Beiträge von Larry

    Zitat von Sevi


    und genau das wird wohl eher früher als später passieren, v.a. wenn nicht in den nächsten 2-3 Jahren der Titel geholt wird. Ich denke nicht, dass er wie Walter Frey ruhig im Hintergrund die finanziellen Löcher über Jahre hinweg deckt.

    Ich habe auch diesen Verdacht.

    Zitat von Sevi

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/K…/story/17489579

    Scheint mir nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es da wieder knallt... Statt kleiner wird der Verlust sogar grösser.

    So lange Gaydoul dort bleibt absolut kein Problem!

    Das zahlt der aus der Portokasse!

    Jetzt wird er erst mal angreifen, denn sein Ziel ist, wie bei Bircher, der Meistertitel.

    Im Gegensatz zum Müesli hat er aber die nötige Kohle dazu tatsächlich.

    Früher oder später wird Kloten den Titel holen, und es wird dann interessant sein was passiert wenn Gaydoul seines Spielzeuges ev. überdrüssig geworden ist.

    Stadion Zürich, Teil 7248:


    Stadt hält an ihrem Stadion fest – und verärgert die Privaten

    Die Stadt Zürich schreibt einen Investorenwettbewerb aus – und erteilt GC und dem FCZ eine Absage. Ihr Stadionprojekt ist nicht erwünscht.

    Daniel Schneebeli

    Zürich – Das unendliche Ringen um ein neues Fussballstadion in Zürich geht in eine neue Runde. Gestern hat der Stadtrat einen Wettbewerb für private Investoren ausgeschrieben. Ziel ist es, das Hardturmstadion, das im September vergangenen Jahres von den Stimmberechtigten verworfen wurde, doch noch zu bauen. Neu soll der grosse Stadionplatz (Areal-West) auch überbaut werden. Damit sollen die Investoren eine Rendite erwirtschaften, mit der sie den Stadionbau quersubventionieren können. Der Stadtrat geht davon aus, dass dies nicht ausreicht und ein «substanzieller Beitrag» aus der Stadtkasse nötig sein wird.

    Damit erteilt der Stadtrat GC, dem FCZ und der Immobilienfirma Halter eine Absage, die nur zwei Wochen nach der Abstimmungsniederlage ein neues Stadionprojekt präsentiert hatten. Es sah vor, das Hardturmareal komplett mit 600 Wohnungen zu überbauen. Mit der Rendite daraus wäre beim Bahnhof Stettbach oder in Altstetten ein Stadion mit 20 000 Sitzplätzen erstellt worden – ohne städtische Hilfe.

    Leupi: «Rad nicht neu erfinden»

    Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) bestätigte gestern, dass die Stadt diese Idee ablehne. Man habe ein Stadion-Projekt im Hardturm, in welches bereits Millionen Franken investiert worden seien, sagte er. «Es ist nicht nötig, das Rad komplett neu zu erfinden.» Zudem sei mit der Credit Suisse vertraglich vereinbart, dass diese das Hardturmareal zurückkaufen könne, wenn darauf kein Sportstadion entstehe.

    Wann der neue Hardturm stehen könnte, lässt Leupi offen. Fest stehe einzig, dass der Investorenwettbewerb Mitte 2015 gestartet werde: «Weitere Termine gibt es nicht.» Wie viel die Stadt ans Projekt beizusteuern bereit ist, wollte Leupi auch nicht sagen. «Wir sind aber nicht bereit, jeden Preis zu zahlen.» Am Abstimmungssonntag hatte Leupi in einer Mitteilung noch geschrieben: «Nach zwei gescheiterten Projekten ist ein Beitrag der Stadt – in welcher Form auch immer – höchstens in einem bescheidenen Rahmen denkbar.»

    Einer Mantelnutzung im Stadion steht Leupi skeptisch gegenüber. Er geht davon aus, dass das Stadionprojekt der Stadt «plus-minus» übernommen wird. Für die Quersubventionierung stehe den Investoren eine gewinnbringende Überbauung des Stadionplatzes zur Verfügung. Der Stadtrat denkt laut Daniel Leupi in erster Linie an Wohnungen und Gewerberäume.

