Beiträge von Larry

    Zitat von 007

    Ich mache mir momentan auch wenig Sorgen. Es ist Oktober, die Saison dauert noch lang, die Playoffs beginnen in 4 Monaten! Natürlich will man immer Siege sehen, aber zuhause sind wir nach 11 Spielen nach 60 Minuten immer noch unbesiegt. Bis jetzt war es beinahe ein Selbstläufer und das Team kann sicher noch zulegen im kämpferischen Bereich. Das hat man gesehen, gegen Gegner wie Davos, Zug und Bern, zumindest zuhause.

    Smith ist ein völliger Durchschnittsverteidiger, Shannon hat sich etwas gesteigert, Bergeron schwächer als letzte Saison und Keller war verletzt. Nur schon von den Ausländern kann und muss in der wichtigen Phase mehr kommen. Auch Nilsson spielt häufig im Schongang. Wir stehen da wo wir sind, ohne wirklich das Potential mehr als ein Drittel pro Spiel auszuschöpfen. Aber die Breite unseres Kaders wird sicher auch noch wichtig werden.

    Ich bin sicher, dass die Intensität im Laufe der Saison zunehmen wird. Momentan klagen wir wirklich auf hohem Niveau und die Nati-Pause ist sehr willkommen, auch für mich.

    Ich sehe das genau so.

    Ein Spieler hat kürzlich in einem Interview gesagt sie würden darauf warten dass sie wieder einen Lauf bekommen wie letzte Saison.

    Kommt der Lauf stehen wir wieder an der Spitze, kommt er nicht sind wir halt mit den anderen Top Teams ein bisschen enger zusammen als letztes Jahr.

    Im Ernst: 20 (!) Punkte Vorsprung muss ja auch nicht sein!

    Was wurde hier rumgeheult dass dies nicht die optimale Vorbereitung auf die Playoffs wäre etc. pp.

    Keep calm and enjoy Hockey! :cool:

    Mit Bestbesetzung in die Niederlage

    Silvan Schweizer Zürich

    Ein uninspirierter ZSC verlor gegen Gottéron 2:3 nach Verlängerung und damit erst zum zweiten Mal daheim.

    Das Zürcher Publikum wurde in den letzten Jahren mit einigen schönen Erfolgen verwöhnt. Es ist bekanntermassen anspruchsvoll, kommt selten in den Zustand der grossen Euphorie. Aber so still wie gestern gegen das kriselnde Fribourg war es schon lange nicht mehr im Hallenstadion. Das bedächtige Beisammensein hatte hauptsächlich mit dem pomadigen Auftritt der ZSC Lions zu tun. Sie boten keine Aktion, die den Funken überspringen liess. Nur in einer Phase vor dem Ende der normalen Spielzeit, als beide Teams den Sieg suchten, kamen kurz Emotionen auf. Etwas später traf Gottérons Mauldin in der Overtime, und der Match war vorbei.

    Mit dem 2:3 liess der Meister im elften Heimspiel zwar erst zum zweiten Mal Punkte liegen – gegen Biel hatte er mit dem gleichen Resultat verloren. Aber wie in den letzten Spielen schon hinterliess er den Eindruck, dass er derzeit weit weg von seinen Möglichkeiten ist. «Wir konnten nicht dominieren, wie wir uns das vorgenommen hatten», befand ZSC-Stürmer Schäppi. «Weshalb, kann ich mir auch nicht erklären.»

    Smiths Torpremiere im 14. Spiel

    Die Lions waren früh in Führung gegangen – und das mit einer Premiere: Smith traf unter gütiger Mithilfe von Goalie Nyffeler, der seinen Distanzschuss zwischen den Beinen passieren liess (5.). Es war das erste ZSC-Tor des kanadischen Verteidigers, ja sein erster Punkt überhaupt im 14. Einsatz. Bei seiner letzten Station in Abbotsford, dem damaligen Farmteam der Calgary Flames, war Smith mit 24 Punkten aus 32 Spielen noch deutlich produktiver gewesen. Zuletzt hatte ihm eine Magen-Darm-Grippe schwer zu schaffen gemacht. Seine Rückkehr ins Team bedeutete, dass die Zürcher erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung antreten konnten.

    Umso erstaunlicher war, was folgte. Das 1:0 liess bei ihnen eine falsche Sicherheit aufkommen. Sie wirkten vorne uninspiriert und hinten unkonzentriert, während sich Gottéron trotz seiner spielerischen Unterlegenheit immer mehr Chancen erarbeitete. Bald wendeten die Freiburger mit zwei Treffern die Partie. Und selbst als Schäppi der etwas glückhafte Ausgleich gelang, bekam man nie das Gefühl, dass die ZSC Lions die Partie in den Griff bekommen würden. Die Länderspielpause von nächster Woche dürfte bei der Neusortierung helfen.

    © Tages Anzeiger
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    Dieses mal kommt die Nati Pause für uns im richtigen Moment!

    Rote Zahlen trotz perfekter Saison

    Die ZSC Lions erlitten in der Meistersaison einen Verlust von 719 000 Franken und brauchen frisches Kapital.

    Simon Graf

    Es war die perfekte Saison der ZSC Lions. Sie dominierten 2013/14 die Qualifikation, sorgten im Playoff auf dem Weg zum Titel für Spannung und lockten im Schnitt so viele Zuschauer an (9343) wie noch nie. Trotzdem schrieben sie rote Zahlen. Der Jahresverlust, den Finanzchef Fritz Eichenberger an der Generalversammlung auswies, beträgt 719 000 Franken, wozu noch der obligate Unterstützungsbeitrag für die Nachwuchs AG von 0,5 Millionen dazugerechnet werden muss. Das Ergebnis ist jenem des Meisterjahres 2011/12, als ein Minus von 694 000 Franken resultiert hatte, in vielen Punkten ähnlich.

    In der sportlich deutlich weniger erfolgreichen Saison 2012/13 (Rang 4, Halbfinal) hatte die ZLE Betriebs AG hingegen ein ausgeglichenes Betriebsergebnis nur um 588 Franken verpasst – die Unterstützung für die Nachwuchs AG noch nicht eingerechnet. Es erscheint paradox: Je erfolgreicher die ZSC Lions, desto grösser der Verlust. Auf diesen Nenner könne man es nicht bringen, stellt Eichenberger aber klar. Ein positives Ergebnis sei diesmal nur wegen spezieller Umstände verpasst worden.

    Die Zürcher spielten in Viertel- und Halbfinal gegen Lausanne und Servette, die ungünstigsten Gegner, was das Zuschaueraufkommen betrifft. Im Marketing wurden einmalige Investitionen (Lichtshow vor dem Spiel, LED-Ring, Räumlichkeiten des Platinum-Club) von rund 480 000 Franken nötig. Zudem fielen die ausserordentlichen Erträge vom Vorjahr von 400 000 Franken weg, als sich Bob Hartley und Jeff Tambellini aus ihren laufenden Verträgen hatten freikaufen müssen und Steuerrückzahlungen in die ZSC-Kasse geflossen waren.

    Rekordsumme für Saläre

    Mit anderen Worten: Eichenberger ist nicht unzufrieden mit dem Abschluss. Der grösste Kostentreiber sind, natürlich, die Spielersaläre. Der Personalaufwand inklusive Geschäftsstelle (650 Stellenprozente) und medizinische Abteilung betrug 13,33 Millionen Franken – eine neue Höchstmarke, die auch den Spielerprämien fürs erfolgreiche Playoff geschuldet ist. Der HCD kam letzte Saison trotz Viertelfinal-Out mit 13,28 Mio. auf einen ähnlichen Aufwand fürs vergleichbare Personal (Team, Management).

    Um konkurrenzfähig zu sein, müsse man heute mit solch hohen Personalkosten rechnen, sagt CEO Peter Zahner. Dies, weil das Schweizer Spielerangebot schlicht zu klein sei. Nur mit zwei Massnahmen könnte man mehr Druck machen auf die Saläre der Schweizer Spieler: durch eine Reduktion der NLATeams oder eine Öffnung für Ausländer. Beides ist nicht durchsetzbar.

