Wie sagt Snowcat immer? Es ist ein Problem der Gesellschaft! Jedes Wochenende werden in Schweizer Städten Leute verprügelt, gibt es deshalb eine Ausgangssperre? Nein! Die Fussball "Fans" die in viel grösserer Zahl umherreisen können bei den SBB sogar auf einen Transportauftrag pochen! Egal was immer wieder passiert!
Beim Anlegen des Schiffs wurde Pyro gezündet (passiert immer und überall!) und ein Angestellter wollte den Leuten die Fackel entreissen (ganz sicher keine gute Idee!), er kriegte einen Faustschlag in Gesicht (auch keine gute Idee) aber daraus nun eine grosse Sache zu machen finde ich total übertrieben!
Beiträge von Larry
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Medical Report
In Rapperswil haben sich gleich drei Spieler der ZSC Lions verletzt. Fabrice Herzog (Beinverletzung) fällt mindestens eine Woche aus, Patrick Geering (Oberkörper) sicher fürs Heimspiel vom Dienstag gegen Langnau. Denis Hollenstein (Unterkörper) ist fraglich. Dasselbe gilt für den bereits zuvor verletzten Roman Cervenka (Oberkörper). Robert Nilsson befindet sich nach wie vor im individuellen Aufbautraining.
Wir wünschen gute Genesung!
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Die ZSC Lions starten ohne Spektakel – sie gefallen aber trotzdem
Der Meister kommt mit vier Punkten aus zwei Spielen gut aus den Startlöchern. Es besteht noch viel Luft nach oben, die Zürcher warten auf den Einsatz ihrer offensiven Künstler. Die Handschrift des neuen Trainers ist derweil schon gut sichtbar.
Ulrich Pickel (NZZ)
Einen Schönheitspreis hat der Meister gegen den SCB und die Rapperswil-Jona Lakers nicht gewonnen. Aber das kann ihm egal sein. Damit nicht gleich Hektik ausbricht, geht es beim Saisonstart in erster Linie darum, möglichst gut aus den Startlöchern zu kommen. Und das ist den Zürchern nicht schlecht gelungen. Mit vier Punkten aus zwei Spielen können sie zufrieden sein.
Drei Tore haben sie geschossen, drei erhalten – die kleine Ziffer allein deutet an, dass es bisher unspektakulär zuging. Dass die Torschützen Drew Shore, Denis Hollenstein und Maxim Noreau heissen, ist aus Zürcher Sicht erfreulich. Shore war letzte Saison ein Sorgenkind, jedes frühe Erfolgserlebnis stärkt das Selbstvertrauen und hilft dem US-Center, das Vergangene hinter sich zu lassen. Und im Fall von Hollenstein und Noreau gilt: Je früher Neuzugänge treffen, desto leichter fällt ihnen der Anpassungsprozess. Und für den neuen Coach Serge Aubin sind die Punkte wichtig, weil sie jene Ruhe geben, die jeder Trainer braucht, um ungestört arbeiten zu können.
Die ersten zwei Spiele gaben auch einen Eindruck davon, wie die Handschrift des Kanadiers aussieht. Er sagte: «Wir wollen das Spiel von hinten heraus entwickeln, und ich glaube, wir waren ziemlich solid in der Defensive. Was den Angriff betrifft, ist es eine Frage der Zeit, bis wir unser Potenzial ausschöpfen.»
Serge Aubins taktische Maxime
Es kommt nicht von ungefähr, dass Aubin den Fokus auf ein diszipliniertes Abwehrverhalten legt. Im Kader steckt sehr viel Substanz, gleichwohl ist dieses Gebilde verwundbarer, als man auf den ersten Blick denkt. Aubin hat mitbekommen, dass die ZSC Lions in der letzten Saison lange Zeit Mühe mit einer sauberen Defensive hatten, was ein Hauptgrund war, warum sie am Ende der Qualifikation nicht über den siebenten Platz hinauskamen. Die Zürcher sind von ihrer Veranlagung her verspielt, sie lieben es, mit der Scheibe schöne Spielzüge und Passfolgen aufs Eis zu zaubern. Die defensive Absicherung vergessen sie allerdings gerne. Deshalb gilt nun «defense first» als Maxime. Auch wenn der Zeitpunkt noch sehr früh ist: Im Vergleich mit dem chaotischen letzten Herbst scheinen die Lions auf soliderem Fundament zu stehen.
