Beiträge von Larry

    Zitat von 007


    Bin gespannt, ob wir am Dienstag endlich anfangen, uns auf die Playoffs zu vorbereiten...

    Zuerst sollte unsere Nummer 1, Flüeler, mal zurück kommen und sich wieder in Form spielen.

    Denke so ab 15.2. und den Spielen gegen Bern (h), Davos (a) und Lugano (h) wird man dann sehen ob wir bereit sind.

    Zitat von 007


    Zug kann uns noch überholen, dann wartet Lugano....

    Von den ersten drei Teams hat keines überzeugt die letzten Spiele und dies gegen Gegner wie Ambri, Kloten oder Rappi.

    Zug ist im kommen, der Vergleich am DI dürfte interessant sein.

    Was ich über Davos gelesen habe geht schon in Richtung :haare:

    Nach all den Jahren muss man sagen dass das Farmteam wohl der Schlüssel zum Erfolg ist, auch wenn es brutal viel Geld kostet.

    Nur den ZSC gerechnet könnte man in Zukunft mit einem eigenen Stadion ev. schon eine schwarze Null schreiben, ob dies mit einem Farmteam und der grossen Juniorenabteilung möglich ist bezweifle ich aber.

    Zitat von Larry

    "man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass wohl auch bald der fleissige Shannon seine Unterschrift unter einen neuen Kontrakt setzen wird." (TA)

    Findi guet!

    Zitat von larlf

    und glich chasch nöd 50 quali Spiel vollgas geh + dänn im gliche Jahr no d'PO dominierä: frög mal de abc in Daffos, wieviel mal, dass er das gschafft hät.
    wännd das wettsch mache + vor allem: wiederhole, muesch wohl nach em Meister d'helfti vom Team uswächsle...

    Gutes Beispiel!

    Davos versuchte in der Saison 2011/12 bis zur letzten Runde noch an Zug vorbei auf Platz 1 zu kommen.

    Man wurde punktgleich zweiter und die ausgepowerte Mannschaft flog gegen den ZSC mit 4:0 aus den Playoffs!

    AdC sagte nachher er würde in so einer Situation nicht mehr versuchen auf Teufel komm raus erster zu werden.

    Heute sind es zudem nicht "nur" 50 Quali Spiele sondern mit CL und Cup kommt man gut auf das Niveau der NHL in Sachen Anzahl Spiele!

    Würden wir auswärts so spielen wie zu Hause hätten wir wieder 20 Punkte Vorsprung, etwas was wohl keiner hier wirklich will....

    Das ist richtig Iceman.

    Ev. lösen kann es nur das Ergebnis der kommenden Playoffs:

    Wird der ZSC wieder Meister werden die Spieler sich sagen: Voila! Und nichts wird sich ändern!

    Nur falls der ZSC NICHT Meister wird wird man ihnen den Spiegel vors Gesicht halten können und sagen: So reicht es eben bei allem Talent nicht!

    Ganz sicher lässt Crawford nicht absichtlich so spielen, aber soll er rumtoben wenn sein Team als amtierender Meister auf Platz 2 steht und die beste Heimsaison aller Zeiten spielt? Übrigens etwas von dem ich mein ganzes (ZSC-)Leben geträumt habe!

    Ich sehe wenig bis keinen Handlungsbedarf, für mich ist das Ganze "Sauregurkenzeit" weil es sonst nichts (negatives) über den ZSC zu berichten gibt.

    Zitat von ZüriBueb

    Wer soll kommen? Alle die mit dem Auto durch den Gotthard fahren. Problem solved. Sind eh alle konsumsüchtig :)

    Dafür müsste man die Autobahn zuerst verlassen, und das passiert nicht.

    Sie hätten das Stadion an die Gotthard Raststätte anbinden sollen! :razz:

    Zitat von Sevi

    naja, das Einzugsgebiet für die Mantelnutzung (was auch immer dahin kommt) ist halt schon nicht wahnsinnig gross...

    Das Stadion mit oder ohne Mantelnutzung (wobei ich klar für eine solche bin!) steht " in the middle of nowhere"!

    Wer zum Teufel soll da für was auch immer kommen?

    Man sollte so ehrlich sein und das Geld für dieses Projekt abschreiben wenn man es dann überhaupt erstellen will.

    Zitat von Zesi 05

    Aber auch er bringt kein Lösungsvorschlag oder - ansatz.

    Weil es keinen gibt!

    Es ist so wie er sagt.

    Und in den Playoffs wird in dem Sinn kein "Schalter umgelegt", sondern es wir (noch) mehr Wert auf die Defensive gelegt und das Spiel auf den Körper wird intensiver.

    Ich mache mir wenig bis keine Sorgen darüber dass dies dem Z nicht wieder gelingt, insbesondere im 1/4 Final.

    Interessant wird es erst wenn wir auf einen Gegner wie Bern treffen.

    ZSC Lions

    Crawford nimmt das Team in Schutz

    (sg.)


    2:3 am Freitag in Biel, 1:2 nach Penaltys am Samstag gegen Lausanne – die ZSC Lions blicken auf ein wenig erfolgreiches Wochenende zurück. Trotzdem sah Marc Crawford positive Anzeichen: «Wir waren fürchterlich in Biel, aber gegen Lausanne zeigten wir eine Reaktion. Das spricht fürs Team.» Dass es trotzdem nicht zum Sieg reichte, hatten die Zürcher der mangelhaften Chancenauswertung und dem chronischen Versagen im Penaltyschiessen zuzuschreiben. Im fünften Versuch verloren sie zum vierten Mal. Nilsson, Wick, Shannon und Bergeron scheiterten am überragenden Huet.

    Den Lausanne-Goalie sah Crawford denn auch als Hauptgrund für die Niederlage. «Wir hätten mehr verdient», fand der Trainer. «Ich bin lange genug dabei, um zu wissen, wann wir gut spielen. Diesmal spielten wir gut.» Der Rückstand auf Leader Bern ist inzwischen auf fünf Punkte angewachsen. Trotzdem will Crawford Rang 1 noch nicht abschreiben: «Alles ist noch möglich. Zumal wir ja noch ein Heimspiel haben gegen die Berner.»


    © Tages Anzeiger

    «Ich würde gerne wieder auf die ZSC Lions treffen»

    Mit Jan Alston sprach Simon Graf

    Jan Alston hat als Sportchef in Lausanne ein Team geformt, das gefürchtet ist. Der frühere Stürmer des ZSC erklärt nach dem 2:1 über die Lions die Gründe des Erfolgs.

    Ist es besonders süss, mit Lausanne an Ihrer früheren Wirkungsstätte in Zürich zu gewinnen?

    Ich würde es anders ausdrücken: Es ist immer besonders schön, ins Hallenstadion zurückzukehren und alte Bekannte zu treffen. Alle sind sehr nett zu mir. Das geniesse ich. Aber jetzt bin ich bei Lausanne, und wir reisen an, um Spiele zu gewinnen. Das kann ich gut trennen.

    Man sagt, die zweite Saison sei besonders schwierig. Nun ist Lausanne sogar noch besser. Wieso?

    Weil wir unsere Arbeit weitergeführt haben. Wir betonen immer noch die gleichen Werte, Teamwork und eine gute Arbeitseinstellung. Und durch ein paar personelle Wechsel haben wir jetzt noch etwas mehr Qualität im Kader.

    Wo finden Sie eigentlich all diese finnischen Stürmer?

    So schwierig war das nicht. Louhivaara und Pesonen waren ja in Finnland mit Hytönen schon zweimal Meister geworden (2009 und 2012 mit Jyväskylä). Da lag es nahe, sie zu holen. Aber die Nationalität ist mir nicht wichtig. Eishockey ist ein globales Spiel. Wir haben einen dänischen Coach, einen schwedischen Assistenten, einen französischen Fitnesstrainer und einen russischen Berater.

    Was war die Philosophie beim Aufbau dieses Teams?

    Unser Goalie ist der Star, wir haben es um ihn herum aufgebaut. Wir wissen, dass wir keine Nationalspieler kaufen können, also müssen wir uns auf ein solides System und harte Arbeit verlassen. Es gibt keine Tricks. Wir versuchen, alles so einfach wie möglich zu halten.

    Cristobal Huet spielt mit 39 überragend. Erinnert er Sie an einen anderen Goalie?

    (lacht) Natürlich. Huet und Ari Sulander haben viele Gemeinsamkeiten. Sie sind sehr ausgeglichene Menschen, und ihre Ruhe strahlt auf den Rest des Teams ab. Sie coachen sich von alleine.

    Wie erklären Sie sich, dass Huet in diesem hohen Alter so gut spielt?

    Er ist technisch enorm stark, das erlaubt es ihm, alles einfach aussehen zu lassen. Ich hoffe, er bleibt von weiteren Verletzungen verschont. Sein Vertrag läuft noch ein weiteres Jahr, doch ich traue ihm zu, noch länger zu spielen.

    Was ist möglich für Lausanne?

    Träumen Sie vom Meistertitel?

    Vom Meistertitel? Ich schaue nur von Tag zu Tag, will einfach, dass wir das nächste Spiel gewinnen. Wir sind eine junge Organisation, sind erst in unserem zweiten Jahr in der National League A. Unser Ziel ist, uns hier zu etablieren. Vom Meistertitel zu reden, wäre verfehlt.

    Bereuen Sie etwas, wenn Sie zurückschauen auf den letztjährigen Viertelfinal gegen die ZSC Lions, der in sieben Spielen verloren ging?

    Nein. Natürlich tut es weh, das siebte Spiel 0:1 zu verlieren. Aber wir haben Zürich einen guten Kampf geliefert. Ich war sehr stolz auf unsere Spieler. Für viele waren es die ersten Playoff-Spiele überhaupt gewesen. Bereuen tue ich nichts. Das bessere Team hat gewonnen. Das bestätigte sich dann ja auch im weiteren Verlauf des Playoffs.

    Würden Sie im Viertelfinal gerne nochmals auf Zürich treffen?

    Natürlich würde ich gerne wieder auf die ZSC Lions treffen. Denn das würde heissen, dass wir das Playoff geschafft haben.

    Sie stapeln tief. Der Vorsprung auf den Strich beträgt 15 Punkte.

    Die Liga ist so ausgeglichen, dass man schnell einmal fünf Spiele in Serie verloren hat. Das sahen wir im November. Nein, wir eilen mit den Gedanken nicht voraus, bleiben beim nächsten Spiel.

    Eilen wir zurück mit den Gedanken. Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Ihre ZSC-Zeit denken?

    Dass es ein Privileg war, für eine Organisation zu spielen, bei der vom ersten Puckeinwurf der Meistertitel das Ziel war. Davon Teil zu sein, hat sehr viel Spass gemacht. Und ich pflege immer noch viel Kontakt zu früheren ZSCTeamkollegen, zu Sulander, Suchy, Pittis, Blindenbacher, Seger. Es ist spannend zu erleben, welche Wege sie eingeschlagen haben. Ich probiere, auf dem Laufenden zu bleiben.

    Wie sind Sie zufrieden mit Ihrem Weg?

    Ich schätze mich sehr glücklich, weiter Teil des Eishockeybusiness sein zu dürfen. Ich bin noch ein junger Sportchef, lerne jeden Tag dazu. Work in progress, könnte man sagen.

    Sie wirken immer noch fit. Spielen Sie noch Eishockey?

    Nein, dieses Kapitel ist für mich abgeschlossen. Aber natürlich versuche ich, in Form zu bleiben. Ich tue das Übliche, gehe ins Fitness oder fahre Velo.

    © Tages Anzeiger
    --------------------------

    Geiler Siech :cool: der bei Lausanne einen verdammt guten Job macht! :applaus: