Beiträge von Larry

    Der ZSC hat einen Rekord in Sicht

    Der Titelhalter ZSC Lions könnte die Bestmarke an Saisonkarten knacken und will mit neuem Trainer und frischem Personal auch sportlich für Furore sorgen. Die Saison 2018/19 ist der Beginn einer neuen Ära.

    Nicola Berger, Zürich (NZZ)

    Es ist im Eishockey ein kniffliges Unterfangen, den Schwung eines Play-off-Furiosos inklusive Meistertitel über den Sommer zu retten. Bei den ZSC Lions hat das zumindest beim Verkauf der Saisonkarten geklappt: Die Zürcher setzten bisher 7198 Abonnemente ab; der Rekord aus der Saison 2015/16 mit dem Wunderkind Auston Matthews von 7776 Abschlüssen dürfte geknackt werden.

    Weniger Interesse am Cup

    Sportlich gestaltet sich die Chose anspruchsvoller. Der neue, zuletzt bei den Vienna Capitals angestellte Trainer Serge Aubin sagte an der Vorsaison-Medienkonferenz vom Dienstag: «Der Erfolg von gestern zählt heute nichts mehr.» Dem Frankokanadier wird die Arbeit insofern erleichtert, als die Zürcher nominell das beste Team der Liga stellen. Das Luxuskader wurde mit Zuzügen wie Denis Hollenstein (Kloten) oder Roman Cervenka (Gottéron) weiter aufgewertet. Die ausgegebenen Saisonziele lesen sich dafür moderat: Der ZSC strebt in der Qualifikation eine Top-4-Placierung und anschliessend den Einzug in den Play-off-Halbfinal an. In der Champions Hockey League soll die Gruppenphase überstanden werden, wofür das Team am Wochenende mit den Erfolgen gegen Aalborg und Frölunda den Grundstein gelegt hat.

    Keine Priorität scheint der ZSC dem Schweizer Cup einzuräumen, ein Wettbewerb, der um Akzeptanz kämpft und in dem bereits der SC Bern mehr oder weniger vorsätzlich verlor. Ein Weiterkommen in der ersten Runde gegen Bülach ist Pflicht, dann werde die Lage neu beurteilt. Peter Zahner, der CEO, sagt diplomatisch: «Es ist sehr schwierig, in drei Wettbewerben gleichzeitig erfolgreich zu sein.»

    Pius Suter und die NHL

    Der Vergleich mit dem langjährigen Nationalligaklub Bülach ist am 19. September angesetzt, der ZSC wird dann unter anderem ohne Pius Suter antreten müssen – der junge Center ist vom NHL-Team der Ottawa Senators ins Vorbereitungscamp eingeladen worden. Das Fehlen des Nationalstürmers könnte ein Vorbote der Zukunft sein: Suters Vertrag läuft im Frühjahr aus, und dem Vernehmen nach plant er, 2019/20 einen ersten Anlauf in Richtung NHL zu unternehmen. In dieser Saison wird Suter auch den Saisonstart gegen den SC Bern vom 21. September verpassen – und damit einen ersten Höhepunkt: Der ZSC wird vor jenem Heimspiel den langjährigen Captain Mathias Seger verabschieden. Ehe mit dem Startschuss zur Saison 2018/19 eine neue Ära beginnt.

    Pius Suter (22) wird den Saisonstart bei den ZSC Lions verpassen und wie im Vorjahr (Ottawa) an einem NHL-Trainingscamp teilnehmen, ehe er die Saison mit den Zürchern bestreitet. 2019/20 dürfte der ungedraftete Stürmer den Sprung nach Nordamerika anpeilen.


    Da noch der Klausi.....hat was, seine Theorie.
    https://www.watson.ch/sport/eismeist…ummheitsbremse-

    Unsere Sportchefs sind die einzigen der Welt, die allen ausländischen Arbeitskräften ein teures Rundum-Wohlfühlpacket mit bezahlten Steuern, Gratiswohnung, Gratisschulen für die Kinder plus Gratisauto und Gratisflugtickets anbieten.

    Stimmt, aber da man dank Transparenz im US Sport den Lohn eines AHL Spielers genau kennt muss man dieses Paket halt entsprechend anpassen und verkaufen! Oder man ist tatsächlich einfach nur dumm! Das man aber mit dem Paket bei den Top Spielern punkten kann und sie somit nicht in die KHL gehen oder den NHL Traum aufgeben erwähnt Zaugg natürlich nicht!