    Was die Einnahmenseite betrifft, nähern sich die ZSC Lions der 20-Millionen-Marke. Die 18,41 Millionen Franken sind eine neue Bestmarke. Die Eintritte inklusive TV-Gelder sowie die Werbeeinnahmen machten je rund die Hälfte aus. Weil das Playoff zuletzt viele Spiele und Erfolg bot, steigen die verkauften Saisonkarten weiter: In den letzten drei Jahren von 6400 auf 6839 auf aktuell 7382. Viel Spielraum nach oben dürften die Zürcher indes unter ihren Rahmenbedingungen nicht mehr haben – dazu würden sie ein eigenes Stadion benötigen, in dem sie selbst wirtschaften.

    Gemäss Zahner will man sich bis Ende Jahr entscheiden, ob das Projekt in Altstetten weiterverfolgt oder aufgegeben wird. Wegen der noch ungewissen Umsetzung der Kulturlandinitiative – derzeit ist das Bundesgericht am Zug – herrscht immer noch keine Rechtssicherheit, weshalb die ZSC Lions das Dossier zuletzt nur noch mit gedrosseltem Tempo weiterverfolgten. Fakt ist jedenfalls, dass die Zürcher trotz ihres sportlichen Erfolges immer noch nicht ohne Walter Frey auskommen. Zumal der Verwaltungsratspräsident als potenter Sponsor auch noch die GCK Lions unterstützt, deren Rechnung separat geführt wird.

    Dank Frey trotzdem kerngesund

    Diesmal wurde, wie letztmals 2011, bei der ZLE Betriebs AG wieder eine Aktienkapitalerhöhung nötig – von zehn auf zwölf Millionen Franken. Das Agio beträgt vier Millionen Franken. Geld, das unter anderem eingesetzt wird, um den Jahresverlust zu decken und die Spielerwerte, die auf 900 000 Franken veranschlagt sind, auf null abzuschreiben. Dies macht beim aktuellen Transferreglement ohne Ablösesummen auch Sinn. Die Bilanz ist, dank Frey, kerngesund. Doch so steinig der Weg zum Titel ist, die grösste Herausforderung bleibt für die ZSC Lions, profitabel zu werden.

    © Tages Anzeiger

    ZSC Lions - Freiburg-Gottéron 2:3 n. V.

    Zürcher Aufbauhilfe

    Ulrich Pickel, Zürich

    Der HC Freiburg-Gottéron kommt gegen die matten ZSC Lions zum zweiten Sieg in Folge. Der neue Trainer Gerd Zenhäusern scheint den richtigen Ton zu finden.

    Mit Fribourg-Gottéron geht es unter dem neuen Trainer Gerd Zenhäusern aufwärts. Nach dem 5:2 vom Samstag gegen Zug gewannen die Freiburger in Zürich 3:2 nach Verlängerung und kamen zum ersten Mal in dieser Saison zu zwei Erfolgserlebnissen in Serie.

    Beim Amtsantritt vor acht Tagen hatte Zenhäusern gesagt, seine erste Priorität sei, den Spielern wieder Selbstvertrauen zu geben. Mit diesem Vorhaben kommt er voran. Von den 27 Punkten, die Freiburger und Zürcher bei Spielbeginn in der Tabelle getrennt hatten, war wenig bis nichts zu sehen. Zenhäuserns Spieler waren engagiert und zweikampfstark – Eigenschaften, die ihnen in den Wochen zuvor komplett abhanden gekommen waren. Und im Powerplay spielten sie anfangs so stark, dass man sich fragen musste, wie sie überhaupt ans Ende der Tabelle abrutschen konnten. Das 1:1 durch Sprunger (11. Minute) wurde förmlich erzwungen, nachdem die Scheibe vorher wie ferngesteuert durchs Zürcher Drittel geschickt worden war. Sechs Minuten vorher hatte noch alles anders ausgesehen. Dem neuen kanadischen Verteidiger Smith gelang sein erstes Saisontor, es war ein Weitschuss, den der Gottéron-Goalie Nyffeler hätte halten müssen. Sonst aber gelang dem 19-Jährigen im ersten Spiel gegen seinen alten Klub eine untadelige Leistung.

    Die Zürcher wiederum liessen manches mit sich geschehen und beschränkten Gegenwehr und eigene Initiative auf ein recht bescheidenes Mass. Sie verpassten so eine Chance, mit einer Demonstration der eigenen Stärke die Ambitionen eines unbequemen Gegners zurückzubinden. Die Lions waren – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – behäbig, ihre Aktionen oft so durchsichtig, dass kaum einmal Torgefahr entstand. Gegen diesen fehlerhaften und wenig inspirierten Gegner kamen die Gäste Sekunden nach der ersten Pause zur 2:1-Führung durch Mauldin. Diesen Rückstand konnten die Zürcher erst korrigieren, als Gottéron noch einmal von der defensiven Unachtsamkeit früherer Tage erfasst wurde: Schäppi nutzte dies allein im Slot zum 2:2 aus (37. Minute). Von da an hatten die Zürcher zwar immer mehr vom Spiel, sie fanden aber den geraden Weg vors Tor weiterhin nicht. Anders der Gegner: In der Overtime fackelte wiederum Mauldin nicht lange und sicherte den Gästen den verdienten Extrapunkt.

    Nun macht die Meisterschaft bis am Freitag eine kurze Pause. Dazwischen finden die Cup-Achtelfinals statt. Am Mittwoch können die Freiburger den Höhenflug zu Hause gegen Ambri fortsetzen, während die Zürcher gegen den EV Zug antreten, allerdings nicht im Hallenstadion, sondern in der Eishalle Deutweg in Winterthur. (NZZ)
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    Mein Senf:

    Nun musste ich bei meinem letzten Spiel in der Halle diese Saison doch noch eine Niederlage mitansehen.

    Nun, es hat sich bereits gegen Servette abgezeichnet dass dies passieren könnte!

    Sie spielen im Moment weit weg von ihren Möglichkeiten!

    Man muss aber auch sehen dass in der letzten Runde Davos, Lugano und Zug alle verloren haben und der SCB bei Rappi ins Penaltyschiessen musste.

    Ich mache mir langfristig wenig Sorgen um den ZSC, es ist erst Herbst und abgerechnet wird im Frühling!

    «Sorry, ich muss ins Nationalteam»

    Simon Graf

    Die Karriere von Mike Künzle zeigt, dass das Juniorensystem der ZSC Lions funktioniert.

    Man kann den ZSC Lions nicht vorwerfen, sie würden nach dem frühen Nationalteam-Rücktritt von Roman Wick (28) nicht für Nachschub sorgen. Nächste Woche werden am Deutschland-Cup mit Mike Künzle (20) und Chris Baltisberger (22) gleich zwei Zürcher Jungstürmer unter Glen Hanlon debütieren. «Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet», sagte der strahlende Künzle nach dem 5:3 gegen Servette, zu dem er das 2:0 beigesteuert hatte. «Ich hatte eigentlich vor, in der Pause mit der Freundin oder Teamkollegen ein paar Tage zu verreisen. Aber natürlich sagte ich gerne: ‹Sorry, ich muss ins Nationalteam.›»

    Letzten Winter musste sich Künzle für sein erstes NLA-Tor bis November gedulden, jetzt hat der 20-Jährige schon fünfmal getroffen – nur Wick (zehn Tore), Cunti (sieben) und Baltisberger (sechs) waren beim ZSC noch erfolgreicher. Sportchef Edgar Salis hält viel von ihm, verlängerte seinen auslaufenden Vertrag im September bis 2018 und traut ihm zu, einer der besten Torschützen der Liga zu werden. Künzles Entwicklung ist ein Beispiel dafür, dass das Juniorensystem der ZSC Lions funktioniert. Er galt lange nicht als grosses Talent, schaffte es auf Novizen- und Elitejunioren-Stufe nicht auf Anhieb in die höchste Leistungsklasse, arbeitete sich in der Organisation aber kontinuierlich nach oben.

    Mehr Explosivität

    «Ich war ein Spätzünder», sagt der Fehraltorfer selbst. «Es hat extrem viele Junioren beim ZSC. Da können nicht alle in den Topligen sein. Aber im Nachhinein muss ich sagen: Es war kein Nachteil für mich, im Gegenteil. Denn so wurde dort, wo ich war, auf mich gesetzt, konnte ich immer in den ersten zwei Linien spielen.» Die Explosivität und Beweglichkeit seien früher seine Mankos gewesen, sagt der 1,93-Meter-Mann. «Aber in den letzten zwei Jahren habe ich da einen grossen Sprung gemacht.»