Und der Coach ist mehr als ein Zweckoptimist, wenn er davon ausgeht, dass die Offensive mit der Zeit stärker werden wird. Erstens braucht die Mannschaft etwas Zeit, um seine Philosophie zu verinnerlichen. Es ist noch nicht allzu lange her, da mussten sich die Spieler mit einem komplexen schwedischen System abmühen. Dann kam das Intermezzo mit Hans Kossmann, der das skandinavische Korsett über Bord warf und taktische Einfachheit predigte. Und nun steht seit dem letzten Dezember der dritte Trainer da, der dem Team an der Taktik-Tafel die Marschrichtung vorzeichnet.
Hinzu kommt, dass die Lions nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Die Fraktion der offensiven Künstler ist stark dezimiert. Mit Robert Nilsson, der in dieser Kategorie die Nummer eins ist, können sie auf unabsehbare Zeit gar nicht rechnen. Sein designierter Stellvertreter, der neu verpflichtete Tscheche Roman Cervenka, verpasste den Saisonstart leicht angeschlagen. Und der Scharfschütze Fredrik Pettersson muss noch zwei Spielsperren absitzen, bis er wieder spielberechtigt ist. Aubin sieht die Möglichkeit, dass Cervenka am Dienstag dabei sein wird. Dasselbe gilt auch für Hollenstein, der in beiden Partien einer der auffälligsten Lions war, am Samstag aber nach einem Check vorzeitig aufhören musste. Laut Aubin handelt es sich jedoch nur um ein kleines muskuläres Problem.
Dafür ist Pius Suter zurück. Er ist eine willkommene Verstärkung, mit mehr als einem Skorerpunkt pro Spiel war er letztes Jahr einer der effizientesten Zürcher. Zur allgemeinen Überraschung erschien er schon am Samstag in Rapperswil-Jona im Line-up.
Pius Suters langer Tag
Wenige Stunden vor dem Spiel war er am Samstag in Kloten gelandet, mit dreistündiger Verspätung. Der 22-jährige Center weilte knapp zwei Wochen im Vorbereitungs-Camp der New York Islanders in der NHL. Theoretisch hätte er bis Anfang Oktober bleiben können, aber er fiel einem Kaderschnitt zum Opfer. Man bleibe in Kontakt, sagte er. Es war sein zweiter Anlauf, im Vorjahr weilte er bei den Ottawa Senators. Ein dritter soll nächstes Jahr folgen, die NHL ist Suters Ziel. Ende Saison läuft sein Vertrag in Zürich aus. Diesen ohne eine Ausstiegsklausel für Nordamerika verlängern werde er sicher nicht, «alles andere lassen wir jetzt noch offen».
In der zweiten Meisterschaftswoche geht es für die Zürcher mit nur zwei Spielen weiter, am Dienstag im Hallenstadion gegen die SCL Tigers, am Freitag folgt eine Partie in Genf – zwei auf Papier gut lösbare und deshalb umso tückischere Aufgaben. Der Meister ist solid gestartet. Gefestigt ist er noch nicht.
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Old Pinnwand Treff im Letzi. Der Sommer sagt Tschüss, mit dem einen oder anderen Bierchen nimmt man Abschied. Der FCZ gewinnt und der Nachmittag ist gerettet. So macht Fussball Spass!

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Ein paar wenige, welche sich absolut daneben benehmen .... und schon haben wir ein Hooligan-Problem, naja.
Okay, "wehret den Anfängen", klar. Aber die ganze Sache nun zu einem Riesen-Ding aufzublasen (wie's der Blick
genüsslich gemacht hat), finde ich auch nicht richtig.
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11'200 beim ersten Heimspiel, wann gab es das zuletzt? Antwort: Nie!
Während der Quali füllen wir die Halle jeweils am Sonntag wenn die Lions Kids die letzten Plätze besetzen, aber an einem Freitag im September? Grosses Kino!

Schöne Verabschiedung von Segi!

Zum Spiel: Gutes Spiel von zwei guten Teams im September, Pettersson, Cervenka und Suter schmerzlich vermisst.
Wir nehmen immer noch zu viele dumme Strafen, die von Hollenstein (der mir sonst gut gefallen hat) war dann leider eine zuviel.
