Beiträge von Larry


    aber ich gebe dir recht: anstatt 2011 budget runterfahren bzw. einfrieren, hätte cillo erhöhen müssen! und vor allem nicht bernet und graf entlassen und als sahnehäubchen noch sich selber als sportchef einsetzen...aber diese zeche hat er zum glück, mit dem abstieg, selber bezahlt und auch die richtigen lehren gezogen.

    Jep! Leider sind wir seit dem kein Anwärter auf den Titel mehr, das hat YB übernommen, auch wenn sie dafür extrem viel Geld verbrannt haben. Aber he, wenn es Leute gibt die genug Geld haben spielt dies eigentlich eben auch keine Rolle!


    realistisch gesehen, hast du natürlich recht! aber ich hoffe auf den selben effekt wie damals unter favre. basel damals mit deutlich höherem budget. trotzdem 3 fcz meistertitel. wenn alles passt...wie sagte mir alain nef gestern: „am ende schlägt moral talent!“

    Damals hatten wir nur einen Gegner, jetzt zwei! Magnin ist (noch) kein Favre und unser Budget war damals massiv höher. Canepa hat es leider nach der knapp verpassten Meisterschaft unter Fischer 2010/11 massiv gesenkt, für mich nach wie vor ein riesen Fehler!

    Es müsste ein Fussball Wunder geschehen......

    Emotionen, Ehrgeiz und viel Energie: Jungtrainer Ludovic Magnin ist beim FCZ angekommen

    Der FCZ-Trainer führt sein Team gegen Leverkusen zum Sieg. Es könnte der Anfang einer grossen Trainerkarriere sein.

    von Stephan Ramming (NZZaS)

    Seit acht Monaten ist Ludovic Magnin nun Cheftrainer im FC Zürich. Und in diesem Moment scheint gerade alles zu passen, «Spieler, Betreuer, der ganze Verein, alle arbeiten perfekt und vertrauensvoll zusammen», sagt er und strahlt. Es wirkt, als wollte er kurz die ganze Welt umarmen in diesem Moment des Fussball-Glücks.
    Der FC Zürich hat gerade in einem denkwürdigen Europa-League-Match Bayer Leverkusen 3:2 besiegt, Magnin sitzt nach dem Spiel vor den Medienleuten und redet über einen Abend, der für ihn und den FCZ eine Bestätigung liefert, vieles richtig gemacht zu haben in den letzten Monaten.

    «Es kann auch interessant sein mit einem Trainer, der noch Milch hat hinter den Ohren», sagt der Romand in der Übersetzung der französischen Redewendung, selbst­verständlich sei er noch immer täglich am Lernen, aber die Entwicklung führe in die richtige Richtung, «das hat man heute gesehen». Der Sieg soll nicht als Triumph, sondern als Genugtuung gewertet werden.

    Wie eine hungrige Raubkatze

    Magnin ist ein emotionaler Mensch. Das gehöre zu ihm, sagte der 39-Jährige schon am Anfang seiner Zeit als Cheftrainer, er sei zwar älter und ruhiger geworden, aber er werde seinen Charakter nie ändern. Das sieht dann so aus wie am Donnerstagabend gegen Leverkusen, wenn er mit rotem Kopf und weit aufgerissenem Maul vor der Spielerbank herumtigert, als wäre er eine hungrige Raubkatze. Die Nerven glühen, der Puls pumpt, das Adrenalin kocht so feurig und heiss, als könnte es jede Sekunde die Schädeldecke wegsprengen.

    «Halt die Fresse!», schreit Magnin wiederholt zu einem Betreuer von Bayer Leverkusen. «Das sind doch nur Emotionen, sie gehören zum Fussball, selbstverständlich habe ich mich nach dem Spiel kurz ausgesprochen und versöhnt», sagt Magnin mit einem charmanten Lächeln, «die Leverkusener kennen mich von früher.»
    Die Bundesliga ist seit seiner Zeit als ­Spieler noch immer Magnins Orientierungspunkt, das gilt für ihn auch jetzt als Trainer.

    Früher, da war Magnin während neun Jahren in Bremen und Stuttgart Spieler in der Bundesliga, zweimal wurde er Meister, 2010 kehrte er zurück in die Schweiz zum FC Zürich. «Ich habe fertig», hatte Magnin mit den berühmten Worten seines ehemaligen Trainers Giovanni Trapattoni gesagt, als er dann im August 2012 vor Ablauf seines Dreijahresvertrages den Rücktritt verkündete.