    Verärgert reagierte gestern die Immobilienfirma Halter. Sie warf dem Stadtrat vor, eine Chance leichtfertig zu vertun: Damit werde eine weitere teure staatliche Lösung einer privaten Lösung zum Nulltarif vorgezogen. «Zweimal hat Halter eine Stadionlösung eingereicht, ohne dass die Stadt das Gespräch mit den Initianten gesucht hätte», schreibt die Immobilienfirma in einem Communiqué.

    Halter zieht sich zurück

    Das Projekt von Halter und den beiden Fussballclubs sah vor, 100 Millionen Franken Erlöse aus dem Wohnungsbau in den Stadionbau zu investieren. Zudem wären der Stadt für das Land im Hardturm 50 Millionen Franken bezahlt worden. Markus Mettler, CEO der Halter AG, rechnet damit, dass die Stadt mit ihren Vorgaben mindestens 100 Millionen Franken in das private Stadionprojekt einschiessen muss. «Ob das vom Volk akzeptiert wird, bezweifle ich», sagte Mettler. Die Rahmenbedingungen im Hardturm erachtet Halter als «sehr schwierig». Problematisch sei insbesondere die Vermischung von Sportund Quartiernutzung: «Man denke nur an die Aufmarschrouten der Fans durch bewohntes Gebiet.» Als Konsequenz zieht sich Halter aus dem Stadionprojekt zurück. Markus Mettlers Prognose für den städtischen Investorenwettbewerb: «Das wird nochmals sehr viel Geld kosten, und am Ende wird alles im Sand verlaufen.»

    Mehr Freiheit für Investoren

    Grundsätzlich positiv gestimmt ist GLP-Gemeinderat Gian von Planta, der mit seinem Widerstand das Stadionprojekt im Herbst vergangenen Jahres zu Fall gebracht hat. «Es ist gut, dass jetzt private Investoren zum Mitmachen eingeladen werden.» Dass der Stadtrat dem Halter-Projekt eine Absage erteilt hat, findet von Planta allerdings schade: «Das war meine favorisierte Lösung.» Allerdings sei sie mit hohen politischen Risiken verbunden gewesen. Wenn der Stadtrat jetzt auf den Hardturm setze, sei dies vernünftig.

    Schlecht findet von Planta hingegen, dass den Investoren sehr enge Grenzen gesetzt werden. Die privaten Planer müssten laut Planta frei über das ganze Areal verfügen können. «Dass sie alles auf dem alten Projekt aufbauen müssen, ist schlecht.» Absolut falsch würde es von Planta finden, wenn auch noch die Architektur des Stadions übernommen werden müsste. «Ich habe den Verdacht, dass der Stadtrat einfach die bisherigen Planungskosten noch reinholen will.»


    © Tages Anzeiger

    Marathon auf Eis

    Silvan Schweizer

    Nächste Woche beginnt die Eishockeymeisterschaft. Sie kündigt sich als bisher anspruchsvollste an. Servette beispielsweise könnte auf 99 Spiele kommen.

    Wenn heute in einer Woche die National League A ihren Betrieb aufnimmt, wird sich das für die Hälfte der Clubs nicht wie der eigentliche Auftakt anfühlen. ZSC Lions, Kloten, Zug, Fribourg, Bern und Servette haben bereits Wettbewerbsspiele in der neu lancierten Champions League hinter sich. Und die Beteiligten berichten alle von einer deutlich höheren Intensität, als es sonst in Spielen der Vorsaison und Vorbereitung der Fall ist.

    2014/15 kündigt sich als die bisher anspruchsvollste Saison überhaupt an. Denn nebenbei startet am 1. Oktober auch noch der Versuch, den Schweizer Cup nach 30 Jahren wiederzubeleben. Die beiden neuen Wettbewerbe sorgen für noch mehr Dichtestress im ohnehin befrachteten Terminkalender.

    «Spieler sind wie Rennpferde»

    Besonders Servette erwartet eine Herausforderung: Die Genfer nehmen zusätzlich zur Champions League und dem Cup in der Altjahreswoche erneut am Spengler-Cup teil. Alleine im Oktober sind 15 Partien in 31 Tagen vorgesehen. Testbegegnungen eingerechnet bestreiten sie mindestens 69 Spiele; im Extremfall kommen sie sogar auf 99 Partien, ihre Nationalspieler wie Kevin Romy und Goran Bezina auf noch mehr.

    Coach Chris McSorley allerdings sorgt sich nicht, dass der ungewohnte Hochbetrieb zum Problem werden könnte und bemerkt lässig: «Eishockeyspieler sind wie Pferde. Sie sind geboren, um zu rennen.» Der Kanadier machte in seinen 13 Jahren in Genf eher die Erfahrung, dass sein Team bei Unterbrüchen der Meisterschaft die Form verliert, bei vielen Partien aber warmläuft. «Nach unserem Erfolg am Spengler-Cup waren wir letzte Saison neben den ZSC Lions das heisseste Team der Liga», findet er. So kam für ihn auch nicht infrage, die diesjährige Teilnahme abzusagen. Er sagt: «Es hat sich keiner meiner Spieler bei mir über den Spielplan beklagt. Also ist es kein Problem.»

    Der Club hat einen erheblichen Umbau hinter sich. Er musste die Abgänge der Teamstützen Tobias Stephan, Matthew Lombardi, Kaspars Daugavins, Denis Hollenstein und Cody Almond verkraften. McSorley berücksichtigte bei der Wiederbesetzung auch die neuen Verhältnisse. So wählte er «intelligente Spieler», wie er es nennt, solche, die ein gutes Gespür für das Management ihrer Energie haben. «Denn die Müdigkeit steckt oft nur im Kopf», sagt McSorley. «Intelligente Spieler können diese überwinden.» Zudem startet er diesmal mit fünf Ausländern. Und er prüfte im Sommer – wie SCB und ZSC auch – mehr Junioren als sonst auf ihre Tauglichkeit, um das Kader notfalls vergrössern zu können. Zuletzt dauerte jedes Training eine halbe Stunde länger, um seinen vielen Zuzügen seine Taktik einzuimpfen. McSorley fühlt sich gerüstet.

    Ein PC, der 5 Tage rechnet

    Die neuen Wettbewerbe bedeuten aber auch für Spielplangestalter Willy Vögtlin einen neuen Schwierigkeitsgrad. Bei seinem Amtsantritt vor 20 Jahren hatte er erst 36 Qualifikationsrunden ansetzen müssen. Mittlerweile benötigt er einen Assistenten (ein promovierter Mathematiker) und einen leistungsstarken Computer, um den Spielkalender zu generieren. Fünf Tage rechnete der PC diesmal, ehe er eine erste Variante ausspuckte, die Vögtlin dann noch von Hand nachbesserte. Nicht ohne Stolz spricht er von einem «Kunstwerk». Unzählige Parameter musste er miteinbeziehen. Komplizierend sind etwa die vielen Sperrdaten, wenn zum Beispiel eine Arena wie das Zürcher Hallenstadion wegen Events tagelang anderweitig besetzt ist. Oder die Vorgabe, dass kein Club an einem Wochenende zwei Heimspiele austragen soll und so einen Vorteil erhält. Vögtlin glaubt deshalb: «Es ist einfacher den NHL-Spielplan zu machen als unseren.»

    Für praktisch jeden Club sind nun Eventualitäten und Verschiebungsmöglichkeiten vermerkt, falls er selbst oder sein Gegner in einem der zusätzlichen Wettbewerbe weiterkommt. Daneben gibt es kaum mehr Ausweichdaten. Auf die Konkurrenz der Champions League im Fussball, die Aufmerksamkeit absorbiert, konnte Vögtlin erstmals keine Rücksicht mehr nehmen. So findet der erste Cupabend parallel zu Basel - Liverpool statt. «Wir haben nun eine Grenze erreicht», sagt Vögtlin. Er denkt mit Unbehagen an die Planung des nächsten Olympiajahres 2018.

    © Tages Anzeiger
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    Ich finds :cool:

    Mir kann es ja egal sein, aber:

    Man hätte André Dosé nie entlassen dürfen!

    Das Duo Dosé/Forte hatte Erfolg und die Owners hätten nur eines machen müssen:

    Geld beschaffen!

    Nun haben sie weder Geld noch Erfolg!

    Nur Verlierer

    Im Konflikt bei GC zwischen Trainer Skibbe und Captain Salatic kann es nur eine Lösung geben: die Trennung vom Spieler. Aber sie wäre mit unabsehbaren Folgen verbunden. Von Thomas Schifferle

    Das Essen fand an einem schönen Ort statt, am Utoquai. Der Sportchef, den es damals bei GC noch gab, war da, der Trainer, die Mannschaft. Anlass war die öffentliche Präsentation der Leibchen für die neue Saison. Bald einmal machte sich Michael Skibbe daran, die Runde wieder zu verlassen, während um ihn herum noch gegessen wurde. Was er mache, wurde er gefragt. Er gehe, sagte er. Wieso denn? Er sei fertig.

    Veroljub Salatic bekam das mit. Und als Captain, der sich für die Mannschaft speziell verantwortlich fühlt, half er, den neuen Trainer davon zu überzeugen, wie unangemessen ein Abgang wäre. Skibbe blieb. So geht jedenfalls die Erzählung von diesem herrlichen Sommerabend im Juli 2013.

    Ohne nun gleich zu viel hineindeuten zu wollen: Vielleicht ist genau da das Misstrauen von Salatic gegenüber Skibbe geboren worden. Vielleicht hat da seinen Anfang genommen, was sich jetzt zur offenen Eskalation ausgewachsen hat. Einer Eskalation, die nur Verlierer kennt – Führung, Trainer, Captain. Vor allem hat der Verein erneut schweren Schaden genommen.

    Der Irrtum der Führung

    Es ist schon bemerkenswert, wie tief GC innert kurzer Zeit erneut gefallen ist. Die Zeiten eines Thomas Gulich oder Roland Leutwiler, die Zeiten der totalen Überforderung der Führung, schienen nach der Aufbruchstimmung unter André Dosé überwunden zu sein. Unter Dosé, dem Typ Manager und Macher, erhielt GC wieder ein Gesicht, wurde Cupsieger und Zweiter.

    Ein halbes Jahr später, im Dezember 2013, wurde Dosé von den Ownern abserviert und gleich von einem aus ihrem Kreis ersetzt, von Stephan Anliker. Sie warfen Dosé grosszügigen Umgang mit Geld vor, das ihm nicht gehörte und sie selbst nicht hatten. Ohne Dosé verlor Sportchef Dragan Rapic seinen Schutz und wurde im Mai Opfer von Intrigen, hinter denen Erich Vogel steckte, der frühere Trainer, Sportchef, Vizepräsident. Reinhard Fromm zog sich deshalb als Erster aus dem Verwaltungsrat zurück. Vogels Freund Heinz Spross gab bald ebenfalls seinen Rücktritt aus der operativen Leitung bekannt, unter dem Vorwand, durch die Kritiken an seiner Person persönlich verletzt worden zu sein. Das Chaos war ausgebrochen.

    Jetzt ist es nicht anders. GC wird schon wieder von selbstzerstörerischen Kräften zersetzt.

    Als vor zweieinhalb Wochen die Kritik nach aussen gedrungen war, die Salatic intern vor versammelter Mannschaft an Massnahmen Skibbes geäussert hatte, glaubte die Führung um Anliker und Martin Keller noch, mit einem schnellen Machtwort den Konflikt entschärft zu haben. Sie hat sich schwer geirrt. Und diesen Irrtum am Sonntag mit der Suspendierung des Captains zum Ausdruck gebracht.

    GC ist eine einzige Baustelle. Die Frage aller Fragen ist: Wie weiter? Wie das Problem lösen, wie den Verein wieder zur Ruhe bringen?

    Eigentlich müssten alle gehen, die verantwortlich dafür sind, dass dieses GC ein derart schäbiges Bild abgibt. Die Führung, sofern sie überhaupt führt, der Trainer, der Captain. Aber der Gedanke ist nicht weiter zu verfolgen, weil er zu unrealistisch ist und weil niemand weiss, was danach kommt. Ob dann nicht doch mit Vogel der Mann wieder am Ziel ist, der aus dem Hintergrund steuert, der zum Beispiel Salatic offenbar beim Aushandeln eines höchst lukrativen Vertrages beraten hat. Und der sich von Anfang an gegen Skibbe ausgesprochen hat.

    Die Provokation Salatics

    Hätte die Führung Geld, wäre es möglicherweise gar nicht erst so weit gekommen. Dann wären eher Spieler geholt worden, die Qualität haben und die nicht aus der finanziellen Notlage heraus so billig wie möglich sein mussten. Dann könnte der Erfolg weiter da sein und würde so kaschieren, was im Verhältnis von Salatic zu Skibbe seit längerem nicht mehr stimmt.