Für mich trotzdem ein gelungener Start in die Saison! In der Lions Bar konnte man die geladenen Gäste für die Segi Party sehen, da haben sich 20 Jahre ZSC Geschichte eingefunden! Und ein paar fremde Fötzel! :razz:
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Larry, Larry Larry - bin wirklich froh, dass du auf dieser Pinnwand schreibst! Danke für's Zusammenstellen!!Ich habe Zeit! Und nach wie vor Lust!

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Und hier noch Ausblicke auf die Saison:
Davos wird gleich 2x in den Playouts gesehen!
https://www.20min.ch/sport/dossier/…-nicht-23008149
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Haben die ZSC Lions die Lektion gelernt?
Am Freitag beginnt die Eishockeysaison mit einem Heimspiel des Meisters ZSC Lions gegen den Mitfavoriten SC Bern. Dass die Lions den Titel gewannen, zeigt ihre Qualität – aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass in der letzten Saison auch vieles nicht funktionierte.
Ulrich Pickel, NZZ
Eines muss man den ZSC Lions lassen: Sie wissen, wie man das Publikum um den Finger wickelt – und dies im richtigen Moment. In der letzten Saison gaben sie monatelang Rätsel auf, muteten den Zuschauern reihenweise Spiele zu, die man bestenfalls als unattraktiv bezeichnen konnte. Der siebente Rang nach der Qualifikation war die schlechteste Placierung seit sechs Jahren gewesen, und dies mit einer Mannschaft, die auf dem Papier stark aussah. Und dann, kaum hatten die Play-offs begonnen, besannen sich die Spieler plötzlich, rissen mit Leidenschaft und Kampfgeist alle und alles mit und feierten am Ende einer dramatischen Finalserie gegen den HC Lugano den Meistertitel.
Jetzt sind die Zuschauer versöhnt. Kurz vor Saisonstart waren 7690 Saisonkarten verkauft, fast 500 mehr als am Ende der letzten Saison. Der Rekordwert von 7776 aus der Saison 2015/16, als der amerikanische Jungstar Auston Matthews die Zürcher verzauberte, dürfte bald übertroffen sein.
Der Titel im Frühling, der neunte der Klubgeschichte, ist auch für das Prestige des Klubs wichtig. Die ZSC Lions sind nun seit der Jahrtausendwende sechsmal Meister geworden und haben mit dem HCD gleichgezogen, der erfolgreichsten Play-off-Mannschaft seit dem Jahr 2000.
Mit fünf Ausländern am Start
Die Mannschaft hat viel Kredit zurückgewonnen. Sie konnte spät, aber gerade noch rechtzeitig die Schwächen überwinden, die sie in den zwei Jahren zuvor jeweils schon im Viertelfinal scheitern liessen: das Schönwetter- und Weichei-Image sowie den Mangel an Leadern im Team. Mit 15 Stürmern und 9 Verteidigern ist die Mannschaft auch in diesem Jahr hervorragend besetzt. In Sachen Breite und Tiefe braucht sie keinen Vergleich zu scheuen, unter dem Strich ist sie im Vergleich mit dem Vorjahr noch etwas stärker geworden.
Der Meister geht mit fünf Ausländern an den Start. Neben den Bisherigen, Fredrik Pettersson, Drew Shore und Kevin Klein, verpflichtete der Sportchef Sven Leuenberger den kanadischen Offensivverteidiger Maxim Noreau vom SCB und den tschechischen Center und Spielmacher Roman Cervenka aus Freiburg – ein so hochkarätiges Ausländerkontingent hatten die ZSC Lions noch nie. Weil pro Spiel nur vier Ausländer eingesetzt werden dürfen, wird der Konkurrenzkampf hart sein.
Zumindest in der ersten Phase stellt sich die Ausländerfrage aber nicht. Pettersson handelte sich im sechsten Finalspiel nach einem Foul sechs Spielsperren ein, weshalb er die Finalissima in Lugano verpasste. Die ersten fünf Meisterschaftsspiele wird er gesperrt sein. Dies ist die Chance von Drew Shore, sich rasch aus dem Schatten seiner schwierigen letzten Saison zu lösen. Der Amerikaner war mit grossen Erwartungen aus Kloten ins Hallenstadion gekommen, konnte jedoch nie richtig Fuss fassen. Sollte Shore erneut enttäuschen, dürfte er in der internen Ausländer-Hierarchie bald auf den fünften Platz zurückfallen.