    Okay Larry, dich interessiert die Hockey Nati einfach nicht wirklich.
    Aber wie viele, viele andere auch schaue ich mir die Spiele live im Fernsehen

    Ich schaue mir die Spiele auch im TV an und war 1998 und werde 2020 an der WM in Zürich vor Ort sein.

    Aber bei mir kommt der Club und die Liga weit vor der Nati!

    Bin klar für mehr Ausländer, der Meinung war ich schon immer. Unsere Liga ist eine Profi Liga in der es um Erfolg und Unterhaltung geht, die Ausbildung von Nachwuchs ist nicht deren Zweck! In D haben sie schon lange viel mehr Ausländer, trotzdem schaffen es Deutsche in die NHL und die Nati begegnet uns immer noch auf Augenhöhe, ist in der Weltrangliste gleich hinter uns, war an Olympia im Final. Die reichen Clubs könnten sich um das Thema foutieren, es würden vor allem die kleinen Clubs profitieren. Warum sich unter diesen Umständen keine Mehrheit für das Thema findet ist mir schleierhaft.


    darum breche ich auch (noch) nicht den stab über magnin. noch fehlt kontinuität und durchschlagskraft im sturm. schafft es magnin, dass zu korrigieren, kommts gut, schafft er es nicht kommt ein anderer (trainer)...

    Geht mir auch so! Seit den ersten beiden Runden mit zwei Siegen geht aber nicht mehr viel: Vier Spiele, keines gewonnen, nur ein (!) Tor geschossen und auf den 7. Platz abgerutscht. Kein anderes Team schiesst so wenig Tore wie der FCZ! Die Tendenz zeigt abwärts! Magnin muss den Umschwung schaffen oder er wird ein Thema werden. Auf den zweiten Platz auf dem im Moment das Bescheidene St. Gallen steht sind es nur zwei Punkte, noch ist nichts verloren. Ich frage mich einfach wer nun beim FCZ die Tore schiessen soll?

    Wie gut ist der FC Zürich wirklich?

    Starke Spiele gegen Basel, GC oder Thun und schwache Vorstellungen wie gestern gegen Lugano. Die wahre Stärke des FC Zürich ist bisher noch nicht ans Licht gekommen.

    Stephan Ramming (NZZ)

    Wie gut ist der FC Zürich? Man stochert gerade etwas im Nebel, um nach den ersten sechs Meisterschaftsspielen eine Antwort zu finden. Gut war es nicht, was die Mannschaft von FCZ-Trainer Ludovic Magnin am Samstagabend in Lugano gezeigt hatte, aber auch nicht richtig schlecht, trotz der Niederlage. «Wir haben nun etwas Zeit, um unser Spiel zu verbessern», sagte Magnin mit Blick auf die bevorstehende Nationalmannschaftspause.

    Zu gerne hätte sich Magnin «endlich wieder einmal drei Punkte gutschreiben» lassen, wie er vor dem Spiel gesagt hatte. Daraus ist nichts geworden im Cornaredo, mit acht Zählern bleibt der FCZ auch in der Tabelle im Ungefähren, wo man etwas im Nebel stochert und nicht so recht weiss, ob es bald nach oben oder vielleicht nicht doch nach unten geht. Eigentlich hatte der FCZ gut begonnen. Das hohe Pressing mit Schönbächler und Khelifi auf den Aussenbahnen gelang, in der Defensive herrschte Ordnung. Aber vor dem gegnerischen Tor blieb der FCZ harmlos. «Wir müssen auch einmal ein Dribbling wagen oder etwas riskieren – das hat mir gefehlt», sagte Magnin.

    Assan Ceesay ist der Stürmer, der anstelle von Michael Frey und Raphael Dwamena künftig für mehr Überraschung und Durchschlagskraft im Angriff zuständig sein soll. Der FCZ hatte den Transfer am Freitag verkündet, und es war durchaus eine Pointe des 0:1 in Lugano, dass der 24-Jährige dem siegreichen Gegner vom Samstag für rund zwei Millionen Franken abgekauft worden war, ohne dass die Tessiner deswegen im Angriff unsichtbar gewesen wären. Und während Ceesay noch pausierte, traf für Lugano mit Covilo ein Mittelfeldspieler, der gerade erst vor drei Tagen verpflichtet worden war.