    Die Führung hat kein Geld, und darum steht sie vor dem Dilemma, dass sie nicht so einfach das tun kann, was angezeigt wäre: den Spieler rauszuwerfen, der sich mit seinem Verhalten untragbar macht. Aber Salatic sitzt auf einem Vertrag, der bis 2017 mit rund 700 000 Franken jährlich dotiert ist und danach eine Anstellung in anderer Funktion garantiert. Und welcher Verein hat schon Lust, GC bei der Problemlösung zu helfen und einen Spieler zu übernehmen, der offen den Konflikt mit seinem Vorgesetzten sucht?

    Salatic weiss das alles. Entsprechend benimmt er sich. Wie er am Sonntag im Letzigrund auf der Tribüne sitzt, so weit vorn, damit ihn auch alle sehen müssen, wie er sich lachend fotografieren lässt, während die Teamkollegen auf dem Platz in die Niederlage gegen den Tabellenletzten Vaduz taumeln – das ist die pure Provokation, eines

    Captains unwürdig, der dauernd vorgibt, wie wichtig ihm GC sei.

    Ohne Salatic fehlt der Mannschaft gewiss einiges an Substanz. Wobei das nur für den Salatic gilt, wie er in den letzten zwei Jahren meistens war. Und nicht für den Salatic dieser Tage, der, muss man vermuten, keine grosse Lust auf Leistung hat und sich gehen lässt.

    Skibbe ist diese Saison zum Verhängnis geworden, dass er nicht der Typ ist, der Energie und Leidenschaft auf die Spieler übertragen kann, der mit immer ähnlichen Anweisungen in der Pause («flach spielen, über die Flügel spielen») die Mannschaft nur mehr schwer erreicht. Und vor allem hat er sie nicht stabilisieren können, ihr nicht die Qualität zuführen können, die sie nach den Abgängen seit Anfang Jahr, von Hajrovic, Vilotic, Bürki und Gashi, so sehr vermisst.

    Bei den Neuen hat Skibbe bislang in den meisten Fällen keine glückliche Hand gehabt, fehlendes Geld hin oder her. Wer Merkel, Sinkala, Kahraba und auch Ravet sieht, wundert sich noch mehr über den CS-Banker Keller, der zu Saisonbeginn gefragt hat, warum denn diese Saison nicht mehr möglich sein soll als in der letzten – warum nicht der Meistertitel, warum nicht das Erreichen der Champions League?

    Die Macht von Skibbe

    Der noch dreiköpfige Vorstand hat sich mit Haut und Haaren seinem eloquenten Trainer verschrieben. Hat ihm im Juli ohne Not den Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2016 verlängert. Hat darauf verzichtet, ihm einen Sportchef zur Seite zu stellen. Hat ihm so eine Macht gegeben, die in kritischen Momenten ungesund sein kann. Wer kann Skibbe widersprechen, wenn kein Sportchef mit Fachkenntnis da ist? Wer kann schon seine Arbeit beurteilen, wenn sich kaum einer der Vorgesetzten einmal in der Kabine blicken lässt, um Stimmungen und Strömungen aufzusaugen?

    Skibbes Position ist zwar nicht zu stark, damit er sich vor einer Entlassung sicher fühlen kann. Aber ihn jetzt abzusetzen, würde die Führung völlig unglaubwürdig machen. Und noch das: Würde sie ihn wegschicken, dafür Salatic behalten, hätte sie sich dem Spieler und seinem auf dem Campus bestens installierten und vernetzten Berater Milos Malenovic ausgeliefert.

    Das kann keine Option sein. Die Option kann eben nur eine sein: die Trennung von Salatic. Gut ist auch die nicht, weil sie mit vielen weiteren Problemen beladen ist, weil etwa keiner weiss, welchen Einfluss Salatic weiter auf die Spieler nimmt, die von Malenovic beraten werden. Gut aber ist in diesem Fall ohnehin nichts.

    © Tages Anzeiger

    Zitat von snowcat


    ich wüsst nöd wo die bim zsc humaner sie sölled?

    Darum: Bim ZSC chaufsch für 28.- s billigste Tix und hocksch dänn eifach irgendwo ane, mach ich jetzt sit 3 Jahr.