    Die grossen Worte wirkten damals etwas schief, weil er wenig gespielt und nie die Leaderrolle ausgefüllt hatte, die ihm zugedacht gewesen war. Vielleicht hatte er aber auch das Trainer-Bonmot mit Bedacht zum Abschied als Spieler benutzt. Im Communiqué liess sich Magnin so zitieren: «Vielleicht darf ich irgendwann in ferner Zukunft dem FCZ als Trainer weiterhelfen.»
    Rund sechs Jahre später ist es so weit. Ende Februar wird Uli Forte entlassen, Magnin wird nach Lehrjahren im Nachwuchs zum neuen FCZ-Trainer. Der Sportchef Thomas Bickel sagt bei der Vorstellung, es sei «eine leichte und logische Wahl» gewesen. Der Präsident Ancillo Canepa sagt, man werde am Ende der Saison sehen, dass der Entscheid für Magnin richtig sei. Magnin selber sagt: «Ich bin da für die grossen Spiele.»

    Was damals eher wie ein Scherz tönt, setzt er in die Tat um: Einige Wochen später besiegt er im Cup-Final YB, gegen Leverkusen gelingt der zweite Sieg im zweiten grossen Spiel. «Ich bin stolz, dass wir auch gegen eine Mannschaft aus der Bundesliga bestehen können», sagt Magnin am Donnerstag.
    Die Bundesliga ist seit seiner Zeit als ­Spieler noch immer Magnins Orientierungspunkt, das gilt für ihn auch jetzt als Trainer. Nach gerade einmal acht Monaten als Trainer ist es viel zu früh für eine Prognose, aber wenn man Magnin in den vergangenen Wochen zugehört hat, lassen sich seine Ambitionen unschwer ableiten. Sein Trainer-Vorbild Lucien Favre, einst Magnins Trainer in Yverdon, hatte sich als Coach von Servette nach einem Sieg gegen Hertha Berlin in den Notizblock des Hertha-Managers Dieter Hoeness gespielt. Nach dem zweiten Titel mit dem FCZ wechselte Favre 2007 nach Berlin. Das weiss auch Magnin.

    Er trägt die Philosophie mit

    Ob Magnin tatsächlich das grosse Trainer-Talent ist, wie es die FCZ-Verantwortlichen zu betonen pflegen, wird sich aber noch weisen müssen. Im Verein und bei den FCZ-Fans mögen die meisten die emotionale, spontane Art Magnins. Auch die Spieler kommen gut zurecht mit der Mischung aus Lockerheit, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit auf dem Trainingsplatz.

    Und auch die Verantwortlichen um den Sportchef Thomas Bickel und das Präsidenten-Paar Canepa nehmen wohlwollend zur Kenntnis, dass sich Magnin nie beschwert hat, dass mit Michael Frey und Raphael Dwamena zwei wichtige Stürmer verkauft worden sind. «Ludovic trägt unsere Philosophie voll mit», sagt Bickel.

    Noch ist Magnin ein gutes Stück entfernt von seiner Vorstellung, wie der FCZ spielen soll – nämlich unberechenbar, offensiv, mit Freude und mit grossem Unterhaltungswert für die Zuschauer. Gegen Leverkusen ist das gelungen, aber Magnin weiss, dass es auch in St. Gallen, im Cup gegen Red Star und immer weiter gelingen muss. Erst dann ist er mehr als der ehemalige Spieler mit dem Feuer im Kopf.

    Ludovic Magnin

    Seit Ende Februar ist der 39-Jährige erstmals Chef­trainer. Mit dem FCZ ­gewann er im Mai den Cup. Die Bilanz nach bisher 32 Spielen: 15 Siege, 10 Remis, 7 Niederlagen. Magnin war linker Verteidiger in der Nationalmannschaft. Als Junior wurde er in Yverdon von Lucien Favre trainiert. Magnin spielte neun Jahre
    in der Bundesliga bei Bremen und in Stuttgart, 2010 wechselte er zum FC Zürich. Magnin ist Primarlehrer, verheiratet und Vater von drei Kindern.

