Beiträge von Larry


    Ist zwar etwas offtopic, aber wenn dus schon ansprichst. Obwohl ich einen 65 Zoll TV besitze geht es mir tierisch auf den Sack wenn SRF ihr dummes Gewinnspiel einblenden und dafür gut ein Drittel des Bildschirms versperrt mit den blöden Balken.
    Ja auch die Kameraführung :kotz: Zooms im dümmsten Moment.

    Und diese Totale vom Dach runter....ich meine das geht doch besser! :evil:

    Ich hoffe nicht! :twisted: In der NHL sollt man auf solche Dinge verzichten, eine Kamera fängt es sicher ein! Ganz im Gegensatz zum Schweizer Dampffernsehen, die waren nicht mal fähig aufzulösen ob Lugano nun sechs Spieler auf dem Eis hatte oder nicht. Die Kameraführung finde ich auch unterirdisch, die Berichte aus Lugano sind amateurhaft!

    «Das war eigentlich unser Rezept für den Erfolg»

    ZSC-Coach Hans Kossmann erklärt, wieso seine Lions in Spiel 3 gegen Lugano den Kürzeren zogen. Und warum er den zuletzt starken Drew Shore zuschauen liess.

    Simon Graf
    Redaktor Sport

    Wie erklären Sie sich diese 0:3-Niederlage?
    Das erste Tor war wegweisend. Nach einer blöden Strafe, die nicht nötig gewesen wäre. Lugano hat sie ausgenützt und mit der Führung Selbstvertrauen getankt. Nachher war es hart umkämpft. Aber die Luganesi waren immer ein bisschen entschlossener und gradliniger.

    War Ihr Team am Anfang zu passiv?
    Wir hatten sehr gute erste fünf, sechs Minuten. Danach verloren wir zu viele Pucks in unserer Zone, und so nahm Lugano Schwung auf.

    Schon in Spiel 2 hatten sich bei Ihrem Team vermehrt Puckverluste eingeschlichen. Was ist der Grund dafür?
    Wir müssen einfacher spielen. Lugano hat heute sehr gradlinig gespielt, den Puck tief gebracht und nachgesetzt. Das war bis jetzt eigentlich unser Rezept für den Erfolg. Wir müssen wieder zurück zu unseren Grundlagen finden.

    War es diesmal für die Spieler schwierig, die richtigen Emotionen zu finden?
    Nein, ich glaube nicht. Die Emotionen und die Stimmung in der Garderobe stimmten. Aber wir sind im Final und erwarteten nicht, dass wir 4:0 gewinnen würde. Das wäre eine wunderschöne Welt gewesen. Aber es gibt einen starken Gegner auf der anderen Seite. Lugano steht nicht grundlos in diesem Final.

    Lugano ist unberechenbarer als Bern, einverstanden?
    Ja. Die Berner waren sehr regelmässig darin, was sie taten. Die Luganesi spielen auch sehr diszipliniert, aber sie bringen mehr Emotionen rein. Emotionen helfen ihrem Spiel.

    Am Mittwoch folgt das vierte Spiel innert sieben Tagen. Wie geht Ihr Team damit um?
    Wir hatten das auch schon gegen Bern. Und da war es gut für uns. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir zu Hause reagieren.

    Hat Fredrik Pettersson Beisshemmungen gegen seinen Ex-Club?
    Unsere Stärke ist, dass jeder etwas beisteuert. Aber natürlich muss man ein bisschen Offensive haben von den Ausländern. Momentan kommt da etwas zu wenig.

    Liegt das am Gegner?
    Oh ja, Lugano spielt gut. Es hat zwei hervorragende Abwehrduos mit Furrer und Johnston und Sanguinetti und Vauclair. Die Luganesi haben sehr viel Erfahrung hinten. Wie wir. Sie machen es uns nicht einfach, Tore zu schiessen.

    Shore spielte stark am Samstag. Wieso liessen Sie ihn in Spiel 3 zuschauen?
    Damit er eine Chance hat, am Mittwoch wieder heiss zu laufen. (lächelt)
    (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

    Der HC Lugano macht die Finalserie wieder spannend

    Lugano schafft in der Play-off-Finalserie den Anschluss und verkürzt auf 1:2. Der Sieg gelingt problemlos – die ZSC Lions bauen den Gegner gleich selber auf.

    Ulrich Pickel, Lugano

    Wie würden die Luganesi auf den 0:2-Rückstand in der Serie reagieren? In Bezug auf die Aufstellung war die Frage schnell beantwortet. Sie verrieten keine Anzeichen von Nervosität. Der Coach Greg Ireland sprach den gleichen vier Ausländern wie zuvor das Vertrauen aus und erhörte damit den da und dort vernehmbaren Ruf nach dem verschmähten Offensivkünstler Linus Klasen nicht.

    Aktiver ging Hans Kossmann aufseiten der Zürcher vor. Er nominierte Pascal Pelletier und Mathias Seger anstelle von Drew Shore und Tim Berni. Damit spielte Seger erstmals in diesem Final, es ist sein neunter in der Karriere. Die Zürcher Umstellungen hatten eine unzweideutige Absicht: Nach den vielen Fehlern und Scheibenverlusten am Samstag sollten wieder mehr Kontrolle und defensive Stabilität einkehren.

    «Leben oder sterben»
    Das Unterfangen misslang. Die Zürcher waren zwar vor allem zu Beginn wieder stabiler, gerieten aber dennoch in Rückstand. Die erste Strafe des Abends (gegen Mike Künzle) war soeben abgelaufen, als Raffaele Sannitz zum 1:0 traf, es war ein hervorragend herausgespielter Treffer, der zeigte, warum das Powerplay eine der Tessiner Stärken ist. Richtig dick kam es in der 23. Minute. Die Lions hatten eben ihre erste Powerplay-Gelegenheit nicht ausnützen können, als Christian Marti in der Vorwärtsbewegung ein Fehlpass unterlief. Alessio Bertaggia fing ihn ab und zog alleine los – 2:0. Damit führte eine Mannschaft zum ersten Mal in dieser Serie mit zwei Toren Vorsprung.

    Dieses Polster gab den Einheimischen, die im infernalischen Lärm der Resega unablässig angefeuert wurden, weiteren Auftrieb. Sie hatten die Kontrolle erlangt, und wenn sie einmal in Gefahr gerieten, parierte Elvis Merzlikins im Tor problemlos. Endgültig entschieden war die Partie zu Beginn des dritten Drittels mit dem 3:0. Im Getümmel vor Flüeler hatte Grégory Hofmann am schnellsten reagiert. «Heute heisst es: leben oder sterben!» – so hatte Luganos Einpeitscher auf dem Eis mit dem Mikrofon die Parole des Abends an die Tifosi durchgegeben. Die Spieler unterstrichen danach, dass sie gewillt sind, in dieser Serie noch lange weiterzuleben. Ihnen gelang die erhoffte Reaktion. Eine überwältigend gute Leistung allerdings war ihnen nicht gelungen. Aber sie hatten mehr Punch und Dynamik. Das reichte, um zurück in die Serie zu kommen.

    Und die ZSC Lions sollten jetzt über die Bücher gehen. Sie zeigten eine sonderbar farblose Darbietung. Wer hinten Fehler macht, sollte wenigstens vorne reagieren können. Doch nichts geschah. Die Zürcher konnten nie auf die Gegentore reagieren, sie waren von Beginn weg viel zu passiv und blieben erstmals in den Play-offs ohne Tor. Man kann sich einmal einen schwachen Abend erlauben. Aber es besteht der Verdacht, dass dieses 0:3 noch etwas mehr gewesen sein könnte. Es steht in einer Reihe, die bald zu einem bösen Erwachen führen kann.

    Im ersten Finalspiel hatten die Lions davon profitiert, dass Lugano noch nicht richtig präsent war. Im zweiten konnten sie den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen. Aber in Sachen Spielqualität überzeugten die Zürcher in diesem Final bisher nicht richtig, vor allem in der zweiten und dritten Partie nicht. Im Vergleich mit dem Halbfinal zeigt die Leistungskurve nach unten.

    Gefährdete Herrlichkeit
    Gegen den SCB war ihnen kein Weg zu weit, kein Aufwand zu gross und kein Zweikampf zu mühsam gewesen, um zum Erfolg zu kommen. Arbeiten, kämpfen, sich aufopfern, das war die Basis ihres Spiels gewesen. Gegen Lugano wollen sie vor allem gutes Eishockey spielen. Das allein wird nicht reichen.

    Den Zürchern fehlt in diesem Final offenkundig die gleiche Demut, die sie zuvor gegen Bern ausgezeichnet hatte. Das war damals auch ihr Erfolgsrezept. Noch haben die Zürcher alles in der Hand. Sie können von Glück sagen, dass sie in der Serie weiterhin führen, wenn auch nur noch 2:1. Aber mit noch einer Leistung wie bei diesem 0:3 wird es mit der Herrlichkeit bald vorbei sein. So betreibt man nur Aufbauhilfe für den Gegner. Am Mittwoch steht das vierte Spiel an. Dann heisst es im Hallenstadion für die ZSC Lions: leben oder sterben.


    die luganesi sind erwacht und machen ungeahnte kräfte frei

    Das wollte ich vermeiden, Biel lässt grüssen! Der ZSC ist nicht Biel, aber am Mittwoch MUSS ein Sieg her ansonsten liegen die Vorteile bei Lugano!

    Siegen wir haben wir drei Matchpucks!

    Das Spiel ging verloren weil Künzle eine dumme Strafe genommen hat und Marti einen Fehlpass gespielt hat.

    Mit Pelletier, Seger, Pestoni hat dies nicht viel bis nichts zu tun!

    Egal, abhacken, am Mittwoch gewinnen!

    Sie will nicht rein! Läuft heute nicht für uns!

    Nun zwei Tore schiessen und keines mehr erhalten....schwierig aber nicht unmöglich. Aber wir müssen je länger je mehr aufmachen....


    bis jetzt hät er ja immer s'richtige händli gha

    Er verteilt die Kräfte besser als Zug, Bern und nun Lugano. Die haben alle mit 3+ Linien gespielt, wir mit 4+!

    Heute wird Lapierre wieder 30+ Minuten auf dem Eis stehen, irgendwann ist er (und Lugano) platt, und wenn es in Game 7 ist!

    Zitat von 007

    Jungs, Fokus auf Spiel 3!!! Wir müssen defensiv besser spielen als am Samstag, sonst wirds nix. Bin auf dem Weg nach LugaNO! Heute würde ich Pelletier statt Korpi bringen, Shore war stark und Korpi braucht eine Pause

    Mit Pelletier und Seger! (ZSC FB)

    Heute müssen wir die Meisterprüfung ablegen. Lugano wird alles versuchen und das Glück könnte auch mal auf ihre Seite fallen. Wird sicher schwer aber ich glaube die Jungs packen das!