Mit breiter Brust können vor allem jene Schweizer Spieler in die Saison starten, die schon seit mehreren Jahren im Team sind und dessen tragendes Gerüst bilden sollen. Patrick Geering in seinem ersten Jahr als Captain, Chris Baltisberger, Reto Schäppi, Fabrice Herzog oder Roman Wick gehörten in den Play-offs zu den Zugpferden – und erfüllten doch noch die Rollen, für die sie vorgesehen sind. Nach den Enttäuschungen zuvor kam dieser Titel für sie einem Befreiungsschlag gleich. Im Windschatten der Leader war es auch möglich, dass sich die jungen Spieler wie Raphael Prassl und Marco Miranda zu ungeahnten Höhen aufschwingen konnten.
Auch die heikle Goaliefrage hat sich erübrigt. Sie stellte sich, nachdem Lukas Flüeler zwei unterdurchschnittliche, mit Verletzungen durchsetzte Jahre erlebt hatte. In den Play-offs aber stach er seine stärksten Konkurrenten aus, zuerst Tobias Stephan (Zug) und Leonardo Genoni (SCB), schliesslich behielt er mit einem Shutout im siebenten Final auch gegen den glänzenden Elvis Merzlikins aus Lugano das bessere Ende für sich. Die Lions sind in einer komfortablen Situation: Flüeler hat einen Vertrag bis 2020. Als 29-Jähriger hat er noch etliche gute Jahre vor sich – bereits aber weist er die Erfahrung eines dreifachen Meisters aus.
Im Jahr eins nach Seger
Ein paar Fragezeichen bleiben dennoch. Die Lions müssen sich nun ohne Mathias Seger als Team finden. Der 40-Jährige ist nach 19 Saisons im Hallenstadion im Frühling glanzvoll zurückgetreten. Er wird am Freitag offiziell verabschiedet. Jahrelang war er Herz und Seele der Mannschaft. Das Vakuum, das er hinterlässt, wird nicht ohne weiteres zu füllen sein. Und Severin Blindenbacher spielte letzte Saison zehn Partien, dann fiel er mit einer Hirnerschütterung aus. Nun gibt er nach zehn Monaten sein Comeback. Im Vollbesitz seiner Kräfte ist er einer der komplettesten Verteidiger der Liga. Doch wird der 35-Jährige noch einmal an seine guten Zeiten anknüpfen können – oder ist sein Rückstand so gross geworden, dass er nicht mehr an viel jüngeren Konkurrenten wie Roger Karrer und Tim Berni vorbeikommt?
Und da ist auch die Causa Robert Nilsson. Der Stürmer erlitt Ende Januar eine Hirnerschütterung. Seither ist an Spitzensport nicht mehr zu denken. Der 33-Jährige kann höchstens neben dem Eis leichte Übungen absolvieren. Wann und ob er überhaupt wieder spielen können wird, ist offen. So niederschmetternd dieser Befund für ihn ist, so beeindruckend war die Reaktion des Teams auf den Ausfall dieses grossartigen Spielmachers. Nilsson war schon im Play-off 2017 verletzt ausgefallen – danach funktionierte bei den Lions gar nichts mehr. Diesmal konnten sie reagieren. Seine Genialität können die Zürcher aber auf die Dauer nicht kompensieren. Der Sportchef Leuenberger hat vorgesorgt, so gut es ging. Die Verpflichtung des Tschechen Cervenka, ein ähnlicher Spielertyp wie Nilsson, geschah im Hinblick auf dessen ungewisse Zukunft.
Schliesslich werden die Schweizer Neuzugänge Simon Bodenmann aus Bern und Denis Hollenstein vom EHC Kloten viel Interesse auf sich ziehen. Die beiden Flügel gehörten zu den begehrtesten Spielern auf dem Markt. Vor allem Hollenstein, der Ur-Klotener und ehemalige Captain des EHC, wird vermutlich eine Weile brauchen, bis er sich an die neue Umgebung gewöhnt haben wird. Nach den Turbulenzen in der Klotener Abstiegssaison wünscht er sich vor allem Ruhe und «dass ich mich einfach aufs Eishockey konzentrieren kann».
Leuenberger verpflichtete dieses Duo vor allem deshalb, weil es für seine Einstellung bekannt ist. Nonchalance und Selbstgenügsamkeit, zwei alte Zürcher Schwächen, kennen diese zwei Spieler nicht. Sie sollen Leader auf dem Eis sein und das Team stabilisieren.
