ausländersuche

    Der Sportchef würde die Absenzen gerne mit der Verpflichtung eines ausländischen Centers abfedern, die Suche war bisher aber wenig ergiebig. Leuenberger sagt: «Ich telefoniere mit so vielen Agenten, dass ich mein Handy manchmal zwei Mal am Tag laden muss. Aber es suchen mindestens 14 Top-Teams in Europa einen Center. Es ist sehr schwierig.» Die Marktsituation könnte sich bald verbessern, traditionell werden per Ende Dezember einige Profis aus der russisch geprägten KHL verfügbar – dort bedienten sich die Zürcher auch im Vorjahr mit den Transfers der Angreifer Linden Vey und Lauri Korpikoski.

    Vorerst jedoch wird der ZSC ohne externe Hilfe aus seinem irritierenden Tief herausfinden müssen. Aubin sagte, auf ihn warte viel Arbeit, und dass er glaube, dass er noch Trainer sein werde, wenn sein Team am 29. Dezember nach der Weihnachtspause wieder trainiert. 2017 war Hans Wallson ähnlich frohgemut in die Ferien gereist, wer entlässt schon den Coach nach einem Sieg, und musste dann die Koffer packen. Aubins Aussichten, an Silvester noch einen Job zu haben, sind fraglos besser. Doch an der ungemütlichen Situation Aubins hat der glückhafte Sieg über Freiburg nichts verändert: Der ZSC spielt weit unter seinen Möglichkeiten und muss sich sehr schnell sehr stark verbessern. Denn was Leuenberger auch sagte: «Meistens fliegt zuerst der Trainer, und irgendwann auch der Sportchef, so sind die Mechanismen in diesem Geschäft.»

    Die Frage ist, ob sich der ZSC diesen lange genug entziehen kann, um wieder in die Spur zu finden.

    Thomi & The Fan: Ich wollte doch mein Timeout nehmen........ :mrgreen:

    Ich verstehe Euch ja! Ich bin einfach der Meinung die 22+ Nasen die uns das eingebrockt haben sollen es endlich auch mal auslöffeln!

    Ich verstehe das Leute die in die Halle gehen, die eine SK gekauft haben, schnell eine Lösung wollen.

    Aber ist das der richtige Weg? :nixwiss:

    Nach dem 0:4 in Zug, der vierten Pleite aus den letzten fünf Partien, stieg HCL-Präsidentin Vicky Mantegazza am Mittwoch in die Kabine herunter und machte dem Team klar, dass sie nicht daran denke, Trainer Greg Ireland zu feuern. :applaus: Nun holt sich Lugano im 13. Auswärtsspiel den zweiten Sieg.

    Ich lach mich schlapp! :rofl:

    Fribourg vor uns hat zwei Spiele mehr, Genf auf Platz 7 sogar vier Spiele mehr!

    Es sind noch 24 (!) Spiele zu machen aber hier herrscht Panik, Weltuntergang! Die Playouts beginnen morgen?

    Ich nehme hier ein Timeout! :winke: