Beiträge von Larry

    Denke das Spiel in Davos wird das Schlüsselspiel um den 1. Platz:

    Bern muss in Lugano ran, auch nicht einfacher als unsere Aufgabe.

    Ziel muss einfach sein gegenüber Bern keine Punkte einzubüssen.

    Die beiden Heimspiele gegen Rappi und Lugano werden wir gewinnen, da bin ich mir sicher!

    Ausländer:

    Mit Shannon wurde richtigerweise verlängert, Bergeron hat noch ein Jahr Vertrag.

    Tabacek muss man schicken, der bringt nichts.

    Keller ist (Stand heute) klar hinter den Erwartungen, würde ich nicht verlängern. Playoff Wunder?

    Smith / Tallinder:

    Tallinder steht nach 13 Spielen bereits bei +10, nur Blindi (+22) und Geering (+15) sind besser! Smith steht auch bei +10 nach 24 Spielen.

    Das Potential von Tallinder ist enorm, kann mir niemand erzählen dass ein Mann der noch vor einem Jahr im Olympiakader der Schweden stand und im Final gegen Kanada spielte nicht gut genug für unsere Liga sei! Wie gesagt: Bei seiner Grösse kann/wird er nie elegant aussehen wie diese sonst üblichen Mickey Mouse Verteidiger! Falls Tallinder gute PO's spielt und nicht unbezahlbar ist würde ich eine Verlängerung in Betracht ziehen!

    Zitat von easy

    Ich kann schlicht nicht verstehen, dass Tallinder hier nicht mehr gelobt wird. Er spielt eiskalt, praktisch fehlerlos, gewinnt fast jedes Duell an der Bande und erinnert mich in der spielweise sehr an Suchy. Zum Tore schiessen ist er ja schliesslicht nicht engagiert worden und bei ihm zittern auch meine Knie nicht, wenn er im eigenen Drittel den Puck führt. Nicht wie bei Bergeron.

    Typisch! :razz:

    Hauptsache dem Coach hats gefallen:

    Es sei ein schönes Gefühl, an der Bande zu stehen, wenn die Verteidiger so gewissenhaft verteidigten, sagte Trainer Marc Crawford. «Unsere Top 4 und Siegenthaler waren überragend.» Mit den Top 4 meinte er Blindenbacher, Geering, Bergeron und Tallinder. Dem schwedischen Hünen gelang in der 25. Minute mit einem Weitschuss erst noch das wegweisende 1:1 – sein erstes Tor im ZSC-Dress.

    Tallinder hat nicht nur über 700 NHL Spiele gespielt, er wurde 2013 Weltmeister mit Schweden und stand 2014 (also vor einem Jahr!) im Schwedischen Olympiateam das die Silbermedaille gewann!

    Nachteil: Diese Saison quasi nicht gespielt.

    Es ist die alte Geschichte: Wer so gross ist sieht langsam aus, ist es aber nicht!

    Ein Top Mann, aber halt nicht für Schweizer Fans, die schon immer auf den Typ "kleiner Mann der nach vorne seckelt" gestanden sind...... :twisted:

    Zitat von snowcat


    heute war wieder so ein typisches spiel in dem die „ch“-künstler fraktion so ziemlich versagte! ohne diese jungs spielte der fcz in st. gallen ziemlich souverän.

    Verlierer des Tages: Yassine Chikhaoui. Der FCZ-Captain schien gar nicht richtig anwesend zu sein. Unter dem Strich deutlich zu wenig für einen Spieler seiner Klasse.(Tagi)

    ZSC Lions - SC Bern 3:1

    Ein Sieg fürs Gemüt

    Ulrich Pickel, Zürich (NZZ)

    Mit einem verdienten Sieg gegen den Leader aus Bern rehabilitieren sich die Zürcher für das 1:6 vom Freitag gegen Servette. Der Rückstand auf den SCB beträgt vier Runden vor Schluss noch drei Punkte. Aber das steht für die Lions nicht im Vordergrund.

    Im Eishockey können die Dinge bisweilen sehr schnell gehen. Das mag eine Binsenweisheit sein. Aber zumindest zwei NLA-Teams können davon wieder einmal ein Lied singen – wenn auch nicht das gleiche. Da sind die Kloten Flyers, im letzten April noch Finalgegner der ZSC Lions, nun stecken sie tief im Morast des Strichkampfs, den sie nicht mehr aus eigener Kraft für sich entscheiden können.

    Nur ein Klecks im Reinheft

    Am anderen Ende steht der SC Bern, der im letzten Frühling zum ersten Mal das Play-out bestreiten musste. Nun ist er trotz der Niederlage gegen den Verfolger aus Zürich noch immer Leader und einer der Favoriten auf den Titel. Eine geschickte Transferpolitik und die konsequente Arbeit des Trainers haben die Mannschaft wieder auf jenen Kurs gebracht, der dem Selbstverständnis dieses Klubs entspricht.

    Von Ausschlägen wie in Bern oder Kloten ist der Meister verschont geblieben. Im Kleinen aber macht auch er seine Wechselbäder durch. Da war das 1:6 vom Freitag in Genf, die bis dato höchste Niederlage dieser Saison. «Solche Aussetzer hatten wir nicht viele, seit ich hier Trainer bin», sagte Marc Crawford am Sonntag. Die Enttäuschung gegen Servette sei jedoch kein Thema gewesen im Vorfeld des Spitzenkampfs, er sei danach nicht mehr darauf eingegangen. Und überhaupt, eine Niederlage könne das Selbstvertrauen nicht beeinträchtigen. In der Erleichterung über den gewonnenen Spitzenkampf liess Crawford die Gelegenheit nicht ungenutzt, die eigene Stärke zu betonen. So erwähnte er auch die Grippe, von der sein Team derzeit heimgesucht werde: «Stoffel fehlte, Wick, Nilsson und Cunti hätten eigentlich gar nicht spielen sollen, aber sie taten es.» Folgt man der Linie des Trainers, haben seine Spieler den Leader also quasi auf einem Bein geschlagen. Und dies mit einer der besseren Leistungen dieser Saison und ohne Ryan Keller, der nach dem ersten Drittel nicht mehr spielte, nachdem er von Gragnani gecheckt worden war.

    Schon lange nehmen sich die Zürcher vor, wieder einmal 60 Minuten lang auf hohem Niveau durchzuziehen. Und auch diesmal konnten sie das Vorhaben nicht zur Gänze umsetzen. Die erste Minute war der Klecks im Reinheft. Er sollte aber der einzige bleiben. Gleich der erste Wechsel missglückte, Holloway konnte ungestört ins Drittel laufen, sein Schuss wurde von Moser nach 40 Sekunden zum 0:1 abgelenkt.

    Danach aber kam die Reaktion, die Crawford und die meisten der 11 200 Zuschauer im zum vierten Mal ausverkauften Hallenstadion sehen wollten. «Wir haben viel versucht, aber uns fehlten Energie und Emotionen. Sie haben verdient gewonnen», stellte Crawfords Gegenüber Guy Boucher hinterher fest. Es war, als ob er schon früh geahnt hätte, was kommen würde. Bereits in der 13. Minute nahm er sein Time-out. Doch der Versuch, den Rhythmus des überlegenen Gegners zu brechen, zeigte keine Wirkung. Immerhin 25 Minuten lang hielten Bouchers Spieler stand, dann hatte Tallinder mit seinem ersten Tor für die Lions den überfälligen Ausgleich erzielt. Und dann zeigten sich die Zürcher auch wieder einmal von jener Seite, mit der sie ihr Publikum verzaubern können. Nach blitzschnellen und unwiderstehlichen Kombinationen sorgten Nilsson im Powerplay und Shannon noch vor der zweiten Pause für die Entscheidung an diesem Nachmittag, der etwas fürs Zürcher Gemüt war.

    Drei Anläufe diese Woche

    Ihr Rückstand auf den SCB hat sich von sechs auf drei Punkte halbiert. Zuoberst auf der Traktandenliste steht aber nicht die Leaderposition. Die Lions wollen (und müssen) weiter Schwung holen für die Play-offs, wo sie die Gejagten sein werden. In dieser Woche können sie noch drei Mal Anlauf nehmen: am Dienstag in Ambri, am Freitag in Davos, am Samstag zu Hause gegen die Lakers.