    In Davos müssen nach der sechsten Niederlage in Folge prinzipielle Fragen gestellt werden. Die zuletzt getroffenen flankierenden Massnahmen mit einer Kommission in beratender Funktion, einem virtuellen Sportchef (René Müller) und mit Sandro Rizzi als Mitglied des Trainerstabs haben auf die Leistungen der Mannschaft bisher keine Auswirkungen. Vielleicht muss man sich in Davos gar mit dem Gedanken befassen, branchenübliche Reflexe nicht mehr grundsätzlich auszuschliessen.(Blick)

    Ob der Schwede oder Senn spielt, beide sind unterirdisch wie das ganze Team. Die Playouts sind nun so gut wie sicher.


    da fragt man sich schon ob man die Liga nicht besser um 1-2 Teams reduzieren soll?
    Gäbe grössere Auswahl an Spielern für's A und kein Team mehr, welches die Quali nur als Warm-Up für's Playout nutzt....

    Ein guter Ansatz! Im Fussball wo wir viel mehr Spieler haben gibt es auch nur 10 Teams! Und das Prozedere übernehmen wir auch gleich vom Fussball: Letzter runter, erster vom B rauf!

    Wir haben definitiv nicht genug gute Spieler für 12 Teams!


    soeben im fcz forum gelesen:
    Wenn Thommy Bickel in Ruhe weiterarbeiten darf werden wir in den nächsten 5 Jahren einen Meistertitel sehen, ganz sicher.
    gut möglich! :suff:

    Daran glaube ich nicht, nicht wegen dem FCZ sondern wegen YB und dem FCB der nicht jahrelang weiter seuchen wird.


    Irgendwie hat Aubin mehr, viel mehr Kredit als der schwedische Hans.

    Wallson hatte endlos Kredit, er hatte eine richtige Sekte hinter sich. Nach einem Jahr wurde das zweite ulitmativ gefordert, nach zwei verlorenen Jahren wurden zwei weitere gefordert. Der hatte mehr als genug Kredit nur hat es nichts gebracht.

    Zu seiner Entschuldigung sei gesagt das solche Trainer an dem festhalten was ihnen einmal Erfolg gebracht hat, war bei Wallson so aber auch bei Guy Bucher in Bern. Er konnte einfach nicht über seinen Schatten springen.

    Wie, bitte, geht's zum Tor? Die ZSC Lions suchen einen direkten Weg

    Nach 11 Spielen haben die Zürcher erst 24 Tore geschossen. An Stürmern, die wissen, wie man trifft, mangelt es ihnen nicht. Doch im Team herrscht Ladehemmung.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Die ZSC Lions erleben keinen beschwingten Herbst. Ihre Hoffnung, sie könnten sich mit guter Frühform bald im vorderen Bereich der Tabelle festsetzen, bleibt einstweilen unerfüllt. Nicht, dass die Tabelle nach dem ersten Fünftel der Qualifikation schon sehr aussagekräftig ist, aber etwas mehr als 24 Tore nach 11 Spielen hatte man auf jeden Fall erwarten können. Woran liegt es, dass sich die Mannschaft ähnlich wie im letzten Herbst so schwertut? Das Kader ist stark, das Selbstvertrauen sollte nach dem Gewinn des Meistertitels ebenfalls vorhanden sein.

    Hinten konkurrenzfähig

    Haben die ZSC Lions etwa ein Trainerproblem? Die Resultate sprechen nur bedingt für Serge Aubin. Seine Aufbau- und Entwicklungsarbeit aber lässt sich bis jetzt sehen. Er ist neu in Zürich und verfügt als 43-Jähriger über begrenzte Erfahrung. Doch er verfolgt einen klaren Plan, den er auch vermitteln kann. Und er zeigt Führungsstärke.

    Roman Cervenka zum Beispiel spielt immer im Powerplay, es ist eine Paradedisziplin des tschechischen Technikers. Als am Dienstag beim 3:6 gegen Biel das letzte Drittel lief, musste er aber zuschauen, wie seine Kollegen in Überzahl spielten. Cervenka hatte zuvor zu viele Fehler produziert. Auf der anderen Seite hat Aubin den Mut, Dinge zu tun, die kurzfristig unvorteilhaft sind. Dem Verteidiger Tim Berni zum Beispiel schenkt er viel Vertrauen. Bernis Plus-Minus-Bilanz liegt bei minus sieben – der schlechteste Wert im Team. Der 18-Jährige zahlt Lehrgeld, der Trainer ist aber überzeugt vom Potenzial des Spielers und gibt ihm Zeit, um Erfahrung zu sammeln.