Transfers wie diese lassen Leuenberger gut aussehen. Ohnehin geht der 49-Jährige als grosser Gewinner aus der letzten Saison hervor, seiner ersten in Zürich. Ihm half die Erfahrung, die er zuvor in neun Jahren als Sportchef beim SCB sammelte, dem anderen grossen Stadtklub. Leuenberger gelang bisher fast alles, vor allem der Trainerwechsel von den gescheiterten Schweden Wallson/Johansson zu Hans Kossmann Ende Dezember. Dieser brachte es mit simplem Handwerk und gesundem Menschenverstand fertig, dem Team neues Leben einzuhauchen.
Doch nun ist Kossmann, der von Anfang an als Interimslösung bis Ende Saison engagiert war, wieder in Kanada. Und der neue Trainer heisst Serge Aubin. Der 43-jährige Kanadier muss dafür sorgen, dass die Spieler den Schwung der Meister-Play-offs mitnehmen. Das ist keine dankbare Aufgabe. Und Aubin bringt noch nicht viel Erfahrung als Trainer mit: drei Jahre in Hamburg und zwei in Wien, wo er 2017 Meister wurde. Die ZSC Lions sind seine bisher grösste Herausforderung. Er bringt den Ruf mit, ein akribischer Chef zu sein, und sagt: «Ich habe kein Problem, wenn die Spieler Fehler machen. Aber ich habe eins, wenn sie sich zu wenig anstrengen.» Und wie wird er reagieren, falls er mangelnden Effort ausmachen sollte? «Ich werde tun, was immer dann getan werden muss.»
Von selber wird nichts klappen
Aubin wird gut daran tun, den Spielern nicht zu sehr über den Weg zu trauen, ihnen gegenüber keine falsche Scheu an den Tag zu legen und seinen Worten gegebenenfalls Taten folgen zu lassen, die geeignet sind, das Team aufzurütteln. Er wird nur Erfolg haben, wenn er konsequent und durchsetzungsstark führen kann. Denn Meister hin, starkes Kader her – von selbst wird sich der Erfolg nicht einstellen. Das ist die Lektion aus der letzten Saison. Es brauchte zuerst einen Trainerwechsel und monatelange beharrliche Kleinarbeit im Hintergrund, nicht zuletzt auch vom Sportchef, bis die Mannschaft in die Gänge kam. Aber wie stark wirkt die Lektion des letzten Jahres nach? Mit dem Titelgewinn ist das Selbstvertrauen zu den ZSC Lions zurückgekehrt. Doch die Unberechenbarkeit gehört bei ihnen stets auch dazu. Man weiss nie genau, woran man mit den Zürcher Eishockey-Löwen wirklich ist.
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Sein Transfer schlug hohe Wellen
Denis Hollenstein ist ein Überläufer, er wechselte von Kloten zu den ZSC Lions – weil er endlich Meister werden will.
Simon Graf, Redaktor Sport
Der ZSC und Felix Hollenstein, das war eine Hassliebe. Wenn der Klotener Leitwolf im Hallenstadion kraftvoll übers Eis fuhr, wurde gepfiffen aus voller Kehle. «Auch ich hielt mich nicht zurück», blickt dieser schmunzelnd zurück. «Für meine Gesten würde ich heute gebüsst.» Schlechte Spiele hätten gegen den Kantonsrivalen besonders geschmerzt, sagt der 53-Jährige. Aber es gab sie nicht oft. Meist gewann der Dorfclub, und im Dunst des Oerliker Zigarettenrauchs wünschte sich mancher beim ZSC einen kantigen Typen wie ihn.
Ein Vierteljahrhundert später hat es nun geklappt mit einem Hollenstein-Transfer. Und als Denis, der älteste Sohn, im Aufenthaltsraum des ZSC-Trainingszentrums an der Siewerdtstrasse sitzt und über seinen Wechsel spricht, macht alles Sinn. Er wird im Oktober 29 und würde gerne einmal den Meisterpokal stemmen. Daran war bei seinem Stammclub nach den letzten Jahren der Unsicherheit und des Zerfalls kaum mehr zu denken. Und der ZSC ist nicht nur geografisch nahe – mindestens die Hälfte der Spieler ist ihm wohlbekannt.
