Beiträge von Larry

    Done!

    Ende und aus!

    Wie auch für mich hier.

    25 Jahre «Nörgelforum» sind genug!

    Der Gründe sind viele.

    Man sieht sich im RL, viele Bekanntschaften der ersten Stunde sind geblieben.

    Einige, auch solche erst aus den letzten Jahren, sind neu dazugekommen.

    Tschau zäme!

    DiDo hat nach Abpfiff und vor/nach dem Handshake immer wieder "Puff" gesucht.

    «Was schüttelst du jemandem die Hände, du verdammtes Stück Scheisse?» Das waren die Worte von Chris DiDomenico, ehe er am Sonntagabend nach seinem letzten Spiel für den SC Bern in der Kabine verschwand und auf dem Weg sah, wie der SCB-CEO Raeto Raffainer dem Bieler Coach Antti Törmänen zur Qualifikation für den Halbfinal gratulierte.

    Das Portal «Ajour» berichtete, DiDomenico habe am Freitag in Biel zwei Klubfunktionäre bedroht und ihnen gesagt: «Ich schlage euch alle Zähne aus.» (NZZ)

    Reisst die Credit Suisse das geplante neue Zürcher Fussballstadion auf dem Hardturm mit in den Abgrund?

    Die Zürcher Stadion-Gegner bringen sich in Position.

    Michael von Ledebur25.03.2023, 05.00 Uhr


    Die CS ist zentrale Akteurin beim Bau eines neuen Fussballstadions in Zürich. Die Zukunft des Projekts ist unklar.

    Die CS ist zentrale Akteurin beim Bau eines neuen Fussballstadions in Zürich. Die Zukunft des Projekts ist unklar.


    Zweimal haben die Zürcher Stimmberechtigten an der Urne Ja zu einem Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal gesagt, zweimal standen die Gegnerinnen und Gegner des Projekts auf der Verliererseite. Nun wittern sie eine neue Chance, das Vorhaben zu verhindern. Denn das Stadionprojekt ist eng mit der Credit Suisse verbunden. Sie ist in den Bau involviert und sollte Namensgeberin des Stadions werden.

    Die IG Freiräume Zürich West, die das Stadion seit Jahren bekämpft, schreibt in einem offenen Brief an den Zürcher Stadtrat, man müsse «die Frage des Hardturm-Areals völlig neu denken». Der Moment sei günstig, um einen «bezahlbaren Deal» auszuhandeln. Statt eines Fussballstadions brauche es Wohnungen und Raum für Geflüchtete.

    Das Stadionprojekt als Scherbenhaufen, am Ende, wie die Credit Suisse selbst: Was ist dran an dieser Darstellung?

    Äusserst fraglich erscheint das Namens-Sponsoring des neuen Stadions. Der Verkauf der Namensrechte für das Stadion an die CS hätte den beiden Fussballklubs GC und FCZ Mehreinnahmen von je 1,5 Millionen Franken pro Jahr eingebracht. Allerdings ist es gut denkbar, dass sich ein anderer Sponsor finden liesse. Wenn das Stadion denn einmal stünde.

    Beurteilt man das eigentliche Bauprojekt, ist der Blick auf die Besitzverhältnisse zentral. Hinter dem Projekt «Ensemble» mit einem Fussballstadion für 18 000 Zuschauer, einer Genossenschaftssiedlung mit 174 Wohnungen und zwei Hochhäusern mit 570 Wohnungen stehen drei Investoren. Erstens die Baufirma HRS. Zweitens die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich, die die Genossenschaftssiedlung finanziert. Drittens die Credit Suisse, genauer deren Abteilung Asset-Management. Diese stellt den Löwenanteil der Gelder.

    Ein Stadion, eine Siedlung und zwei Türme: was auf dem Zürcher Hardturmareal geplant ist

    Ein Stadion, eine Siedlung und zwei Türme: was auf dem Zürcher Hardturmareal geplant ist Quellen: HRS Real Estate AG, Boltshauser Architekten, Caruso St John Architects NZZ / cke.

    Wichtig ist die Präzisierung, dass nicht die Bank selbst investiert. Vielmehr führt die Asset-Management-Abteilung der CS das Projekt im Auftrag von Investoren. Sie ist also Mandatsträger gegenüber Anlegern.

    Diese Investoren sind in erster Linie Pensionskassen. Sie haben die Gelder für die Realisierung vertraglich zugesagt. «Die Zusammenarbeit mit allen Partnern des Projekts Ensemble beruht auf rechtsgültigen Verträgen», liest man auf der Homepage von «Ensemble». Die Arbeiten gingen wie geplant weiter. Davon geht auch der Stadtrat aus, wie der Finanzvorsteher Daniel Leupi diese Woche gegenüber der NZZ sagte.

    Die Rolle der CS ist es, das Bauvorhaben im Auftrag der Investoren zu führen. Eine Rolle, die auch ein anderes Unternehmen übernehmen könnte. Das heisst: Selbst wenn sich die neue Besitzerin UBS aus dem Projekt zurückziehen sollte, müsste dies nicht zwingend das Aus für «Ensemble» bedeuten.

    Einen Rückzug der UBS halten Fachleute allerdings für unwahrscheinlich bis abwegig. Die Finanzierungsform von «Ensemble» ist typisch für den Immobilienbereich; die CS betreibt schweizweit zahlreiche solche Anlagevehikel. Die UBS auch. Nun kann Letztere diesen Bereich auf einen Schlag enorm ausbauen.

    Wobei hier der kleinere den grösseren Fisch schluckt.

    Gemäss dem Daten­portal Alphaprop beläuft sich das Nettovermögen in Immobilienfonds bei der CS auf 14,4 und bei der UBS auf 13,8 Milliarden Franken. Bei den Anlagestiftungen sind es 9,2 Milliarden (CS) gegenüber 3,2 Milliarden Franken (UBS).

    Thomas Spycher, Mitgründer von Alphaprop, geht davon aus, dass die Immobilienprodukte der Credit Suisse im Allgemeinen gut aufgestellt sind und daher auch für die UBS von Interesse sind.

    Für ein Projekt wie jenes auf dem Hardturm gilt gemäss Spycher: «Wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist, ändert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts infolge der UBS-Übernahme.»

    Auf einem anderen Blatt steht, dass die UBS nach der Übernahme gemäss Alphaprop 44 Prozent des Nettovermögens aller Immobilienfonds schweizweit kontrolliert.

    Daniel Stocker, Research-Leiter beim Immobilienberatungsunternehmen JLL Schweiz, sieht es ähnlich. Grundsätzlich könnten Projekte wie «Ensemble» sehr solide Immobilienanlagen darstellen, sofern die Wirtschaftlichkeit und die Umsetzbarkeit gegeben seien. «Die CS hat in den vergangenen Jahren diverse Immobilienprojekte erfolgreich realisiert.» Für das Stadionprojekt seien «andere Hürden» wohl problematischer als die Übernahme durch die UBS.

    Eine solche Hürde ist der Rechtsstreit um eine Baubewilligung. Bald tausend Tage sind vergangen, seit 59 Prozent der Stimmberechtigten an der Urne ihre Zustimmung zum Projekt bekräftigt haben. Sollten die Investoren den Glauben an das Projekt verlieren, wäre es gefährdet – ganz unabhängig davon, ob die CS oder die UBS im Führerstand steht. Allerdings müssten die Investoren einen langen Rechtsstreit eigentlich einkalkuliert haben. Er kommt nicht überraschend.

    Ist es angesichts dieser Ausgangslage und angesichts zweier zustimmender Volksentscheide legitim, mitten in der Krise den Abbruch der Übung auf dem Hardturm zu fordern? Ja, sagt Lisa Kromer von der IG Freiräume Zürich West. Die Ausgangslage habe sich geändert – mit «Flüchtlingskrise, Klimakrise, Bankenkrise». Da sei der Hinweis auf eine «günstige Gelegenheit» angebracht.

    Peter Marti 70-jährig gestorben

    Der frühere Internationale Peter Marti ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Der gebürtige Langenthaler lancierte seine Karriere bei den Young Boys. Danach wechselte er zum FC Zürich, mit dem er zwei Meistertitel und einen Cupsieg feierte. Ab 1975 kamen in sieben Saisons mit dem FC Basel zwei weitere Meistertitel hinzu.

    Auch der Wechsel zum FC Aarau trug Marti mit dem Cupsieg 1985 nochmals eine Trophäe ein. Für die Schweizer Nationalmannschaft spielte der Stürmer, der in den letzten Jahren mehrere Herzinfarkte erlitten hat, sechsmal. (abu/sda)