    Im Tor und in der Verteidigung stehen die ZSC Lions insgesamt ziemlich solid da. Lukas Flüeler und Niklas Schlegel sind in aller Regel verlässliche Goalies. Die Abwehr ist mit 2,27 Gegentoren pro Spiel konkurrenzfähig, wenn auch nicht überragend. Der Sportchef Sven Leuenberger sagt: «Wenn vom HC Davos gesprochen wird, heisst es sofort, wie jung diese Mannschaft sei. Aber auch wir haben eine der jüngsten Mannschaften der Liga. Das merkt man einfach hin und wieder. Den Bielern haben wir mit Fehlern vier, wenn nicht fünf Tore geschenkt. Zieht man diese Aussetzer ab, war unser Spiel nicht so schlecht. Wir erspielten uns viele Chancen, scheiterten aber an deren Auswertung.»

    Damit ist das Hauptproblem angesprochen: die Offensive mit ihren mageren 24 Toren. Hätten die ZSC Lions nicht ein breites Kader mit jungen Spielern, die ihnen Energie und wichtige Impulse geben, sähe das Bild noch unvorteilhafter aus. Jérôme Bachofner, der 22-jährige Topskorer, und Raphael Prassl, der 20-jährige Center, spielten mit ihren Treffern Hauptrollen bei den Siegen in Davos und gegen Lausanne.

    Diese allein ergaben sechs der bisher achtzehn gewonnenen Punkte. Die Jungen spielen frech und unbeschwert. Was fehlt, ist die Unterstützung durch die vielen Routiniers mit Ladehemmung. Zu ihnen gehört auch Reto Schäppi. Der 27-jährige Center und Nationalstürmer steht bei einem Tor und einem Assist. Er sagt: «Am Anfang legten wir den Fokus stark auf die Defensive. Das ist uns ganz gut gelungen. Nun versuchen wir, den Angriff anzukurbeln. Von dem, was wir trainieren, funktioniert einiges schon ganz gut. Aber wir tun uns noch schwer. Im Angriff muss man mit Instinkt spielen. Wir aber überlegen zu viel.»

    Formtiefs und Verletzungen

    Besonders problematisch ist die Tor-Blockade bei den ausländischen Stürmern. Cervenka, Drew Shore und Fredrik Pettersson haben zusammen erst zweimal getroffen. Hinzu kommen die Verletzten. Momentan sind es mit dem Captain Patrick Geering, Roman Wick, Mattia Hinterkircher, Pius Suter und Robert Nilsson deren fünf. Sie werden in den nächsten Spielen fehlen, am Freitag gegen den Aufsteiger in Rapperswil-Jona, am Montag erneut gegen den Aufsteiger und am Dienstag in Langnau. Bei Suter und Wick, die beide am Oberkörper verletzt sind, hoffen die Lions, dass der Ausfall nicht länger als eine Woche dauern wird.

    Ein paar Leistungsträger, die ihre Form suchen, ein paar Verletzte – und schon sind auch die ZSC Lions eine Mannschaft, die schwer um jeden Punkt ringen muss. Von Krisenstimmung will der Sportchef Leuenberger nichts wissen: «Vor den Niederlagen in Bern, im Cup gegen Langnau und dann gegen Biel haben wir sieben Mal nacheinander gewonnen.» Dass er sich schützend vor die Mannschaft stellt, ist Teil seiner Funktion. Aber auch er weiss: Die Zürcher müssen möglichst rasch ihre Tor-Blockade überwinden. Mit jedem Spiel mehr, das in einer Enttäuschung endet, wird der Weg zum Gehäuse mühsamer.

    Back in Florida. Die Panthers mit einem guten Start im ersten Spiel in Tampa, aber #1 Goalie Luongo verletzt sich. Danach Fehlstart wie schon letzte Saison, die zwei anderen Goalies sind bei der Fangquote klar unter 90%, wie willst du da Spiele gewinnen!

    Bleibt die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Lou oder einer Steigerung von Reimer/Hutchinson.

    Schaun mer mal, die Saison ist lang!


    die einzige mögliche erklärung: in der meisterschaft zählen alle verkauften tix/saisonkarten, ob anwesend oder nicht.

    So ist es! Verkaufte Tix, nicht anwesende Zuschauer. Ist aber überall so, auch hier in NA.

    PS: Good Job FCZ! :cool: Zuschauerzahl leider wieder unterirdisch :sad:

    Bin vor der ersten Pause etwas früher raus und habe promt das 0:2 verpasst. Danach sind meine Kumpels und ich gleich in der Lions Bar geblieben und haben meinen Abschied gefeiert. Nach dem 1:4 bin ich dann zusammen mit vielen anderen nach Hause gegangen, hab ich noch nie gemacht. Ich hab mich nicht mal aufgeregt. Im Frühling wäre ich dann wie schon dieses Jahr rechtzeitig zurück um bei einem allfälligen Final dabei zu sein, aber bis dann fliesst noch viel Wasser die Limmat runter. Meister Coach Kossmann ist übrigens nicht mehr zu haben.....