    Am 20. September beginnt für den FC Zürich in Limassol die Europa League, danach folgen die Aufgaben Schlag auf Schlag. Dann wird sich auch rasch der Nebel lichten und die Frage beantwortet sein, wozu der FCZ fähig sein könnte. Die Ansprüche als ein Team unter den ersten drei sind ja nicht so nebulös wie die jüngsten Vorstellungen.

    Zurück aus der Halle. Für Anfang September ein ansprechendes Spiel mit Sieg n.P. gegen eines der Top Teams in Europa.

    Mir positiv aufgefallen: Cervenka, Hollenstein, Pettersson. Blindi mit dem Tor nach langer Absenz, mag ich ihm gönnen!

    Wir nehmen nach wie vor zu viele dumme Strafen! Sonst wären auch drei Punkte möglich gewesen.

    Gute Unterhaltung! Bier mit vielen Freunden und Bekannten war auch gut! :bier: :cool:

    PS: Den Genoway von Frölunda würde ich auch noch nehmen!

    SCB-CEO: "Wie im Moment mit Geld rumgeworfen wird, finde ich weder förderlich noch lustig!"

    Wenn ZSC, Lugano und Zug mit ihren Mäzenen weiter an der Salärschraube drehen wird der SCB wohl oder übel nicht immer mitziehen können/wollen.

    Wer aber vorher definitiv auf der Stecke bleibt ist der HCD!

    Ich habe es letzte Saison schon mal gesagt und bleibe dabei: Der HCD wird nie mehr Meister!


    Man sollte sich aber schon fragen, ob es sich finanziell nicht lohnen würde die Gruppenspiele (wieder) oder die ganze Kampagne in der SK zu integrieren und den Umsatz mit dem Catering zu machen. Wie ist das bei den anderen CH-Vereinen?
    Iceman: Habe gehört in Bern sind komplett alle CHL-Spiele inklusive, stimmt das?

    Meine Rede, hätte ich längst so gemacht! Wenn man in der CHL dabei ist wird die SK sagen wir 100.- teurer, leider machen wir in der Halle ja mit dem Catering keinen Umsatz, den macht die Fa. Wüger. Aber nur schon dem Event, der Stimmung wegen sollte man es so machen.


    Vor allem hatten wir in den Playoffs ein gutes System, sonst wären wir ja nicht Meister geworden. Lustig daran war, dass gerade das Playoff System ja sehr schnell installiert war. Hockey muss gar nicht kompliziert sein, wenn man im Kopf will.

    Richtig, aber es gab auch noch die Zeit vor den Playoffs unter Kossmann, er brauchte auch seine Zeit und es lief vor den PO's bei weitem nicht alles rund.

    Aber ab dem zweiten PO Spiel ging die Post ab, wie Du richtig sagst: Wenn man im Kopf will!

    Es wäre einfacher wenn Kossmann geblieben wäre, aber nun haben wir Aubin, er hat in Wien gute Arbeit geleistet, man wird ihm eine gewisse Zeit geben müssen.

    Das niemand noch so eine Quali wie letztes Jahr will ist auch klar, auch wenn das Ende so was von Geil war!


    Scheiss SCB, die sind "am grünen Tisch" auf Kosten des ZSC in die NLA aufgestiegen unter ganz klar "mafiösen" Verhältnissen,
    gelle Larry! Auch wenn schon verjährt und heute kein Faktor mehr - eigentlich ein riesen Skandal gewesen!

    Erinnere mich ungern aber gut....ein ganz mieser Deal mit dem damaligen Arosa Präsi Peter Bosshard (später bei Kloten) und der Liga mit René Fasel. Der ZSC hätte damals den Rechtsweg bestreiten sollen und nicht in der NLB antreten sollen so wie einst der FC Sion. Das Reglement war klar: Es gibt einen Absteiger, und das war Arosa! Dann wurstelte man den NLB Playoff Verlierer SCB (gegen Chur mit Tosio) ins A weil man die Berner oben haben wollte und der ZSC biss ins Gras. :evil:


    Und das haben sie gestern nun ja erreicht... Ist mir auf jeden Fall lieber als der FC Basel in der Königsklasse. Und das erste Mal seit Jahren konnte man so ein wichtiges Spiel einer Schweizer Mannschaft nicht im freien TV verfolgen

    Geht mir auch so, hab mich für YB gefreut. Nach dem 1:1 hätte ich gern rein gezappt, aber eben! Schon krass wie sich das alles entwickelt, bald wird man ohne Pay TV überhaupt nichts mehr sehen können bzw. es ist praktisch ja schon so weit.