Kommt dazu, dass er seit einem guten Jahr Vater einer Tochter ist und Wurzeln schlagen will. Die Jungfamilie hat ein Haus gekauft im Zürcher Unterland. «Meine Frau und ich sind in Zürich verankert, haben unser Umfeld hier», sagt Hollenstein. Deshalb unterschrieb er gleich bis 2023. «Die fünf Jahre waren Hollensteins Wunsch», sagtZSC-Sportchef Sven Leuenberger. «Für mich stimmt das so. Mit einem Spieler seines Kalibers macht man mindestens einen Dreijahresvertrag.» Seine NHL-Ambitionen hat Hollenstein aufgegeben, die beste Liga werde ja immer jünger.
Vater Hollensteins Flirt mit dem ZSC
In den Neunzigerjahren, als der damalige TK-Chef Peter Meier Vater Felix zum ZSC locken wollte, waren die Kräfteverhältnisse im Zürcher Eishockey noch umgekehrt gewesen. Und die Argumente Meiers weniger sportlicher Art. «Ich sagte zu ihm: ‹Fige, jetzt musst du in die grosse Stadt kommen!›», erinnert sich Meier. «Er war kurz interessiert, lehnte dann aber dankend ab.» EHC-Präsident Jürg Ochsner wusste, was er an seinem Captain hatte und beugte allfälligen Zweifeln mit guten Verträgen vor. Und als 1993 die Klotener Meisterdynastie mit vier Titeln einsetzte, war ein Wechsel für Hollenstein aus sportlichen Gründen ohnehin kein Thema mehr.
Obschon die Zürcher Rivalität seitdem an Brisanz eingebüsst hat und viele Spieler beider Lager miteinander befreundet sind, so gingen die Wellen doch hoch, als im letzten November der Transfer von Denis zum ZSC bekannt wurde. Vielleicht brauchte es einen wie Leuenberger, der nicht allzu vertraut ist mit den Zürcher Animositäten, um das Undenkbare möglich zu machen und einen Hollenstein zum ZSC zu holen. Ganz nüchtern sagt er: «Mein Job ist es, das bestmögliche Team zusammenzustellen. Und da ist ja logisch, dass ich mich für Hollenstein interessierte. Ihn hätte jedes Team gerne.»
In Kloten forderte die Fangruppierung «Stehplatz Schluefweg» nach seiner Unterschrift mit Flyern dessen Absetzung als EHC-Captain. Im Hallenstadion hielten einige ZSC-Fans ein Transparent auf mit den Worten: «En Hollestei zum ZSC – nei danke!!» Dafür ernteten sie von der Masse aber Pfiffe. Bei seinem ersten Auftritt an neuer Heimstätte, in der Champions League gegen Aalborg, wurde Hollensteins Name nach seinem ersten Tor auf den Rängen mit Inbrunst gerufen. «Die Leute sagten zu mir: Cool, bist du bei uns», erzählt er. «Das hat mich schon gefreut.»
Keine Derbys gegen Ex-Club
Für ihn hätten sich die ersten Spiele im ZSC-Dress «schräg» angefühlt, sagt Roman Wick, der 2012 die Seiten wechselte, wechseln musste, weil er nicht mehr ins Klotener Budget passte. «Wenn man alle Stufen in Kloten durchlaufen, immer das Derby gegen den ZSC gespielt hat und auf einmal das ZSC-Trikot trägt, ist das zuerst schon seltsam.» Was es für Hollenstein einfacher mache: dass es keine Derbys mehr gibt, zumindest vorderhand. Für Wick waren das stets emotionale Spiele. Spiele auch, in denen er mit Hollenstein immer wieder Nettigkeiten austauschte. Der schmunzelt: «Wir sind gut befreundet. Dann gibt es das eine und andere Mätzchen mehr.»
Wick spricht in den höchsten Tönen über Hollenstein: «Denis ist für mich momentan der beste Schweizer Spieler der Liga. Und zwar mit Abstand.» Mit Abstand? «Ich will ihm jetzt nicht noch mehr Druck machen», sagt Wick und lacht. «Aber er ist sehr komplett, hat eine feine Stocktechnik, ist ein geborener Goalgetter und nimmt auch die Zweikämpfe an. Mit seiner Art reisst er die Spieler um sich herum mit. Ich bin froh, ist er bei uns.»