    Seit dieser Saison haben die ZSC Lions eine Powerskating-Trainerin, die ein-, zweimal pro Woche mit den Jungen arbeitet. Vor allem Künzle und Baltisberger, die gross und kräftig sind, aber noch etwas hölzern wirken, haben davon profitiert. Baltisberger war die Entdeckung Bob Hartleys, etablierte sich in der Meistersaison 2011/12 im Team. Künzle wurde von Marc Crawford eingebaut. Der Kanadier erzählt: «Als ich Künzle erstmals sah, dachte ich: Er ist ein grosser Junge, aber er braucht noch Feinschliff.» Noch hat er längst nicht ausgelernt, aber fünf Tore, obschon er kaum Powerplay spielt, sind bemerkenswert. Künzle und Baltisberger sorgen mit ihrer Leistungsexplosion dafür, dass es sich nicht allzu stark auswirkt, dass die ZSC Lions noch weit von ihrer Bestform entfernt sind.

    © Tages Anzeiger
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    :applaus:

    Zitat von snowcat


    Als Goalie gewann Leoni mit dem FC Zürich 2005 den Cup und 2006, 2007 und 2009 die Meisterschaft. Er spielte in der Champions League und war Teil einer erfolgreichen Nationalmannschaft. Nicht viele Schweizer Torhüter haben so viel erreicht. Doch unbestritten war Leoni nie. Wegen ein paar Patzern. Und vielleicht wegen der fehlenden Ausstrahlung.

    Mein Leoni.

    Ich war meist happy mit ihm und sein Abgang war ein grosser Fehler - für ihn!

    ZSC Lions - Genf/Servette 5:3

    Ein Zürcher Arbeitssieg

    Ulrich Pickel, Zürich

    Die ZSC Lions bleiben sich selber treu: Wie bisher immer in dieser Saison reagierten sie auf eine Niederlage mit einem Sieg. Gegen Servette sah dies nach dem 2:4 in Bern vom Vortag zunächst überzeugend aus. In bester Spiellaune kamen die Lions früh zu einer 2:0-Führung, ihrer Dominanz hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Doch dank einem Müsterchen aus dem Kabinett der Kuriositäten kamen die Genfer ins Spiel zurück: Vukovic spedierte die Scheibe in Unterzahl von hinter der eigenen blauen Linie aus dem Drittel, und Flüeler liess sie passieren. Ein solcher Fehler ist dem ZSC-Goalie schon lange nicht mehr unterlaufen.

    Er blieb letztlich Episode, aber von da an war im Spiel der Lions der Wurm drin. Aus einer klaren Angelegenheit wurde ein bisweilen recht konfuses Hin und Her, bei dem die Zürcher letztlich die Oberhand behielten, weil sie im Abschluss kaltblütiger waren und insgesamt spritziger wirkten.

    Für Servette bringt diese Niederlage keine Entspannung, der Strich ist bedrohlich nah. Das Problem ist die Konstanz. Auf einen guten Start im September folgte eine Baisse. Im Oktober kassierten die Servettiens bis jetzt sieben Niederlagen, gewinnen konnten sie lediglich gegen die Lakers, Biel und Gotteron.

    Und die Aussichten sind nicht rosig. Etwas Abhilfe dürfte der zurzeit noch verletzte Matt Lombardi schaffen. Aber auch der zurückgekehrte Liga-Topskorer der letzten Saison wird nicht die ganze Last schultern können. Als einziges NLA-Team ist Servette noch in vier Wettbewerben engagiert (Meisterschaft, Cup, Champions League, Spengler-Cup). Ein happiges Programm für ein Kader, das bei weitem nicht so ausgeglichen ist wie das der Zürcher. (NZZ)
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    Man hat wieder mit einem Sieg reagiert, wenn es auch nach schneller Führung noch mühsam wurde.

    Nun am Montag gegen Fribourg das Morgenluft zu wittern scheint.

