Ein Gedanke an Peter Jaks
Bei aller Flut von Spielen sei kurz innegehalten. Gestern Sonntag jährte sich der Todestag von Peter Jaks zum dritten Mal. Er stürzte sich am 5. Oktober 2011 mit 45 in Bari vor einen Zug. Jaks war einer der Grossen im Schweizer Eishockey und ein Monument von einem Mann. Und er war stolz. Vielleicht zu stolz. Seine Ex-Frau Francesca sagte kürzlich in einem Interview im Tessiner Radio, er habe niemandem von seinen Problemen erzählt. Trotzdem blieb sein Kummer seinen Nächsten nicht verborgen. «Ich sah in seinen Augen, dass er nicht mehr glücklich war», sagte Rebecca, eine seiner drei Töchter, in der Dokumentation «Die Einsamkeit der Nummer 19» von 2012. Sie habe ihm seinen drastischen Schritt verziehen, fügte sie an. Francesca Jaks würde sich wünschen, dass die Clubs die angehenden Stars besser auf das Leben danach vorbereiten, wenn die Scheinwerfer aus sind. Sportlern wird stets eingeimpft, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Peter Jaks interpretierte dies bis zur traurigen Konsequenz. (sg.)
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