Einsamer Kämpfer
So schwierig die letzten Jahre für Kloten waren, Hollenstein reifte als Spieler, war 2016/17 mit 23 Treffern einer der besten NLA-Torschützen. Und zuletzt kam er einem in Kloten zuweilen fast als einsamer Kämpfer vor, obschon er angeschlagen war. Der kleine Finger der linken Hand war gebrochen, auch das Bein schmerzte.
Macht er sich einen Vorwurf, dass er den Abstieg nicht verhindern konnte? «Wir probierten und probierten, aber es wollte einfach nicht», sagt er. «Der Abstieg hat sehr wehgetan.Denn sportlich habe ich Kloten alles zu verdanken.»
Ans Meer, den Kopf lüften
Die WM verpasste er verletzt, er verreiste mit der Familie zwei Wochen ans Meer, um den Kopf zu lüften. Dann startete schon das Training beim ZSC: «Als ich hier die Jungs traf, schaute ich nicht mehr gross zurück. Dann war das Neue viel zu präsent.» Im Alltag sieht er kaum Unterschiede: «Wenn du in die Kabine eines Hockeyclubs reinläufst, ist es überall gleich. Aber Zürich ist schon noch eine Nummer grösser. Das ganze Unternehmen, auch mit dem neuen Stadion, das ja kommen wird.»
Hollenstein wird den Umzug nach Altstetten erleben, 2022 soll es ja bezugsbereit sein. Vorderhand wird aber noch im Hallenstadion gespielt, und da wird man auch ab und zu Vater Felix sehen, um seinem Sohn zuzuschauen. «Es ist schon gut so, wie es gekommen ist», sagt Peter Meier, der einst um «Fige» warb. «Ich freue mich, ist nun Denis hier.» Und es ist wohl gar nicht so schlecht, muss dieser beim ZSC nicht in die Fussstapfen seines Vaters treten. Hier kann er neue Spuren hinterlassen. (Tages-Anzeiger)
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Morgen geht es also wieder los!
Der Meister 2018 gegen den Meister 2017, eine würdige Affiche für die Ehrung unserer Nummer 15 vor dem Spiel.
Denke die Hütte wird mehr oder weniger voll sein.
Auf in eine neue Saison!
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Mehr als 2'000 Zuschauer und Volksfest Stimmung in Bülach!
Der Underdog hält gut dagegen, das Publikum ist begeistert.
Habe noch ein paar Worte mit Mr. 59:50, Adrien Plavsic gewechselt.
Viele Leute getroffen, tolle Stimmung, Cup pur!
Der Z passt sich dem Gegner an, heisst er Frölunda oder Bülach, aber das ist nichts neues und somit sehe ich positiv dem Freitag (und Bern) entgegen.
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Der 20-jährige Mittelfeldspieler Fabian Rohner leidet unter gelegentlichen Schwindelanfällen. Bis im Winter erfolgen verschiedene medizinische Untersuchungen, sodass er bis auf Weiteres keine Pflichtspiele in der ersten Mannschaft bestreiten wird. (FCZ)
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...wenn Du auf Senn + Potthelberge anspielst, so sind aus meiner Sicht die nicht wirklich grossen Fortschritte ein mindestens ebenso grosser Faktor wie der geplante Abgang nach Übersee.Keine Fortschritte und Abgang nach NA beisst sich ziemlich meiner Meinung nach! :razz:
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Ich denke wir mit unserem Kader könnten das wegstecken. Aber noch ist er nicht weg!
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Werde vor Ort sein, freue mich!

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Denke es gibt 10'000. Bin natürlich dabei wenn der letzte Spieler der Meistermannschaft 2000 geht und geehrt wird. Mein Gott ist auch schon 18 1/2 Jahre her!
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Bern hat unter Jalonen eh keine Junioren gefördert, finde ich sehr fragwürdig.
Aber der HCD/ADC der sich immer damit brüstet Junioren zu fördern - ganz schwach! Aber die haben die Hosen voll, fürchten den Abstieg ins untere Mittelmass. Und zur Ausrede man bilde keine Spieler für andere Teams aus: Dann müssten sie in Schweden das Hockey gleich ganz abschaffen!
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Falls er einen Vertrag bekommt muss man ihn ziehen lassen! Wäre das total falsche Signal an die Jungen die sich sonst schon im Juniorenalter nach NA absetzen. Wir sind schliesslich hier nicht beim HCD.....