    Ich hoffe ich kann bei meinem letzten Spiel diese Saison in der Halle nochmals einen Sieg feiern, bei der einzigen Niederlage gegen Biel war ich nicht dabei! :mrgreen:

    Bis jetzt hat die ZSC Saison im Hallenstadion grossen Spass gemacht! :cool: :geil: :applaus:

    Zürcher Kreativität erstickt

    Die ZSC Lions unterlagen gegen aufsässige Berner 2:4 und damit im achten Auswärtsspiel zum fünften Mal.

    Silvan Schweizer Bern

    Der SCB ist zurück. Nach seiner Krisensaison und dem Gang ins Playout funktioniert er derzeit wieder wie die gefürchtete, gut geölte Maschine der Meisterjahre 2010 und 2013, die seine Gegner zermürbt. Das 4:2 gegen die ZSC Lions war bereits der fünfte Sieg in Serie, wobei die technisch versierteren Zürcher auf Augenhöhe mitspielten. Aber eben: Die Berner Aufopferung und Disziplin gaben diesmal den Ausschlag. «Sie haben clever verteidigt, unglaublich hart gearbeitet und deshalb verdient gewonnen», anerkannte auch ZSC-Captain Mathias Seger.

    Eine prägende Figur des Berner Hochs ist der 20-jährige Christoph Bertschy. Letzte Saison hatte sich der Stürmer auch das eine oder andere Mal als Überzähliger auf der Tribüne wiedergefunden. Seine Leistungen passten nicht zum Selbstbewusstsein, das er als Jüngling schon ausstrahlt. Mittlerweile steht er im Powerplay aber als cleverer Puckverteiler an der blauen Linie, was ihm gestern ein Tor und einen Assist einbrachte und sein Total aus den letzten fünf Partien auf sieben Punkte erhöhte.

    Zu viele Strafen zum Schluss

    Das Überzahlspiel leitete die Niederlage des ZSC im Startabschnitt ein. Einerseits nutzte der SCB seine beiden ersten Möglichkeiten kompromisslos aus, während die Löwen bei ihren beiden harmlos blieben. «Und wer in Bern einmal zurückliegt, der hat es schwierig, noch einmal aufzuholen», wusste Roman Wick.

    Ihm war zwar ein erster Schritt dazu gelungen, als er sich nach 26 Minuten von seinem Bewacher löste, SCB-Goalie Marco Bührer umkurvte und dank seiner Reichweite von hinter dem Tor das sehenswerte 2:1 erzielte. Es war eine der wenigen Szenen, in denen die Kreativität des ZSC zum Ausdruck kam. Doch das Heimteam erhöhte dank Ryan Gardner schon bald wieder und dämpfte etwelche Hoffnungen. Und zur Schlussoffensive kam es nicht, weil sich die Lions mit drei Strafen in den letzten vier Minuten selbst ausbremsten.

    Wick und der gelbe Helm

    Weil der HCD gegen die Lakers gewann, zog er in der Tabelle weg, hat nun vier Punkte Vorsprung auf die ZSC Lions. Auffallend ist, dass diese auswärts noch nicht mit der gleichen Entschlossenheit und Effizienz auftreten wie daheim. Im Hallenstadion sandte der Meister kräftige Signale an die Konkurrenz aus, als er gegen den EVZ ein 0:4 noch in einen Sieg verwandelte und Bern sowie Davos problemlos bezwang. In fremden Stadien konnten die Zürcher dagegen von acht Spielen erst drei für sich entscheiden – gegen Kloten, RapperswilJona und Ambri, die allesamt unter dem Strich klassiert sind.

    «Man kann nicht erwarten, dass wir hier einfach durchspazieren», fand Wick. «Natürlich. Auch wir ziehen Vergleiche zum Vorjahr, als wir im Herbst in einen Lauf fanden. Aber wir sind nun die Gejagten, alle sind speziell motiviert gegen uns.» Gegen ihn gingen die Berner besonders gerne in den Zweikampf. Einmal verfolgte ihn Beat Gerber übers ganze Eis, um den ersehnten Check abzuschliessen. Auch sonst fand er sich immer wieder in Scharmützeln wieder. «Es liegt am auffälligen gelben Helm», vermutete Wick. «Auch ich ertappe mich manchmal, wie ich gegen den gegnerischen Topskorer noch eine Spur härter agiere. Auch wenn mir gar nicht bewusst ist, wer das überhaupt ist. Ich weiss, der Helm ist ein Marketinginstrument. Aber er birgt auch gewisse Risiken.»

    © Tages Anzeiger
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    Trifft es auf den Punkt denke ich!

    Zitat von Ali Bengali


    Wäre aber mal ander Zeit für ein Ausrufezeichen.

    Habe sie gegen Davos einmal gemacht.

    Ich wäre aber auch nicht unglücklich wenn sie dies auch Auswärts dann und wann mal machen würden!

    Wie gesagt, auf fremden Eis wurden noch keine Stricke zerrissen, im Gegenteil!

    Yep, NHL und NBA Playoffs.

    Mit den Bolts ist zu rechnen!

    Ende April/Anfang Mai läuft auch bereits die neue Baseball Saison wieder (Tampa und Miami).

    Das neue Stadion in Miami fehlt mir noch in der Sammlung und so ein Spiel vor voller Hütte gegen die Yankees oder die Red Sox (in Tampa) kann schon noch unterhaltend sein!

    Have Fun in Florida! :cool:

    Ich war überrascht und beeindruckt von der Spielstärke von Villareal.

    Die stehen auf Platz 6, unmittelbar hinter den bekannten Clubs, haben mir aber viel besser gefallen als BMG das in Deutschland auf Platz 2 steht!

    Das war im wahrsten Sinne das Wortes eine Lehrstunde!

    Eine Revolution – aber erst in Davos

    Die um 1,5 Meter verlängerten Angriffsdrittel und die neue Icing-Regel bieten den Teams viel mehr Optionen im Offensivspiel. Doch bisher versteht es nur der HCD, davon zu profitieren.

    Simon Graf

    Jeder Zuschauer sieht lieber Dribblings, Pässe und Tore als gelungene Defensivaktionen. Doch das Zerstören ist insbesondere im Kampfsport Eishockey einfacher als das Kreieren. Mit der Umsetzung der Nulltoleranz, des konsequenten Ahndens von Haken, Halten, Behinderungen und Stockfouls, begann für das Schweizer Eishockey im November 2005 eine neue Ära, in der das Spiel markant schneller wurde. Auf diese Saison hin wurden nun mit der Verlängerung der Offensivzonen um je 1,5 Meter und dem Hybrid-Icing zwei Regeländerungen eingeführt, die auch die Kreativen begünstigen sollen. Doch bewirkten sie auch etwas?

    Studenten analysierten die WM

    Mit Regeln ist es wie mit Gesetzen: Die Konsequenzen sieht man erst in der Praxis. Deshalb sei man vorsichtig mit Anpassungen, betont Dave Fitzpatrick, der Sportdirektor des Internationalen Verbands (IIHF). Die Sondierungen hätten bereits 2008 begonnen. Die IIHF untersuchte die WM 2008 (Québec), 2009 (Bern und Kloten), 2010 (Mannheim) sowie das Olympiaturnier 2010 in Vancouver. Oder genauer: Sie liess sie untersuchen, von Studenten am Sportinstitut in Vierumäki (Fi). Diese schauten sich alle Spiele auf Video an und fanden unter anderem heraus: Nur 17 Prozent des Spiels findet in der Mittelzone statt, und je mehr Raum die Stürmer in der Offensivzone haben, desto mehr Chancen kreieren sie.

    Es sind keine revolutionären Erkenntnisse, aber sie brachten die IIHF auf die Idee, analog zur NHL die beiden Offensivzonen länger zu machen als das Mitteldrittel. Auch die angepasste IcingRegel, gemäss welcher der Referee weiterlaufen lässt, wenn der Stürmer eine Chance hat, vor dem Gegner an den Puck zu kommen, kommt aus Übersee: Die NHL führte sie schon letzte Saison ein.

    Am IIHF-Kongress im Mai wurden die Neuerungen abgesegnet. Die Idee dahinter: mehr Chancen, mehr Optionen für die angreifenden Teams, mehr Spielfluss. Fitzpatrick schaute sich jüngst die Partie Kloten gegen Davos an und sah sich bestätigt: «Das Spiel hat sich verändert, ist noch dynamischer geworden. Keiner kann es sich mehr erlauben still zu stehen. Wer nicht Schlittschuh laufen kann, hat in diesem Sport nichts mehr verloren.»

    Ein halbes Tor mehr pro Spiel

    Fitzpatrick hatte wohl Glück, dass er ein Spiel des HCD erwischte. Denn die Davoser sorgen mit ihrem Tempospiel für Dynamik – und öffnen dem Gegner Räume für Gegenangriffe. Aber was sagen die nackten Zahlen? Nach 15 Runden darf man feststellen, dass etwas mehr Tore fallen: 5,99 pro Spiel. In der LockoutSaison 2012/13 waren es zwar sogar 6,07 gewesen – doch jener Winter, in dem NHL-Stars wie Seguin, Zetterberg oder Tavares tanzten, darf nicht zum Massstab genommen werden. In den Saisons 2011/12 und 2013/14 war der Schnitt mit 5,44, respektive 5,39 Treffern markant tiefer. Im Vergleich dazu fällt also pro Partie bis jetzt über ein halbes Tor mehr. Am meisten profitiert haben die Davoser, die ihre Offensivproduktion von 3,02 auf 4,8 Tore gesteigert haben.

    Dies allein mit den neuen Regeln zu erklären, wäre verfehlt. Doch Arno Del Curto ist ein Tüftler, der das Spiel auf die Neuerungen ausrichtete. «Die grössere Offensivzone ist eindeutig ein Vorteil», sagt er. «Besonders im Powerplay, wo man das Spiel mehr auseinanderziehen, die Verteidiger besser miteinbeziehen kann.» Die ZSC Lions, die mit ihren technisch versierten Spielern begünstigt sein sollten, konnten ihre Torquote bisher nur marginal steigern (von 3,34 auf 3,44). Auch Marc Crawford steht den Neuerungen positiv gegenüber, ist aber skeptisch, dass sie einen grossen Einfluss haben. Er erwähnt vor allem die neue Icing-Regel positiv, weil es dank ihr weniger Unterbrüche gebe. Damit sei allen gedient. Ausser den Referees, deren Job noch komplizierter geworden ist.

    Die Referees sind gefordert

    Früher war klar: Wenn ein Puck hinter der Mittellinie abgegeben wird und bis zur entfernten Bande gleitet, ist es Icing. Nun muss jede Situation beurteilt werden. «Wir hatten grossen Respekt vor dieser Herausforderung», sagt Schiedsrichterchef Brent Reiber. Denn wenn Spieler um den Puck sprinten, können gefährliche Situationen entstehen. Bisher verletzte sich dabei erst einer – Biels Berthon prallte jüngst in die Bande und erlitt eine Schulterblessur.

    Reiber hat beobachtet, dass Teams begonnen haben, mit dem neuen Icing zu pröbeln. So wird etwa der Puck nach einem gewonnenen Bully sofort die Bande entlang nach vorne gespielt, auf der anderen Seite stürmt ein Angreifer vorwärts, um ihn als Erster zu erwischen. «Es gab schon Tore, die nach der alten Regel nicht gefallen wären», sagt Reiber. Er glaubt, dass die Teams vermehrt versuchen werden, von den neuen Regeln zu profitieren. Man könnte es auch so ausdrücken: Den Mutigen gehört das Eis.
    © Tages Anzeiger

    Zitat von Gysino

    Ich bin ungwohnt optimistisch im Bezug uf d'Isles. Fascht alles richtig gmacht de Summer:

    - Neui Owner (unendlich wichtig)
    - richtigi NHL goalies, und sogar 2 devo!
    - gueti und erprobti NHL Spieler gholt (z.B. Grabovski/Kulemin)
    - und jetzt am Samschtig no 2 richtigi Verteidiger gholt mitem Boychuck und Leddy
    - wahnsinnig tüüfe Prospect Pool, v.a. ide Defensive

    Playoffs sind es Muss.

    Gseht so us! :shock:

    Und de Streit isch wieder mal i de falsche Ziit i de falsche Mannschaft.....