    Bim FCZ wär s billigste Tix mit Carte Blanche 30.- i de Kurve, aber all mini Kollege und min Sohn sind uf de OT, und wäg de Sektoretrennig chan ich de Sektor nöd wächsle, also mues ich es Tix für 55.- chaufe. Isch grad de dopplet Priis.

    Spielt aber kei Rolle, min nächste Match isch ev. GC (dört isch günschtig) und dänn YB/Basel im Mai 2015. Ich hoffe es gaht dänn no um öppis, aber es gseht ja guet, nei sehr guet us! Edit: Natürli no FCZ-GC i de letschte Runde, es chönt ja no um viel gah, z.B. um de Abstieg! :razz:

    Priise für BMG sind immer nonig dusse..... :roll:

    Zitat von snowcat


    d'halle im hockey füllsch genau i de playoffs (und au dete ersch im final, je nach gegner evt. scho im 1/2 final) und susch isch sie die ganz saison nie usverchauft.

    Wieder falsch!

    Isch scho i de Quali 2x usverchauft gsi, gäge Davos und Chlote.

    De FCZ häd i sinere 118 jährige Gschicht i de Meisterschaft glaub gar nie volle gha und im Europa CUP/CL IMHO 4x (Rangers, Liverpool, Real, Bayern).

    Natürlich isch Fuessball beliebter, isch en simple Sport mit simple Regle für simpli Lüüt.. :razz:

    No öppis: ZSC i de Top 10 vo Europa mit sine Zueschauer, de FCZ nirgends in Euopa und in D wär er uf Platz 38......

    Mer mues scho Öpfel mit Öpfel und Bire mit Bire vergliiche.

    ZSC Priise sind doch no chli humaner, bim FCZ händs es für mini Begriff jetzt total übertriebe!

    Zitat von snowcat


    und trotzdem sinds immer no meh als de zsc hät.

    Total falsche Ahsatz! :roll:

    Chasch doch Hockey nöd mit Fuessball vergliiche, wo mit eim (!) Match (Basel/GC) dank em Stadion chasch de Schnitt massiv nach obe drucke!

    Vergliiche chasch aber d Uslastig vo de Halle/Stadion:

    ZSC 80,7%

    FCZ 40.9%

    De FCZ füllt also s Stadion nöd mal zur Hälfti....

    Zitat von ZSC4E

    Hüt isch d Ufstellig ja no besser als gester :spinneli:

    Hani au dänkt......:

    "ZSC Lions ohne Flüeler, Boltshauser, Keller (alle verletzt), Bergeron, Blindenbacher, Geering, Stoffel, Bärtschi, Nilsson, Cunti, Wick, Trachsler, Bastl."

    :roll:

    Zitat von Reto

    Als Mode- und Schönwätterfan wär bi mir d'Gränze, zum eifach zum Plausch chli go luege, sicher nöd über 30 Schtutz.

    :rofl: Für 30.- chasch im nächste NLA Match hinder em Goal hocke, wänns no Carte Blanche Tickets häd, ansonsten sinds 40.-.

    Uf de Osttribüne mues ich jetzt amigs 55.- Stutz (mit CB) zahle, normal sinds 65.-, und zwar usse nöd i de Mitti!

    Ich nimme ah gäge BMG muesch mit em dopplete Priis rechne.

    Zitat von snowcat


    wenn s'günschtigschte billet en 80-er und s'türschte 200.- chostet, füllsch de chessel gar nie! und no schlimmer wirds wenn de cillo s'gfühl hät, tickets nume im 3-er pack für alli spiel welle z'verchaufe. hätter letscht mal scho probiert. isch fürchterlich i d'hose!

    Gsehs gliich und bin gspannt uf d Priise, dänke aber er übertriibts wieder.

    Zitat von Simms


    Allzu interessant dürfte es fürs Fernsehen wohl auch nicht sein, wenn die Spiele wie in Phoenix, Florida oder Atlanta in halb leeren Hallen gespielt wird. Mal schauen ob die neuen Team mehr Zuschauer anlocken können.

    Atlanta? :razz:

    Die TV Fritzen interessieren sich (drüben wie hier) nur für die Einschaltquoten.

    Ob Leute im Stadion sind interessiert nur den Besitzer.

    Und auch bei den Coyotes kommen noch 13'775 (80.4% Auslastung) im Schnitt.

    Halbleere Hallen gibt es keine!

    http://espn.go.com/nhl/attendance