    Der Eishockey-Cup ist ein lukratives Stiefkind

    Der Eishockey-Cup mag nicht die Ausstrahlung des Vorbilds aus dem Fussball besitzen. Aber die Zuschauer zahlen sprechen für den Wettbewerb und für die Clubs ist eine Teilnahme auch lukrativ.

    Daniel Germann (NZZ)

    Der Schweizer Eishockey-Cup ist auch im fünften Jahr seines Revivals bestenfalls ein Stiefkind im Wettkampfkalender. Den bemerkenswertesten Augenblick hatte er im Herbst 2015, als der verantwortliche Spielplaner Willi Vögtlin bei der Auslosung einen Klub aus der Kugel zauberte, der bereits ausgeschieden war. Vögtlin steigerte den Unterhaltungswert des Fauxpas, indem er vor dem Öffnen der besagten Kugel, der letzten, sagte, man müsse jetzt kein grosser Prophet sein, um vorauszusagen, dass Visp auf dem Zettel stehen werde. Stattdessen stand dort: HC Fribourg-Gottéron. Dummerweise war der Klub am Abend zuvor ausgeschieden.

    Irren ist menschlich, und Vögtlin macht üblicherweise einen hervorragenden Job. Es braucht einiges mathematisches Geschick, um die zahlreichen, dichtgedrängten Termine im Kalender unterzubringen. Er darf für sich in Anspruch nehmen, mit dem Fehlgriff für einen Marketing-Coup gesorgt zu haben. Die erste Auslosung sahen auf der Streaming-Plattform des Medienpartners 5000 Zuschauer, beim zweiten Versuch eine Stunde später schauten 21 000 zu. Von solchen Zuwachsraten träumen Teleclub und MySports.

    Der Eishockey-Cup mag nicht die Ausstrahlung des Vorbilds aus dem Fussball besitzen. Doch wenn an einem sonnigen Herbstnachmittag um halb zwei Uhr 4188 Zuschauer Kloten - Biel, 5412 Zuschauer Langnau - ZSC Lions und sogar 7543 Bern - Gottéron sehen wollen, dann beweist das, dass es einen Markt für den Wettbewerb gibt.

    Doch bei den Klubs ist der Stellenwert des Cups noch immer limitiert. Der SC Bern trat vor zwei Jahren gegen die Ticino Rockets mit einer verstärkten Juniorenmannschaft an. Am Sonntag verloren die ZSC Lions in Langnau, Biel in Kloten. Mehr als die Hälfte der A-Teams gaben den zweiten Torhütern eine Bewährungschance. Der unbedingte Wille, den Wettbewerb zu gewinnen, fehlt. Das dokumentierte auch das Beispiel der Rapperswil-Jona Lakers, die den Cup im letzten Jahr als B-Vertreter nach Siegen unter anderem gegen Lugano, Zug und Davos gewannen.

    Dabei ist der finanzielle Reiz, sich im Cup anzustrengen, vorhanden. Infront-Ringier schüttet als Marketingpartner pro Saison 1,65 Millionen Franken aus. Dem Sieger winkt eine Belohnung von 325 000 Franken plus dem allfälligen Plus aus den Einnahmen der Heimspiele. Im Vergleich zur sportlich weit wertvolleren Champions Hockey League sind das erstaunliche Zahlen. Der SCB etwa hatte dort in der letzten Saison rund 400 000 Franken draufgelegt.

    Erster gegen zweiter und es kommen 12'600. Das harte Pflaster Zürich! Dabei hätte dieses Spektakel sicher mehr Zuschauer verdient gehabt. Der unbeteiligte Stimmbürger wird sich fragen für was Zürich ein neues Stadion braucht....

    Marc Schneider in Thun macht auch einen sehr guten Job, sollte auch mal erwähnt werden!

    Eine gute Lektion, findet Aubin: «Wir haben gesehen, dass wir das Maximum geben müssen, um gewinnen zu können. Und wir brauchen jeden einzelnen Spieler dazu.»

    Finde ich auch. Von solchen Spielen kann man mehr lernen als von knappen Siegen. Der Z wird eine (mehr oder weniger) problemlose Quali haben und Meister wird man erst im April. Wenn ich da die Baustellen bei anderen Teams sehe.....